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	<title>XSBlog2.0beta&#187; Datenschutz</title>
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		<title>Weitere Details zum Staatstrojaner 0zapftis(R2D2) &#8211; Update: BKA nutzt Trojaner ebenfalls.</title>
		<link>http://www.xsized.de/2011/10/weitere-details-zum-staatstrojaner-0zapftis-r2d2-update/</link>
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		<pubDate>Wed, 12 Oct 2011 10:51:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>XSized</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach und nach kommen weitere Details zum Staatstrojaner/Bundestrojaner ans Tageslicht und immer mehr zeigt sich das Ausma&#223; und der Umfang, in dem diese Malware bereits eingesetzt wurde. Immer mehr Bundesl&#228;nder m&#252;ssen eingestehen, den Trojaner zu &#220;berwachunsgzwecken eingesetzt zu haben. Eine sehr gute &#220;bersicht hierzu liefert 0zapfis.info, die aus verschiedenen Quellen entsprechende Meldungen zusammentragen. Die folgende [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach und nach kommen weitere Details zum <a href="http://www.xsized.de/2011/10/uberwacht/">Staatstrojaner/Bundestrojaner</a> ans Tageslicht und immer mehr zeigt sich das Ausma&#223; und der Umfang, in dem diese Malware bereits eingesetzt wurde. Immer mehr Bundesl&#228;nder m&#252;ssen eingestehen, den Trojaner zu &#220;berwachunsgzwecken eingesetzt zu haben. Eine sehr gute &#220;bersicht hierzu liefert <a href="http://0zapftis.info/">0zapfis.info</a>, die aus verschiedenen Quellen entsprechende Meldungen zusammentragen. Die folgende Grafik von 0zapftis.info zeigt das sehr anschaulich. Schwarz sind all die Bundesl&#228;nder, die eine Nutzung bereits eingestanden haben.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://0zapftis.info/"><img class="aligncenter size-full wp-image-5003" title="trojaner_lkas_2-8" src="http://www.xsized.de/wp-content/uploads/2011/10/trojaner_lkas_2-8.png" alt="" width="400" height="323" /></a></p>
<p>Interessant ist zudem, dass <a href="http://www.f-secure.com/weblog/archives/00002250.html">F-Secure</a> (und andere Hersteller von Antivirusl&#246;sungen) den Installer des Trojaners bereits seit mindestens Dezember 2010 kennt, offenbar wurde dieser auf <a href="http://www.virustotal.com">Virustotal</a> hoch geladen. M&#246;glich, dass hier jemand so &#8220;kompetent&#8221; war und pr&#252;fen wollte, ob das St&#252;ck Malware, welches mit dem Installer untergejubelt werden soll, von Virenscannern erkannt wird. Der Installer verseucht den Rechner exakt mit den Dateien, die der CCC untersucht hat und lag als scuinst.exe vor. SCU steht f&#252;r Skype Capture Unit und dabei handelt es sich um ein St&#252;ck Software, welches von DigiTask entwickelt wurde. Der Kreis ist also geschlossen, diese <a href="http://www.golem.de/0801/57291.html">Informationen liegen bereits seit 2008 vor</a>.</p>
<p>F-Secure bezeichnet 0zapftis intern als Backdoor:W32/R2D2.A, sie verweisen dar&#252;ber hinaus auf ein <a href="http://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:26158-2009:TEXT:DE:HTML">Dokument</a>, nach dem das Zollkriminalamt K&#246;ln die Malware 2009 bei DigiTaks bestellt hat, das Auftragsvolumen betrug &#252;ber 2 Millionen Euro.</p>
<p>DigiTask hingegen scheint nun nicht zu bestreiten, die Malware geliefert zu haben, <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,791251,00.html">wehrt</a> sich allerdings gegen den Vorwurf der Inkompetenz. Zitat:</p>
<blockquote><p>&#8220;Die Software wurde vor fast drei Jahren geliefert &#8211; das sind in der IT-Branche Lichtjahre. Es ist durchaus m&#246;glich, dass im November 2008 gelieferte Software heute nicht mehr den Sicherheitsanforderungen entspricht.&#8221;</p></blockquote>
<p>F&#252;r mich pers&#246;nlich rei&#223;t die Aussage in der Kompetenzfrage allerdings eher ein weiteres gro&#223;es Loch auf. Denn wie wir alle wissen sind <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lichtjahr">Lichtjahre</a> keinesfalls geeignet, einen Zeitabschnitt zu beschreiben, es ist ein L&#228;ngenma&#223;. Aber das nur nebenbei&#8230;</p>
<p>All diese Punkte erhellen die Aff&#228;re um den Staatstrojaner in jedem Fall, allm&#228;hlich zeigt sich mir, wie konsequent inkompetent und vor allem offensichtlich rechtswidrig hier insgesamt vorgegangen wurde, letzteres ist ja bereits gerichtlich best&#228;tigt. Es ist f&#252;r mich auch keine Ausrede, dass nur das Vorhandensein bestimmter Funktionen nicht automatisch den Einsatz der Malware rechtswidrig machen w&#252;rde. Das Vorhandensein eines internetf&#228;higen PCs in meinem Haushalt ist ja auch ausreichend, um die Eintreibung von GEZ-Geb&#252;hren zu rechtfertigen, ob ich nun einen Internetanschlu&#223; habe oder nicht. Sicherlich nicht das beste Beispiel, aber es zeigt deutlich, was ich meine. Funktionen, deren Einsatz illegal w&#228;re, d&#252;rfen in einem solchen Tool schlichtweg nicht enthalten sein. Zumal die Steuerung offensichtlich problemlos einen Zugriff auf die Funktionen erlaubt. Ich kann mir keinen Ermittler vorstellen der nicht der Versuchung erliegen w&#252;rde, auch mal auf den Button &#8220;Festplatteninhalte anzeigen&#8221; zu klicken. Das schaffen nicht mal die Ermittler in irgendwelchen Fernsehserien&#8230;</p>
<p>Ich hoffe das Thema verschwindet nicht so schnell wieder vom Tisch sondern wird sch&#246;n weiter gek&#246;chelt. Hier muss es in jedem Fall personelle Konsequenzen geben, die weit &#252;ber das eine oder andere Bauernopfer hinaus gehen. Aber die Aussichten sind recht gut, dass hier weiterhin viele am Ball bleiben und die Aff&#228;re restlos aufkl&#228;ren.</p>
<p>&#220;brigens glaube ich nicht einmal ansatzweise, dass Deutschland das einzige Land ist, welches derartige Werkzeuge einsetzt. Ich denke lediglich, dass es hier bei uns zum ersten Mal aufgefallen ist. Was eben auch auf andere Weise auch wieder f&#252;r Inkompetenz spricht. Und auf eine gewisse Weise bin ich wirklich froh, dass die Verantwortlichen nicht mehr Kompetenz vorweisen k&#246;nnen&#8230;</p>
<p><strong>Nachtrag:</strong> Laut <a href="http://wiegold.wordpress.com/2011/10/12/weiter-gehts-der-trojaner-in-der-bundespressekonferenz-12-oktober/">Aussagen auf der Bundespressekonferenz</a> heute soll der Auftrag des Zollkriminalamts K&#246;ln aus 2009 herk&#246;mmliche &#220;berwachungstechnik betreffen und nichts mit dem Trojaner zu tun haben.</p>
<p><strong>Nachtrag 2:</strong> Die Karte oben kann nun komplett schwarz gef&#228;rbt werden. Inzwischen hat das Bundesinnenministerium sein Dementi vom Montag zur&#252;ck gezogen und eingestanden, eine modifizierte Version des Trojaners im Einsatz zu haben. Wahrscheinlich wurde da der Dateiname ge&#228;ndert. <a href="http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/ueberwachungsmassnahmen-bka-nutzt-modifizierte-trojaner-software-11489769.html">Mehr dazu hat die FAZ</a>. Man kann nun wohl sagen: Beim Bundesinnenministerium wurde zun&#228;chst erst einmal gelogen und dann heute, als es nicht mehr anders ging, dann doch die L&#252;ge korrigiert. So zumindest w&#252;rde ich meinen Sohn tadeln, wenn er so agieren w&#252;rde.</p>
News zu und rund um Google+ gibt es bei <a href="http://gplustoday.de">Google Plus Today</a>.]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>2 Klicks f&#252;r mehr Datenschutz als WordPress Plugin (Update)</title>
		<link>http://www.xsized.de/2011/09/2-klicks-fuer-mehr-datenschutz-als-wordpress-plugin-update/</link>
		<comments>http://www.xsized.de/2011/09/2-klicks-fuer-mehr-datenschutz-als-wordpress-plugin-update/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 07 Sep 2011 15:54:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>XSized</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
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		<description><![CDATA[(Updateinformationen werden am Ende des Artikels eingef&#252;gt, 12 Updates) Heise hat eine meiner Meinung nach hervorragende Aktion mit dem Namen &#8220;2 Klicks f&#252;r mehr Datenschutz&#8221; gestartet, um die beliebten Social-Buttons von Google, Facebook und Twitter datenschutzkonform in Webseiten einzubinden. Wer sich dar&#252;ber etwas umfangreicher informieren m&#246;chte, macht das am Besten direkt auf der Seite des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.xsized.de/wp-content/uploads/2011/09/2-klick-logo_min.jpg" rel="lightbox[4844]" title="2-klick-logo_min"><img class="alignleft size-full wp-image-4849" title="2-klick-logo_min" src="http://www.xsized.de/wp-content/uploads/2011/09/2-klick-logo_min.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p>(<em>Updateinformationen werden am Ende des Artikels eingef&#252;gt, 12 Updates</em>)</p>
<p>Heise hat eine meiner Meinung nach hervorragende Aktion mit dem Namen &#8220;2 Klicks f&#252;r mehr Datenschutz&#8221; gestartet, um die beliebten Social-Buttons von Google, Facebook und Twitter datenschutzkonform in Webseiten einzubinden. Wer sich dar&#252;ber etwas umfangreicher informieren m&#246;chte, macht das am Besten direkt<a href="http://www.heise.de/ct/artikel/2-Klicks-fuer-mehr-Datenschutz-1333879.html"> auf der Seite des Heise Verlages</a>.</p>
<p>Heute nun hat Heise den <a href="http://www.heise.de/extras/socialshareprivacy/">Code f&#252;r ein JQuery-Plugin</a> unter der MIT License (<a href="http://www.opensource.org/licenses/mit-license.php">http://www.opensource.org/licenses/mit-license.php</a>) ver&#246;ffentlicht, was mich nun wiederum dazu angeregt hat, schnell mal ein Plugin f&#252;r WordPress zusammen zu hacken, welches diese Funktion in WordPress einbindet. Wie das am Ende aussieht, kann man ab sofort sehr gut unterhalb meiner Beitr&#228;ge sehen.</p>
<p>Das Plugin ist noch eine recht simple Version, wahrscheinlich werde ich in den n&#228;chsten Tagen an der einen oder anderen Stelle noch ein wenig basteln. Aber es funktioniert und erleichtert all jenen die Einbindung, die sich eben nicht sonderlich gut mit dem Bearbeiten von Templates auskennen.</p>
<p>Die Installation ist ziemlich simpel:</p>
<ul>
<li>Plugin <a href="http://wordpress.org/extend/plugins/xsd-socialshareprivacy/">herunterladen</a></li>
<li>Datei entpacken und den Ordner xsd_wp_socialshareprivacy komplett in das Verzeichnis &#8220;wp-content/plugins&#8221; hoch laden</li>
<li>Plugin in der Admin-Oberfl&#228;che aktivieren</li>
<li>Facebook App-ID besorgen und unter &#8220;Einstellungen/XSD socialshareprivacy&#8221; in Eurer Admin Oberfl&#228;che eintragen (die Beschreibung, wie Ihr die App-ID erhaltet findet Ihr dort ebenfalls)</li>
</ul>
<p>Das war auch schon alles. Die Buttons werden jeweils unterhalb der Beitr&#228;ge in der Einzelansicht angezeigt. Wichtig ist, dass ohne eine Facebook App-ID der Facebook-Button nicht angezeigt wird.</p>
<p>Wie man sieht ist dieser Beitrag hier recht flott herunter geschrieben, wahrscheinlich ist an der Einen oder andere Stelle noch eine Frage offen. Fragt einfach nach, ich erg&#228;nze dann diesen Beitrag im Bedarfsfall, heute Abend habe ich etwas mehr Zeit als im Augenblick <img src='http://www.xsized.de/wp-content/plugins/tango-smilies/tango/face-wink.png' alt=';)' class='wp-smiley' />  Ich werde auch schauen, dass ich das Plugin kurzfristig auf der WordPress-Seite zur Verf&#252;gung stellen kann, was nat&#252;rlich Installation und Updates enorm vereinfachen wird.</p>
<p>Sollten Probleme mit dem Plugin auftauchen dann bitte einen Hinweis in den Kommentaren hinterlassen.</p>
<p><strong>Update 08.09.11: </strong>Ich habe dem Plugin noch ein paar Verbesserungen geg&#246;nnt und ein paar Sch&#246;nheitsfehler entfernt, die sich gestern beim herunterhacken eingeschlichen haben.</p>
<p>Die &#196;nderungen im Detail:</p>
<ul>
<li>Das Script wird nun minified eingebunden, spart doch eine Menge Downloadzeit</li>
<li>Infotexte f&#252;r die Mouseover sind in der Admin-Oberfl&#228;che frei konfigurierbar. Per default werden die Original-Texte von heise angezeigt, wer hier andere Informationen sehen m&#246;chte, kann diese Texte nun anpassen.</li>
<li>Men&#252;eintrag unter &#8220;Einstellungen&#8221; hei&#223;t nun &#8220;XSD socialshareprivacy&#8221;</li>
<li>Plugin ist nun im WordPress Plugin Directory unter dem Namen <a href="http://wordpress.org/extend/plugins/xsd-socialshareprivacy/">XSD socialshareprivacy</a> gelistet. Updates ab sofort dann &#252;ber wordpress.org</li>
</ul>
<p><strong>Update 09.09.11:</strong> Die letzte Version (0.6.2) ist bereits im <a href="http://wordpress.org/extend/plugins/xsd-socialshareprivacy/">Plugin Directory</a> verf&#252;gbar. Wer am ersten Tag die Version installiert hatte, die ich hier zum Download bereit gestellt hatte, deinstalliert diese am besten und installiert von dort neu, somit erhaltet Ihr dann auch regelm&#228;&#223;ig die Updates und m&#252;sst nicht mehr selbst nachschauen.</p>
<p>Die letzten &#196;nderungen betreffen in erster Linie den Code, ich habe ein wenig aufger&#228;umt und aus dem Quick and Dirty Code nun so langsam eine etwas elegantere L&#246;sung gestrickt. Die Parameter werden nun nicht mehr im Header &#252;bergeben sondern auf &#8220;anst&#228;ndige&#8221; Weise. Ich &#252;berlege, ob ich s&#228;mtliche Optionen des JQuery-Plugins von heise in die Admin-Oberfl&#228;che einbinden soll, so ganz bin ich mit mir da noch nicht im Reinen. W&#252;rde die Administration wieder recht un&#252;bersichtlich machen wie ich finde, aber falls der Bedarf da sein sollte, kann ich mich sicherlich breit schlagen lassen&#8230; <img src='http://www.xsized.de/wp-content/plugins/tango-smilies/tango/face-wink.png' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>Update 11.09.11:</strong> Version 0.6.3 beseitigt einen kleinen Sch&#246;nheitsfehler im JQuery-Plugin von heise. Der iframe f&#252;r Twitter war zu gro&#223;, wodurch er den Bereich unterhalb der Buttons unsichtbar &#252;berlagerte und Links z.T. unklickbar machte. Dieser Fehler wurde entfernt.</p>
<p><strong>Update 15.09.11:</strong> Soeben Version 0.6.4 eingecheckt, m&#252;sste im Laufe des Tages dann als Update angezeigt werden. Die Version beseitigt einen kleinen Anzeigefehler in manchen Templates, bei dem die Buttons f&#252;r Twitter und Google+ in die n&#228;chste Zeile rutschen (siehe Kommentare unter diesem Beitrag).</p>
<p><strong>Update 25.09.11:</strong> Version 0.6.5 bei WordPress.org hochgeladen. Nun kann auch der beim hovern von<strong><em> i</em></strong> angezeigte Infotext bearbeitet werden, wie in den Kommentaren gew&#252;nscht wurde.</p>
<p><strong>Update 25.09.11 #2:</strong> Schwupps &#8211; und schon bei Version 0.6.7 (sollte bald via Update-Funktion in WordPress verf&#252;gbar sein). heise hat eine neue Version seines JQuery-Plugins bereit gestellt (<a href="http://www.heise.de/extras/socialshareprivacy/#changelog" target="_blank">Changelog</a>), diese ist nun implementiert. Die neuen Optionen werde ich in den n&#228;chsten Tagen in die Admin-Oberfl&#228;che meines Plugins integrieren.</p>
<p><strong>Update 25.09.11 #3:</strong> Version 0.6.9.1 ist nun aktuell. Das Admin-Backend wurde etwas aufger&#228;umt in Vorbereitung f&#252;r die Erweiterung der Optionen. .1 am Ende, weil ich noch flott einen Bug beseitigt habe, der mir zu sp&#228;t aufgefallen ist.</p>
<p><strong>Update 27.09.11:</strong> Soeben Version 0.7 eingecheckt, Update sicherlich in K&#252;rze f&#252;r alle verf&#252;gbar. Beschreibung der Optionen nun &#228;nderbar, au&#223;erdem habe ich den Hinweis auf mich als Plugin-Entwickler wieder aus der Infobubble entfernt&#8230; zu aufdringlich.</p>
<p><strong>Update 04.10.11:</strong> Version 0.7.1 steht nun zum Download zur Verf&#252;gung und wird wie gewohnt in K&#252;rze &#252;ber die Updatefunktion ausgeliefert. Ab dieser Version verwende ich wieder eine neue Version des JQuery-Plugins (aktuell 1.2). F&#252;r den Facebook-Button ist nun keine App-ID mehr erforderlich, daher wurden die Hinweistexte und die Funktionen rund um die App-ID aus meinem Code entfernt.</p>
<p><strong>Update 06.10.11:</strong> Version 0.7.2 sollte nun allen via Updatefunktion zur Verf&#252;gung stehen. Neu ist die M&#246;glichkeit, das Plugin auch f&#252;r Seiten zu aktivieren, daf&#252;r gibt es in den Einstellungen nun einen neuen Eintrag. Aber bitte beachten: Bei der Verwendung von Caching-Plugins (z.B. W3TotalCache) kann es nach dem Umschalten dieser Option (aktivieren/deaktivieren) zum Teil lange dauern, bis die &#196;nderung auf den Seiten Wirkung zeigt. Und &#252;brigens: &#220;ber ein paar Bewertungen auf der Pluginseite w&#252;rde ich mich echt freuen <img src='http://www.xsized.de/wp-content/plugins/tango-smilies/tango/face-wink.png' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><strong>Update 08.10.11:</strong> Schon wieder eine neue Version, wieder neue Features. 0.7.3 erlaubt es nun, jeden Button nach Belieben zu de-/aktivieren. Wer also keinen Facebook-Button anzeigen mag, kann diesen nun ausblenden. Dar&#252;ber hinaus ist es nun auch m&#246;glich zu bestimmen, ob die Buttons vor oder nach dem Text angezeigt werden sollen. Ich pers&#246;nlich bevorzuge immer die Position am Ende des Beitrags, andere m&#246;gen das aber anders sehen. Ihr k&#246;nnt das nun w&#228;hlen.</p>
<p><strong>Update 08.10.11:</strong> Die Mehrsprachigkeit ist fertig, das Plugin kommt in Version 0.8 nun mit deutscher und englischer Oberfl&#228;che. Noch nicht &#252;bersetzt sind die Infotexte, die werden zun&#228;chst noch in Deutsch angezeigt, daran arbeite ich noch.</p>
News zu und rund um Google+ gibt es bei <a href="http://gplustoday.de">Google Plus Today</a>.]]></content:encoded>
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		<title>Landesdatensch&#252;tzer fordern WebSite-Betreiber zum Entfernen der Social-Buttons auf (Update)</title>
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		<pubDate>Fri, 19 Aug 2011 10:25:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>XSized</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Unabh&#228;ngige Landeszentrum f&#252;r Datenschutz Schleswig-Holstein fordert alle WebSite-Betreiber auf, umgehend Facebook-Fanseiten sowie Social-Buttons wie beispielsweise den &#8220;Gef&#228;llt mir&#8221; Button von Facebook aus ihren Webseiten zu entfernen. &#8220;Nach eingehender technischer und rechtlicher Analyse kommt das ULD zu dem Ergebnis, dass derartige Angebote gegen das Telemediengesetz (TMG) und gegen das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) bzw. das Landesdatenschutzgesetz Schleswig-Holstein (LDSG [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Unabh&#228;ngige Landeszentrum f&#252;r Datenschutz Schleswig-Holstein <a href="https://www.datenschutzzentrum.de/presse/20110819-facebook.htm">fordert alle WebSite-Betreiber auf</a>, umgehend Facebook-Fanseiten sowie Social-Buttons wie beispielsweise den &#8220;Gef&#228;llt mir&#8221; Button von Facebook aus ihren Webseiten zu entfernen.</p>
<blockquote><p>&#8220;Nach eingehender technischer und rechtlicher Analyse kommt das ULD zu dem Ergebnis, dass derartige Angebote gegen das Telemediengesetz (TMG) und gegen das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) bzw. das Landesdatenschutzgesetz Schleswig-Holstein (LDSG SH) versto&#223;en. Bei Nutzung der Facebook-Dienste erfolgt eine Datenweitergabe von Verkehrs- und Inhaltsdaten in die USA und eine qualifizierte R&#252;ckmeldung an den Betreiber hinsichtlich der Nutzung des Angebots, die sog. Reichweitenanalyse. Wer einmal bei Facebook war oder ein Plugin genutzt hat, der muss davon ausgehen, dass er von dem Unternehmen zwei Jahre lang getrackt wird. Bei Facebook wird eine umfassende pers&#246;nliche, bei Mitgliedern sogar eine personifizierte Profilbildung vorgenommen. Diese Abl&#228;ufe versto&#223;en gegen deutsches und europ&#228;isches Datenschutzrecht. Es erfolgt keine hinreichende Information der betroffenen Nutzerinnen und Nutzer; diesen wird kein Wahlrecht zugestanden; die Formulierungen in den Nutzungsbedingungen und Datenschutzrichtlinien von Facebook gen&#252;gen nicht ann&#228;hernd den rechtlichen Anforderungen an gesetzeskonforme Hinweise, an wirksame Datenschutzeinwilligungen und an allgemeine Gesch&#228;ftsbedingungen.</p>
<p>Das ULD erwartet von allen Webseitenbetreibern in Schleswig-Holstein, dass sie umgehend die Datenweitergaben &#252;ber ihre Nutzenden an Facebook in den USA einstellen, indem sie die entsprechenden Dienste deaktivieren. Erfolgt dies nicht bis Ende September 2011, wird das ULD weitergehende Ma&#223;nahmen ergreifen. Nach Durchlaufen des rechtlich vorgesehenen Anh&#246;rungs- und Verwaltungsverfahrens k&#246;nnen dies bei &#246;ffentlichen Stellen Beanstandungen nach § 42 LDSG SH, bei privaten Stellen Untersagungsverf&#252;gungen nach § 38 Abs. 5 BDSG sowie Bu&#223;geldverfahren sein. Die maximale Bu&#223;geldh&#246;he liegt bei Verst&#246;&#223;en gegen das TMG bei 50.000 Euro.&#8221;</p></blockquote>
<p>Das ULD f&#228;hrt also richtig scharfe Gesch&#252;tze auf, auch wenn man sich derzeit vordergr&#252;ndig an WebSite-Betreiber in Schleswig-Holstein wendet. Genau genommen d&#252;rfte diese Aussage auch nicht allein f&#252;r Facebook gelten, auch der &#8220;+1&#8243;-Button von Google w&#228;re hiervon betroffen und diverse andere Social-Dienste sicher auch. Besonders krass finde ich, dass man nicht allein auf die Buttons abzielt sondern auch ganz klar Fanpages bei Facebook anspricht.</p>
<p>Ich finde immer wieder erstaunlich, mit welcher Sch&#228;rfe Landesdatensch&#252;tzer gegen derartige Dinge vorgehen und wie vergleichsweise harmlos die &#196;u&#223;erungen beispielsweise gegen das SWIFT-Abkommen oder das Fluggastdaten-Abkommen ausfallen, die weitaus tiefer in die Pers&#246;nlichkeitsrechte jedes Einzelnen eingreifen als eine l&#228;cherliche Facebook-Fanseite. Ich w&#252;nschte, das ULD w&#252;rde sich vorrangig um wirklich wichtige Dinge k&#252;mmern und nicht mit solchem Aktionismus eine seri&#246;se T&#228;tigkeit vorgaukeln.</p>
<p><strong>Update:</strong> Rechtsanw&#228;ltin Nina Diercks <a href="http://socialmediarecht.wordpress.com/2011/08/19/wichtig-schleswig-holsteinisches-datenschutzzentrum-droht-mit-busgeldbescheiden-fur-verwender-von-facebook-social-plugins-und-fanpages/">&#228;u&#223;ert sich im Social Media Recht Blog</a> sehr ausf&#252;hrlich &#252;ber diese Ank&#252;ndigung des ULD. Ihr Fazit: Gewisserma&#223;en hat das ULD irgendwie Recht, aber &#252;ber die Folgen mag sie im Detail derzeit nicht nachdenken, wenn sie &#220;belkeit vermeiden will. Verst&#228;ndlich, ich konnte das Nachdenken leider nicht verhindern und k&#228;mpfe nach wie vor mit der &#220;belkeit. Auch Udo Vetter &#228;u&#223;ert sich im <a href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2011/08/19/schleswig-holstein-bald-facebook-freie-zone/">law blog</a> zu dieser Meldung und nennt die Drohungen</p>
<blockquote><p>&#8220;<em>&#8230;gegen alle Schleswig-Holsteiner, die Plugins von Facebook verwenden, ein Armutszeugnis f&#252;r das ULD. Statt sich mit dem wirklichen Gegner Facebook anzulegen und auf Verbesserungen zu dr&#228;ngen, versuchen es Weichert und seine Leute &#252;ber die Einsch&#252;chterung harmloser Facebook-Nutzer.</em>&#8220;</p></blockquote>
<p>Exakt, dem gibt es nichts hinzu zu f&#252;gen.</p>
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		<title>Empfohlene Links vom 13.10.2010</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Oct 2010 08:00:05 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Updated: Who’s Suing Whom In Mobile? [Infographic] Updated: Who’s Suing Whom In Mobile? [Infographic] http://is.gd/fR6Bj Westerwelle: “Geistiges Eigentum darf nicht schlechter gestellt werden als dingliches Eigentum.” Westerwelle: “Geistiges Eigentum darf nicht schlechter gestellt werden als dingliches Eigentum.” http://is.gd/fNHdV Finde den Fehler Finde den Fehler http://is.gd/fR6q3 114 Free Web Design PNG Icon Packs [Windows Customization] &#124; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<ul>
<li><a href="http://thenextweb.com/mobile/2010/10/08/whos-suing-whom-in-mobile-infographic/?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed:+TheNextWeb+(The+Next+Web+All+Stories)&amp;utm_content=Twitter">Updated: Who’s Suing Whom In Mobile? [Infographic]</a><br />
Updated: Who’s Suing Whom In Mobile? [Infographic] http://is.gd/fR6Bj</li>
<li><a href="http://www.neunetz.com/2010/10/05/westerwelle-geistiges-eigentum-darf-nicht-schlechter-gestellt-werden-als-dingliches-eigentum/">Westerwelle: “Geistiges Eigentum darf nicht schlechter gestellt werden als dingliches Eigentum.”</a><br />
Westerwelle: “Geistiges Eigentum darf nicht schlechter gestellt werden als dingliches Eigentum.” http://is.gd/fNHdV</li>
<li><a href="http://www.zachseinblog.de/index.php/2010/10/05/finde-den-fehler-2/?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed:+Zachseinblog+(ZachSeinBlog)&amp;utm_content=Twitter">Finde den Fehler</a><br />
Finde den Fehler http://is.gd/fR6q3</li>
<li><a href="http://mintywhite.com/customize/icons/free-web-design-windows-customization-png-icon-packs/?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed:+WindowsGuides+(Windows+Tools,+Help+&amp;+Guides)&amp;utm_content=Twitter">114 Free Web Design PNG Icon Packs [Windows Customization] | Icon Packs | Windows Tools, Help &amp; Guides</a><br />
114 Free Web Design PNG Icon Packs [Windows Customization] http://is.gd/fR5i8</li>
<li><a href="http://www.netzpolitik.org/2010/vorratsdatenspeicherung-uberflussig-bei-9995-der-ermittlungsverfahren-genugen-klassische-methoden/">Vorratsdatenspeicherung &#252;berfl&#252;ssig: Bei 99,95% der Ermittlungsverfahren gen&#252;gen klassische Methoden : netzpolitik.org</a><br />
RT @netzpolitik Vorratsdatenspeicherung &#252;berfl&#252;ssig: Bei 99.. http://bit.ly/9fODtC #Datenschutz #Deutschland #Netzpolitik</li>
<li><a href="http://www.dimido.de/newstube-nach-uber-3-jahren-einfach-gesperrt-und-geloscht?utm_source=feedburner&amp;utm_medium=feed&amp;utm_campaign=Feed:+dimidoblog+(Feed+von+Dimido.de)&amp;utm_content=Twitter">Newstube: Nach &#252;ber 3 Jahren einfach gesperrt und gel&#246;scht | Dimido</a><br />
Newstube: Nach &#252;ber 3 Jahren einfach gesperrt und gel&#246;scht http://is.gd/fPmhx</li>
</ul>
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		<title>Mit dem elektronischen Personalausweis ist es wie mit dem Sex</title>
		<link>http://www.xsized.de/2010/09/mit-dem-elektronischen-personalausweis-ist-es-wie-mit-dem-sex/</link>
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		<pubDate>Thu, 23 Sep 2010 07:47:03 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[&#220;ber die Sicherheit des neuen elektronischen Personalausweises wird so einiges geschrieben in diesen Tagen, im Augenblick mag ich da auf Details gar nicht gro&#223; eingehen. Die Aussage allerdings, mit der der der BSI-Mensch Jens Bender auf die Kritik und Hinweise reagiert ist schon ein wenig am&#252;sant: &#8220;Er r&#228;umte ein, wenn ein Benutzer &#8220;den gro&#223;en Fehler&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#220;ber die Sicherheit des neuen elektronischen Personalausweises wird so <a href="http://www.netzpolitik.org/2010/neue-sicherheitslucken-beim-elektronischen-personalausweis/">einiges</a> geschrieben in diesen Tagen, im Augenblick mag ich da auf <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/CCC-zeigt-Sicherheitsprobleme-beim-elektronischen-Personalausweis-auf-Update-1083649.html">Details</a> gar nicht gro&#223; eingehen.</p>
<p>Die Aussage allerdings, mit der der der BSI-Mensch Jens Bender auf die Kritik und Hinweise reagiert ist schon ein wenig am&#252;sant:</p>
<blockquote><p>&#8220;Er r&#228;umte ein, wenn ein Benutzer &#8220;den gro&#223;en Fehler&#8221; mache, den elektronischen Personalausweis l&#228;nger als n&#246;tig in einem Leseger&#228;t zu lassen, k&#246;nne sich ein Angreifer im Besitz der PIN tats&#228;chlich f&#252;r ihn ausgeben, zum Beispiel bei Altersverifizierungsdiensten.&#8221;</p></blockquote>
<p>Erinnert mich an vergleichbare Fehleinsch&#228;tzungen, die ich fr&#252;her recht h&#228;ufig geh&#246;rt habe:<br />
<em>&#8220;Wenn man ihn beim Sex schnell genug raus zieht, dann kann nichts passieren.&#8221;</em></p>
<p>Dass sicheres Verh&#252;ten anderes geht, hat sich inzwischen allerdings herum gesprochen.</p>
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		<title>Google Street View und die WLAN-Daten (Update)</title>
		<link>http://www.xsized.de/2010/05/google-street-view-und-die-wlan-daten/</link>
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		<pubDate>Sat, 15 May 2010 13:54:35 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Nach der gro&#223;en Welle rund um das Scannen der WLANs durch Googles Street View Cars hat Google gestern in einem weiteren Blogeintrag neue Details bekannt gegeben. &#8220;In that blog post, and in a technical note sent to data protection authorities the same day, we said that while Google did collect publicly broadcast SSID information (the [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach der gro&#223;en <a href="http://www.xsized.de/wieder-grosse-aufregung-google-scannt-wlans/">Welle rund um das Scannen der WLANs</a> durch Googles Street View Cars hat Google gestern in einem weiteren <a href="http://googleblog.blogspot.com/2010/05/wifi-data-collection-update.html">Blogeintrag</a> neue Details bekannt gegeben.</p>
<blockquote><p>&#8220;In that blog post, and in a technical note sent to data protection authorities the same day, we said that while Google did collect publicly broadcast SSID information (the WiFi network name) and MAC addresses (the unique number given to a device like a WiFi router) using Street View cars, we did not collect payload data (information sent over the network). But it’s now clear that we have been mistakenly collecting samples of payload data from open (i.e. non-password-protected) WiFi networks, even though we never used that data in any Google products.&#8221;</p></blockquote>
<p>Nun, Google gesteht also ein, Fragmente der Nutzdaten von offenen WLANS, anders als zuvor angegeben, ebenfalls gespeichert zu haben. Mit anderen Worten: Wenn Google beim Scannen der WLANs auf ein ungesch&#252;tztes und unverschl&#252;sseltes WLAN gesto&#223;en ist, dann liegen Teile des dabei erfassten Datenverkehrs im Klartext auf irgendwelchen Datentr&#228;gern bei Google. Das ist nun im Rahmen dieser Diskussion nat&#252;rlich ziemlich bl&#246;d f&#252;r Google, zugegeben. Auf das &#8220;<em>mistakenly</em>&#8221; da im Zitat mag ich nicht gro&#223; eingehen, einerseits ist ein Versehen schon vorstellbar, aber ebenso kann man hier mit etwas b&#246;sem Willen Absicht unterstellen.</p>
<p>Klar ist: Google hat sich damit keinen Gefallen getan und nat&#252;rlich ist das f&#252;r Gegner ein gefundenes Fressen. Auch wenn sicherlich mit den Datenfragmenten, die angefallen sind, nicht all zu viel angefangen werden kann. Google wechselt einerseits mehrmals pro Sekunde die Kan&#228;le (&#8220;<em>our in-car WiFi equipment automatically changes channels roughly five times a second</em>&#8220;), andererseits ist das Fahrzeug in Bewegung und somit permanent in anderen Empfangsbereichen. Was f&#252;r ein Datensalat da am Ende herauskommt, kann sich sicherlich jeder vorstellen. Trotz allem ist nat&#252;rlich m&#246;glich, dass sich mancher Schnipsel pers&#246;nlicher Informationen in diesem Datenwust finden l&#228;sst, die M&#246;glichkeit einer Zuordnung solcher Datenfragmente halte ich aber dennoch f&#252;r ausgeschlossen und vor allem f&#252;r nutzlos.</p>
<p>Trotz allem will Google die Daten wieder los werden (sprich: l&#246;schen) und das Ganze sinnvollerweise unter Aufsicht. &#8220;<em>We want to delete this data as soon as possible, and are currently reaching out to regulators in the relevant countries about how to quickly dispose of it.</em>&#8221; In der Zwischenzeit wurden die Fahrten der Street View Cars gestoppt, weiterhin sollen unabh&#228;ngige Parteien die Software zum sammeln der Daten sowie die gesammelten Daten selbst sichten k&#246;nnen.</p>
<p>Angesichts dieses kleinen &#8220;GAUs&#8221; sind die vorgeschlagenen und begonnen Ma&#223;nahmen sicherlich das einzig sinnvolle, was Google tun kann. Und an meinen<a href="http://www.xsized.de/wieder-grosse-aufregung-google-scannt-wlans/"> bisherigen Ausf&#252;hrungen</a> zu diesem Thema &#228;ndern die neuen Erkenntnisse auch nichts. Allerdings wird Google nun damit rechnen m&#252;ssen, NOCH genauer beobachtet zu werden.</p>
<p><strong>Nachtrag:</strong> Heute (warum eigentlich erst heute?) finde ich einen wirklich <a href="http://blog.koehntopp.de/archives/2860-Wie-man-aus-Versehen-WLAN-Daten-mitschneidet.html">hervorragenden Artikel </a>dazu, wie man versehentlich WLAN-Daten mitschneiden kann. Sehr saubere und verst&#228;ndliche Erkl&#228;rung, was technisch beim Erfassen von WLANs &#252;berhaupt passiert (bzw. passieren muss) und warum man durchaus von einem echten Versehen sprechen kann. Und ich schlie&#223;e mich dem Fazit dieses Artikels an: Die Vorgehensweise Googles beim Erkennen dieses Problems ist definitiv vorbildlich. Die meisten anderen Unternehmen h&#228;tten solch einen Vorfall schlicht unter den Teppich gekehrt und die Daten stillschweigend entsorgt. Google hat das nicht getan sondern sich im Gegenteil aktiv gezeigt und sich freiwillig ins Target der Datensch&#252;tzer und Medien gestellt. Was Google nun entgegen schl&#228;gt wird jedem anderen Unternehmen, dem Fehler passieren, einfach nur eins sagen: Am besten Klappe halten und still und leise aufr&#228;umen.</p>
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		<title>Wieder gro&#223;e Aufregung: Google scannt WLANs!</title>
		<link>http://www.xsized.de/2010/04/wieder-grosse-aufregung-google-scannt-wlans/</link>
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		<pubDate>Fri, 23 Apr 2010 09:39:55 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar hat wieder einmal eine Pressemitteilung ver&#246;ffentlicht: Google-Street-View-Fahrten werden auch zum Scannen von WLAN-Netzen genutzt! Oh! Aussage unter anderem: &#8220;Nach gegenw&#228;rtigen Erkenntnissen ist davon auszugehen, dass neben der &#246;rtlichen Erfassung, dem Verschl&#252;sselungsstatus der Ger&#228;te, der weltweit eindeutigen MAC-Adresse auch der vom Betreiber vergebene Name (sogenannte SSID) gespeichert wurde. Bei letzterer verwenden Privatpersonen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar hat wieder einmal eine Pressemitteilung ver&#246;ffentlicht: <a href="http://www.bfdi.bund.de/cln_136/DE/Oeffentlichkeitsarbeit/Pressemitteilungen/2010/GoogleWLANScanning.html?nn=408908">Google-Street-View-Fahrten werden auch zum Scannen von WLAN-Netzen genutzt</a>! Oh!</p>
<p>Aussage unter anderem:</p>
<blockquote><p>&#8220;Nach gegenw&#228;rtigen Erkenntnissen ist davon auszugehen, dass neben der &#246;rtlichen Erfassung, dem Verschl&#252;sselungsstatus der Ger&#228;te, der weltweit eindeutigen MAC-Adresse auch der vom Betreiber vergebene Name (sogenannte SSID) gespeichert wurde. Bei letzterer verwenden Privatpersonen nicht selten ihre Klarnamen oder andere auf sie hinweisende Informationen. Sowohl mit Blick auf die Benutzung des eigenen Namens als auch auf die M&#246;glichkeit, die WLAN-Netze aufgrund ihrer &#246;rtlichen Lage Bewohnern von H&#228;usern zuzuordnen, handelt es sich um die Erfassung und Speicherung personenbezogener Daten und deren &#220;bertragung in die USA.&#8221;</p></blockquote>
<p>Sacken lassen, kurz dr&#252;ber nachdenken und &#8211; lachen.</p>
<p>Entschuldigung Herr Schaar, aber das, was sie da behaupten, ist einfach nicht korrekt. Aufgrund der Tatsache, dass ein WLAN-Netz im Umfeld von einigen H&#228;usern empfangen werden kann, kann man nur eins erkennen: Dieses WLAN-Netz ist um Umfeld von einigen H&#228;usern empfangbar. Mehr erst einmal nicht. Auf Details hierzu gehe ich weiter unten ausf&#252;hrlich ein.</p>
<p>Zudem kann ich die Behauptung, dass die Benutzung des eigenen Namens als SSID &#8220;nicht selten&#8221; sei, aus eigener Erfahrung und Praxis nicht mal ansatzweise best&#228;tigen. Ich habe eher festgestellt, dass dieser Umstand sogar &#8220;extrem selten&#8221; ist. Viel wahrscheinlicher als den Namen des Besitzers als SSID eines WLANs wird man Namen wie beispielsweise &#8220;FritzBOX&#8221; oder dergleichen antreffen.<br />
Im &#252;brigen muss ich sagen: Wer tats&#228;chlich seinen Namen als SSID seines WLANs nutzt, kann an seinem Fenster direkt ein gro&#223;es Transparent &#8220;Hier wohnt Peter M&#252;ller&#8221; aufh&#228;ngen. So viel dazu.</p>
<p>(Unter anderem) im <a href="http://www.heise.de/newsticker/foren/S-Datenschuetzer-Street-View-Autos-scannen-private-Funknetze-Update/forum-178212/list/">Heise-Forum</a> geht es nun wieder hei&#223; her, es wird diskutiert und auf Google eingepr&#252;gelt, dass es eine wahre Pracht ist. Und dabei werden mit Unwahrheiten und technischem Halbwissen Szenarien konstruiert, dass einem schwindelig werden kann. Ich werde versuchen, aus mancherlei Geschwurbel mal die Inhalte heraus zu ziehen und die tats&#228;chlichen Hintergr&#252;nde zu erl&#228;utern.</p>
<h3>Behauptung 1: Google kann anhand meiner SSID und der MAC-Adresse meines WLANs meinen Routern eindeutig mit den zu mir gesammelten Daten verkn&#252;pfen.</h3>
<p>Das ist schlicht Unsinn. Was sehe ich denn, wenn ich mit einem WLAN-tauglichen Ger&#228;t mal nach verf&#252;gbaren WLANs scanne? Ich sehe die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/SSID#Service_Set_Identifier">SSID</a>, die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/MAC-Adresse" target="_blank">MAC-Adresse</a> und den Verschl&#252;sselungsstatus. Das wars. Was kann ich mit diesen Daten nun anfangen?</p>
<p>Halte ich mich innerhalb des Empfangsbereiches dieses Netzes auf, kann ich versuchen, die (wahrscheinlich vorhandene) Verschl&#252;sselung zu knacken. Daf&#252;r ben&#246;tige ich aber nicht Google, daf&#252;r setze ich mich einfach irgendwo hin und lege los. Wenn ich f&#252;r lau auf Kosten der WLAN-Betreiber ins Netz will, dann werde ich das an einem Ort tun, den ich bequem erreichen kann. Heutzutage gibt es sicherlich kaum einen Platz innerhalb einer Stadt, an der ich kein WLAN finden werde.</p>
<p>Aber kann Google diese Daten nun eindeutig einer Person zuordnen? Um es kurz zu machen: Nein.</p>
<p>Selbst wenn Google bereits jede Menge Daten &#252;ber den Nutzer dieses WLAN-Routers gesammelt und gespeichert haben sollte, kann es diese Daten nicht mit der SSID und der MAC-Adresse eines WLAN-Routers in Verbindung bringen. Der Grund hierf&#252;r ist ganz einfach: Weder die SSID noch die MAC-Adresse des WLAN-Interfaces werden je von Google (oder jemand anderem im Netz) gesehen. Die SSID sieht noch Euer Notebook oder Handy, danach niemand mehr. Auch die MAC-Adresse des WLAN-Interfaces wird niemals an einen Anbieter eines Internetdienstes &#252;bertragen. Um das ersch&#246;pfend zu erkl&#228;ren, m&#252;sste ich jetzt das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/OSI-Modell">OSI-Modell</a> erl&#228;utern und von Routing erz&#228;hlen, wer da etwas mehr Hintergrundwissen erlangen m&#246;chte, mag einfach den Links folgen.</p>
<p>Wenn &#252;berhaupt eine MAC-Adresse Richtung Provider(!) &#252;bertragen wird, dann ist das die MAC-Adresse des Interfaces, welches direkt mit dem Provider verbunden ist. Beispielsweise das DSL-Interface. Sp&#228;testens beim Provider verschwindet diese Adresse aber wieder, sie wird f&#252;r das Routing nicht mehr ben&#246;tigt. Hier ist dann einzig Eure IP-Adresse des externen Interfaces interessant, die hat aber mit Eurem WLAN mal &#252;berhaupt nichts zu tun, eine Zuordnung ist unm&#246;glich.<br />
Und Google sieht von Euch: Eure IP-Adresse. Zuz&#252;glich der Daten, die Ihr freiwillig im Internet preisgebt.</p>
<h3>Behauptung 2: Google kann genau feststellen, wo sich mein WLAN-Router befindet und wei&#223; dann, wo ich wohne.</h3>
<p>Das ist gleich 2 mal Unsinn. Ich hatte eben bereits erl&#228;utert, warum Google (oder jemand anderes) ein WLAN-Netz keiner Person zuordnen kann (solange die betroffene Person nicht so selten d&#228;mlich ist, ihren Namen samt Anschrift als SSID zu verwenden).</p>
<p>Um aber den genauen Standort eines WLAN-Routers zu ermitteln, m&#252;sste man schon einen Schritt weiter gehen, als Google es tut. Technisch ist das ein alter Hut, das kann prinzipiell jeder mehr oder weniger genau mit ein paar Bauteilen aus dem Elektronik-Shop theoretisch problemlos tun. Aber Google tut es nicht, wie ich gleich erl&#228;utern werde.</p>
<p>Zur Standortermittlung eines Signals bedient man sich einer Peilung. Um m&#246;glichst verst&#228;ndlich zu erl&#228;utern, wie so etwas funktioniert, werde ich jetzt mal etwas &#8220;untechnisch&#8221;.</p>
<p>Nehmen wir an, auf einem H&#252;gel steht ein Turm, den man aus gro&#223;er Entfernung sehen kann. Um heraus zu finden, an welcher Position sich der Turm exakt befindet, gibt es 2 M&#246;glichkeiten.<br />
Variante 1: Ich nehme einen GPS-Empf&#228;nger, stelle mich in den Turm und sehe dann ganz genau, wo ich mich befinde und wo somit der Turm gebaut wurde.<br />
Habe ich keine M&#246;glichkeit, auch nur in die N&#228;he dieses Turms zu gelangen, bediene ich mich der Variante 2: Dazu nehme ich wieder den GPS-Empf&#228;nger in die Hand, dazu eine Karte. Nun bewege ich mich an einen Ort, von dem aus ich den Turm sehen kann. Hier schaue ich zun&#228;chst auf meinen GPS-Empf&#228;nger und sehe, wo ich mich befinde. Das zeichne ich in eine Karte mit einem Punkt ein. Nun ziele ich mit einem Kompass auf den Turm (dieses Zielen nennt man peilen) und merke mir die exakte Richtung. Diese kann ich nun als Linie, ausgehend von meinem aktuellen Standort, ebenfalls in meine Karte einzeichnen (die rote Linie in der folgenden Skizze). Wenn ich nun in die Karte schaue wei&#223; ich: Der Turm befindet sich irgendwo auf dieser Linie.</p>
<p><a href="http://www.xsized.de/wp-content/uploads/2010/04/Peilung.png" rel="lightbox[2508]" title="Peilung"><img class="aligncenter size-full wp-image-2509" title="Peilung" src="http://www.xsized.de/wp-content/uploads/2010/04/Peilung.png" alt="" width="480" height="292" /></a></p>
<p>Jetzt fahre ich einfach ein St&#252;ck um den Turm herum und wiederhole das Ganze, in der folgenden Skizze als gr&#252;ne Linie dargestellt. Und nun stelle ich fest: Die beiden Linien kreuzen sich an einem bestimmten Punkt. Dieser Schnittpunkt ist der Standort des Turms. F&#252;r noch mehr Genauigkeit wiederhole ich das ein drittes Mal (blaue Linie). Dieses Verfahren nennt man &#252;brigens auch Dreieckspeilung.</p>
<p>&#220;bertragen wir das nun mal auf ein Funknetz wie beispielsweise ein WLAN, dann bedeutet das: Neben meinem aktuellen Standort muss ich zus&#228;tzlich auch noch die Richtung feststellen, aus der das Signal eintrifft. Genau das ist bei Funkwellen aber nicht ganz trivial, daf&#252;r gibt es <a href="http://www.flickr.com/photos/10527746@N06/3065135119" target="_blank">spezielle Fahrzeuge</a>. Die hierbei verwendete Spezialantenne ist drehbar und kann somit die Richtung, aus der das Signal am st&#228;rksten einf&#228;llt, feststellen. Damit w&#228;re die Standortbestimmung eines WLAN-Routers/Accesspoint m&#246;glich. Nur: Das geht nicht im Vorbeifahren, hierf&#252;r muss sich das Fahrzeug eine gewisse Zeit an einem fixen Standort befinden, um genau einpeilen zu k&#246;nnen.</p>
<p>Vergleichen wir nun den Peilwagen im obigen Bild mal mit einem dieser Fahrzeuge: <a href="http://www.flickr.com/search/?ss=2&amp;w=all&amp;q=Streetview+car&amp;m=text" target="_blank">Klick hier</a>. Na, irgendwo eine vergleichbare Antenne zu finden? Eben, nix da.</p>
<p>Nun wird einfach zur Sicherheit behauptet: Braucht Google nicht, anhand der Signalst&#228;rke k&#246;nnen die errechnen, wo sich der Sender befinden muss. Bis auf wenige Zentimeter genau. Tjaaa&#8230;ganz falsch ist das nat&#252;rlich nicht. Aber eben auch nicht richtig.</p>
<p>Um anhand der Signalst&#228;rke an verschiedenen Orten errechnen zu k&#246;nnen, muss man folgende Faktoren kennen: Mit welcher Leistung sendet der Sender das Signal &#252;berhaupt aus? Und wie breitet sich das Signal in der Umgebung aus?</p>
<p>Letzteres wei&#223; man, wenn man sich auf einer freien Fl&#228;che befindet und irgendwo dort steht der Sender. Dann wei&#223; man anhand der physikalischen Gesetzm&#228;&#223;igkeiten, wie stark das Signal in Entfernung zum Sender abnimmt. In einer Stadt ist genau das aber unm&#246;glich zu bestimmen. Jedes Material schirmt die Signale unterschiedlich stark ab. Denkbar ist also, dass ein Signal in 2km Entfernung st&#228;rker zu empfangen ist als aus einer anderen Richtung in 100m Entfernung. Weil sich eben bei der 2. Messung ein Geb&#228;ude dazwischen befindet, welches die Signale wesentlich st&#228;rker abschirmt, als andere. Und schon sind die Messwerte nichts mehr wert.</p>
<p>Wir sehen also: Die Behauptungen sind wieder einmal Bl&#246;dsinn. Nur, weil man irgendwo mal etwas aufgeschnappt hat, meinen nun manche, daraus ganz schlimme Szenarien konstruieren zu k&#246;nnen. Ich denke ich habe gezeigt, dass da mehr Paranoia als Sachverstand im Spiel ist.</p>
<h3>Wozu ben&#246;tigt nun aber Google die Daten, die beim scannen der WLANs gesammelt werden?</h3>
<p>Die Antwort ist ganz leicht: Die gesammelten Daten erm&#246;glichen es, eine Standortbestimmung ganz ohne GPS durchzuf&#252;hren.</p>
<p>Wenn ich an verschiedenen Punkten immer wieder &#252;berpr&#252;fe, welche WLANs mit welcher Signalst&#228;rke empfangen werden k&#246;nnen, dann kann ich mit diesen Daten ziemlich exakt meinen eigenen Standort bestimmen, sofern exakt diese Informationen zuvor gespeichert wurden. Jeder Punkt innerhalb einer Stadt hat ein gewisses Schema, eine Art Fingerabdruck. Ich stehe beispielsweise mit dem Notebook vor meiner Haust&#252;r und stelle fest: Hier empfange ich die folgenden 8 WLAN-Netze, jedes mit einer ganz bestimmten Signalst&#228;rke. Jetzt gehe ich 50 Meter weiter und stelle fest: Es hat sich etwas ge&#228;ndert. Die Signalst&#228;rke der einzelnen Netze ist anders, 2 empfange ich hier nicht mehr, daf&#252;r ist ein neues hinzu gekommen. Speichere ich diese beiden Ergebnisse zusammen mit meiner aktuellen Position ab, kann ich sp&#228;ter erkennen, wann ich mich wieder an dieser Position befinde. Ich kann also ziemlich exakt orten, wo ich mich gerade aufhalte, unabh&#228;ngig davon, ob ich einen GPS-Empf&#228;nger besitze oder nicht. Ich kann allerdings nicht feststellen, wo sich die Sender befinden. Ich wei&#223; nur, wo ich sie empfangen kann.</p>
<p>Dieses Verfahren ist nicht mal neu. Diverse Smartphones nutzen es bereits seit Jahren, allen voran das <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/tech/0,1518,528797,00.html">iPhone</a>. Huch, Apple macht das auch? Dann kann es ja nicht schlimm sein&#8230; *hust</p>
<p>Schlimm finde ich an dieser Stelle, dass Peter Schaar sich nicht mal vern&#252;nftig informiert, bevor er eine solche Pressemitteilung verfasst. <a href="http://rotacoo.com/a-couple-of-thoughts-on-street-view">Mindestens seit 2008</a> ist bekannt, dass die Streetview Cars auch die Handy- und WLAN-Netze erfassen. Daran war nix &#8220;heimlich&#8221;, wie man nun behauptet. Und genau mit solchen Aktionen schadet Herr Schaar in meinen Augen dem Datenschutz wesentlich mehr, als er ihm n&#252;tzt. Er sorgt daf&#252;r, dass Datensch&#252;tzer mehr und mehr den Ruf von Paranoikern bekommen, die au&#223;er Panik verbreiten nichts k&#246;nnen. Und das ist bitter.</p>
<p>Erstaunt hat mich allerdings, dass ausgerechnet der <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,690600,00.html">Spiegel</a> in diesem Zusammenhang tats&#228;chlich mal Sachverstand bewiesen hat und nicht einfach auf den Panikzug aufspringen wollte. Kreuz im Kalender.</p>
<p><strong>Update</strong>: Ah, Basic Thinking springt auf den Panikzug auf und erz&#228;hlt uns etwas von &#8220;<a href="http://www.basicthinking.de/blog/2010/04/22/wieder-zoff-um-street-view-google-kartografiert-unerlaubterweise-wlan-netze/">unerlaubterweise</a>&#8220;. Jungs, Jungs, Jungs&#8230; Euch h&#228;tte ich etwas mehr Recherche zugetraut. Siehe oben: Das ist seit 2008 bekannt, also alles andere als eine pl&#246;tzliche &#220;berraschung.</p>
<p>Noch mehr Panikmache und technischen Unsinn findet Ihr &#252;brigens <a href="http://t3n.de/news/google-street-view-wlan-271243/">hier</a>, <a href="http://www.web-newspaper.de/blog/3425/datenschutzskandal-streetview-scannt-wlan-netze">hier</a>, <a href="http://www.oberlehrer.de/?p=5811">hier</a>, <a href="http://www.tagesschau.de/inland/google248.html">hier</a> und <a href="http://www.deutschland-debatte.de/2010/04/23/google-street-view-und-wlan-dokumentation-widersprechen/">hier</a> (f&#252;r die, die drauf stehen), wesentlich mehr Augenma&#223; zeigen hingegen z.B. <a href="http://www.telemedicus.info/article/1717-Google-und-die-WLAN-Erfassung.html">Telemedicus</a> und <a href="http://zuihitsu.dh2publishing.info/2010/04/23/nur-google-bse/">zuihitsu</a>.</p>
News zu und rund um Google+ gibt es bei <a href="http://gplustoday.de">Google Plus Today</a>.]]></content:encoded>
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		<title>Der deutsche Schwachsinn rund um Google Analytics</title>
		<link>http://www.xsized.de/2009/12/der-deutsche-schwachsinn-rund-um-google-analytics/</link>
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		<pubDate>Tue, 08 Dec 2009 12:36:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>XSized</dc:creator>
				<category><![CDATA[aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[nervend]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[google]]></category>
		<category><![CDATA[Google Analytics]]></category>
		<category><![CDATA[kranke welt]]></category>

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		<description><![CDATA[Es geistert ja schon seit einigen Tagen die Meldung durchs Netz, dass die obersten Datenschutz-Aufsichtsbeh&#246;rden einen Beschluss erlassen haben, nach dem Analysen der WebSite-Nutzung auf der Basis vollst&#228;ndiger IP-Adressen nur zul&#228;ssig sind, sofern die Nutzer bewusst und eindeutig einwilligen, bevor die Daten erhoben werden. Dies wird damit begr&#252;ndet, dass IP-Adressen personenbezogene Daten sind. Das ist, mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es geistert ja schon seit einigen Tagen die Meldung durchs Netz, dass die obersten Datenschutz-Aufsichtsbeh&#246;rden einen Beschluss erlassen haben, nach dem Analysen der WebSite-Nutzung auf der Basis vollst&#228;ndiger IP-Adressen nur zul&#228;ssig sind, sofern die Nutzer bewusst und eindeutig einwilligen, <em>bevor</em> die Daten erhoben werden. Dies wird damit begr&#252;ndet, dass IP-Adressen personenbezogene Daten sind.</p>
<p>Das ist, mit Verlaub, in dieser Form zun&#228;chst erst einmal vollkommener Schwachsinn.</p>
<p>IP-Adressen sind f&#252;r den Betreiber einer WebSite oder eines Internet-Services NICHT personenbezogen. Der Betreiber eines solchen Dienstes kann die IP-Adresse eines Nutzers keiner Identit&#228;t zuordnen. Die M&#246;glichkeit ist praktisch nicht gegeben, es sei denn, der Nutzer hinterl&#228;sst w&#228;hrend der Verwendung einer bestimmten IP-Adresse seine pers&#246;nlichen Daten. Und selbst dann ist die M&#246;glichkeit der Zuordnung in den meisten F&#228;llen nur von kurzer Dauer, sp&#228;testens nach 24h werden die meisten Internetnutzer mit einer komplett neuen IP-Adresse unterwegs sein. Zudem ist eine M&#246;glichkeit der Zuordnung auch dann nicht gegeben, wenn sich mehrere Benutzer einen Internetanschluss teilen (wie zum Beispiel in Universit&#228;ten, Internetcafes, Wohnheimen, Unternehmen etc.), da in diesem Fall all diese Nutzer mit identischer Adresse unterwegs sind. Selbst in vielen Haushalten ist eine eindeutige Zuordnung nicht m&#246;glich, da sehr h&#228;ufig mehr als eine Person den Internetanschluss nutzt. Selbst in der Rechtssprechung wurde diesem Umstand in der Vergangenheit wiederholt Rechnung getragen.</p>
<p>Allein die M&#246;glichkeit, dass ich denn die Identit&#228;t einer Person ermitteln <em>k&#246;nnte</em>, wenn ich denn den dazu erforderlichen Rechtsweg beschreiten <em>w&#252;rde</em>, macht aus einer IP-Adresse noch lange kein personenbezogenes Datum. Die Tatsache, dass irgendwo der 10.05.1970 gespeichert ist, macht dieses Datum auch noch nicht zu einem personenbezogenen Datum, auch wenn man anhand dieses Termins mit Hilfe einer anderen Datenbank nach Beschreiten des Rechtsweges meinen Geburtstag herausfinden kann. Zumindest nach meinem Verst&#228;ndnis.</p>
<p>Unsere obersten Datensch&#252;tzer weisen in ihrem <a href="http://www.lfd.m-v.de/dschutz/beschlue/Analyse.pdf">Beschluss vom 26.11.09</a> (pdf) auf folgende Bedingungen hin:</p>
<ul style="margin-top: 0px; margin-right: 0px; margin-bottom: 15px; margin-left: 0px; text-align: justify; padding: 0px;" type="DISC">
<blockquote>
<li style="margin-top: 0px; margin-right: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 30px; list-style-type: square; list-style-position: initial; list-style-image: initial; padding: 0px;"><em style="font-style: italic;">Personenbezogene Daten eines Nutzers d&#252;rfen ohne Einwilligung nur erhoben und verwendet werden, soweit dies erforderlich ist, um die Inanspruchnahme von Telemedien zu erm&#246;glichen und abzurechnen. Jede dar&#252;ber hinausgehende Nutzung bedarf der Einwilligung der Betroffenen.</em></li>
<li style="margin-top: 0px; margin-right: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 30px; list-style-type: square; list-style-position: initial; list-style-image: initial; padding: 0px;"><em style="font-style: italic;">Die Analyse des Nutzungsverhaltens unter Verwendung vollst&#228;ndiger IP-Adressen (einschlie&#223;lich einer Geolokalisierung) ist aufgrund der Personenbeziehbarkeit dieser Daten daher nur mit bewusster, eindeutiger Einwilligung zul&#228;ssig. Liegt eine solche Einwilligung nicht vor, ist die IP-Adresse vor jeglicher Auswertung so zu k&#252;rzen, dass eine Personenbeziehbarkeit ausgeschlossen ist.<br />
(&#8230;)</em></li>
</blockquote>
</ul>
<p>Diese Bedingungen werden aus meiner technisch begr&#252;ndeten Sichtweise erf&#252;llt, speziell der erste Punkt. F&#252;r Betreiber einer WebSite oder eines Online-Dienstes ist die IP-Adresse eben kein personenbezogenes Datum, wie ich weiter oben schon erl&#228;utert habe. Insofern ist der 2. Punkt meiner Meinung nach schon genau aus diesem Grund obsolet. Meine Meinung ist hier sicherlich nicht zwingend rechtsg&#252;ltig, ich betrachte dies, wie schon angesprochen, rein technisch. Dass Gesetze und Rechtsprechung von realen Situationen und Bedingungen durchaus abweichen, ist sicher jedem bekannt.</p>
<p>Vollkommen anders sieht der Sachverhalt bei reinen Zugangsanbietern aus. F&#252;r diese ist die IP-Adresse ein pers&#246;nliches Datum, da sie die Adresse unmittelbar einem Anschlussinhaber zuordnen k&#246;nnen (mit den oben beschriebenen Einschr&#228;nkungen). Paradox ist hier nun in meinen Augen, dass genau Zugangsanbieter die Daten erheben und speichern <em>m&#252;ssen</em>, obwohl sie es laut Datensch&#252;tzern nach dem TMG nicht d&#252;rften. Klarheit und Rechtssicherheit ist etwas anderes.</p>
<p>Leider habe ich einen Link &#8220;verlegt&#8221;, der in meinen Augen durchaus recht deutlich eine gewisse Unsinnigkeit dieser Diskussion dokumentierte. Wenn ich ihn wiederfinde, reiche ich ihn nach. Sinngem&#228;&#223; stand dort auf der Seite, dass in den Lizenzbestimmungen zu Google Analytics zwar eine Verbindung von IP-Adressen mit anderen Daten ausgeschlossen wird, aber ebenso die M&#246;glichkeit einer &#196;nderung dieser Bestimmungen best&#252;nde. (<a href="http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2009-11/google-analytics-datenschutz?page=2">hier</a> noch dokumentiert von der Zeit)</p>
<p>Dieses Argument ist f&#252;r mich der gr&#246;&#223;te Unfug &#252;berhaupt. Wollte man diesem Argument folgen, dann k&#246;nnte man rechtliche Bedenken gegen Alles und Jeden anmelden, da die Klausel, dass &#196;nderungen m&#246;glich sind, in s&#228;mtlichen AGB enthalten sind, die ich zu Gesicht bekommen habe.</p>
<p>Es gibt jede Menge weitere Argumente, die deutlich zeigen, wie unsinnig dieser Vorsto&#223; gegen die Anbieter von Analysewerkzeugen ist. Ein Beispiel w&#228;ren die h&#228;ufig angesprochenen Logfiles, die jeder Webhoster anlegt. Laut Datensch&#252;tzern ist die Speicherung der IP-Adressen in Logfiles nicht zul&#228;ssig, laut verschiedenen Gerichtsurteilen ist der Hoster jedoch dazu verpflichtet. Was ist nun korrekt? Wer hat Recht?</p>
<p>Spinnt man das Thema zu Ende, wird bald Schluss sein mit dem Einbetten von Youtube-Videos oder Flickr-Fotos. Da dr&#252;ben wird ja getrackt, das ist evil, haben wir ja gerade gelernt. Was sonst noch auf uns zukommen k&#246;nnte, will ich mir mal gar nicht ausmalen.</p>
<p>Ich pers&#246;nlich gewinne in letzter Zeit verst&#228;rkt den Eindruck, dass die Datensch&#252;tzer gern solche Dinge heran ziehen, um eine gewisse Notwendigkeit ihrer Funktion an sich unter Beweis zu stellen (wobei ich die Notwendigkeit an sich ja nicht einmal in Frage stelle). Aber mich beschleicht immer mehr der Eindruck, dass mit solchem Gepolter wie aktuell rund um die Tracking-Dienste und speziell rund um Google Analytics nur davon abgelenkt werden soll, dass an anderen Stellen wie beispielsweise beim <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/SWIFT-Abkommen-zum-Transfer-von-Bankdaten-an-US-Behoerden-beschlossen-872553.html">SWIFT-Abkommen</a> Totalversagen an der Tagesordnung ist. W&#228;ren da auch nur ansatzweise die Bestimmungen angemahnt und durchgesetzt worden, die man einem Betreiber einer popeligen Internetseite auferlegen will, h&#228;tte Deutschland gegen das Abkommen stimmen m&#252;ssen. Wir wissen, dass es nur zur Stimmenthaltung reichte&#8230;</p>
<p>Aber zur&#252;ck zu den Trackingdiensten.</p>
<p>Ich werde nat&#252;rlich keinesfalls irgendeine Empfehlung aussprechen, jeder Betreiber eines Online-Dienstes sollte da selbst entscheiden, wie er nun reagieren wird. Ich selbst wei&#223; es im Augenblick auch nicht und ich bin mir auch nicht ganz sicher, ob hier einfach nur mal wieder sehr hei&#223; gekocht und anschlie&#223;end lauwarm gegessen wird. Die Diskussion an sich zeigt mir aber, wie realit&#228;tsfremd hier von Theoretikern argumentiert wird und wie widerspr&#252;chlich die deutsche Rechtslage wieder einmal ist. Und ich muss eingestehen, dass mir solche Diskussionen mehr und mehr auf den Zeiger gehen, weil wir damit wieder einmal der L&#228;cherlichkeit preisgegeben werden. Datenschutz ist sicherlich auch in meinem Interesse, keine Frage. Welche Stilbl&#252;ten das allerdings inzwischen treibt, ist ganz sicher nicht mehr normal.</p>
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		<title>WordPress Plugin: Hash Comment IP</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Jul 2009 11:10:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>XSized</dc:creator>
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		<category><![CDATA[wordpress]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[IP-Adressen]]></category>
		<category><![CDATA[Kommentare]]></category>
		<category><![CDATA[Wordpress-plugin]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Wochenende war ich ja einigerma&#223;en baff war angesichts des Falles, in dem Stefan Niggemeier vom Berliner Datenschutzbeauftragten eine Geldbu&#223;e in H&#246;he von 50.000 Euro angedroht wurde, da er in seinem Blog die IP- und Mailadressen der Kommentatoren speichert. In meinen Kommentaren verwies dann jemand auf das WordPress Plugin 123 AntiVDS 0.10, welches verhindert, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Wochenende war ich ja einigerma&#223;en baff war angesichts des Falles, in dem <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/schoener-kommentieren-mit-datenschutz/">Stefan Niggemeier</a> vom Berliner Datenschutzbeauftragten eine <a href="http://www.xsized.de/50-000-euro-geldbusse-fuer-das-betreiben-eines-wordpress-blogs/">Geldbu&#223;e in H&#246;he von 50.000 Euro</a> angedroht wurde, da er in seinem Blog die IP- und Mailadressen der Kommentatoren speichert.</p>
<p>In meinen <a href="http://www.xsized.de/50-000-euro-geldbusse-fuer-das-betreiben-eines-wordpress-blogs/#comment-8221">Kommentaren</a> verwies dann jemand auf das WordPress Plugin <a href="http://www.wirspeichernnicht.de/content/view/7/24/">123 AntiVDS 0.10</a>, welches verhindert, dass eMail-Adresse, Name und IP-Adresse eines Kommentators gespeichert werden. Es wird einfach ein leerer String in die Datenbank geschrieben und gut ist. Schon mal nicht schlecht.</p>
<p>Stefan verweist in seinem Beitrag aber auch auf die Notwendigkeit, gewisse St&#246;rer erkennen zu k&#246;nnen und schnell s&#228;mtliche Beitr&#228;ge dieser Leute zu finden, wenn sie beispielsweise nachts aus Langweile das Blog vollm&#252;llen. Ohne gespeicherte IP-Adresse in dieser Form unm&#246;glich.</p>
<p>Ein Kompromiss wurde in <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/schoener-kommentieren-mit-datenschutz/#comment-96163">Stefans Kommentaren</a> auch vorgschlagen: Statt der IP-Adresse einfach einen Hash-Wert speichern. Es befindet sich dann keine IP-Adresse mehr in der Datenbank und der Blogger hat dennoch die M&#246;glichkeit, Kommentare (bei gleichbleibender IP-Adresse) einem Kommentator zuzuordnen. Was f&#252;r den Fall, den Stefan beschreibt, ausreichen sollte.</p>
<p>Genau das mach nun mein Mini-Plugin<strong> </strong><a href="http://www.xsized.de/download/xsd_hci.zip"><strong>Hash Comment IP</strong></a>, welches ich mir gestern mal fix gestrickt habe und das seitdem hier Verwendung findet. Es hat keinerlei Einstellungsm&#246;glichkeiten, einfach nur den entpackten Ordner in Euer WordPress Plugin-Verzeichnis kopieren, das Plugin aktivieren und fertig. F&#252;r s&#228;mtliche Kommentare wird dann ab sofort nur noch ein Hash-Wert statt der IP-Adresse gespeichert.</p>
<p>Hinweis: Bereits in der Datenbank gespeicherte IP-Adressen bleiben davon ausgenommen, sie werden (noch) nicht nachtr&#228;glich durch einen Hash-Wert ersetzt!</p>
<p><a href="http://www.xsized.de/download/xsd_hci.zip"><strong>Download Version 0.1</strong></a></p>
News zu und rund um Google+ gibt es bei <a href="http://gplustoday.de">Google Plus Today</a>.]]></content:encoded>
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		<title>50.000 Euro Geldbu&#223;e f&#252;r das Betreiben eines WordPress-Blogs?</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Jul 2009 17:35:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>XSized</dc:creator>
				<category><![CDATA[dies und das]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[kranke welt]]></category>
		<category><![CDATA[Niggemeier]]></category>

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		<description><![CDATA[Stefan Niggemeier hat Post vom Berliner Datenschutzbeauftragten erhalten. Darin wird ihm mitgeteilt, dass die Praxis, IP-Adresse sowie eMail-Adresse eines Kommentators zu speichern, unzul&#228;ssig sei und zudem droht man ihm mit einer Geldbu&#223;e in H&#246;he von 50.000 Euro. Stefan Niggemeier nutzt WordPress. Wer WordPress kennt wei&#223; sicherlich, dass WordPress von Haus aus die IP-Adressen der Kommentatoren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Stefan Niggemeier hat <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/schoener-kommentieren-mit-datenschutz/">Post vom Berliner Datenschutzbeauftragten</a> erhalten. Darin wird ihm mitgeteilt, dass die Praxis, IP-Adresse sowie eMail-Adresse eines Kommentators zu speichern, unzul&#228;ssig sei und zudem <a href="http://www.feldblog.de/?p=266">droht man ihm mit einer Geldbu&#223;e</a> in H&#246;he von 50.000 Euro.</p>
<p>Stefan Niggemeier nutzt WordPress. Wer WordPress kennt wei&#223; sicherlich, dass WordPress von Haus aus die IP-Adressen der Kommentatoren speichert. Man kann durchaus die Pflicht, beim Schreiben eines Kommentares Name und eMail-Adresse zu hinterlegen deaktivieren, aber mir ist keine Funktion bekannt, die auch die Speicherung der IP-Adressen deaktiviert. M&#246;glich, dass so etwas mit einem Plugin nachr&#252;stbar ist, <span style="text-decoration: line-through;">ich kenne allerdings im Augenblick keins</span>.</p>
<p>Neben der Tatsache, dass ausgerechnet Stefan Niggemeier ein solches Schreiben in seinem Briefkasten findet (ihm wurde vor <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/callactive-gmbh-niggemeier-ii/">Gericht</a> ja schlie&#223;lich klar gemacht, dass er f&#252;r unzul&#228;ssige Kommentare seiner Besucher haftet) finde ich interessant, dass man auf diese Weise mit einer schlichten anonymen Anzeige so ziemlich jeden Blogger gegen die Wand fahren lassen kann. Und nicht nur das &#8211; so ziemlich jeden Betreiber einer WebSite kann man auf diese Weise ganz simpel ans Bein pinkeln. Denn IP-Adressen werden (fast) &#252;berall gespeichert, zudem wurde wiederholt verneint, dass es sich bei IP-Adressen um personenbezogene Daten handelt. Als ein Beispiel f&#252;r die Speicherung der IP-Adressen darf zum Beispiel die WebSite des Deutschen Bundestages herhalten, dort steht es auch in den <a href="http://www.bundestag.de/interakt/impressum/index.html#datenschutz">Datenschutzhinweisen</a>, dass die IP-Adressen der Besucher f&#252;r 24h gespeichert werden. W&#252;rde ich mich jetzt durch ein paar weitere Seiten w&#252;hlen, f&#228;nde ich unz&#228;hlige weitere Beispiele. Denn die Speicherung ist letztlich Standard. Jeder Webserver speichert die IP-Adressen der Besucher in einem Log, schon immer. Man k&#246;nnte somit auf einen Schlag nahezu alle deutschen Betreiber von Webservern/Webseiten/Blogs aus dem Verkehr ziehen bzw. um 50.000 Euro erleichtern. M&#246;glicherweise eine interessante Methode, um die Haushaltskassen wieder etwas aufzuf&#252;llen&#8230;</p>
<p>Als Begr&#252;ndung, weshalb bspw. IP-Adressen nicht gespeichert werden d&#252;rfen, wird angef&#252;hrt, dass es sich hierbei um personenbezogene Daten handelt. Interessant ist in diesem Zusammenhang jedoch folgender Abschnitt in einem <a href="http://www.haerting.de/de/3_lawraw/faqs/faq_datenschutz.php?we_objectID=1307">Datenschutz-FAQ</a>:</p>
<blockquote><p>Das Datenschutzrecht fordert f&#252;r die Personenbezogenheit von Daten, dass die Person, der die Daten zuzuordnen sind, ohne &#252;berm&#228;&#223;igen Aufwand „bestimmbar“ ist. Wer nicht als Provider unmittelbaren Zugriff auf die Zuordnung der IP-Adressen zu bestimmten Nutzern hat, hat keine realistische M&#246;glichkeit, die Identit&#228;t des jeweiligen Nutzers anhand der IP-Adresse festzustellen. Dies spricht daf&#252;r, IP-Adressen &#8211; ob statisch oder dynamisch – nur im Ausnahmefall als personenbezogene Daten anzusehen.</p></blockquote>
<p>Wann ein solcher Ausnahmefall eintritt, steht da allerdings nicht.</p>
<p>Spannend finde ich angesichts solcher F&#228;lle immer wieder, dass das Internet von unseren Politikern als &#8220;rechtsfreier Raum&#8221; bezeichnet wird. Ich kenne kaum einen anderen Bereich des &#246;ffentlichen Lebens, der in Deutschland DERART reglementiert ist wie das Internet und wo immer wieder (und immer h&#228;ufiger) solche und &#228;hnliche Ereignisse geschehen. Angesichts derartiger &#8220;Rechtsfreiheit&#8221; entsteht bei mir und anderen immer mehr der Eindruck, dass es besser ist, das Internet als passiver Konsument zu nutzen statt selbst irgendwelche Dinge zu ver&#246;ffentlichen. Aber genau das ist m&#246;glicherweise gewollt.</p>
<p><strong>Nachtrag:</strong> In den Kommentaren zu diesem Beitrag wurde ein WordPress-Plugin genannt, welches die Speicherung von Name sowie Mail- und IP-Adresse zu einem Kommentar verhindert. Au&#223;erdem gibt es nun auch ein Mini-Plugin von mir, welches statt der IP-Adresse einen Hash-Wert in der Datenbank speichert: <a href="http://www.xsized.de/wordpress_plugin_hash_comment_ip/"><strong>Hash Comment IP</strong></a>.</p>
News zu und rund um Google+ gibt es bei <a href="http://gplustoday.de">Google Plus Today</a>.]]></content:encoded>
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		<title>Die Hysterie rund um Googles Chrome und den Datenschutz</title>
		<link>http://www.xsized.de/2008/09/die-hysterie-rund-um-chrome-und-datenschutz/</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Sep 2008 09:20:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>XSized</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Browser]]></category>
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		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
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		<description><![CDATA[Wenn ich mir die hysterische Berichterstattung in den Blogs anschaue, die seit gestern rund um Chrome herrscht, dann wird mir ehrlich schlecht. Was wird dem Browser inzwischen schon alles angedichtet: Datenspionage, Keylogger-Funktionalit&#228;t, speichern der Surf-Historie auf Google Servern, jeder ist eindeutig identifizierbar und anhand dieser Daten werden die besuchten Seiten zugeordnet&#8230; Haneb&#252;chener Unsinn! Versteht mich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ich mir die hysterische Berichterstattung in den Blogs anschaue, die seit gestern rund um Chrome herrscht, dann wird mir ehrlich schlecht. Was wird dem Browser inzwischen schon alles angedichtet: Datenspionage, Keylogger-Funktionalit&#228;t, speichern der Surf-Historie auf Google Servern, jeder ist eindeutig identifizierbar und anhand dieser Daten werden die besuchten Seiten zugeordnet&#8230; Haneb&#252;chener Unsinn!</p>
<p>Versteht mich nicht falsch, ich will jetzt hier keine Lanze f&#252;r Google brechen, aber ich finde es gelinde gesagt erschreckend, welche Paranoia gepaart mit absoluter Ahnungslosigkeit und Sensationsgier hier zu den unm&#246;glichsten, sachlich einfach falschen Aussagen f&#252;hrt. Deshalb will ich, basierend auf <a href="http://www.xsized.de/was-berichtet-chrome-denn-so-alles-nach-hause/">meinen gestrigen Untersuchungen</a>, mal einige falsche Aussagen richtig stellen. Ich werde hier allerdings keinen der Beitr&#228;ge verlinken, die diese vollkommen haltlosen Aussagen verbreiten.</p>
<p><strong>Aussage 1: Chrome sendet meine eMail-Adresse an Google-Server.</strong></p>
<p>Falsch! In keinem meiner Mitschnitte war auch nur ansatzweise eine Mailadresse zu finden. Ich habe gezielt verschiedene Online-Formulare ausgef&#252;llt (und die dort verwendeten Adressen dann nat&#252;rlich auch im HTTP-Stream gesehen, sofern die Formulare nicht per SSL &#252;bermittelt wurden), dar&#252;ber hinaus jedoch nichts dergleichen finden k&#246;nnen.</p>
<p><strong>Aussage 2: Chrome &#252;bermittelt alles, was ich in die Adresszeile tippe, an Google-Server.</strong></p>
<p>Diese Aussage ist nur halb wahr. Richtig ist: Chrome sendet s&#228;mtliche Eingaben in der Adresszeile an die <strong>voreingestellte Suchmaschine</strong>. Und das auch nur dann, wenn die <strong>Autosuggest-Funktion aktiviert</strong> ist! Ja, es ist ungeschickt, diese Funktionalit&#228;t als Opt-Out zu gestalten, also in der Grundeinstellung aktiv zu lassen. Allerdings, und da werden mir sicherlich viele zustimmen, das ist es nun mal, was Otto-Normaluser w&#252;nscht. Falsch ist definitiv, dass Chrome diese Eingaben immer an Google-Server &#252;bermittelt. Die Anfragen werden in jedem Fall nur an die Suchmaschine &#252;bertragen, die als Standard eingestellt wurde (bei der Installation wird da auch nachegefragt). Stelle ich hier Yahoo ein, ist keine Kommunikation mehr mit Google-Servern zu sehen, daf&#252;r pl&#246;tzlich jede Menge Verkehr mit Yahoo-Servern. Logisch, wie sollte solch eine Funktion auch anders realisiert werden? Hier aber zu behaupten, alles was man eintippt, landet bei Google, ist sachlich einfach nicht richtig.</p>
<p>Im &#252;brigen passiert exakt das gleiche, wenn man Firefox nutzt. Nicht bei der Eingabe im Adressfeld (hier greift der Firefox ja auf die Browser-Historie zu), aber bei der Eingabe im Suchfeld. Auch hier gehen exakt die gleichen Anfragen &#252;bers Netz &#8211; zur voreingestellten Suchmaschine.</p>
<p>Verwendet man die Auto-Vervollst&#228;ndigen-Funktion im Chrome, dann wird die letzte, endg&#252;ltige Eingabe NICHT mehr an die eingestellte Suchmaschine gesendet.</p>
<p><strong>Aussage 3: Google speichert meine Surf-Historie auf seinen Servern.</strong></p>
<p>Ebenfalls vollkommen falsch! Um dies zu realisieren, m&#252;sste jeder angeklickte Link zu einem der Google-Server &#252;bertragen werden, anderenfalls entgingen Google Unmengen an besuchten Seiten. Dies geschieht jedoch faktisch nicht. Wie in 2. bereits beschrieben, werden lediglich Anfragen an die <strong>voreingestellte Suchmaschine</strong> gesendet, wenn man etwas in die Adresszeile eintippt und die <strong>Autosuggest-Funktion noch aktiv</strong> ist.</p>
<p><strong>Aussage 4: Google sendet mit jeder meiner Anfragen eine Identifikationsnummer, anhand derer der Browser eindeutig zu identifizieren ist.</strong></p>
<p>Falsch! Googles eindeutige Identifikationsnummer wird lediglich bei Update-Check durch den GoogleUpdater gesendet. In keiner weiteren Anfrage von Chrome konnte ich sie entdecken. Im &#252;brigen, wie bereits geschrieben: Firefox macht exakt das gleiche (und nahezu jede andere Software auch). Siehe unter anderem auch <a href="http://www.mattcutts.com/blog/google-chrome-communication/">hier</a> und <a href="http://www.dennis-kempin.de/various/google-chrome-privacy/">hier</a>.</p>
<p>Also: sicherlich ist es sch&#246;n zu sehen, dass das Bewusstsein f&#252;r Privacy und Datensicherheit steigt. Keine Frage, vor nicht all zu langer Zeit sah das noch vollkommen anders aus. Es ist allerdings nicht mal im Ansatz hilfreich, aufgrund vollkommen falscher Behauptungen eine Hysterie zu erzeugen, so etwas gibt &#252;ber kurz oder lang s&#228;mtliche Bem&#252;hungen in dieser Richtung der L&#228;cherlichkeit preis. Denn es ist tats&#228;chlich erschreckend zu sehen, wie uninformiert viele hier in die Diskussion einsteigen: Ein L&#246;we br&#252;llt es falsch vor (ja, manche L&#246;wen gestehen es selbst immer wieder ein, von der Technik nicht wirklich viel Ahnung zu haben) und die ganzen Kojoten heulen es nach. Sorry, das hilft auf keinen Fall dabei, eine sachliche Diskussion zum Thema zu f&#252;hren.</p>
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		<title>Nichts zu verbergen</title>
		<link>http://www.xsized.de/2007/05/nichts-zu-verbergen-3/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2007 09:48:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>XSized</dc:creator>
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		<category><![CDATA[nicht ganz ernstl]]></category>
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		<category><![CDATA[Privacy]]></category>

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		<description><![CDATA[Gerade eben bei Missi dr&#252;ben gesehen: So sieht es aus, wenn jemand nichts zu verbergen hat. Allerdings muss ich feststellen: Auch das ist wieder nur Show ohne Substanz. Ich finde weder private PGP-Schl&#252;ssel, noch Zugangskennw&#246;rter f&#252;r seine Online-Profile und eMail-Konten oder PINS f&#252;r Scheckkarten oder &#228;hnliches. Also auch in diesem Fall wird wieder die H&#228;lfte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade eben bei <a href="http://www.entartete-kunst.com/aehm-2/">Missi</a> dr&#252;ben gesehen: <a href="http://www.thomas-homilius.dk">So sieht es aus, wenn jemand nichts zu verbergen hat</a>.</p>
<p>Allerdings muss ich feststellen: Auch das ist wieder nur Show ohne Substanz. Ich finde weder private PGP-Schl&#252;ssel, noch Zugangskennw&#246;rter f&#252;r seine Online-Profile und eMail-Konten oder PINS f&#252;r Scheckkarten oder &#228;hnliches.</p>
<p>Also auch in diesem Fall wird wieder die H&#228;lfte verheimlicht, Pfui Thomas! Auch Du bist ein Fall f&#252;r den <a href="http://www.xsized.de/tag/bundestrojaner">Bundestrojaner</a>!</p>
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		<title>Komische Informationspolitik bei StudiVZ</title>
		<link>http://www.xsized.de/2006/11/komische-informationspolitik-bei-studivz/</link>
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		<pubDate>Thu, 30 Nov 2006 12:50:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>XSized</dc:creator>
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		<category><![CDATA[StudiVZ]]></category>

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		<description><![CDATA[Also irgendwie ist das schon eine reichlich wirre Informationspolitik bei StudiVZ. Am Montag hie&#223; es noch unter der &#220;berschrift &#8220;Alles wird gut&#8220;: studiVZ hat heute um 12 Uhr einen Phishing-Angriff bemerkt und erfolgreich abgewehrt. Um die Datensicherheit von studiVZ f&#252;r die Nutzer zu gew&#228;hrleisten wurde die Seite offline geschaltet. Die Seite ist im Laufe des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Also irgendwie ist das schon eine reichlich wirre Informationspolitik bei <a href="http://www.studivz.net">StudiVZ</a>. Am Montag hie&#223; es noch unter der &#220;berschrift &#8220;<a href="http://www.studivz.net/blog/?p=87">Alles wird gut</a>&#8220;:</p>
<blockquote><p>studiVZ hat heute um 12 Uhr einen Phishing-Angriff bemerkt und erfolgreich abgewehrt. Um die Datensicherheit von studiVZ f&#252;r die Nutzer zu gew&#228;hrleisten wurde die Seite offline geschaltet. Die Seite ist im Laufe des Abends wieder online.</p></blockquote>
<p>Heute nun findet man dort einen neuen Beitrag &#8220;<a href="http://www.studivz.net/blog/?p=89">studiVZ Seite offline</a>&#8221; und darin die folgende Meldung (Hervorhebung durch mich):</p>
<blockquote><p>Wir haben einen <em><strong>weiteren XSS-Angriff</strong></em> auf unsere Seite entdeckt. Vorsichtshalber sind wir deshalb offline.</p></blockquote>
<p>Bisher war (offiziell zumindest) noch nie die Rede von einem XSS-Angriff bei StudiVZ. Wie man oben deutlich lesen kann, war von einem <em>Phishing-Angriff</em> die Rede. Aber zumindest best&#228;tigt man bei StudiVZ damit indirekt die <a href="http://www.xsized.de/legte-xss-worm-studivz-lahm/">bisher bekannten Ger&#252;chte</a>. Warum man aber nicht einfach mal jemanden die Meldungen schreiben l&#228;sst, der sich ein wenig auskennt, ist mir unbegreiflich. Ich hoffe jedoch nicht, dass man <a href="http://www.blogbar.de/archiv/2006/11/30/ok-es-wird-vielleicht-langweilig-aber-privacy-gau-bei-studivz/">diese Entdeckung von Don Alphonso</a> als XSS-Angriff bezeichnet&#8230; Das w&#228;r dann wirklich peinlich.</p>
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		<title>Hurra wir werden nummeriert</title>
		<link>http://www.xsized.de/2006/11/hurra-wir-werden-nummeriert/</link>
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		<pubDate>Wed, 29 Nov 2006 06:05:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>XSized</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>

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		<description><![CDATA[Kriegen wir unsere neuen Personenkennziffern eigentlich irgendwohin t&#228;towiert? Vielleicht sogar als Barcode? Dann k&#246;nnte man dem Ganzen vielleicht wenigstens noch einen modischen Aspekt abgewinnen&#8230; Wenn es datenschutzrechtlich schon mehr als bedenklich ist. Bei der Volksz&#228;hlung hagelte es noch Klagen und Proteste, damals gab es jedoch noch nicht die M&#246;glichkeiten wie heute, personenbezogene Daten zu erfassen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kriegen wir unsere neuen <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/80509">Personenkennziffern</a> eigentlich irgendwohin t&#228;towiert? Vielleicht sogar als Barcode? Dann k&#246;nnte man dem <a href="http://sewoma.de/berlinblawg/2006/11/28/sevriens/personenkennziffer/">Ganzen</a> vielleicht wenigstens noch einen modischen Aspekt abgewinnen&#8230; Wenn es datenschutzrechtlich schon <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/42628">mehr als bedenklich</a> ist.</p>
<p>Bei der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Volksz%C3%A4hlung#Die_Volksz.C3.A4hlung_von_1987">Volksz&#228;hlung</a> hagelte es noch Klagen und Proteste, damals gab es jedoch noch nicht die M&#246;glichkeiten wie heute, personenbezogene Daten zu erfassen und zu verbinden. Warum st&#246;rt es jetzt so gut wie niemanden? Interessiert es in Zeiten von Payback und StudiVZ eigentlich keine Sau mehr, was mit den pers&#246;nlichen Daten geschieht?</p>
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		<title>Legte XSS-Worm StudiVZ lahm?</title>
		<link>http://www.xsized.de/2006/11/legte-xss-worm-studivz-lahm/</link>
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		<pubDate>Mon, 27 Nov 2006 16:56:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>XSized</dc:creator>
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		<description><![CDATA[StudiVZ ist seit heute Mittag nicht mehr erreichbar und inzwischen vermehren sich die Ger&#252;chte, ein XSS-Worm h&#228;tte zum Abschalten des Dienstes durch die Betreiber gef&#252;hrt. Wie gesagt, es sind Ger&#252;chte, wieviel an diesen Aussagen dran ist, k&#246;nnen im Augenblick wohl nur die Betreiber selbst sagen. Diese jedoch h&#252;llen sich in Schweigen. Und wenn man die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>StudiVZ ist seit heute Mittag nicht mehr erreichbar und inzwischen vermehren sich die Ger&#252;chte, ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/XSS">XSS</a>-Worm h&#228;tte zum Abschalten des Dienstes durch die Betreiber gef&#252;hrt. Wie gesagt, es sind Ger&#252;chte, wieviel an diesen Aussagen dran ist, k&#246;nnen im Augenblick wohl nur die Betreiber selbst sagen. Diese jedoch h&#252;llen sich in Schweigen. Und wenn man die letzten Tage und Wochen Revue passieren l&#228;sst ist anzunehmen, dass die Ursache f&#252;r die Abschaltung wohl auch weiterhin im Dunkeln liegen bleiben wird&#8230;</p>
<p>Nun, es w&#228;r zumindest nicht das erste Mal, dass ein &#8220;Social Network&#8221; (bzw. die Nutzer) von einer Cross-Site-Scripting-Attacke betroffen ist: wir erinern uns an <a href="http://www.trojaner-info.de/news2/xss-wurm-myspace.shtml">myspace</a>. Aber, sollten die Aussagen zutreffen, die in dem folgenden Zitat eines Kommentators bei <a href="http://fx3.org/blog/2006/11/27/studivz-sicherheitsbedenken-sind-mehr-als-begrndet/#comment-15839">YAMB.BETA2</a> zu lesen sind &#8211; dann h&#228;tten sich wohl all die Warnungen und Bef&#252;rchtungen der letzten Tage bewahrheitet. Sollte es wirklich so abgelaufen sein, wie es hier beschrieben wurde, w&#228;re das ein heftiger Schlag ins Gesicht f&#252;r die Betreiber und Entwickler von StudiVZ. Derartige L&#252;cken d&#252;rfen einfach nicht auftreten, hier wurden augenscheinlich grundlegende Regeln bei der Entwicklung missachtet und die &#252;berdeutlichen Hinweise in letzter Zeit ignoriert.</p>
<p>Hier nun der eben erw&#228;hnte Kommentar:</p>
<blockquote><p>XSS-Wurm!</p>
<p>Derzeit scheint es eher so, alsob die Notbremse wegen eines XSS-Wurmes gezogen wurde, welcher sich automatisch ueber die Pinnwand als Link verteilt hat <img src='http://www.xsized.de/wp-content/plugins/tango-smilies/tango/face-smile.png' alt=':-)' class='wp-smiley' /><br />
Sobald auf diesen Gruppenlink geklickt wurde, wurde die E-Mailadresse des aktuellen Users auf eine nicht oeffentliche Pinnwand geschrieben und die Loginseite angezeigt. Das hier angegebene Passwort wurde ebenfalls auf die Pinnwand geschrieben, der User wurde auf die Gruppe “Datenschutz im StudiVZ” weitergeleitet.<br />
Gleichzeitig lief das Skript im Hintergrund weiter, fragte die Freundesliste ab und begann damit die Pinnwaende der Freunde mit einem aus Bloecken zusammengewuerfelten Text zu beschreiben “Hallo *vorname*, schau Dir mal die Gruppe an… *url* Gruss, *vorname des users*”. Da sich das Skript zwischen Browser und Web legte (als Man-in-the-middle) und die geklickten Links per XMLHttpobj abfragte und darstellte, ist/war es moeglich, dass es im Hintergrund weiterlief und sich somit effektiver verbreiten konnte.</p>
<p>Bis um 11:55 der Customer Support ebenfalls auf die Gruppe klickte &#8211; 4 Minuten spaeter stand “Kaffeepause” &#8211; weitere 2 Minuten spaeter wurde der Stecker gezogen.</p>
<p>Ich denke eher dass _dies_ der Grund fuer den “Ausfall” ist. Ein feiner Web2.0 Wurm/Virus, der im Browser des Besuchers und mit dessen angemeldeter Session lief, das JavaScript wurde ueber den im Titel nicht geparsten Gruppennamen eingefuegt.</p>
<p>Web2.0, viralen Marketing,<br />
Wurm2.0, virale Verteilung <img src='http://www.xsized.de/wp-content/plugins/tango-smilies/tango/face-smile.png' alt=':)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ein Beispiel von der Pinnwand (Emailadresse von mir verschleiert,Passwoerter vom Wurm direkt &#8211; er ist nicht destruktiv gebaut-):</p>
<p>mail|1164558979|BTjk8z|thommybee@xxx<br />
data|1164559219|5wn3jL|2904F****<br />
mail|1164559217|5wn3jL|timonschroeter@xxx<br />
mail|1164559778|Xg586z|m.stoeckemann@xxx<br />
data|1164560080|Skw2Lz|bil****<br />
mail|1164560069|Skw2Lz|hendrik-7-schulze@xxx<br />
data|1164559857|n7SRkg|c****<br />
mail|1164559854|n7SRkg|christian.schumacher@xxx</p>
<p>Hm.. ein Grund den Stecker zu ziehen? <img src='http://www.xsized.de/wp-content/plugins/tango-smilies/tango/face-smile.png' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>StudiVZ &#8211; wann lernt ihr es endlich?</p>
<p>Schoen Gruss,<br />
“Juergen Kuester”</p></blockquote>
<p><strong>Update:</strong> Vor 2 Minuten haben die Macher von StudiVZ nun ein Statement abgegeben. In ihrem <a href="http://www.studivz.net/blog/?p=87">Blog</a> hei&#223;t es jetzt:</p>
<blockquote><p>Alles wird gut</p>
<p>Liebe studiVZler,</p>
<p>liebe Blogger,</p>
<p>studiVZ hat heute um 12 Uhr einen Pishing-Angriff bemerkt und erfolgreich abgewehrt. Um die Datensicherheit von studiVZ f&#252;r die Nutzer zu gew&#228;hrleisten wurde die Seite offline geschaltet. Die Seite ist im Laufe des Abends wieder online.<br />
Euer studiVZ Team</p></blockquote>
<p><img width="487" height="402" alt="studivz2.png" title="studivz2.png" src="http://www.xsized.de/wp-content/uploads/2006/11/studivz2.png" /></p>
<p>Ich werde das jetzt NICHT kommentieren. <img src='http://www.xsized.de/wp-content/plugins/tango-smilies/tango/face-wink.png' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
News zu und rund um Google+ gibt es bei <a href="http://gplustoday.de">Google Plus Today</a>.]]></content:encoded>
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