Archiv für dies und das

Youtube bringt die Vuvuzela

Eine Menge Videos bei Youtube haben einen neuen Button in der Bedienleiste (siehe Screenshot). Er aktiviert den “WM-Modus”, inklusive Vuvuzela-Getröte.

Ein Klick auf diesen Button versetzt Euch akustisch in den WM-Modus und alle Videos klingen danach, als wären sie in einem Stadion in Südafrika aufgenommen. Ein invertierter Vuvuzela-Filter also.

Der Button wird allerdings nicht bei jedem Video angezeigt, ich habe noch nicht herausfinden können, wann und warum er angezeigt wird oder nicht. Bei diesem Video ist er allerdings (bei mir) vorhanden.

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Schland oh Schland als Single

Uwu Lena Schlandruts Song “Schland oh Schland” habe ich Mitte letzter Woche irgendwann mal auf Youtube gesehen und vor mich hin gegrinst. “Nette WM-Hymne” dachte ich mir… und habs auch wieder vergessen. Am Wochenende wollte ich es dann jemandem zeigen – und das Video war weg. Mit dem üblichen rosa Balken…kennen wir ja. Dafür tauchte es dann an anderen Stellen wieder und wieder auf.

Inzwischen ist es aber offiziell: Nach anfänglichen rechtlichen Querelen haben die Jungs inzwischen einen Plattenvertrag und wenn ich richtig zugehört habe, erscheint die Platte am 18.6., pünktlich zum 2. Spiel der deutschen Truppe. (Amazon sagt 25.6.) Scheinbar hat dann doch mal zwischenzeitlich jemand den Kopf eingeschaltet und nach der ersten Reflexhandlung “LÖSCHEN!!!! VERKLAGEN!!!!” erkannt, dass man so etwas vielleicht auch mal fördern könnte. Es geschehen doch noch Zeichen und Wunder…

Hier dann an passender Stelle direkt auch noch das Video. Für den Fall, dass es tatsächlich jemand noch nicht kennen sollte.

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Google mit und ohne Hintergrundbild

Google hat für registrierte Benutzer ein neues Feature auf der Suchseite eingebaut: das Hintergrundbild. Kennen wir bereits von Bing, ist eigentlich auch nix großartiges, aber offenbar scheint das bei vielen recht gut angekommen zu sein, sonst hätte Google es sicherlich nicht ebenfalls umgesetzt.

Jedem scheint das allerdings auch nicht zu gefallen und so mehren sich aktuell die Stimmen derjenigen, die sich über das “sinnlose” Bild beklagen. Wahrscheinlich auch deshalb hat Google im Laufe des heutigen Tages unten links den Link “Hintergrundbild entfernen” eingebaut. Heute Morgen stand dort nur “Hintergrundbild ändern” und je nach Nutzer findet man das auch jetzt noch. Trotzdem lässt sich das Hintergrundbild problemlos entfernen, auch ohne diesen Link.

Stört Euch das Bild und ihr seht den Link noch nicht, dann klickt einfach unten links auf “Hintergrundbild ändern”. Wählt nun die Rubrik “Tipps der Redaktion”, scrollt nun ganz nach unten und wählt hier “White”. Bestätigen, fertig. So einfach gehts. Oder man wartet bis morgen, dann ist der “Zwang” auch wieder weg ;)

Bei mir allerdings bleibt das oben zu sehende Bild. Gefällt mir aktuell einfach.

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Flattr-Test nun auch hier

Über Flattr selbst muss ich wahrscheinlich nicht mehr viel schreiben, darüber wurde in den vergangenen Tagen und Wochen schon eine Menge berichtet und erklärt. Was Flattr genau ist, kann man sehr gut an vielen Stellen im Web nachlesen, besser könnte ich es sicherlich auch nicht erklären. Interessant finde ich, dass hier einer der angeblichen “Bad Boys” des Internets, ein Mitgründer von Pirate Bay, möglicherweise eine Möglichkeit geschaffen hat, Internetdienste durch die Nutzer mit zu finanzieren.

“Möglicherweise” schreibe ich, weil ich mir diesbezüglich noch nicht so ganz sicher bin. Es muss sich letztlich erst zeigen, ob diese Variante, Leser für Beiträge “spenden” zu lassen, tatsächlich erfolgreich sein wird oder nicht. Verschiedene Dinge erscheinen mir persönlich aktuell nicht ganz ausgereift bzw. zu Ende gedacht. Ist vielleicht nur ein Gefühl, da bin ich noch nicht so sicher. Beispielsweise betrifft das die Art der Aufteilung der Beträge. Intransparent, zumindest aktuell. Und zwar sowohl für den “Spender”, als auch für den “Empfänger”. Als Spender habe ich eher das Gefühl, einen Betrag X für einen sehr guten Beitrag spenden zu wollen. Beispielsweise 1 Euro. Weil mir der Beitrag möglicherweise einen Euro wert erscheint. Aktuell geht das nicht, zumindest nicht direkt. Aktuell teilt sich mein monatliches Budget einfach auf auf alle Beiträge, bei denen ich den Button geklickt habe. Womit ein Beitrag, dem ich vielleicht einen Wert von 50 Cent beimessen würde, genau so entlohnt wird wie ein Beitrag, der mir eigentlich 5 Euro wert wäre. Aber gut, vielleicht wird es die Möglichkeit dieser “Direktspende” später noch geben.

Für die Empfänger ist es ebenso wenig ersichtlich, wie viel ein Beitrag den Lesern wert ist. Man sieht sicherlich: Dieser Beitrag ist x Benutzern etwas wert. Was? Keine Ahnung. Am Ende des Monats zeigt sich erst, ob die Beiträge insgesamt 50 Euro wert waren oder gerade mal einen… Genau aus diesem Grund sehe ich auch noch keinen wirklichen Nutzen für beispielsweise kommerzielle Online-Magazine oder -Zeitungen. Einfach weil keinerlei Kalkulationen möglich sind. 10 Flattr-Klicks in einem Monat können theoretisch durchaus mehr Geld einbringen als 200 Klicks in einem anderen Monat.

Nun, prinzipiell finde ich die Idee allerdings durchaus in Ordnung und deshalb mache ich diesen Test. Einfach weil ich schauen will, wie sich die Idee in der Praxis durchsetzt und was es bringt. Große Einnahmen rechne ich mir nicht aus, woher auch. Dafür bin ich aktuell viel zu inaktiv und schreibe zu wenig “richtige” Beiträge, meine automatisierten Linkpostings kann man nicht wirklich zählen. Aber dennoch bin ich einfach neugierig und probiere es aus. Wie gesagt: Der Ansatz ist nicht verkehrt und in meinen Augen könnte durchaus etwas daraus werden. Wenn (hoffentlich recht bald) weitere Zahlungsmöglichkeiten geschaffen werden. Gerade hier in Deutschland sind PayPal und Moneybookers für viele sicherlich nicht die Zahlungsmethoden der Wahl… Aber schauen wir mal eine Weile.

Eingebunden habe ich Flattr hier übrigens mit Hilfe des WordPress-Plugins “Flattr“. Einfacher gehts nun wirklich nicht. Das muss man eigentlich nicht mal erklären, Spreeblick hat es trotzdem getan.

Als Flattr-Nutzer kann ich übrigens 3 Einladungen vergeben. Einfach in den Kommentaren melden (und korrekte Mailadresse eintragen), ich schicke die Einladungen dann einfach der Reihe nach heraus.

btw: Ja, ich will meinen Flattr-Account auch nutzen, um selbst zu flattrn. Sprich: Ich habe ein monatliches Budget eingestellt, mit dem ich mich für Beiträge bedanken möchte. Gefällt mir besser als der “Gefällt mir”-Button.

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