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Google kauft BumpTop

Vor inzwischen fast 4 Jahren hatte ich das erste Mal kurz über BumpTop berichtet, seitdem hat sich einiges getan: Aus dem Prototypen wurde ein vollwertiges Produkt für Windows und MacOS.

Heute nun wurde bekannt, dass Google BumpTop gekauft hat. Bei BumTop liest man nun auf der Startseite folgenden Hinweis:

„More than three years ago, we set out to completely change the way people use their desktops. We’re very grateful for all your support over that time — not just financially but also through all the encouraging messages from people who found BumpTop inspiring, useful, and just downright fun.

Today, we have a big announcement to make: we’re excited to announce that we’ve been acquired by Google! This means that BumpTop (for both Windows and Mac) will no longer be available for sale. Additionally, no updates to the products are planned.“

Zunächst klingt das erst einmal nicht ganz so toll, es klingt beinahe so, als würde es BumpTop in Zukunft nicht mehr geben. Davon gehe ich aber nicht einmal ansatzweise aus, auch wenn möglicherweise keine Version für Windows oder MacOS in Zukunft mehr verfügbar sein wird.

Ich gehe allerdings davon aus, dass BumpTop uns in naher Zukunft wiederbegegnen wird, und zwar als Desktop eines Pad-PCs. Denn wenn wir mal ganz ehrlich sind: BumpTop ist einfach prädestiniert für eine Toch-Bedienung und exakt so eine Oberfläche  würde ich mir für ein Pad wünschen. Windows 7 ist meiner Meinung nach nicht wirklich für ein Pad geeignet, das iPhoneOS…nunja. Und auch die Oberfläche des WePad (Affiliate-Link) sagt mir persönlich ganz und gar nicht zu. Unschön, überladen und hässlich, zumindest in meinen Augen. BumpTop hingegen passt und gehört einfach auf ein Pad.

Warten wir die nächsten Wochen einmal ab, ich rechne durchaus mit einer Ankündigung in dieser Richtung. Und sollte dann die Hardware auch ein bissel was hermachen (USB, CardSlot usw.) und der Preis stimmen, dann ist das MEIN Pad. Absolut.

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Adobe Creative Suite 5 – Nichts neues bei der Preisgestaltung von Photoshop CS5 & Co.

Immer dann, wenn Adobe eine neue Version seiner Produktreihe ankündigt, beginne ich wieder mit dem Vergleichen der Preise. 2008 hatte ich mir die Preise von Photoshop CS4 mal genauer angeschaut, dieses Jahr interessiert mich mal die Adobe Creative Suite 5 Design Premium und schaue nicht nur nach Photoshop CS5.

Die Creative Suite 5 Design Premium ist ein ganz ordentliches Allround Paket und beinhaltet die Produkte Adobe Photoshop® CS5 Extended, Adobe Illustrator® CS5, Adobe InDesign® CS5, Adobe Flash® Catalyst™ CS5, Adobe Flash Professional CS5, Adobe Dreamweaver® CS5, Adobe Fireworks® CS5 sowie Adobe Acrobat® 9 Pro. Es ist nicht das umfangreichste Paket (das wäre die Master Collection), aber es bringt die wichtigsten Produkte für Grafiker mit.

Bei meiner Betrachtung richte ich mein Augenmerk seit einigen Jahren auf die unterschiedlichen Preise in den USA und Europa, speziell hier bei uns in Deutschland. Und hier fielen mir seit jeher merkwürdige Differenzen unangenehm auf, die auch Adobe mir nicht wirklich zufriedenstellend erklären konnte.

Heute habe ich mir als erstes die englische Download-Version der Adobe Creative Suite 5 Design Premium im US-Store angeschaut. Preis dort: 1899 Dollar, das entspricht beim aktuellen Umrechnungskurs in etwa 1 393,35 Euro. Stolzer Preis, sicherlich, aber im Rahmen des erwarteten. Anbei mal ein Screenshot aus dem Store.

Das identische Produkt (also eine englische Download-Version der Adobe Creative Suite 5 Design Premium) habe ich mir als nächstes im deutschen Adobe-Store angesehen. Und auch wenn ich eigentlich nichts anderes erwartet hatte, war ich doch wieder einmal baff angesichts des Preises. Aber seht selbst.

Der Preis für das identische Produkt liegt im deutschen Adobe-Store bei 2297,79 Euro. Wir zahlen also in Deutschland 904,44 Euro mehr für das gleiche Produkt, als wir beim Kauf in den USA zahlen müssten. Das ist ein Aufschlag von 64,91% auf den Originalpreis, was sich auch nicht mehr mit unterschiedlichen Mehrwertsteuersätzen und dergleichen erklären lässt.

Wer nun auch noch Wert darauf legt, eine deutsche Version der Produkte zu nutzen, zahlt noch einmal ordentlich drauf. Die deutsche Version der Adobe Creative Suite 5 Design Premium kostet 2781,79 Euro. Das ist nahezu der doppelte Preis (bis auf 5 Euro), den man im US-Store für die englische Version bezahlt! Auch hier als Nachweis wieder der obligatorische Screenshot.

An Adobes Preispolitik hat sich also in der Zeit, in der ich das gezielt beobachte, überhaupt nichts geändert. Die oben bereits verlinkten Erklärungsversuche Adobes aus 2008 waren damals für mich schon nicht plausibel, heute sind sie es genau so wenig. Die Begründung „In Deutschland ist alles teurer“ mag zwar stimmen, liegt aber sicherlich nicht an uns Kunden/Verbrauchern, sondern an den Herstellern.

Mir ist klar, dass genau diese Preisgestaltung nicht allein bei Adobe anzutreffen ist, sondern sich durch sehr viele Bereiche zieht. Im „Idealfall“ werden Dollar-Preise 1 zu 1 auf dem deutschen Markt verlangt, was in den USA für 399 Dollar zu haben ist, kostet hier dann eben 399 Euro. Das Adobe-Beispiel sticht für mich aber immer wieder sehr deutlich hervor und es nervt mich immer wieder, wenn ich solche Dinge sehe. In meinen Augen ist das, wie ich schon 2008 schrieb, schlicht und ergreifend Abzocke.

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Größe der Icons der Windows 7 Taskbar anpassen

Dem einen oder anderen sind die Icons der Windows 7-Taskbar vielleicht zu groß (oder auch zu klein) und die Größe der Previews gefällt auch nicht so wirklich. Da kann mit einem kleinen Tool Abhilfe geschaffen werden: W7 Taskbar Tweaker.

Mit zwei simplen Schiebereglern stellt man die Größen der Icons und Thumbnails ein und speichert die Änderungen. Fertig. Einfacher geht es kaum. Und wenn es nicht gefällt, kann man mit einem simplen Mausklick alle Änderungen rückgängig machen.

Das Tool ist übrigens Freeware.

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Pixlr Editor – Online Bildbearbeitung

Dass Flash zu viel mehr taugt, als nur zum Abspielen von Videos, zeigt sehr schön das Bildbearbeitungsprogramm Pixlr Editor. (Sorry an alle zukünftigen iPad-Besitzer: Ihr müsst Euch vergleichbares im App-Store kaufen 😀 )

Das Programm bietet eine Vielzahl der gängigen Bildbearbeitungsfunktionen, beherrscht Ebenen und Transparenzen, bringt einige Filter mit und fühlt sich hier auf meinem Notebook an, als würde eine lokal installierte Applikation laufen. Ziemlich flüssig also.

Die meisten Funktionen findet man recht intuitiv dort, wo man sie erwarten würde, wenn man zuvor bspw. mit Photoshop gearbeitet hat. Pixlr Editor wird Photoshop definitiv nicht überflüssig machen, keine Frage. Aber die meisten Anwender benötigen im Normalfall nicht mal ansatzweise den Funktionsumfang und für diese ist Pixlr definitiv eine sehr gute Alternative. Für viele Aufgaben ist es sehr gut geeignet und überall im Zugriff, wo ein Internetzugang in der Nähe ist.

An manchen Stellen vermisse ich Kleinigkeiten, bspw. wäre mir ein einstellbarer Weichzeichner in mancher Situation schon wichtig, anderen wird das Fehlen der Einstellungsmöglichkeit vielleicht gar nicht auffallen. Schick finde ich, dass mittels eines Links ein Bild direkt von einer URL im Editor geladen werden kann. Klickt mal auf den oben stehenden Screenshot, Pixlr startet dann in Deutsch und lädt sofort diesen Screenshot. Selbstverständlich lassen sich Bilder auch von der lokalen Festplatte laden und auch dort wieder speichern.

Mir gefällts, die Entwicklung scheint auch weiter zu gehen und ich werde Pixlr auf jeden Fall im Auge behalten. Wer über die Weiterentwicklung (und die anderen sehr interessanten Dienste) auf dem Laufenden bleiben will, sollte sich zudem mal auf dem Blog der Entwickler umschauen.

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