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	<title>XSBlog2.0beta&#187; kranke welt</title>
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		<title>Weitere Details zum Staatstrojaner 0zapftis(R2D2) &#8211; Update: BKA nutzt Trojaner ebenfalls.</title>
		<link>http://www.xsized.de/2011/10/weitere-details-zum-staatstrojaner-0zapftis-r2d2-update/</link>
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		<pubDate>Wed, 12 Oct 2011 10:51:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>XSized</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach und nach kommen weitere Details zum Staatstrojaner/Bundestrojaner ans Tageslicht und immer mehr zeigt sich das Ausma&#223; und der Umfang, in dem diese Malware bereits eingesetzt wurde. Immer mehr Bundesl&#228;nder m&#252;ssen eingestehen, den Trojaner zu &#220;berwachunsgzwecken eingesetzt zu haben. Eine sehr gute &#220;bersicht hierzu liefert 0zapfis.info, die aus verschiedenen Quellen entsprechende Meldungen zusammentragen. Die folgende [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach und nach kommen weitere Details zum <a href="http://www.xsized.de/2011/10/uberwacht/">Staatstrojaner/Bundestrojaner</a> ans Tageslicht und immer mehr zeigt sich das Ausma&#223; und der Umfang, in dem diese Malware bereits eingesetzt wurde. Immer mehr Bundesl&#228;nder m&#252;ssen eingestehen, den Trojaner zu &#220;berwachunsgzwecken eingesetzt zu haben. Eine sehr gute &#220;bersicht hierzu liefert <a href="http://0zapftis.info/">0zapfis.info</a>, die aus verschiedenen Quellen entsprechende Meldungen zusammentragen. Die folgende Grafik von 0zapftis.info zeigt das sehr anschaulich. Schwarz sind all die Bundesl&#228;nder, die eine Nutzung bereits eingestanden haben.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://0zapftis.info/"><img class="aligncenter size-full wp-image-5003" title="trojaner_lkas_2-8" src="http://www.xsized.de/wp-content/uploads/2011/10/trojaner_lkas_2-8.png" alt="" width="400" height="323" /></a></p>
<p>Interessant ist zudem, dass <a href="http://www.f-secure.com/weblog/archives/00002250.html">F-Secure</a> (und andere Hersteller von Antivirusl&#246;sungen) den Installer des Trojaners bereits seit mindestens Dezember 2010 kennt, offenbar wurde dieser auf <a href="http://www.virustotal.com">Virustotal</a> hoch geladen. M&#246;glich, dass hier jemand so &#8220;kompetent&#8221; war und pr&#252;fen wollte, ob das St&#252;ck Malware, welches mit dem Installer untergejubelt werden soll, von Virenscannern erkannt wird. Der Installer verseucht den Rechner exakt mit den Dateien, die der CCC untersucht hat und lag als scuinst.exe vor. SCU steht f&#252;r Skype Capture Unit und dabei handelt es sich um ein St&#252;ck Software, welches von DigiTask entwickelt wurde. Der Kreis ist also geschlossen, diese <a href="http://www.golem.de/0801/57291.html">Informationen liegen bereits seit 2008 vor</a>.</p>
<p>F-Secure bezeichnet 0zapftis intern als Backdoor:W32/R2D2.A, sie verweisen dar&#252;ber hinaus auf ein <a href="http://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:26158-2009:TEXT:DE:HTML">Dokument</a>, nach dem das Zollkriminalamt K&#246;ln die Malware 2009 bei DigiTaks bestellt hat, das Auftragsvolumen betrug &#252;ber 2 Millionen Euro.</p>
<p>DigiTask hingegen scheint nun nicht zu bestreiten, die Malware geliefert zu haben, <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,791251,00.html">wehrt</a> sich allerdings gegen den Vorwurf der Inkompetenz. Zitat:</p>
<blockquote><p>&#8220;Die Software wurde vor fast drei Jahren geliefert &#8211; das sind in der IT-Branche Lichtjahre. Es ist durchaus m&#246;glich, dass im November 2008 gelieferte Software heute nicht mehr den Sicherheitsanforderungen entspricht.&#8221;</p></blockquote>
<p>F&#252;r mich pers&#246;nlich rei&#223;t die Aussage in der Kompetenzfrage allerdings eher ein weiteres gro&#223;es Loch auf. Denn wie wir alle wissen sind <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lichtjahr">Lichtjahre</a> keinesfalls geeignet, einen Zeitabschnitt zu beschreiben, es ist ein L&#228;ngenma&#223;. Aber das nur nebenbei&#8230;</p>
<p>All diese Punkte erhellen die Aff&#228;re um den Staatstrojaner in jedem Fall, allm&#228;hlich zeigt sich mir, wie konsequent inkompetent und vor allem offensichtlich rechtswidrig hier insgesamt vorgegangen wurde, letzteres ist ja bereits gerichtlich best&#228;tigt. Es ist f&#252;r mich auch keine Ausrede, dass nur das Vorhandensein bestimmter Funktionen nicht automatisch den Einsatz der Malware rechtswidrig machen w&#252;rde. Das Vorhandensein eines internetf&#228;higen PCs in meinem Haushalt ist ja auch ausreichend, um die Eintreibung von GEZ-Geb&#252;hren zu rechtfertigen, ob ich nun einen Internetanschlu&#223; habe oder nicht. Sicherlich nicht das beste Beispiel, aber es zeigt deutlich, was ich meine. Funktionen, deren Einsatz illegal w&#228;re, d&#252;rfen in einem solchen Tool schlichtweg nicht enthalten sein. Zumal die Steuerung offensichtlich problemlos einen Zugriff auf die Funktionen erlaubt. Ich kann mir keinen Ermittler vorstellen der nicht der Versuchung erliegen w&#252;rde, auch mal auf den Button &#8220;Festplatteninhalte anzeigen&#8221; zu klicken. Das schaffen nicht mal die Ermittler in irgendwelchen Fernsehserien&#8230;</p>
<p>Ich hoffe das Thema verschwindet nicht so schnell wieder vom Tisch sondern wird sch&#246;n weiter gek&#246;chelt. Hier muss es in jedem Fall personelle Konsequenzen geben, die weit &#252;ber das eine oder andere Bauernopfer hinaus gehen. Aber die Aussichten sind recht gut, dass hier weiterhin viele am Ball bleiben und die Aff&#228;re restlos aufkl&#228;ren.</p>
<p>&#220;brigens glaube ich nicht einmal ansatzweise, dass Deutschland das einzige Land ist, welches derartige Werkzeuge einsetzt. Ich denke lediglich, dass es hier bei uns zum ersten Mal aufgefallen ist. Was eben auch auf andere Weise auch wieder f&#252;r Inkompetenz spricht. Und auf eine gewisse Weise bin ich wirklich froh, dass die Verantwortlichen nicht mehr Kompetenz vorweisen k&#246;nnen&#8230;</p>
<p><strong>Nachtrag:</strong> Laut <a href="http://wiegold.wordpress.com/2011/10/12/weiter-gehts-der-trojaner-in-der-bundespressekonferenz-12-oktober/">Aussagen auf der Bundespressekonferenz</a> heute soll der Auftrag des Zollkriminalamts K&#246;ln aus 2009 herk&#246;mmliche &#220;berwachungstechnik betreffen und nichts mit dem Trojaner zu tun haben.</p>
<p><strong>Nachtrag 2:</strong> Die Karte oben kann nun komplett schwarz gef&#228;rbt werden. Inzwischen hat das Bundesinnenministerium sein Dementi vom Montag zur&#252;ck gezogen und eingestanden, eine modifizierte Version des Trojaners im Einsatz zu haben. Wahrscheinlich wurde da der Dateiname ge&#228;ndert. <a href="http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/ueberwachungsmassnahmen-bka-nutzt-modifizierte-trojaner-software-11489769.html">Mehr dazu hat die FAZ</a>. Man kann nun wohl sagen: Beim Bundesinnenministerium wurde zun&#228;chst erst einmal gelogen und dann heute, als es nicht mehr anders ging, dann doch die L&#252;ge korrigiert. So zumindest w&#252;rde ich meinen Sohn tadeln, wenn er so agieren w&#252;rde.</p>
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		<title>&#220;berwacht</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Oct 2011 07:11:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>XSized</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wahrscheinlich haben es viele von Euch bereits am Wochenende mitbekommen, der Rest wird es heute vermutlich in den Zeitungen lesen: Der Chaos Computer Club hat ein St&#252;ck Malware analysiert, bei dem es sich mit gr&#246;&#223;ter Wahrscheinlichkeit um den Bundestrojaner handelt, auf jeden Fall aber um eine Software von unseren Sicherheitsbeh&#246;rden zur &#220;berwachung von Computern. Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wahrscheinlich haben es viele von Euch bereits am Wochenende mitbekommen, der Rest wird es heute vermutlich in den Zeitungen lesen: Der <a href="http://ccc.de/de/updates/2011/staatstrojaner">Chaos Computer Club</a> hat ein St&#252;ck Malware analysiert, bei dem es sich mit gr&#246;&#223;ter Wahrscheinlichkeit um den Bundestrojaner handelt, auf jeden Fall aber um eine Software von unseren Sicherheitsbeh&#246;rden zur &#220;berwachung von Computern. Das folgende Video von <a href="https://plus.google.com/113481032938434398760/posts">Alexander Svensson</a> (via <a href="http://stadt-bremerhaven.de/video-der-staastrojaner-in-dreieinhalb-minuten">Caschy</a>) beschreibt grob und vor allem leicht verst&#228;ndlich, was es damit auf sich hat.</p>
<p><object width="500" height="281"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/eRFhpmiUwU4?version=3"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/eRFhpmiUwU4?version=3" type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="281" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Eine Sache ist nun, dass das St&#252;ck Software mehr als dilettantisch entwickelt wurde, das spricht nicht gerade f&#252;r die Verantwortlichen in unseren Beh&#246;rden. Es rei&#223;t massive Sicherheitsl&#246;cher auf, versucht nicht einmal sich zu verstecken, verschl&#252;sselt vollkommen unzureichend und, das ist besonders krass, nimmt von jedem, der es versucht, Anweisungen entgegen. Das allein ist schon mehr als erb&#228;rmlich.</p>
<p>Weitaus schlimmer wiegt jedoch die Tatsache, dass nicht einmal versucht wurde, sich auf die <a href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2011/10/08/chaos-computerclub-enttarnt-den-bundestrojaner/">vom Bundesverfassungsgericht vorgeschriebene Telekommunikations&#252;berwachung</a> zu beschr&#228;nken. Im Gegenteil kann und tut der Bundestrojaner all das, was man von einem &#8220;herk&#246;mmlichen&#8221; Trojaner erwarten w&#252;rde: Inhalte der Festplatte auslesen und manipulieren, Raum&#252;berwachung via angeschlossenem Mikrofon oder Kamera, weiteren Code aus dem Netz nachladen, nachgeladene Daten auf der Festplatte platzieren.</p>
<p>Die Analyse des CCC zeigt also, dass sich unsere Sicherheitsbeh&#246;rden mitnichten vom Bundesverfassungsgericht einschr&#228;nken lassen wollen. Es ist von Anfang an vorgesehen, alles technisch m&#246;gliche auch nutzbar zu machen. Abgesehen von der Frage nach Beweissicherheit, die durch die M&#246;glichkeit, Daten nach Belieben zu ver&#228;ndern oder auf der Festplatte zu platzieren, vollkommen hinf&#228;llig geworden ist, zeigt die Analyse auch die komplette Ignoranz klarer Vorgaben. Man ist nicht gewillt, Einschr&#228;nkungen hinzunehmen und will alles, was irgendwie machbar ist. Mit Rechtsstaatlichkeit hat das nichts mehr zu tun, das ist Anarchie von oben.</p>
<p>Das Schlimme ist: &#220;ber Jahre hinweg wurde exakt vor diesen M&#246;glichkeiten gewarnt. Jeder, der auch nur ansatzweise ein wenig Plan von der Materie hat, hat wieder und wieder gewarnt, dass exakt das passieren wird. Dass eine M&#246;glichkeit der totalen &#220;berwachung geschaffen wird, wenn man derartige &#8220;Hilfsmittel&#8221; zulassen w&#252;rde. Und dass diejenigen, die diese &#8220;Hilfsmittel&#8221; einsetzen, auch alle M&#246;glichkeiten nutzen w&#252;rden.</p>
<p>Die Frage ist nun, wer die Trojaner gegen wen eingesetzt hat. Wer hier noch an das M&#228;rchen der Terrorbek&#228;mpfung glaubt lebt ganz sicher in einer Traumwelt. JEDES Werkzeug, welches im Laufe der Jahre von staatlicher Seite geschaffen wurde, wurde auch immer in weitaus mehr F&#228;llen eingesetzt, als es zun&#228;chst erkl&#228;rt wurde. Heute hei&#223;t es &#8220;Bek&#228;mpfung des Terrors&#8221;, morgen sind es schwere Straftaten und in einer Woche dann werden die b&#246;sen Raubmordkopierer ausspioniert.</p>
<p>Aktuell wird flei&#223;ig <a href="http://www.tagesschau.de/inland/trojaner102.html">dementiert</a>, niemand will es gewesen sein. Fakt ist: Die Software ist da, Fakt ist auch: Die Software wurde bereits in mehreren F&#228;llen eingesetzt. Das &#8220;Werkzeug zur Terrorbek&#228;mpfung&#8221; ist Realit&#228;t und es kann weitaus mehr, als es tun d&#252;rfte. Wer glaubt angesichts dieser Fakten noch daran, dass die Ziele dieser Form von &#220;berwachung so sensibel heraus gepickt werden w&#252;rden, wie es uns vorgeheuchelt wurde? Ich nicht. Und Ihr t&#228;tet gut daran, das ebenfalls nicht zu tun.</p>
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		<title>Ach, Android ist also auch von Apple&#8230;</title>
		<link>http://www.xsized.de/2011/09/ach-android-ist-also-auch-von-apple/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Sep 2011 06:39:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>XSized</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Android]]></category>
		<category><![CDATA[Apple]]></category>

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		<description><![CDATA[Apple ist sich wirklich f&#252;r keinen Bl&#246;dsinn zu schade, wie ich soeben wieder lesen musste. Selbst Android will man nun offenbar bei Apple als Apple-Erfindung ansehen. Es ist unbestritten, dass der geistige Vater von Android Andy Rubin ist. Sein Unternehmen Android wurde 2003 von Google gekauft und seitdem entwickelt sich das gleichnamige mobile Betriebssystem pr&#228;chtig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Apple ist sich wirklich f&#252;r keinen Bl&#246;dsinn zu schade, wie ich soeben wieder <a href="http://www.tomshardware.de/apple-google-android,news-246202.html">lesen musste</a>. Selbst Android will man nun offenbar bei Apple als Apple-Erfindung ansehen.</p>
<p>Es ist unbestritten, dass der geistige Vater von Android <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Andy_Rubin">Andy Rubin</a> ist. Sein Unternehmen Android wurde 2003 von Google gekauft und seitdem entwickelt sich das gleichnamige mobile Betriebssystem pr&#228;chtig weiter und trat seinen Siegeszug um die Welt an. Nun argumentiert Apple offensichtlich: Andy Rubin hat vor vielen vielen Jahren (Anfang der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts) einmal als Softwareentwickler bei Apple gearbeitet und damit ist Android geistiges Eigentum von Apple. Es kann gar nicht anders sein als dass er seine Ideen bei Apple geklaut hat. Aaaaahja.</p>
<p>Mal abgesehen davon, dass das Unternehmen Android bereits 2003 von Google gekauft wurde und das erste iPhone erst 2007 das Licht der Welt erblickte &#8211; nachdem Andy Rubin von Apple wegging, arbeitete er bei diversen anderen Firmen und entwickelte dort bereits mit an einem mobilen Betriebssystem. Wollte man der <a href="http://fudzilla.com/home/item/23956-apple-goes-silly-on-patents">verwirrten Logik von Apple</a> folgen, dann st&#252;nde wahrscheinlich eher General Magic ein geistiges Eigentum an Android zu als Apple&#8230;</p>
<p>F&#252;r mich f&#228;llt dieser Irrsinn jedenfalls wieder in die Kategorie: Apple kann ich einfach nicht ernst nehmen. Schon lange nicht mehr.</p>
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		<title>iCloud tats&#228;chlich von Microsoft und Amazon?</title>
		<link>http://www.xsized.de/2011/09/icloud-tatsachlich-von-microsoft-und-amazon/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Sep 2011 05:51:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>XSized</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Interessant, was der fefe da ausgegraben hat: Apples iCloud soll laut The Register die Cloud-Dienste von Microsoft und Amazon nutzen und w&#252;rde somit nicht von Apple selbst betrieben. Also werden die Daten (Mails, Kontakte, ver&#228;nderte Dokumente, Fotos etc) der Apple-Nutzer nicht nur vollautomatisch in die Cloud geschoben sondern Apple nutzt dazu auch noch Drittanbieter. Eure [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Interessant, was der <a href="http://blog.fefe.de/?ts=b09a0258">fefe</a> da ausgegraben hat: Apples iCloud soll laut <a href="http://www.theregister.co.uk/2011/09/02/icloud_runs_on_microsoft_azure_and_amazon/">The Register</a> die Cloud-Dienste von Microsoft und Amazon nutzen und w&#252;rde somit nicht von Apple selbst betrieben. Also werden die Daten (Mails, Kontakte, ver&#228;nderte Dokumente, Fotos etc) der Apple-Nutzer nicht nur vollautomatisch in die Cloud geschoben sondern Apple nutzt dazu auch noch Drittanbieter. Eure Daten werden also sch&#246;n weitl&#228;ufig verteilt. Das haben zumindest diverse Tests gezeigt, die mit Beta-Versionen durchgef&#252;hrt wurden.</p>
<p>Nun, wenigstens besteht so eine ganz gute Chance, dass Eure Daten dort auch wieder <a href="http://www.golem.de/1108/85549.html">von allein verschwinden</a> und nicht auf ewig auf den Festplatten irgendwelcher Unternehmen herumkreiseln. Immerhin ein Sicherheitsfeature.</p>
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		<title>Landesdatensch&#252;tzer fordern WebSite-Betreiber zum Entfernen der Social-Buttons auf (Update)</title>
		<link>http://www.xsized.de/2011/08/landesdatenschutzer-fordern-website-betreiber-zum-entfernen-der-social-button-auf-update/</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Aug 2011 10:25:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>XSized</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Unabh&#228;ngige Landeszentrum f&#252;r Datenschutz Schleswig-Holstein fordert alle WebSite-Betreiber auf, umgehend Facebook-Fanseiten sowie Social-Buttons wie beispielsweise den &#8220;Gef&#228;llt mir&#8221; Button von Facebook aus ihren Webseiten zu entfernen. &#8220;Nach eingehender technischer und rechtlicher Analyse kommt das ULD zu dem Ergebnis, dass derartige Angebote gegen das Telemediengesetz (TMG) und gegen das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) bzw. das Landesdatenschutzgesetz Schleswig-Holstein (LDSG [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Unabh&#228;ngige Landeszentrum f&#252;r Datenschutz Schleswig-Holstein <a href="https://www.datenschutzzentrum.de/presse/20110819-facebook.htm">fordert alle WebSite-Betreiber auf</a>, umgehend Facebook-Fanseiten sowie Social-Buttons wie beispielsweise den &#8220;Gef&#228;llt mir&#8221; Button von Facebook aus ihren Webseiten zu entfernen.</p>
<blockquote><p>&#8220;Nach eingehender technischer und rechtlicher Analyse kommt das ULD zu dem Ergebnis, dass derartige Angebote gegen das Telemediengesetz (TMG) und gegen das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) bzw. das Landesdatenschutzgesetz Schleswig-Holstein (LDSG SH) versto&#223;en. Bei Nutzung der Facebook-Dienste erfolgt eine Datenweitergabe von Verkehrs- und Inhaltsdaten in die USA und eine qualifizierte R&#252;ckmeldung an den Betreiber hinsichtlich der Nutzung des Angebots, die sog. Reichweitenanalyse. Wer einmal bei Facebook war oder ein Plugin genutzt hat, der muss davon ausgehen, dass er von dem Unternehmen zwei Jahre lang getrackt wird. Bei Facebook wird eine umfassende pers&#246;nliche, bei Mitgliedern sogar eine personifizierte Profilbildung vorgenommen. Diese Abl&#228;ufe versto&#223;en gegen deutsches und europ&#228;isches Datenschutzrecht. Es erfolgt keine hinreichende Information der betroffenen Nutzerinnen und Nutzer; diesen wird kein Wahlrecht zugestanden; die Formulierungen in den Nutzungsbedingungen und Datenschutzrichtlinien von Facebook gen&#252;gen nicht ann&#228;hernd den rechtlichen Anforderungen an gesetzeskonforme Hinweise, an wirksame Datenschutzeinwilligungen und an allgemeine Gesch&#228;ftsbedingungen.</p>
<p>Das ULD erwartet von allen Webseitenbetreibern in Schleswig-Holstein, dass sie umgehend die Datenweitergaben &#252;ber ihre Nutzenden an Facebook in den USA einstellen, indem sie die entsprechenden Dienste deaktivieren. Erfolgt dies nicht bis Ende September 2011, wird das ULD weitergehende Ma&#223;nahmen ergreifen. Nach Durchlaufen des rechtlich vorgesehenen Anh&#246;rungs- und Verwaltungsverfahrens k&#246;nnen dies bei &#246;ffentlichen Stellen Beanstandungen nach § 42 LDSG SH, bei privaten Stellen Untersagungsverf&#252;gungen nach § 38 Abs. 5 BDSG sowie Bu&#223;geldverfahren sein. Die maximale Bu&#223;geldh&#246;he liegt bei Verst&#246;&#223;en gegen das TMG bei 50.000 Euro.&#8221;</p></blockquote>
<p>Das ULD f&#228;hrt also richtig scharfe Gesch&#252;tze auf, auch wenn man sich derzeit vordergr&#252;ndig an WebSite-Betreiber in Schleswig-Holstein wendet. Genau genommen d&#252;rfte diese Aussage auch nicht allein f&#252;r Facebook gelten, auch der &#8220;+1&#8243;-Button von Google w&#228;re hiervon betroffen und diverse andere Social-Dienste sicher auch. Besonders krass finde ich, dass man nicht allein auf die Buttons abzielt sondern auch ganz klar Fanpages bei Facebook anspricht.</p>
<p>Ich finde immer wieder erstaunlich, mit welcher Sch&#228;rfe Landesdatensch&#252;tzer gegen derartige Dinge vorgehen und wie vergleichsweise harmlos die &#196;u&#223;erungen beispielsweise gegen das SWIFT-Abkommen oder das Fluggastdaten-Abkommen ausfallen, die weitaus tiefer in die Pers&#246;nlichkeitsrechte jedes Einzelnen eingreifen als eine l&#228;cherliche Facebook-Fanseite. Ich w&#252;nschte, das ULD w&#252;rde sich vorrangig um wirklich wichtige Dinge k&#252;mmern und nicht mit solchem Aktionismus eine seri&#246;se T&#228;tigkeit vorgaukeln.</p>
<p><strong>Update:</strong> Rechtsanw&#228;ltin Nina Diercks <a href="http://socialmediarecht.wordpress.com/2011/08/19/wichtig-schleswig-holsteinisches-datenschutzzentrum-droht-mit-busgeldbescheiden-fur-verwender-von-facebook-social-plugins-und-fanpages/">&#228;u&#223;ert sich im Social Media Recht Blog</a> sehr ausf&#252;hrlich &#252;ber diese Ank&#252;ndigung des ULD. Ihr Fazit: Gewisserma&#223;en hat das ULD irgendwie Recht, aber &#252;ber die Folgen mag sie im Detail derzeit nicht nachdenken, wenn sie &#220;belkeit vermeiden will. Verst&#228;ndlich, ich konnte das Nachdenken leider nicht verhindern und k&#228;mpfe nach wie vor mit der &#220;belkeit. Auch Udo Vetter &#228;u&#223;ert sich im <a href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2011/08/19/schleswig-holstein-bald-facebook-freie-zone/">law blog</a> zu dieser Meldung und nennt die Drohungen</p>
<blockquote><p>&#8220;<em>&#8230;gegen alle Schleswig-Holsteiner, die Plugins von Facebook verwenden, ein Armutszeugnis f&#252;r das ULD. Statt sich mit dem wirklichen Gegner Facebook anzulegen und auf Verbesserungen zu dr&#228;ngen, versuchen es Weichert und seine Leute &#252;ber die Einsch&#252;chterung harmloser Facebook-Nutzer.</em>&#8220;</p></blockquote>
<p>Exakt, dem gibt es nichts hinzu zu f&#252;gen.</p>
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		<title>Hat Apple das iPad-Design auch nur geklaut? (Update)</title>
		<link>http://www.xsized.de/2011/08/hat-apple-das-ipad-design-auch-nur-geklaut-update/</link>
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		<pubDate>Wed, 10 Aug 2011 04:30:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>XSized</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie ich bereits geschrieben hatte, versucht Apple mit juristischen Mitteln Samsungs Galaxy-Tab vom Markt zu dr&#228;ngen. Samsung kopiere Look und Feel und w&#252;rde den &#8220;Kultstatus&#8221; des iPads ausnutzen wollen und auf der Welle mitreiten. Apple hatte sich das Design des iPads sch&#252;tzen lassen. Nun sollte es sich ja eigentlich so verhalten, dass man nur dann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie ich bereits <a href="http://www.xsized.de/2011/08/apple-lasst-vertrieb-des-galaxy-tab-in-europa-untersagen/">geschrieben</a> hatte, versucht Apple mit juristischen Mitteln Samsungs Galaxy-Tab vom Markt zu dr&#228;ngen. Samsung kopiere Look und Feel und w&#252;rde den &#8220;Kultstatus&#8221; des iPads ausnutzen wollen und auf der Welle mitreiten. Apple hatte sich das Design des iPads <a href="http://www.scribd.com/doc/61944044/Community-Design-000181607-0001">sch&#252;tzen lassen</a>.</p>
<p>Nun sollte es sich ja eigentlich so verhalten, dass man nur dann etwas sch&#252;tzen lassen kann, wenn es das so in dieser Form noch nicht gab. Nach meinem Verst&#228;ndnis. Interessanterweise hatte ich aber immer das Gef&#252;hl, soooo neu w&#228;re der Anblick eines iPads f&#252;r mich nun auch wieder nicht. Eigentlich hatte ich sowas schon viel fr&#252;her gesehen. Und nach ein klein wenig Recherche habe ich festgestellt: mein olles Ged&#228;chtnis l&#228;sst mich noch nicht im Stich, ich HATTE es schon mal gesehen.</p>
<p>Aus Gr&#252;nden des Urheberrechts binde ich das Bild an dieser Stelle nicht in meinen Beitrag ein sondern verlinke es lediglich. <a href="http://memory-alpha.org/wiki/File:Sarah_Sisko_reconstruction.jpg" target="_blank">Schaut hier</a>.</p>
<p>Das Bild stammt aus Star Trek DS9 aus der Folge &#8220;<a href="http://memory-alpha.org/wiki/Image_in_the_Sand_(episode)" target="_blank">Image in the Sand</a>&#8220;. Und wer mal ein wenig in alten Folgen st&#246;bert wird noch jede Menge &#228;hnliche Ger&#228;te finden, die in Star Trek &#252;brigens &#8220;PADD&#8221; genannt wurden. Die gab es da in unz&#228;hligen Variationen und verschiedene &#228;hneln ebenfalls den heutigen iPads. &#8220;Image in the Sand&#8221; wurde &#252;brigens im Jahre 1998 erstmals ausgestrahlt.</p>
<p>Nat&#252;rlich, das Ger&#228;t auf dem Bild sieht nicht exakt so aus wie das iPad2, gar keine Frage. Es gab andere <a href="http://memory-alpha.org/wiki/PADD">PADDs</a>, die ihm noch mehr &#228;hnelten. Oder denen das iPad mehr &#228;hnelt. Aber es scheint ja keine Rolle zu spielen, ob ein Ger&#228;t EXAKT so aussieht oder nur &#228;hnlich (was sich bei Tablets kaum vermeiden l&#228;sst). Und wenn es wie im Fall iPad2 und Galaxy-Tab nur um eine grobe &#196;hnlichkeit geht und diese ausreichte, um eine EV gegen Samsung zu erwirken, dann sollte die grobe &#196;hnlichkeit zwischen iPad/2 und den PADDs aus den 90er Jahren doch vollkommen ausreichen, um die Schutzw&#252;rdigkeit des Designs in Frage stellen zu k&#246;nnen. Dar&#252;ber hinaus gibt es bereits weitaus l&#228;nger als das iPad <a href="http://www.google.de/search?q=digitaler+Bilderrahmen&amp;um=1&amp;ie=UTF-8&amp;tbm=isch&amp;source=og&amp;sa=N&amp;hl=de&amp;tab=wi&amp;biw=1680&amp;bih=925" target="_blank">digitale Bilderrahmen</a>, denen das iPad ebenfalls mehr als &#228;hnlich sieht&#8230; Also selber auch nur mal wieder nur geklaut?</p>
<p><strong>Update:</strong> Hach, da gab es ja tats&#228;chlich doch noch viel mehr, als ich in meiner ersten schnellen Recherche entdecken konnte. Schaut Euch mal dieses Video von 1994 an (<a href="http://www.dailymail.co.uk/sciencetech/article-1381528/Knight-Ridder-tablet-looks-just-like-iPad-17-YEARS-OLD.html">via</a>):</p>
<p><object width="500" height="400"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/JBEtPQDQNcI?version=3"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/JBEtPQDQNcI?version=3" type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="400" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>K&#246;nnte das mal jemand in D&#252;sseldorf an den entsprechenden Stellen vorf&#252;hren? Auf dass man dort peinlich ber&#252;hrt im Boden versinke&#8230;</p>
<p>Logisch, dass ich hier eine Lanze f&#252;r Samsung breche. Mich widert Apples Gebaren in dieser Hinsicht schon seit langem an. Ideen, Designs und Funktionen kopieren, patentieren (selbst die trivialsten Selbstverst&#228;ndlichkeiten) und dann andere verklagen. Ja, machen andere auch, find ich genau so erb&#228;rmlich. Aber Apple weint immer am lautesten herum deshalb.</p>
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		<title>Apple l&#228;sst Vertrieb des Galaxy-Tab in Europa untersagen</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Aug 2011 16:31:03 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Apple hat vor dem Landgericht D&#252;sseldorf eine Einstweilige Verf&#252;gung gegen Samsung erwirkt, die Samsung den Vertrieb des Galaxy-Tab europaweit untersagt. Einzige Au&#223;nahme: die Niederlande. Die Ger&#228;te von Samsung sind Apple seit geraumer Zeit ein Dorn im Auge, Design und Bedienung sei von Apple abgekupfert. Daher sind bereits diverse Klagen in verschiedenen L&#228;ndern anh&#228;ngig. Was mir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Apple hat vor dem Landgericht D&#252;sseldorf eine <a href="http://www.faz.net/artikel/C30350/streit-mit-samsung-apple-untersagt-galaxy-tab-vertrieb-30482345.html">Einstweilige Verf&#252;gung gegen Samsung</a> erwirkt, die Samsung den Vertrieb des Galaxy-Tab europaweit untersagt. Einzige Au&#223;nahme: die Niederlande.</p>
<p>Die Ger&#228;te von Samsung sind Apple seit geraumer Zeit ein Dorn im Auge, Design und Bedienung sei von Apple abgekupfert. Daher sind bereits diverse Klagen in verschiedenen L&#228;ndern anh&#228;ngig. Was mir allerdings nicht so ganz in den Kopf will ist die Tatsache, dass das Landgericht D&#252;sseldorf hier eine europaweit g&#252;ltige Entscheidung getroffen haben soll, irgendwie nicht so ganz vorstellbar f&#252;r mich. Zumal es sich lediglich um eine EV handelt, die genau so fix wieder vom Tisch sein kann wie sie dahin kam&#8230; Ich glaube also nicht, dass der Artikel den Sachverhalt wirklich korrekt wiedergibt.</p>
<p>Die Tatsache dass Apple extrem massiv gegen einen derart wichtigen Lieferanten wie Samsung vorgeht wundert mich allerdings schon seit einiger Zeit. Da scheint m&#228;chtig viel Arroganz mit im Spiel zu sein.</p>
<p><strong>Update:</strong> Slashgear <a href="http://www.slashgear.com/samsung-galaxy-tab-10-1-sales-blocked-in-europe-by-apple-09170492/">berichtet </a>ebenfalls dar&#252;ber und liefert auch eine kurze Erkl&#228;rung, warum die D&#252;sseldorfer den Vertrieb europaweit unterbinden konnten.</p>
<p><strong>Update 2:</strong> Eine <a href="http://www.scribd.com/doc/61993811/10-08-04-Apple-Motion-for-EU-Wide-Prel-Inj-Galaxy-Tab-10-1">Kopie des Antrages auf die Erlassung der EV gegen Samsung</a> ist inzwischen aufgetaucht. (via <a href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2011/08/10/wettbewerbliche-eigenart/">lawblog</a>)</p>
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		<title>Paypal will Kuba-Embargo durchsetzen</title>
		<link>http://www.xsized.de/2011/07/paypal-will-kuba-embargo-durchsetzen/</link>
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		<pubDate>Tue, 26 Jul 2011 20:35:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>XSized</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Als ich das eben bei Golem gelesen habe, glaubte ich im ersten Augenblick an einen Scherz und im 2. Moment habe ich geschaut, ob heute der 1.April ist. Nix von beidem, es scheint tats&#228;chlich ernst zu sein. Paypal will das Kuba-Embargo der USA in Deutschland durchdr&#252;cken. Dazu sei man als US-Unternehmen verpflichtet. Laut Golem ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich das eben bei <a href="http://www.golem.de/1107/85243.html">Golem</a> gelesen habe, glaubte ich im ersten Augenblick an einen Scherz und im 2. Moment habe ich geschaut, ob heute der 1.April ist. Nix von beidem, es scheint tats&#228;chlich ernst zu sein. Paypal will das Kuba-Embargo der USA in Deutschland durchdr&#252;cken. Dazu sei man als US-Unternehmen verpflichtet.</p>
<p>Laut Golem ist unter anderem der Versender <a href="http://www.rumundco.de">Rum &amp; Co.</a> davon betroffen. Diese wurden neben anderen Unternehmen von Paypal aufgefordert, s&#228;mtliche kubanischen Zigarren von der WebSite zu entfernen. Anschlie&#223;end sperrte Paypal die Konten der Firmen. Gestern wurde Rum &amp; Co, dann von Paypal angerufen und man unterbreitete das Angebot, die Paypal-Konten wieder zu &#246;ffnen, sobald s&#228;mtliche Produkte aus Kuba aus dem Shop verschwunden seien. Die Antwort von Rum &amp; Co. war, Paypal als Zahlungsm&#246;glichkeit aus dem Shop zu entfernen.</p>
<p>Korrekte Handlung in meinen Augen, es kann echt nicht angehen, dass ein Zahlungsdienstleister festlegt, welche Produkte ein Online-Shop verkaufen darf und welche nicht. Die einzige Aufgabe eines Zahlungsdienstleisters ist die Zahlungsabwicklung. Paypal hat sich da offenbar auf extrem d&#252;nnes Eis gewagt und ich hoffe sehr, dass diese Handlung Folgen haben wird. Es kann nicht angehen, dass deutsche Unternehmen zur Erf&#252;llungshilfe amerikanischer Politik aus den 60er Jahren verdonnert werden. Unfassbar!</p>
<p>&nbsp;</p>
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		</item>
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		<title>Die besten &#8220;Argumente&#8221; gegen Pseudonyme</title>
		<link>http://www.xsized.de/2011/07/die-besten-argumente-gegen-pseudonyme/</link>
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		<pubDate>Sun, 17 Jul 2011 09:40:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>XSized</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Klarnamen]]></category>
		<category><![CDATA[Privacy]]></category>
		<category><![CDATA[Pseudonym]]></category>

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		<description><![CDATA[Um meinen Beitrag zur Diskussion um Klarnamenpflicht nicht noch weiter aufzubl&#228;hen, hatte ich mich auf ein paar wenige typische Beispiele beschr&#228;nkt, welche &#8220;Argumente&#8221; von Klarnamenbef&#252;rwortern in die Diskussionen eingebracht wurden. Die ganze Absurdit&#228;t dieser &#8220;Argumente&#8221; l&#228;sst sich aber meiner Meinung nach erst dann erkennen, wenn man sie in ihrer ganzen Vielfalt bewundern kann. Da ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Um meinen <a href="http://www.xsized.de/2011/07/mein-beitrag-zur-diskussion-um-klarnamenpflicht/">Beitrag zur Diskussion um Klarnamenpflicht</a> nicht noch weiter aufzubl&#228;hen, hatte ich mich auf ein paar wenige typische Beispiele beschr&#228;nkt, welche &#8220;Argumente&#8221; von Klarnamenbef&#252;rwortern in die Diskussionen eingebracht wurden. Die ganze Absurdit&#228;t dieser &#8220;Argumente&#8221; l&#228;sst sich aber meiner Meinung nach erst dann erkennen, wenn man sie in ihrer ganzen Vielfalt bewundern kann.</p>
<p>Da ich hier aber niemanden vorf&#252;hren oder l&#228;cherlich machen m&#246;chte, zitiere ich die Top-Argumente ohne Namensnennung, auch wenn die Verfasser anderswo mit ihrem Namen dazu stehen, wie sie sagen. Wer sich wiederfindet und seinen Namen erw&#228;hnt wissen m&#246;chte, darf das jedoch gern in den Kommentaren anmerken, ich trage den Namen dann gern nach.</p>
<p>Sicherlich werde ich es nicht schaffen, auf einen Schlag s&#228;mtliche &#8220;Top-Argumente&#8221; gegen Pseudonyme zu finden und hier zu posten. Tipps sind willkommen, dar&#252;ber hinaus erg&#228;nze ich hier, wenn ich neue Glanzleistungen der Argumentation finde. Klarnamenbef&#252;rworter d&#252;rfen sich hier gern bedienen, wenn ihnen die &#8220;Argumente&#8221; in einer Diskussion einmal ausgehen sollten.</p>
<p>Beginnen wir mit einem Klassiker, den man in vielfach abgewandelter Form immer wieder antreffen wird:</p>
<blockquote><p>&#8220;Ich halte auch nichts von Pseudoymen &#8211; wer sich nicht zu erkennen geben will, soll sich doch dann auch aus den sozialen Netzwerken raushalten.&#8221;</p>
<p>&#8220;Die &#8220;anonymen Gestalten&#8221; sollten sich hier trollen Es gibt doch bereits gen&#252;gend Spielpl&#228;tze f&#252;r sie.&#8221;</p>
<p>&#8220;Wer das recht auf sein Pseudonym ausleben m&#246;chte ist bei FB und den &#252;blichen Community Foren willkommen&#8230;&#8221;</p>
<p>&#8220;&#8230;wer ein Problem mit der Anonymit&#228;t hat, sollte sich ohnehin nicht in sozialen Netzwerken tummeln.&#8221;</p></blockquote>
<p>Ebenfalls ein Klassiker, dessen im Grundsatz falsche Aussage inzwischen wohl den Urban Legends zugeordnet werden kann:</p>
<blockquote><p>&#8220;Es ist doch so, dass verbale Attacken immer von solchen Typen ausgehen, die Falschnamen angeben&#8230;&#8221;</p>
<p>&#8220;Das Verhalten der Menschen im Internet, wenn sie mit einem Pseudonym unterwegs sind, ist verbal betrachtet teilweise das letzte.&#8221;</p>
<p>&#8220;Es beleidigt, flucht und stalkt sich einiges besser mit nicht zur&#252;ckverfolgbarem Pseudonymen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Sch&#246;n ist auch &#8220;Wenn ich unter meinem richtigen Namen nicht ungef&#228;hrdet reden kann, dann darf ich halt nicht reden&#8221;:</p>
<blockquote><p>&#8220;Wenn ich wei&#223;, da&#223; ich vielleicht vom Staat, der Mafia oder wem auch immer beobachtet werde, dann halte ich einfach die Klappe. Wer nichts macht, dem passiert auch nichts. Ist ganz einfach.&#8221;</p></blockquote>
<p>Ah, noch ein Klassiker, den wir ebenfalls in den unterschiedlichsten Variationen antreffen werden:</p>
<blockquote><p>&#8220;Anmelden hier ist freiwillig, oder?&#8221;</p>
<p>&#8220;Es wird niemand gezwungen, bei Google+ oder irgendeinem anderen Netzwerk mitzumachen.&#8221;</p>
<p>&#8220;Wer hat euch denn gezwungen euch hier anzumelden? Ihr k&#246;nnt doch genau so gut, zu Facebook, MySpace oder Knuddels gehen.&#8221;</p>
<p>&#8220;Dann meld&#8217; dich halt ab von Google+ oder joine erst gar nicht.&#8221;</p></blockquote>
<p>Obrigkeitsh&#246;rigkeit kann man hierzulande ebenfalls sehr gut schon &#8220;klassisch&#8221; bezeichnen. Oder vielleicht doch eher &#8220;chronisch&#8221;?</p>
<blockquote><p>&#8220;&#8230;es gibt kein Recht auf das Pseudonym. Mein Dienst, meine Regeln.&#8221;</p>
<p>&#8220;Lest die<em>[Regeln]</em> erstmal, bevor ihr euch alle aufregt. Wem sie nicht gefallen, es gibt hier bestimmt auch einen Profil l&#246;schen Button irgendwo. Und Tsch&#252;&#223;&#8230;&#8221;</p></blockquote>
<p>Wow, was f&#252;r eine Aussage. Findet man, unterschiedlich formuliert, ebenfalls h&#228;ufiger:</p>
<blockquote><p>&#8220;Pseudonyme brauchen in erster Linie Feiglinge, die nicht zu ihren Worten stehen und Kriminelle.&#8221;</p></blockquote>
<p>Eine etwas anders geartete Kategorie von &#8220;Argument&#8221; &#8211; nur richtige Namen k&#246;nnen ernst genommen werden, der Rest ist Kindergarten:</p>
<blockquote><p>&#8220;Es zeugt nicht von geistiger Reife, sich hinter solch unsinnigen Nicks wie &#8220;plombombom&#8221; oder &#228;hnlichem zu verstecken. Wer als Diskussionspartner ernst genommen werden will, sollte auch mit seinem Namen dazu stehen, was er schreibt.&#8221;</p>
<p>&#8220;Kinderkacke. Nichts weiter.&#8221;</p>
<p>&#8220;Was den Realnamensverweigere<wbr>rn abgeht ist die Erkenntnis, dass Pseudonmye schlicht Kindergarten sind.&#8221;</wbr></p>
<p>&#8220;Der Name ist Bestandteil der Identit&#228;t. Kinderkram, ihn hier nicht tragen zu wollen.&#8221;</p>
<p>&#8220;&#8230;diese kindischen Privacy Diskussionen gehen so langsam auf die Nerven.&#8221;</p></blockquote>
<p>Sch&#246;n ist auch, wenn Trolle trollen, dass Pseudonymtr&#228;ger trollen:</p>
<blockquote><p>&#8220;Es ist doch ein soziales Netzwerk und kein Trollnetzwerk, ich weiss nicht was ihr alle daran so verwerflich findet, dass Google echte Namen durchsetzen will.&#8221;</p>
<p>&#8220;Das Usenet wurde inzwischen erfolgreich von Trollen kaputtgemacht und Stalker treten IDR auch dort mit Pseudo auf, sehr selten mit Realnamen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Wichtig ist nat&#252;rlich auch, immer exakt zu wissen, wer etwas schreibt:</p>
<blockquote><p>&#8220;Ich m&#246;chte mich hier mit Menschen unterhalten, nicht mit Fakeaccounts oder Leuten, die sich hinter Pseudos verstecken wollen.&#8221;</p>
<p>&#8220;Ich will wissen, mit wem ich es zu tun habe.&#8221;</p></blockquote>
<p>Vollkommenes Unverst&#228;ndnis ist allerdings ebenfalls anzutreffen:</p>
<blockquote><p>&#8220;&#8230; wenn du eh nichts bekannt geben willst &#252;ber dich was suchst du hier?? Und das gilt f&#252;r alle anderen auch&#8230;&#8221;</p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das waren jetzt einige der deutlichsten Stilbl&#252;ten, die mir in den Diskussionen aufgefallen sind. Und sie best&#228;tigen meine in meinem Beitrag zu dieser Diskussion ge&#228;u&#223;erte Meinung: Niemand kann tats&#228;chlich echte Argumente f&#252;r eine Klarnamenpflicht vorbringen. Vielleicht w&#228;re es sogar richtiger zu schreiben: Nahezu keiner der Klarnamenbef&#252;rworter ist &#252;berhaupt an einer Diskussion interessiert.</p>
<p>(Ich habe den Titel des Beitrages angepasst, da ich mich urspr&#252;nglich ein klein wenig vertan habe. Kann passieren&#8230;)</p>
News zu und rund um Google+ gibt es bei <a href="http://gplustoday.de">Google Plus Today</a>.]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Mein Beitrag zur Diskussion um Klarnamenpflicht</title>
		<link>http://www.xsized.de/2011/07/mein-beitrag-zur-diskussion-um-klarnamenpflicht/</link>
		<comments>http://www.xsized.de/2011/07/mein-beitrag-zur-diskussion-um-klarnamenpflicht/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 15 Jul 2011 21:04:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>XSized</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Diskussion um die Verwendung von echten Namen und Pseudonymen ist so alt wie das Internet. Mindestens. Ich habe diese Diskussion im FidoNet erlebt, sp&#228;ter im Usenet, auf diversen Plattformen und aktuell wird sie wieder einmal versch&#228;rft bei und im Zusammenhang mit Google+ gef&#252;hrt. Ausgel&#246;st unter anderem aufgrund von F&#228;llen wie meinem oder diesem hier. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Diskussion um die Verwendung von echten Namen und Pseudonymen ist so alt wie das Internet. Mindestens. Ich habe diese Diskussion im FidoNet erlebt, sp&#228;ter im Usenet, auf diversen Plattformen und aktuell wird sie wieder einmal versch&#228;rft bei und im Zusammenhang mit Google+ gef&#252;hrt. Ausgel&#246;st unter anderem aufgrund von F&#228;llen wie <a href="http://www.xsized.de/2011/07/google-sperrt-pseudonyme-aus/">meinem</a> oder <a href="http://www.ennomane.de/2011/07/15/jetzt-wurde-auch-mein-googleplus-profil-gesperrt/">diesem hier</a>. Neben vielen anderen.</p>
<p>Die Dauer der Diskussion hat aber nicht im Mindesten dazu gef&#252;hrt, dass sich Fronten verschoben oder m&#246;glicherweise aufgeweicht haben (von aufgel&#246;st will ich mal &#252;berhaupt nicht sprechen). Im Gegenteil f&#252;hrt jede neue Runde dieser Diskussion zu mehr Verh&#228;rtung der Fronten, es ist nicht mal ansatzweise in Sicht, dass sich daran mal etwas &#228;ndern w&#252;rde. Die Fronten sind derart verh&#228;rtet, dass Bef&#252;rworter der Klarnamenpflicht sogar offen damit prahlen, offensichtliche Pseudonyme &#8220;anzuschw&#228;rzen&#8221;.</p>
<p>Ich pers&#246;nlich trete online meist mit meinem Pseudonym auf. Hier und bei Twitter und auch anderswo. An anderen Stellen nutze ich genau so selbstverst&#228;ndlich meinen richtigen Namen, wenn ich das f&#252;r erforderlich erachte. Ich z&#228;hle mich selbst nicht zu den Menschen, die streng an ihrem Pseudonym festhalten, habe diese &#8220;Identit&#228;t&#8221; aber im Laufe von 10-12 Jahren inzwischen sozusagen lieb gewonnen und, das ist f&#252;r mich wesentlich relevanter, es kennen mich doch eine Menge Leute in erster Linie unter diesem Pseudonym. Sie k&#246;nnen mit meinem richtigen Namen wenig anfangen und sie sind meist auch gar nicht so sehr interessiert daran. Geht f&#252;r mich vollkommen in Ordnung.</p>
<p>Obwohl ich selbst meinen richtigen Namen und mein Pseudonym gar nicht so strikt trenne, bin ich dennoch ein Bef&#252;rworter der M&#246;glichkeit, pseudonym auftreten zu d&#252;rfen, wo immer man es m&#246;chte. Ich sehe es als ein grundlegendes Recht jedes Einzelnen an, frei entscheiden zu d&#252;rfen, wie man online auftreten m&#246;chte. Ob man seine Identit&#228;t jedem preis geben mag oder eben nicht. Nat&#252;rlich ist es immer auch eine Frage, wo man sich aufh&#228;lt und welchem Zweck die Mitgliedschaft in einem beliebigen Netzwerk dient. Es macht wenig Sinn, sich bei Xing oder Stay Friends unter einem Pseudonym zu bewegen, wenn man dort Kontakte kn&#252;pfen will. Sei es mit potentiellen Kunden, Dienstleistern oder Mitarbeitern. Oder einfach alte Schulfreunde wieder finden will.</p>
<p>Ein Social Network wie Google+ dient jedoch ganz anderen Zwecken. Es dient nicht vordergr&#252;ndig der Anbahnung von Gesch&#228;ften (auch wenn es Menschen gibt, die in jedem neuen Netzwerk sofort ihre gro&#223;e Chance zum Geldverdienen sehen und selbst den Gedanken, Premium-Circle Zug&#228;nge zu verkaufen, au&#223;erordentlich toll finden), es dient vordergr&#252;ndig dem Austausch von Gedanken, Ideen, Informationen, Bildern oder anderen Dingen. Es dient dem Kn&#252;pfen sozialer Kontakte, wie immer diese auch aussehen m&#246;gen. Und hier sollte jedem selbst &#252;berlassen werden, wie und mit wem er das tun m&#246;chte. Unabh&#228;ngig vom Namen zum Beispiel.</p>
<p>Es gibt also eine nicht gerade kleine Gruppe von Personen die auf dem Standpunkt stehen: nur echte Namen d&#252;rfen erlaubt sein. Liest man ihre Anmerkungen und Kommentare oder beteiligt sich gar an der Diskussion wie ich es in den vergangenen Tagen getan habe, dann wird man schnell erkennen, dass keiner dieser Realnamen-Bef&#252;rworter auch nur ein einziges stichhaltiges Argument abliefern kann, WESHALB eine Klarnamenpflicht so viel besser sein soll. Der Grund daf&#252;r ist, dass es tats&#228;chlich auch keine stichhaltigen Argumente daf&#252;r gibt.</p>
<p>Statt wirklicher Argumente liest man von den Bef&#252;rwortern der Klarnamenpflicht entweder nur sehr abf&#228;llige Bemerkungen, die den &#8220;Gegner&#8221; einfach nur der L&#228;cherlichkeit preisgeben sollen, oder aber immer nur pers&#246;nliche Empfindungen. &#8220;Ich bin sowieso gegen Anonymit&#228;t im Netz&#8221;, &#8220;Wenn es Dir nicht passt, dann musst Du es ja nicht nutzen&#8221; oder auch &#8220;Ich will wissen, mit wem ich mich unterhalte&#8221;. Das sind Empfindungen oder Willens&#228;u&#223;erungen, aber keine Gr&#252;nde. Es spricht f&#252;r ein einzelnes Individuum erst einmal nichts daf&#252;r, eine Klarnamenpflicht grunds&#228;tzlich zu bef&#252;rworten, im Gegenteil zeigen viele viele Ereignisse der letzten Jahre, dass eigentlich alles GEGEN die Verwendung von Klarnamen im Netz spricht. Seien es Probleme im Job, politische Verfolgung, Diskriminierung aufgrund anderer Meinungen oder Krankheiten oder sexueller Neigungen. Interessanterweise gibt es ganz andere Gruppierungen, denen etwas daran liegt, jeden einzelnen zu jeder Zeit deutlich im Netz identifizieren zu k&#246;nnen. Unser Gesetzgeber hat das erkannt und entsprechende Regelungen im Telemediengesetz eingebracht, die Anbietern eine anonyme oder pseudonyme Nutzungsm&#246;glichkeit ihrer Dienste zwingend auferlegen. Und das ist nicht nur hierzulande so, auch in den USA gibt es vergleichbare Regelungen.</p>
<p>Jetzt w&#228;re es nat&#252;rlich ein Leichtes, an dieser Stelle die Diskussion zu beenden, auf die Gesetze zu verweisen und damit dann einfach Recht zu haben. Dann w&#252;rde ich mich aber auch nicht anders verhalten als die Bef&#252;rworter der Klarnamenpflicht, die ihre Diskussionsbeitr&#228;ge gern in &#8220;Basta!&#8221;-Manier verfassen und damit die Diskussion dann gern als beendet erkl&#228;ren. Inklusive &#8220;Du must den Dienst ja nicht nutzen&#8221; oder &#8220;Geh doch, wenn es Dir nicht passt&#8221; oder, noch viel besser, mit &#8220;Es ist Googles Hausrecht, das so und so zu tun und deshalb hab ich ja sowieso Recht&#8221;. Und sich selbst nicht zu schade daf&#252;r sind, die Floskel &#8220;Wer nichts zu verbergen hat, hat nichts zu bef&#252;rchten&#8221; ausgiebig zu nutzen, was mich pers&#246;nlich fast noch am meisten ersch&#252;ttert. Nun, unabh&#228;ngig von der Tatsache, dass das Hausrecht sicherlich nicht h&#246;her anzusetzen ist als Gesetze, finde ich es wichtig, dass diese Diskussion gerade jetzt gef&#252;hrt wird, wo Google mit seinem Social Network noch in der Anfangsphase steckt. Es ist auch wichtig, Google an <a href="http://www.google.com/accounts/b/0/TOS?hl=de&amp;loc=DE">seine eigenen Nutzungsbedingungen</a> zu erinnern in denen steht &#8220;Die Nutzung der Dienste ist auch unter einem Pseudonym m&#246;glich.&#8221;</p>
<p>Es ist ebenso wichtig, Verfechter des &#8220;Nur echte Namen d&#252;rfen ins Netz&#8221;-Irrglaubens danach zu fragen, was exakt die Gr&#252;nde daf&#252;r sind, dass Pseudonyme verwerflich sind. Wo genau ihr Problem liegt, wenn jemand anderes eben nicht wie sie selbst mit seinem Vor- und Zunamen im Netz auftauchen m&#246;chte. Nur leider, wie ich oben schon schrieb, erf&#228;hrt man keine wirklichen Gr&#252;nde. Ich habe in den Diskussionen Aussagen erlebt wie &#8220;Ich m&#246;chte wissen, mit wem ich rede.&#8221; oder &#8220;Ich kann niemanden ernst nehmen, der sich hinter einem Pseudonym verstecken muss.&#8221;. Also wieder Befindlichkeiten. Und gerade die zuletzt genannte Aussage erinnert mich extrem an die weit verbreitete Einstellung &#8220;Wenn ein Berater nicht im Anzug auftritt, dann kann er ja nichts taugen.&#8221;&#8230; (nebenbei bemerkt: die gr&#246;&#223;ten Nieten oder Betr&#252;ger treten bevorzugt in m&#246;glichst teuren Anz&#252;gen auf&#8230;)</p>
<p>Nun, aber genau das ist ja das sch&#246;ne an Social Networks: Wie im wahren Leben ist niemand gezwungen sich mit Personen zu unterhalten, die einem &#252;berhaupt nicht zusagen. Gerade Google+ macht es hier jedem sehr einfach, sich derartiger Individuen zu entledigen. Man kann sie ignorieren, blocken, aus seinen Kreisen ausschliesen, sie an die Social Network-Regierung verpetzen. Geht alles. Auch wenn ich es traurig (ich wollte jetzt nicht so gern &#8220;erb&#228;rmlich&#8221; hinschreiben) finde, wenn jemand den Wert des Inhalts einer Aussage daran bemisst, wie die Person hei&#223;t oder sich nennt (oder aussieht). Ich pers&#246;nlich achte bei einer Diskussion oder einem Gespr&#228;ch nicht einmal im Ansatz darauf, unter welcher Bezeichnung jemand mir gegen&#252;ber auftritt, ich bin an der Aussage interessiert. Finde ich sie gehaltvoll oder interessant, macht das auch die Person f&#252;r mich interessant. Beinhalten die vielen Worte nur leere Phrasen oder vollst&#228;ndigen M&#252;ll, interessiert mich der Rest auch nicht gro&#223;. Ich kann mich also sehr gut mit Menschen unterhalten, deren Namen ich nicht kenne. Und der mir in diesem Moment auch &#252;berhaupt nicht wichtig ist. Unterhalte ich mich &#246;fter mit dieser Person, frage ich eventuell mal nach und gebe mich mit der Information zufrieden, die diese Person mir zu geben bereit ist. Das hat nicht das Mindeste mit Oberfl&#228;chlichkeit zu tun, sondern in allererster Linie sehr viel mit Toleranz.</p>
<p>Genau die Toleranz ist es, die den meisten Bef&#252;rwortern der Klarnamenpflicht leider vollkommen abgeht. Sie k&#246;nnen oder wollen es nicht tolerieren, dass andere ihre Meinung nicht so &#246;ffentlich mit ihrem richtigen Namen in Verbindung gebracht wissen wollen oder k&#246;nnen. Genau genommen schadet es keinem, wenn Hans Peter Pusemuckel als &#8220;Hapepu&#8221; online seine Meinung kund tut. Es k&#246;nnte aber sein, dass Hapepu tats&#228;chlich aufgrund von Insiderwissen sehr wertvolle Beitr&#228;ge zu einer Diskussion beisteuern kann, die ihm vielleicht im wahren Leben zum Nachteil gereichen w&#252;rden, w&#252;rde er sie als Hans Peter Pusemuckel schreiben. Warum ist das nicht tolerierbar?</p>
<p>In einer Diskussion wurde mir sogar entgegen geworfen: Ihr Pseudonymverfechter seid ja diejenigen, die keine Toleranz kennen! Ist das so? Tolerieren wir nicht, dass Ihr viel lieber unter Eurem echten Namen auftreten m&#246;chtet? Wollen wir Euch zwingen, Pseudonyme zu verwenden? Verlangen wir von Euch eine Plattform zu verlassen, wenn Ihr kein Pseudonym verwenden wollt? Akzeptieren wir nicht, dass Ihr auf Pseudonymnutzer nicht eingehen oder Euch nicht mit ihnen unterhalten m&#246;chtet? Nichts dergleichen!</p>
<p>Wir erwarten ja auch gar nicht, dass Ihr uns dabei unterst&#252;tzt, die anonyme oder pseudonyme Nutzung von Diensten wie Google+ zu erm&#246;glichen. Das einzige, worum wir Pseudonymbef&#252;rworter und -nutzer Euch bitten ist: Fallt uns doch nicht auch noch in den R&#252;cken! Und lernt bitte endlich <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Toleranz">Toleranz</a>.</p>
<p>Update: Mit weniger Worten auf den Punkt bringt es der <a href="http://digiom.wordpress.com/2011/07/16/mein-beitrag-zur-klarnamendiskussion/">Beitrag von Jana Herwig</a>, den ich heute Morgen gelesen habe. Einen weiteren hervorragenden Artikel zur Diskussion gibt es auch von <a href="http://notizen.steingrau.de/2011/07/16/die-fakten-zum-pseudonym-verbot-auf-google/">Markus Breuer</a>.</p>
News zu und rund um Google+ gibt es bei <a href="http://gplustoday.de">Google Plus Today</a>.]]></content:encoded>
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		<title>Bild des Tages</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Feb 2011 07:37:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>XSized</dc:creator>
				<category><![CDATA[aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[kranke welt]]></category>
		<category><![CDATA[Guttenberg]]></category>
		<category><![CDATA[Plagiat]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe bislang noch nichts zur Copy-Paste-Aff&#228;re des Herrn Guttenberg geschrieben, aber nat&#252;rlich die diversen Berichte verfolgt. Das aktuelle Diagramm des GuttenPlag Wiki ist heute aber mal mein Bild des Tags. Auf bislang 68,70% aller Seiten wurden also inzwischen verd&#228;chtige Textstellen gefunden, die offenbar ziemlich deutlich von anderen Personen verfasst und bestenfalls minimal umformuliert wurden, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe bislang noch nichts zur Copy-Paste-Aff&#228;re des Herrn Guttenberg geschrieben, aber nat&#252;rlich die diversen Berichte verfolgt. Das aktuelle Diagramm des <a href="http://de.guttenplag.wikia.com/wiki/GuttenPlag_Wiki">GuttenPlag Wiki</a> ist heute aber mal mein Bild des Tags.</p>
<p><a href="http://www.xsized.de/wp-content/uploads/2011/02/guttenplag.png" rel="lightbox[3619]" title="guttenplag"><img class="alignnone size-medium wp-image-3620" title="guttenplag" src="http://www.xsized.de/wp-content/uploads/2011/02/guttenplag-480x300.png" alt="" width="480" height="300" /></a></p>
<p>Auf bislang 68,70% aller Seiten wurden also inzwischen verd&#228;chtige Textstellen gefunden, die offenbar ziemlich deutlich von anderen Personen verfasst und bestenfalls minimal umformuliert wurden, aber nicht deutlich genug (wenn &#252;berhaupt) als Zitate gekennzeichnet wurden. Mal ganz davon abgesehen, dass Zitate nat&#252;rlich als solche erkennbar und mit exakten Quellenangaben verwendet werden sollten frage ich mich, welchen Wert eine Doktorarbeit haben kann, die zu einem Gro&#223;teil aus Zitaten besteht. Es handelt sich bei den Fundstellen ja nicht um alle Zitate, sondern lediglich um die, die nicht klar erkennbar als solche gekennzeichnet wurden. Ich gehe davon aus, dass mindestens genau so viele Zitate enthalten sind, die wie vorgeschrieben genutzt wurden.</p>
<p>Nun, ich habe noch nie eine Doktorarbeit verfasst und auch keine Idee, was &#8220;&#252;blich&#8221; oder &#8220;angemessen&#8221; ist. Ich nehme allerdings an, dass der wissenschaftliche Wert einer Zusammenfassung von Zitaten eigentlich eher geringf&#252;gig ist (auch wenn mir der Text g&#228;nzlich unbekannt ist und ich nur verschiedene Zitate kenne, die aufgrund des Plagiatvorwurfs bekannt sind). Da ich aber die Arbeit nie gelesen habe und das auch nicht nachholen m&#246;chte, belasse ich es mal bei diesen Aussagen und beobachte die Entwicklung. Sollte das alles durchgehen, zitiere ich mir demn&#228;chst vielleicht auch einen Doktortitel zusammen. Dr. zit. oder sowas. <img src='http://www.xsized.de/wp-content/plugins/tango-smilies/tango/face-wink.png' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
News zu und rund um Google+ gibt es bei <a href="http://gplustoday.de">Google Plus Today</a>.]]></content:encoded>
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		<title>Softwareindustrie reagiert auf Stephanie zu Guttenbergs Forderung nach dem Notfallknopf</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Jan 2011 09:40:13 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[nicht ganz ernstl]]></category>
		<category><![CDATA[Ironie]]></category>
		<category><![CDATA[Notfallknopf]]></category>
		<category><![CDATA[Stephanie zu Guttenberg]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach Stephanie zu Guttenbergs auf der DLD-Konferenz erneut vorgetragener Forderung nach einem Notfallknopf f&#252;r das sofortige Verlassen eines Chats (heise berichtet) hat die Softwareindustrie nun endlich reagiert. Microsoft implementierte den Notfallknopf beispielsweise in alle Versionen seines Betriebssystems &#8220;Windows&#8221;. Bei der Integration war man konsequent, der Notfallknopf erscheint in s&#228;mtlichen Anwendungen. Damit wolle man vermeiden, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach Stephanie zu Guttenbergs auf der DLD-Konferenz erneut vorgetragener Forderung nach einem Notfallknopf f&#252;r das sofortige Verlassen eines Chats (<a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Digital-Life-Design-IP-Adressen-gegen-Kindermissbrauch-1176280.html">heise berichtet</a>) hat die Softwareindustrie nun endlich reagiert.</p>
<p>Microsoft implementierte den Notfallknopf beispielsweise in alle Versionen seines Betriebssystems &#8220;Windows&#8221;. Bei der Integration war man konsequent, der Notfallknopf erscheint in s&#228;mtlichen Anwendungen. Damit wolle man vermeiden, dass Anbieter von Chatclients dieses neue Feature ausblenden oder deaktivieren k&#246;nnen hei&#223;t es aus Entwicklerkreisen.</p>
<p>Beim Design zeigte man sich sehr kreativ. Der Notfallknopf wurde in seiner Symbolik an zwei vor dem K&#246;rper gekreuzte Zeigefinger angelehnt, ein Zeichen, mit dem man beispielsweise bereits im Mittelalter b&#246;se Geister fern halten wollte. &#8220;Dieses Symbol ist in christlichen L&#228;ndern seit Jahrhunderten bekannt und ich erkannte sofort einen Bezug zu der <a href="http://www.xsized.de/wp-content/uploads/2011/01/Notfallknopf.jpg" rel="lightbox[3456]" title="Notfallknopf"><img class="alignright size-full wp-image-3457" title="Notfallknopf" src="http://www.xsized.de/wp-content/uploads/2011/01/Notfallknopf.jpg" alt="" width="142" height="25" /></a>Funktion dieses Features&#8221;, sagt der Designer. Der Notfallknopf befindet sich in jeder Anwendung an identischer Position: an der rechten oberen Ecke des jeweiligen Fensters. Dar&#252;ber hinaus ist der er rot markiert und somit jederzeit schnell auffindbar.</p>
<p>Die Funktion dieses Notfallknopfes ist schnell erl&#228;utert: Klickt ein Anwender auf das Symbol, wird sofort das Programm geschlossen und beispielsweise ein Chat unmittelbar verlassen.<br />
&#8220;Wir haben die Forderungen von Frau zu Guttenberg in vollem Umfang umgesetzt.&#8221;, so ein Microsoft-Sprecher.</p>
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		<title>US-Recht f&#252;r alle?</title>
		<link>http://www.xsized.de/2010/09/us-recht-fuer-alle/</link>
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		<pubDate>Wed, 22 Sep 2010 12:09:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>XSized</dc:creator>
				<category><![CDATA[fundsachen]]></category>
		<category><![CDATA[kranke welt]]></category>

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		<description><![CDATA[Interessante Meldung bei Golem: Ein paar durchgeknallte US-Senatoren wollen erreichen, dass das US-Justizministerium weltweit Webseiten abschalten darf. Der Beschluss eines US-Gerichtes soll im Fall von Urheberrechtsverletzungen dann also gen&#252;gen, um im Ausland Webseiten vom Netz zu nehmen. Weil ja jedes Land auf der Welt dann sofort ohne weiteres die Befehle der US-Gerichte ausf&#252;hren wird, oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Interessante <a href="http://www.golem.de/1009/78163.html">Meldung bei Golem</a>: Ein paar durchgeknallte US-Senatoren wollen erreichen, dass das US-Justizministerium weltweit Webseiten abschalten darf.</p>
<p>Der Beschluss eines US-Gerichtes soll im Fall von Urheberrechtsverletzungen dann also gen&#252;gen, um im Ausland Webseiten vom Netz zu nehmen. Weil ja jedes Land auf der Welt dann sofort ohne weiteres die Befehle der US-Gerichte ausf&#252;hren wird, oder wie darf ich mir das vorstellen? Soll dann weltweit US-amerikanisches Recht gelten?</p>
<p>Im Gegenzug w&#252;rde mich mal die Reaktion interessieren, wenn China die Abschaltung von in den USA gehosteten Webseiten fordern w&#252;rde, weil sie nach den chinesischen Gesetzen verboten sind. Oder Deutschland l&#228;sst Facebook abschalten, weil es den deutschen Datenschutzbestimmungen nicht so ganz entspricht. Gilt dann chinesisches oder deutsches Recht automatisch auch dort?</p>
<p>Witzige Vorstellung irgendwie. Ein klein wenig daneben sind sie ja schon, die Amis.</p>
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		<title>Das Netz ist ja sooooo grausam!</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Sep 2010 10:48:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>XSized</dc:creator>
				<category><![CDATA[dies und das]]></category>
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		<category><![CDATA[Amoklauf]]></category>
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		<category><![CDATA[Winnenden]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach dem Amoklauf in L&#246;rrach jammert der Stern vor sich hin und bem&#228;ngelt die fehlende Anteilnahme und Trauer im Netz. R&#252;cksichtslosigkeit gegen&#252;ber den Opfern wird &#8220;dem Netz&#8221; zum Vorwurf gemacht. Spott und Hohn sei das Einzige, was man dieser Tage im Netz zu L&#246;rrach finden k&#246;nne. Im Artikel selbst wird aus dem &#8220;Netz&#8221; zun&#228;chst &#8220;das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem Amoklauf in L&#246;rrach <a href="http://www.stern.de/panorama/nach-amoklauf-in-loerrach-das-web-spottet-1605548.html">jammert der Stern</a> vor sich hin und bem&#228;ngelt die fehlende Anteilnahme und Trauer im Netz. R&#252;cksichtslosigkeit gegen&#252;ber den Opfern wird &#8220;dem Netz&#8221; zum Vorwurf gemacht. Spott und Hohn sei das Einzige, was man dieser Tage im Netz zu L&#246;rrach finden k&#246;nne.</p>
<p>Im Artikel selbst wird aus dem &#8220;Netz&#8221; zun&#228;chst &#8220;das Web&#8221; und anschlie&#223;end Twitter. Gut, damit w&#228;re der Schuldige ja gefunden: Twitter, der Schlingel. Hat immer nur Spott und Hohn &#252;brig, kein Respekt vor Opfern.</p>
<p>Doch wem genau gilt eigentlich der Spott? Der T&#228;terin? Den Opfern? Fehlanzeige! Der Spott richtet sich (wie im Artikel durchaus auch korrekt bemerkt wurde) in erster Linie gegen den CDU-Politiker Wolfgang Bosbach, aber auch gegen die Politik im Allgemeinen. Denn jeder erinnert nur zu gut an die Bei&#223;reflexe &#8220;unserer&#8221; Politiker nach Amokl&#228;ufen wie in <a href="http://www.xsized.de/amoklauf-in-winnenden/">Winnenden</a> oder <a href="http://www.xsized.de/perverse-fantasie-eines-killerspiel-experten/">Emsdetten</a>. Schuldige wurden sehr schnell ausgemacht, die Killerspiele waren es. Immer. Ausnahmslos. Oder auch mal Paintball, was nach den Worten von Wolfgang Bosbach <a href="http://www.sueddeutsche.de/politik/paintball-lust-am-verbot-abschaffen-zensieren-1.452288">verboten geh&#246;rt</a>. Weil es &#8220;die Lust am T&#246;ten simuliert&#8221;.</p>
<p>Aufmerksamen Beobachter ist allerdings etwas ganz anderes aufgefallen: die Amokl&#228;ufer nutzten richtige Waffen. Keine Paintball-Guns oder Pixel-Gewehre. Scharfe Waffen. Mit richtiger Munition. Die sie oder ihre Angeh&#246;rigen besitzen durften, da sie <a href="http://twitpic.com/2qk168">Mitglieder in Sch&#252;tzenvereinen</a> waren. Was immer wieder Grund f&#252;r Kritik aus der Bev&#246;lkerung war. Hier wurde oft zu Recht gefragt: Warum sollen Privatpersonen scharfe Waffen besitzen d&#252;rfen?</p>
<p>Wer nun meint, dieses Thema w&#252;rde von der Politik nun tats&#228;chlich einmal aufgegriffen, da man ja gerade in der Zeit der Aufbereitung nach einem Amoklauf schnell mit Forderungen nach Verboten zur Stelle ist, der irrt. Bosbach selbst <a href="http://www.stern.de/panorama/nach-amoklauf-in-loerrach-bosbach-lehnt-waffenverbot-ab-1605647.html">lehnt ein Waffenverbot</a> ab. Denn<em> &#8220;Ein Verbot des privaten Schusswaffenbesitzes w&#252;rde die innere Sicherheit nicht erh&#246;hen, sondern v&#246;llig neue Gefahrenquellen schaffen.&#8221;</em> Ja, genau der Bosbach der meint, Paintball geh&#246;re verboten, weil es zu Amokl&#228;ufen beitr&#228;gt.</p>
<p>Und da wundert sich der Stern tats&#228;chlich &#252;ber Spott?</p>
<p>Den Sp&#246;ttern Respektlosigkeit gegen&#252;ber den Opfern vor zu halten ist zudem erb&#228;rmlich und dient nur einem Zweck: Die berechtigte, in Spott verpackte, Kritik ins Leere laufen zu lassen.</p>
<p>Nachtrag: Die Heuchelei ist nicht mal ganz so neu, wie man vielleicht glauben mag. <a href="http://achinger.com/die-textbausteine-der-gewohnheitsheuchler/">Siehe hier</a>.</p>
News zu und rund um Google+ gibt es bei <a href="http://gplustoday.de">Google Plus Today</a>.]]></content:encoded>
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		<title>Was Google kann k&#246;nnen wir schon lange: Buugle</title>
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		<pubDate>Sun, 19 Sep 2010 12:28:45 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Google Streetview hat hierzulande f&#252;r heftige Diskussionen gesorgt, zun&#228;chst angefeuert von den Medien, anschlie&#223;end ausgeschlachtet von &#8220;unseren&#8221; Politikern. Wenn man sich an den Ursprung dieser Diskussionen zur&#252;ck erinnert (eine Gemeinde wollte von Google Geld daf&#252;r erhalten, dass die Geb&#228;ude abgelichtet werden d&#252;rfen. Das rief wiederum die Hausbesitzer auf den Plan, die sich laut fragten, weshalb [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Google Streetview hat hierzulande f&#252;r heftige Diskussionen gesorgt, zun&#228;chst angefeuert von den Medien, anschlie&#223;end ausgeschlachtet von &#8220;unseren&#8221; Politikern. Wenn man sich an den Ursprung dieser Diskussionen zur&#252;ck erinnert (eine Gemeinde wollte von Google Geld daf&#252;r erhalten, dass die Geb&#228;ude abgelichtet werden d&#252;rfen. Das rief wiederum die Hausbesitzer auf den Plan, die sich laut fragten, weshalb die Gemeinde das Geld erhalten solle, wenn es doch ihre H&#228;user sind. Das Geld st&#252;nde eigentlich ihnen zu. Das griff die Presse auf und pl&#246;tzlich kamen auch Datenschutzbedenken auf, da Journalisten pl&#246;tzlich gezielt danach fragten), wirkt der Hickhack schon mal per se relativ l&#228;cherlich.</p>
<p>Denkt man nun dar&#252;ber nach, wo unsere Beh&#246;rden &#252;berall Daten &#252;ber uns sammeln und diese sogar aufgrund der Entscheidungen unserer Regierung flei&#223;ig an andere liefern, dann kann man angesichts der scheinheiligen &#8220;Proteste&#8221; gegen Streetview nur sehr schwer den Brechreiz unterdr&#252;cken.</p>
<p>Alexander Lehmann (der Macher von &#8220;<a href="http://www.xsized.de/du-bist-terrorist/">Du bist Terrorist</a>&#8220;) hat daraus nun wieder ein sch&#246;nes Filmchen gemacht. Der Titel: Buugle &#8211; Was Google kann k&#246;nnen wir schon lange!</p>
<p><object width="500" height="306"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/-CKbNE5ql0A?fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/-CKbNE5ql0A?fs=1" type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="306" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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