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CyanogenMod 7.1 veröffentlicht

Na das ist doch eine Meldung, auf die ich schon seit einiger Zeit warte: Die wohl bekannteste Android-Distribution CyanogenMod wurde heute endlich in der Version 7.1 veröffentlicht.

Seit Version 7.0 nutze ich den CyanogenMod auf meinem Desire, hatte zwischenzeitlich 7.1RC1 installiert und war (abgesehen von ein paar winzigkleinen Macken) sehr zufrieden. Also habe ich soeben das Update auf 7.1 durchgeführt und muss sagen: passt! Sogar die Macken sind weg. Konnte bislang noch nichts entdecken, was Probleme bereitet hätte.

Das Changelog offenbart, welche Änderungen vorgenommen wurden. Die wohl wichtigste ist, dass unter der Haube nun Android 2.3.7 werkelt. Screenshots können nun erstellt werden, was mir glatt wieder Platz im Speicher spart. Power-Button festhalten und im Menü befindet sich die Screenshot-Funktion. Nice.

Die Seite des CyanogenMods ist heute extrem schwer erreichbar, das Release hat offenbar die Server an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit gebracht. Der Download via RomManager (über den ich auch installiert habe) klappte allerdings reibungslos. Zumindest bei mir auf dem Desire (habe bereits diverse Berichte gelesen, dass die Installation auf bestimmten Geräten nicht bei jedem sauber funktioniert, hier am besten erst einmal ein wenig recherchieren…).

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Angespielt: Diablo 3 beta

Gestern Abend hatte ich die Gelegenheit, für ein paar Stunden die Beta von Diablo 3 zu testen. So viel vorweg: Das Sammelfieber hat mich sofort wieder gepackt, vom ersten Moment an. Aber bevor ich detaillierter auf Diablo 3 eingehe, möchte ich erst mal eine Spoilerwarnung aussprechen. Wer sich die Vorfreude nicht verderben möchte, sollte ab jetzt nicht mehr weiterlesen.

Der Einstieg ins Spiel geht ziemlich flott. Characterklasse auswählen, Name vergeben und rein in die Kampagne. In der Beta handelt es sich meines Wissens dabei um die erste Hälfte der ersten von insgesamt 4 Kampagnen. Unser Held startet einsam an einer kleinen Hütte und darf sich zunächst den Weg zur Stadt freikämpfen. Die Steuerung verhält sich wie gewohnt – per Mausklick wird gelaufen und geprügelt. Fertig. Mehr gibt es nicht, mehr braucht es auch nicht – genau deshalb spielt man ja Diablo.
Über die linke und der rechte Maustaste wird jeweils eine Fähigkeit abgerufen, darüber hinaus kann (zunächst) über die Zifferntaste 1 eine weitere Fähigkeit ausgeführt werden. Ab Level 6 kommt eine weitere aktive Fähigkeit hinzu (auf Taste 2), ab Level 12 die nächste usw. Neue Skills bekommt man mit jedem Levelaufstieg, daher muss man recht bald überlegen, welche der zur Verfügung stehenden Fähigkeiten man denn nun aktiv nutzen möchte… Welche Fähigkeiten es für die einzelnen Klassen gibt und wie das Skillsystem funktioniert, könnt Ihr bereits im Fertigkeitsrechner ausprobieren.

Zur Handlung und zu den Quests möchte ich noch nichts sagen, zu sehr spoilern möchte ich auch nicht. Aber zur Grafik. Die ist recht schick und stimmig, auch die Atmosphäre kommt sehr gut rüber. Wer hier jedoch weltbewegendes erwartet, wird definitiv enttäuscht, denn atemberaubend ist die Grafik nicht, technisch ginge da sicher noch einiges. Aber sie passt und ist schick anzuschauen. Die Glitzibuntileuchtundglitzer-Effekte werden glücklicherweise nur wohldosiert verwendet, Erblindungsgefahr wie bei so manchem Asia-Game besteht also keine.
Ob sich grafisch bis zum Release noch etwas ändern wird weiß ich nicht, manche Charakter-Animationen wirkten schon ein wenig…hmmmm…rustikal. Was aber möglicherweise auch dem Umstand geschuldet sein könnte, dass ich die Beta kaum ruckelfrei spielen konnte und zum Teil die Animationen für bis zu 2-3 Sekunden hingen, bevor es weiter ging. Ich bin aber überzeugt, dass das in der finalen Version ganz sicher nicht mehr der Fall sein wird.

Aber zurück zur Grafik an sich. Wie bereits geschrieben: stimmungsvoll und passend, aber sicher nicht auf allerhöchstem Niveau. Das fällt aber nach kurzer Zeit kaum noch auf und man ist eher ins Spielgeschehen versunken, als dass man sich noch Gedanken um Verbesserungsmöglichkeiten machen würde. Atmosphärische Effekte wie dezente Nebelschwaden etc. gibt es ebenfalls – die Stimmung passt also. Darüber hinaus passiert eigentlich immer wieder irgendwo etwas, sei es, dass irgendwo eine Ruine beim Vorbeigehen einstürzt oder eine Wand zusammenbricht… Ein paar mehr dieser geskripteten Aktionen abseits vom Spielgeschehen hätten mir durchaus gefallen, das wirkt insgesamt noch realistischer. Aber ok.

Was mir aber tatsächlich fehlt ist ein stufenloser Zoom in die Grafik. Wie gewohnt schaut man in der ISO-Perspektive auf seinen Helden, aber eben starr. Es war im Vorfeld klar, dass es keinen Zoom geben würde, daher verwundert mich ein wenig die Tatsache, dass es trotzdem eine umschaltbare Zoomstufe gibt. Per Tastendruck (per Default die Taste Z) zoomt man relativ nah an das Spielgeschehen heran – oder wieder hinaus. Aber genau der Bereich dazwischen wäre interessant gewesen. Schade, aber man kann leider nicht alles haben.

À propos haben: Wer die älteren Diablo-Titel kennt, erinnert sich ganz sicher noch an die wilden Sortierorgien im Inventar. Items umstapeln, bis man doch noch irgendwo den Speer unterbringen kann, der einem gerade zu Füßen liegt. “Tetris spielen” nannten wir das immer. Nun, das scheint glücklicherweise der Vergangenheit anzugehören, denn in der Beta bekam ich relativ schnell ein kleines “Kesselchen” (Kessel von Jordan), mit dem man Items verkaufen kann. Egal, wo man sich befindet. Etwas später kommt der Nepalemwürfel hinzu, der Items zerlegt und dabei verschiedene Handwerksmaterialien aus den Gegenständen zurück gewinnt. Wertvolle Gegenstände liefern zudem noch Essenzen, die man später zum craften neuer Gegenstände benötigt. Weder Kessel noch Würfel belegen dabei Platz im Inventar sondern sie werden wie andere Items ausgerüstet. Das Handwerkssystem habe ich übrigens nicht großartig getestet, ich habe mir mal 2 Items anfertigen lassen, das war auch schon alles.

Einen weiteren Platz spart man sich im Inventar ein, da es keine Portalrollen mehr gibt. Ihr kennt das sicher noch: Möglichst viele Portalrollen mitführen, um immer schnell mal zum Verkaufen zurück in die Stadt zu können… Entfällt. Zumindest das Mitführen der Rollen. Den Ihr erhaltet in einem Quest den Stein der Heimkehr (wird ebenfalls ausgerüstet und liegt nicht im Inventar herum), mit dem Ihr Euch zu jeder Zeit in die Stadt teleportieren könnt. Dort erscheint dann das bekannte blaue Portal, durch das Ihr wieder zurück ins Kampfgeschehen findet.

Allerdings werden die meisten von Euch wahrscheinlich wie ich dennoch einen Platz im Inventar für Rollen reservieren. Irgendwann findet man nämlich die ersten Rollen “Scroll of Companion” (ob man sie später auch kaufen kann weiß ich nicht). Diese Rollen sind recht praktisch, ruft ihre Verwendung doch einen kleinen Begleiter herbei, der für Euch das Gold einsammelt. Zumindest ein paar Minuten lang, dann verschwindet der Begleiter wieder. Ungemein praktisch, man muss sich nicht mehr für jede Münze selber bücken. Die Begleiter sind Tiere, wie viel unterschiedliche Tiere es gibt, weiß ich allerdings nicht. Ich hatte die Schlange, die Ratte, das Schwein und das Huhn. Gut möglich, dass es noch ein paar mehr gibt. Aber ich würde mir wünschen, dass so ein Begleiter weeeeeesentlich länger bei mir bliebe. ;)

Begleitet werdet Ihr an verschiedenen Stellen im Spiel außerdem auch noch von NPCs, beispielsweise, nachdem Ihr im Rahmen einer Quest jemanden befreit habt. Der NPC kämpft mit Euch, bis die Quest beendet ist und in manchen Fällen werdet Ihr anschließend gefragt, ob der Begleiter bei Euch bleiben soll. Das passierte zum Beispiel in der Kathedrale, bevor man sich auf den Weg zum Endboss (dieses Kapitels) macht. Ich wollte, insofern war der Kampf gegen den Skelettkönig dann tatsächlich nicht all zu schwierig. Drei verschiedene Begleiter lassen sich später insgesamt anwerben, gesehen habe ich lediglich den Templer Kormac.

Getötete Gegner hinterlassen wie gewohnt Gold, Waffen, Kleidung und andere mehr oder weniger nützliche Inventarfüller. Sie hinterlassen aber auch diverse Tränke und – das gefällt mir besonders – Heilkugeln, die sofort beim Aufnehmen aktiviert werden. Man kann sich also auch in größeren Ansammlungen von Gegnern zwischendurch allein durch Aufsammeln dieser Kugeln heilen und dabei voll auf das Prügeln/Zaubern konzentrieren. Reicht natürlich nicht immer aus, was ich selbst mehfach erfahren musste… Ach ja – Gegner gibt es reichlich, Sorge um ausreichend Material zum Schnetzeln muss man sich wirklich keine machen.

Kommen wir zu den Klassen: Ich werde jetzt nicht alle Klassen im Detail vorstellen, die Zeit war einfach viel zu kurz, um alle antesten zu können. Wer weitere Informationen zu den Klassen lesen möchte, folgt einfach den Links und liest dort nach. Zur Auswahl stehen der Barbar (Barbarian), der Mönch (Monk), Dämonenjäger (Demon Hunter), Hexendoktor (Witch Doctor) und der Zauberer (Wizard). Ich wollte ursprünglich den Barbaren spielen, hab mich dann aber auf Empfehlung doch für den Monk entschieden und einfach mal den ausprobiert (falls sich jemand wundern sollte, weshalb mein Monk auf den Screenshots Einhandwaffe und Schild trägt: ganz einfach, weil er es kann…). Sämtliche Characterklassen existieren natürlich in einer männlichen und weiblichen Variante. Darüber hinaus gibt es allerdings keinerlei Gestaltungsmöglichkeiten, was ich auch ein wenig schade finde, etwas mehr Individualität hätte mir gefallen. Das Einzige, was noch gestaltet werden kann, ist Eure Standarte.

Der Monk spielt sich ganz ordentlich, er ist ein Nahkämpfer mit Heilfähigkeiten, irgendwie so ein Zwischending zwischen Barbar und Paladin (ja, das wird ihm nicht gerecht, ich weiß). Die Stimme des Monk hat einen starken russischen Akzent, weshalb ich in Kombination mit seinem Äußeren sofort an Rasputin erinnert wurde. Wie viel davon dann in der deutschen Version noch vorhanden sein wird ist offen, allerdings zählt Blizzard schon zu den Entwicklern, die sich auch mit den Übersetzungen immer reichlich Mühe gegeben haben. Schauen wir mal.

Tja…was gäbe es sonst noch zu berichten? Das Auktionshaus habe ich mir kurz angeschaut, aber weder gekauft noch verkauft. Wirkt aufgeräumt und anständig bedienbar, wie es dann später zu handhaben ist, wenn es gut gefüllt ist, wird sich zeigen. Um das Auktionshaus zu besuchen, müsst Ihr übrigens zurück zum Auswahlbildschirm, dort befindet sich dann der Button für das Auktionshaus. Gold steht grundsätzlich accountübergreifend jedem Char zur Verfügung, hin und herschaufeln des Goldes ist also unnötig. Für Items gibt es die bekannte Truhe in der Stadt, was sich darin befindet, kann von jedem Character des Accounts entnommen werden.

Was ich nicht ausprobiert habe ist der PvP-Modus (ich mag kein PvP) und auch den Coop-Modus konnte ich mangels Zeit und Gelegenheit nicht antesten. Gerade auf letzteren freuen sich meine Freundin und ich ganz besonders, denn unsere gemeinsamen Abenteuer mit Diablo 2 sind unvergessen ;) Ihr dürft also davon ausgehen, dass auch nach meinem Test 2 Versionen als bestellt angesehen werden können.

Wer noch eine weitere Meinung zur Diablo 3 beta lesen möchte, schaut einfach mal zu Tom rüber.

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Praktisch: Google Mail jetzt auch 3spaltig

Praktische Sache: Google Mail hat ein nettes Feature bekommen, mit dem man eine Vorschau seiner Mails auf der rechten Seite einblenden kann. Zu finden ist die Funktion derzeit noch in den Google Labs und nennt sich Vorschaufenster. Aktivieren und speichern, fertig.

Das Google Labs Feature “Chat auf der rechten Seite” wird dadurch allerdings automatisch inaktiv, der Chat rutscht bei Aktivierung der Vorschau wieder automatisch nach links. Die Vorschau ist zudem auch nicht permanent aktiv sondern kann über einen Button rechts oben ein- und ausgeblendet werden.

via thenextweb

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Open Source Alternative zum Google Reader

Ich selbst verwende ja ausgiebig den Google Reader, einfach weil er verdammt praktisch und komfortabel ist und ich ihn von überall aus nutzen kann. Desktop Clients habe ich vor langer Zeit genutzt und finde sie einfach unpraktisch.

Eine wirklich schicke und praktische Alternative zum Google Reader gibt es aber auch als Open Source-Lösung: Tiny Tiny RSS. Wer einen eigenen WebServer hat, auf dem PHP und MySQL oder PostgreSQL laufen, kann Tiny Tiny RSS darauf installieren und hat so eine absolut mit dem Google Reader vergleichbare Alternative ganz für sich. Auf den ersten Blick habe ich auch noch einige Funktionen entdeckt, mit denen der Google Reader nicht dienen kann. Frei konfigurierbare Filter zum Beispiel, um mal eine zu nennen. Die Demo des Readers könnt Ihr Euch hier anschauen.

Funktionell kann sich Tiny Tiny RSS durchaus mit dem Google Reader messen, optisch ähnelt er ihm sehr, wirkt nur vielleicht ein wenig kantiger. Ist letztlich aber Geschmackssache. Ich werde ihn mir jedenfalls mal testweise auf einen Server installieren und ausprobieren. Wer keinen Zugriff auf einen WebServer hat und zudem auch nur von zu Hause seine Feed lesen möchte, kann den Reader auch einfach auf seinem lokalen Rechner in einer Xampp-Installation laufen lassen.

via WebRessourcesDepot

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