Killerspiele retten Leben!
Ein ganz neuer Aspekt für die “Killerspiele”-Forscher: diese Spiele retten Leben. Erwiesenermaßen.
Bislang wurden ja eine ganze Menge Studien zu diesen Spielen erstellt, meist beschäftigen sich diese mit kaum messbaren psychologischen Auswirkungen. Mal ist die Rede davon, dass sie Konzentration und Reaktionsgeschwindigkeit verbessern, in anderen Studien ist von einer angeblich erkennbaren “Verrohung” die Rede… Viele Interpretationen und Annahmen, aber das entscheidende in all diesen Studien fehlte bislang: nackte Zahlen, anhand derer ein echter Trend erkennbar wäre.
Und diese Zahlen gibt es nun dank Karen Sternheimer, Doktor der Soziologie. Diese Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Seit im Jahr 1993 der erste wirklich relevante Egoshooter Doom auf dem Markt erschien, ist in den USA die Anzahl der Verurteilung Jugendlicher aufgrund von Tötungsdelikten um 77% zurückgegangen. Kann jeder nachlesen. Sogar in einer ausführlichen Fassung.
via Bootsektor
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1 Kommentar bisher »
























Ohne die Studie gelesen zu haben oder deren Erkenntnisse in Frage stellen zu wollen möchte ich aber darauf hinweisen, das in diesem Zeitraum die Gewalt in den USA ganz allgemein zurück ging.
Stephen D. Levitt vertritt in seinem Buch “Freakonomics” die These, das zu diesem Zeitpunkt die Langzeitwirkungen der vorher legalisierten Abtreibung gegriffen haben. Hart ausgedrückt: Die Kinder und Jugendlichen, die in diesem Zeitraum theoretisch Ärger gemacht hätten, wurden garnicht erst geboren.
Das aber nur als Hinweis aus meiner Sicht. Wieviel Doom nun wirklich damit zu tun hat, kann ich nicht sagen.