Stundenlohn: 3 Euro und weniger
Wie viel Weisheit kann man eigentlich jemandem zurechnen, der ernsthaft Stundenlöhne von unter 3 Euro fordert, um Stellen zu schaffen? Was muss man heutzutage eigentlich vorweisen, um Wirtschaftsweiser zu werden? Gibt es dafür eine spezielle Ausbildung oder kann sich eigentlich jeder Möchtegern so bezeichnen?
Ein Stundenlohn von 3 Euro bringt bei einer täglichen Arbeitszeit von 10h gerade mal ca. 600 Euro brutto ein, jeder 400-Euro-Jobber ist da besser bedient. Wie viel heutzutage 600 Euro brutto (ca. 400-500 Euro netto) wert sind, muss ich meinen Lesern sicherlich nicht erläutern. Aber vielleicht sollte man Wolfgang Franz einfach mal ein bis zwei Monate auf ein Einkommen in dieser Höhe setzen und ihn dann mal am wahren Leben teilhaben lassen. Auf den Ausgang eines solchen Experiments wäre ich sehr gespannt. Und es wäre wirklich interessant zu sehen, wie viel 3-Euro-Jobs dann von dem verbleibenden Rest seines Gehalts geschaffen werden könnten…
Aber es ist ja nichts Neues, dass gerade diejenigen immer Einschränkungen fordern, die davon niemals betroffen wären. Und eigentlich ist es ja auch nichts Neues, dass sich deutsche Löhne und Gehälter im europäischen Vergleich ohnehin schon auf dem niedrigsten Niveau befinden. Aber man kann durchaus noch tiefer sinken wie man sieht.
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2 Kommentare bisher »
























… ähm… ja…
ich hab vor Schreck jetzt fast die Kaffeetasse fallen lassen… Ich find des ne Sauerrei was der da fordert, und mit Verlaub, hat der noch alle Tassen im Schrank?
Ich bin auch zwingen dringend für solch ein Experiment. Die Frage ist nur, ob sich die Verhaltensweisen von solchen Leuten durch solch ein Experiment ändern würden. Ich vermute mal eher nicht!
Du sagtest es ja schon, solange es nicht ums eigene Gehalt geht, sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.
Es scheint ja hier auch um eine Art Auslotung der Schmerzgrenze zu gehen. Solange sich keiner wehrt, ist noch Spielraum vorhanden!?