Änderungen am eBay-Bewertungssystem
Die meisten eBay-Nutzer hatten sicherlich bereits die eMail im Posteingang – eBay nimmt Änderungen an seinem Bewertungssystem vor.
Sicherlich eine sinnvolle Aktion, keine Frage. Das Bewertungssystem ist definitiv überholungsbedürftig. Aber ob die aktuelle Änderungen tatsächlich so sinnvoll sind, ist mir noch ein wenig unklar.
Verkäufer können Käufer zukünftig nur noch positiv bewerten. Für Verkäufer ist die Abgabe einer Bewertung auch weiterhin wichtig und sinnvoll, da sie ein unverzichtbares Dankeschön an jeden Käufer darstellt, der seinen gekauften Artikel pünktlich bezahlt und sich dem Verkäufer gegenüber fair verhalten hat.
Das ist sicherlich die wichtigste Änderung in meinen Augen. Und es ist sicherlich in sehr vielen Fällen eine sinnvolle Änderung. Rachebewertungen nach negativen Bewertungen durch Käufer, die mit der Abwicklung oder dem Produkt unzufrieden waren, sind leider an der Tagesordnung. Viel kann man als Käufer ja eigentlich nicht falsch machen: pünktlich bezahlen und die Ware annehmen, das wars auch schon an Pflichten für den Käufer. Genau hier liegt aber auch das Problem: Käufer, die sich endlos Zeit für die Abwicklung (Zahlung) lassen oder Beträge zurückbuchen lassen, können nun nicht mehr entsprechend “gekennzeichnet” werden. Sicherlich sind derartige Fälle nicht der Normalfall und manch einer wird sicherlich argumentieren, dass hierfür ja auch die Funktion “Unstimmigkeit melden” gedacht ist. Alles richtig, keine Frage. Dennoch finde ich diese Lösung nicht die eleganteste.
Wesentlich gelungener fände ich es beispielsweise, dass nach einer abgewickelten “Auktion” zunächst der Verkäufer seine Bewertung abgeben muß, bevor der Käufer bewerten kann. Hierfür steht dann eine gewisse Anzahl von Tagen zur Verfügung, wird in dieser Zeit keine Bewertung durch den Verkäufer abgegeben, dann kann der Käufer trotzdem seine Bewertung abgeben, der Verkäufer allerdings nicht mehr nachträglich. Damit wäre ausgeschlossen, dass Rachebewertungen weiterhin möglich sind, Verkäufer hätten aber dennoch die Chance, schlechte eBayer zu kennzeichnen. Meiner Meinung nach eleganter, aber ist ja auch nur meine Meinung
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16 Kommentare bisher »
























Freilich sind Rachebewertungen nun nicht mehr möglich, allerdings ist die regelung wirklich schlecht für die Verkäufer…
Eleganter wäre die Lösung gewesen, dass die verkäufer die Käufer zuerst bewerten müssen, damit sie vom Käufer bewertet werden können. Das schließt ebenfalls Rachebewertungen aus und wäre nur fair, da ja der Käufer seinen Vertragsteil auch zuerst erfüllt hat.
Twitter: XSized
sagte am 21.05.2008 um 14:32
Ach nee Herr Kleinanzeigenmarkt, ist das wirklich so schwer zu begreifen?
http://www.xsized.de/seo-...pps-und-kommentarspammer/
Nicht mal sonderlich originell, meinen Vorschlag einfach nur zu wiederholen.
URL ist jedenfalls im Müll und beim nächsten Mal freuen sich die Spam-Datenbanken.
Keiner der Deurschen Händler schaft es überhaupt einen besseren eBay Tafif zu bekommen da eBay überhaupt nicht berücksichtigt hat das in Deutschland einfach viel weniger Menschen eine Bewertung abgeben als z.b. in den USA. Das zeigt ja das von eBay Deutschland niemand wirklich darüber nachgedacht hat und die Damen und Herrn sich wie immer alles von eBay USA überstülpen lassen oder schlimmer noch das dort tief und fest geschlafen wird.
Mal schauen wie sich das ganze entwickelt – Ebay wird ja immer mehr zu einem Privatkleinanzeigen Markt
Find ich fürs Sammeln (bei mir Startrek Karten) super – aber beschert Ebay auch weniger Gewinnbringende Kunden
Naja seit dem das Einstellen von Artikeln für 1 EUR nichts kostet habe ich endlich auch mal etwas bei mir aufgeräumt
Ich warte nurnoch bis Ebay mit der Paypal Pflicht in Deutschland kommt – dann wird der Account gekündigt.
Ich frage mich nur, wenn alle Käuferbewertungen gleich sind (alle Käufer können ja nur noch positiv bewertet werden), welchen Sinn haben Käuferbewertungen dann überhaupt noch?
“Ich frage mich nur, wenn alle Käuferbewertungen gleich sind (alle Käufer können ja nur noch positiv bewertet werden), welchen Sinn haben Käuferbewertungen dann überhaupt noch?”
Genau das war auch mein erster Gedanke. Die Idee die dahinter steckt, dass Käufer ihren Unmut über “schlechte” Verkäufer ausdrücken können ohne mit der Rache des Verkäufers rechnen zu müssen, ist ja wirklich gut und richtig, ob das nun aber der richtige Weg ist?
Das Problem an XSizeds Vorschlag ist aber sicherlich, dass dann die Zahl der unberechtigt abgegebenen negativen Bewertungen für Verkäufer drastisch zunehmen würden, schliesslich könnte der Verkäufer nach der Bewertung des Käufers gar nicht mehr darauf eingehen.
Letztlich denke ich dass Ebay mit diesem Mittelweg gar nicht mal so schlecht liegt. Probleme mit dem Käufer kann man ja auch ohne weiteres im Kommentar nennen, ohne dass dafür eine negative Bewertung nötig ist.
“Probleme mit dem Käufer kann man ja auch ohne weiteres im Kommentar nennen, ohne dass dafür eine negative Bewertung nötig ist.”
Das liest sich aber kein Verkäufer durch und direkte Auswirkungen auf einen Kauf hat es auch nicht. Die Käuferbewertung hatte vor der Änderungen schon einen geringen Stellenwert, weil sie de facto nur sehr wenig Auswirkungen (z.B. das Ausschließen von Käufern) hatte. Mit der Änderungen wird das aber auch weg genommen. Im Grunde könnte man so m.M.n komplett auf die Käuferbewertung verzichten.
Das heißt nicht, dass ich die Käuferbewertung als solches schlecht finde, aber was bringt eine Option wenn sie keinen nutzen hat?
Ich habe in 8 Jahre eBay übrigens eine genau gegenteilige Erfahrungen, was Rachebewertungen betrifft, gemacht.
Ja der Vorschlag von xsized ist gut, beinhaltet aber ein Problem: Ich, glaube, viele Käufer, die unzufrieden sind, wollen Ihren Unmut sofort kundtun.
Der Verkäufer würde ihm die Möglichkeit, Ihn zu bewerten, durch eingenes nicht-Bewerten herauszögern.
Wenn es eine Frist von z.B. 2 Wochen gäbe, hätten Sie Ihre Unzufriedenheit schon verdrängt, das Thema wäre Ihnen nicht mehr so wichtig, und sie würden gar nicht vewerten…
Dass solche Kommentare in der Regel nicht gelesen werden, vor allem nicht von Verkäufern mit gewissen Umsätzen, stimmt natürlich.
Aber was meinst Du denn mit
“Ich habe in 8 Jahre eBay übrigens eine genau gegenteilige Erfahrungen, was Rachebewertungen betrifft, gemacht.”
?
Bisher war es ja die Regel dass Verkäufer erst eine Bewertung abgegeben haben, wenn sie bereits eine vom Käufer erhalten haben. Das hat dann natürlich dazu geführt dass sich die Käufer mit negativen Bewertungen sehr zurück gehalten haben und diese nicht leichtfertig vergaben. Hätte Ebay nun aber ein System eingeführt wie es XSized vorgeschlagen hat, hätte sich die Anzahl der schlechten Bewertungen sicher immens gesteigert, schliesslich müsste der Käufer ja keine Konsequenzen mehr fürchten.
Nach dem jetzigen System geht es für den Käufer nur noch darum ob er eine positive Bewertung erhält oder aber überhaupt kein. Das ist kein Hindernis dafür eine berechtigte negative Bewertung zu verteilen, dennoch wird es der Käufer nicht übertreiben, denn auch ihm ist eine positive Bewertung sicher lieber als gar keine.
@flo: Auch das sehe ich gar nicht mal als Nachteil. Es ist vielleicht gar nicht so schlecht dem Käufer erstmal eine gewisse “Zeit der Beruhigung und des Nachdenkens” einzuräumen, bevor er einem Verkäufer eine entsprechende Bewertung gibt.
“[...]denn auch ihm ist eine positive Bewertung sicher lieber als gar keine. [...]”
Genau das glaube ich eben nicht. Denn ob ich 100% aus 10 Käuferbewertungen hab oder 100% aus 5 ist mir als Käufer egal. Davon abgesehen, selbst wenn ich 0 Bewertungen habe, es spielt für das Handeln auf eBay keine Rolle (mehr).
Aber was meinst Du denn mit
“Ich habe in 8 Jahre eBay übrigens eine genau gegenteilige Erfahrungen, was Rachebewertungen betrifft, gemacht.”
Ich hab oft (5-10 mal) eine negative Bewertungen bekommen, weil den Käufer die Versandkosten zu hoch. Wobei diese selbstverständlich angegeben waren und ich nur die Selbstkosten berechnet habe.
Die Änderungen am Bewertungssystem sieht übrigens so etwas ähnliches wie die hier beschriebe Frist vor:
“PowerSeller, die länger als 12 Monate bei eBay angemeldet sind, können frühestens 7 Tage nach Transaktionsende negativ oder neutral bewertet werden.”
Na die Regel mti den Powersellern versteh ich übehuapt nicht was das soll da hatte mich beim Lesen der Mai lschon gewundert.
Naja, Menschen die dort nur etwas kaufen wollen ist es wahrscheinlich wirklich egal wie viele Bewertungen sie bereits erhalten haben, doch wenn es ihnen ohnehin egal ist, dann doch lieber so wie es jetzt ist – oder man hätte halt das alte System einfach beibehalten sollen.
Mir ging es aber auch weniger um einen Vergleich zwischen dem alten und dem neuen System, als um die hier genannte Alternative.
Die Sache mit der Frist bei Powersellern hätte man meiner Meinung nach ruhig generell für alle negativen Bewertungen einführen sollen. Die schon genannte “Zeit der Beruhigung und des Nachdenkens” für einen verärgerten Käufer muss kein Nachteil sein, denn es ist einfacher eine gerechte Bewertung zu vergeben wenn die Sache ein paar Tage zurück liegt.
Der Käufer muß zunächst am meisten Vertrauen aufbauen! Gibt als erster sein hart verdientes Geld weg. Und wartet, kennt doch jeder oder? Das Warten auf ein Zeichen – ein klitzekleines Mail. Die Frage: Bekomme ich das Produkt, ist es vielleicht verkratzt? Schlaflose Nächte und dann endlich das langersehnte Mail. Immerhin – ein erster Schritt. Dann wieder warten auf Post und warten. STOP – ich denke es ist OK was die “neues” von Ebay gemacht haben!
Das juckt mich alles nicht mehr, hier mein letzte Angebot bei eBay, die Pulle Sekt, die eBay von meinen Gebühren kaufte und mir zum 1000. Stern “schenkte”:
http://cgi.ebay.de/Sekt-v...Q_trksidZp1742.m153.l1262
oder Artikelnummer 320280184715
Die Pulle Sekt bekam ich, wiel ich SO VIEL Verkaufe.
Seit heute halten die mich für ein Risko, ich soll PAYPAL anbieten, weil ich bisher SO WENIG VERKÄUFE hatte!
Ich halte eBay und Paypal für einen Risikofaktor, den Paypal ist keine anerkannte Bank.
Wir hatten vor, bei eBay 1300 Artikel einzustellen, na sollen sie im steuerbegünstigten Luxemburg nachrechnen, wieviel denen entgeht, weil ich da nichts anbietet, die können sicher die Gebühren,d ie sie aus bisherigen Verkäufen einstrichen auf 1300 Artikel hochrechnen.
Ich win weg von ebay , es gibt auch http://www.ampride.de und http://www.auvito.de – da könnten die eBay Techniker sogar lernen,w ie ein einfacher, für jedemn verstehbares und perfektes Verkaufsformular aussieht.
naja was soll man da groß zu sagen?
ich finds einerseits nicht schlecht weil man dann in gewisser weise nicht mehr ständig ungerechtfertig schlechte bewertungen bekommen kann. aber anaja, ich finds überflüssig. also die änderung