Youtube bringt die Vuvuzela

Eine Menge Videos bei Youtube haben einen neuen Button in der Bedienleiste (siehe Screenshot). Er aktiviert den “WM-Modus”, inklusive Vuvuzela-Getröte.

Ein Klick auf diesen Button versetzt Euch akustisch in den WM-Modus und alle Videos klingen danach, als wären sie in einem Stadion in Südafrika aufgenommen. Ein invertierter Vuvuzela-Filter also.

Der Button wird allerdings nicht bei jedem Video angezeigt, ich habe noch nicht herausfinden können, wann und warum er angezeigt wird oder nicht. Bei diesem Video ist er allerdings (bei mir) vorhanden.

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Google mit und ohne Hintergrundbild

Google hat für registrierte Benutzer ein neues Feature auf der Suchseite eingebaut: das Hintergrundbild. Kennen wir bereits von Bing, ist eigentlich auch nix großartiges, aber offenbar scheint das bei vielen recht gut angekommen zu sein, sonst hätte Google es sicherlich nicht ebenfalls umgesetzt.

Jedem scheint das allerdings auch nicht zu gefallen und so mehren sich aktuell die Stimmen derjenigen, die sich über das “sinnlose” Bild beklagen. Wahrscheinlich auch deshalb hat Google im Laufe des heutigen Tages unten links den Link “Hintergrundbild entfernen” eingebaut. Heute Morgen stand dort nur “Hintergrundbild ändern” und je nach Nutzer findet man das auch jetzt noch. Trotzdem lässt sich das Hintergrundbild problemlos entfernen, auch ohne diesen Link.

Stört Euch das Bild und ihr seht den Link noch nicht, dann klickt einfach unten links auf “Hintergrundbild ändern”. Wählt nun die Rubrik “Tipps der Redaktion”, scrollt nun ganz nach unten und wählt hier “White”. Bestätigen, fertig. So einfach gehts. Oder man wartet bis morgen, dann ist der “Zwang” auch wieder weg ;)

Bei mir allerdings bleibt das oben zu sehende Bild. Gefällt mir aktuell einfach.

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Kick-Ass – Mein Eindruck

Ich komme gerade von der Vorpremiere von Kick-Ass und die Eindrücke sind noch recht frisch. Deshalb will ich mich mal an einer kurzen Filmkritik versuchen.

Vorab: Zumindest in Bochum, wo ich das Preview in der Originalversion gesehen habe, fehlte in der Mitte ein gutes Stück des Films. Keine Ahnung, weshalb es fehlte. Wie ich nach dem Film nebenbei aus den Gesprächen zwischen anderen Kinogängern und Mitarbeitern des Kinos aufgeschnappt habe, waren es ca. 10-20 Minuten, die da fehlten. Und leider kam ich danach nicht wieder so richtig rein in den Film, irgendwie fehlten da entscheidende Szenen. Wahrscheinlich wirkte Kick-Ass deshalb dann auch an manchen Stellen etwas unfertig auf mich, so als wäre das noch nicht der finale Schnitt. Zudem soll der Film laut meinen Infos FSK16 sein, die Preview war FSK18. Insofern schätze ich, dass das wohl nicht die endgültige Version war, wie wir sie hier in Deutschland zu sehen bekommen werden. Ist zumindest meine Vermutung.

Nun mal zum Film an sich.

Ich habe mich definitiv gut unterhalten gefühlt heut Abend, abgesehen von den oben genannten Einschränkungen. Der Film macht echt Spaß. Kick-Ass hat es geschafft, dass meist an den “brutalsten” Stellen des Films der Kinosaal tobte, mich eingeschlossen. Zur Handlung gibt es nicht schrecklich viel zu erzählen, ein Teen kommt auf die glorreiche Idee, als Superheld auf Verbrecherjagd zu gehen. Und wie es in diesen Filmen eben immer so ist, ist dieser Teen natürlich zuvor eine der größten Nieten an der Schule.

Sein erster “Einsatz” endet direkt im Krankenhaus und die Folge davon ist, dass seine Knochen eigentlich nur noch durch Metall zusammengehalten werden (die Röntgenbilder erinnerten mich direkt an Wolverine) und er zudem unempfindlich für Schmerz geworden ist. Eigentlich ideal für einen Superhelden…

Nach einer Prügelorgie, bei der man nie genau wusste, wer hier eigentlich wen verprügelt, landet ein Video davon bei Youtube und unser Held wird natürlich berühmt. Und wird dann “Hauptverdächtiger” eines Gangsterbosses, nachdem andere “Superhelden” (Hit-Girl und Big Daddy) dessen Mitarbeiter zur Strecke gebracht haben. Hier kommt dann irgendwann und irgendwie auch noch der 4. Superheld ist Spiel, leider passierte das exakt in dem Stück des Filmes, der bei uns fehlte.

Es gibt reichlich Tote, stellenweise jede Menge Blut und vor allem ein paar richtig gut inszenierte Kampfszenen. Genau in diesen Szenen gab es dann tatsächlich auch die meisten Lacher, da hier schon gut überspitzt wurde. Zwischendrin fand ich manche Stellen etwas überflüssig, da sie für meinen Geschmack den Film nicht wirklich voran brachten, was aber zum Teil durchaus darauf zurück zu führen sein kann, dass ich, wie oben schon erwähnt, nach diesem wirklich extremen Cut und dem fehlenden Stück nicht mehr so richtig in den Film rein kam. Allerdings folgten gerade in der 2. Hälfte dann mit die besten Szenen des Films. Meine absolute Lieblingsfigur in Kick-Ass ist übrigens, wie sollte es auch anders sein, Hit-Girl.

Wer eine ausgefeilte Story oder richtig großes Kino erwartet, ist mit Kick-Ass sicherlich falsch beraten. Tiefgang darf man keinesfalls erwarten, nicht bei solch einem Film, wozu auch. Wer allerdings einfach nur gut unterhalten werden möchte und den Film genau so wenig ernst nimmt wie er sich selbst nimmt, wird garantiert jede Menge Spaß haben. Sollte ich dem Film Punkte geben, wären es wahrscheinlich ca. 4 von 5 Punkten.

Was mir allerdings nun, nachdem ich die englischsprachige Version gesehen habe, beim erneuten Anschauen des Trailers aufgefallen ist, möchte ich auch noch kurz loswerden:
Der Trailer, so Klasse ich ihn auch finde, wirkt nun auf mich wesentlich klamaukiger, als der eigentliche Film. Möglich, dass die deutsche Synchronisation da den einen oder anderen guten Gag des Originals dann töten wird. Im Augenblick kann ich es natürlich noch nicht beurteilen, aber der Trailer hinterlässt jetzt, nach dem Film, einen leicht veränderten Eindruck.

Ansehen werde ich mir die deutsche Version trotzdem noch.

Nachtrag: Inzwischen habe ich erfahren, dass in Berlin und Hamburg der Film komplett war, also hatte offensichtlich das Kino da ein paar Problemchen. Schade, aber gefallen hat es mir insgesamt trotzdem.

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Zugangsdaten aus dem Speedport W 500V auslesen

Was tun, wenn man die Zugangsdaten seines Internetproviders verlegt hat und einfach nicht wieder auffinden kann?

Ich stand vor exakt diesem Problem: Ich wollte bereits seit geraumer Zeit meinen Speedport W 500V (das schöne Telekom-Modell) ersetzen. Kein integrierter Switch, WLAN-Probleme beim Einsatz von Windows 7 usw., da musste was geändert werden. Konnte ich aber nicht, da ich seit einiger Zeit die Unterlagen mit den Zugangsdaten für T-Online vermisse und nicht wieder finden kann. Blöd. Ohne Passwort geht nix.

Natürlich gibt es die Möglichkeit, mir neue Zugangsdaten zusenden zu lassen, klar. Aber ich habe mir sagen lassen: Das dauert ein paar Tage und in dieser Zeit ist der Zugang tot. Auch keine Alternative, ein paar Tage ohne Internet? Geht mal gar nicht… ;)

Das Ganze hat mir allerdings keine Ruhe gelassen und heute Morgen habe ich mich auf die Suche gemacht. Die Aussagen in den Foren ähnelten sich verblüffend: Geht nicht, alles verschlüsselt im ROM abgelegt, kommt man nicht dran. Glücklicherweise ist diese Aussage falsch…

Richtig ist: Mit der Standard-Firmware geht es definitiv nicht. Man hat keinerlei Möglichkeit, an die auf dem Router gespeicherten Daten zu kommen, das Gerät ist abgeriegelt.

Abhilfe schafft hier eine modifizierte Firmware. Gefunden habe ich diese im Forum DSLTeam.de. Die Firmware des W 500V ist Open Source, demzufolge ist der Einsatz rechtlich m.E. OK, wenn allerdings wahrscheinlich die Garantie des Gerätes beim Einsatz einer modifizierten Firmware erlischt.

Wichtig: Bei dem Austausch der Firmware kann unter Umständen etwas schief gehen, was, mit etwas Pech, den Router lahm legen kann! Es ist also Vorsicht geboten. Nur weil es bei mir und anderen funktioniert hat, muss es das nicht zwingend auch bei Euch. Lest Euch auf jeden Fall vor dem flashen die Informationen zu der modifizierten Firmware durch, vor allem auch, welche Router kompatibel sind.  Und in jedem Fall solltet Ihr wissen, was ihr tut! Wer auf seinem Router noch nie ein Update eingespielt hat, sollte die Finger davon lassen! Wer mit meinen folgenden Beschreibungen nicht viel anfangen kann, experimentiert besser auch nicht herum.

Ja, die Hinweise sind wichtig, ich möchte keinesfalls dafür verantwortlich sein, wenn Ihr Euch Euren Router plättet. Sinnvollerweise zieht Euch VOR dem Update noch einmal die Original-Version des ROMs und haltet sie für den Fall bereit, dass etwas schief geht. Sollte der Router nach dem Update nicht wieder an den Start kommen (erkennbar daran, dass man nicht mehr auf die Administrationsoberfläche gelangt) und es auch nicht hilft, das Gerät mal vom Strom zu trennen und neu booten zu lassen, dann gibt es zumindest eine Rettungsmöglichkeit: Der Router startet dann in einem Not-Modus, in dem er unter der IP-Adresse 192.168.1.1 (nicht, wie im Handbuch beschrieben, die 192.168.2.1) einen Webserver zum flashen bereit hält. In diesem Fall dann die Adresse des eigenen PCs fest auf 192.168.1.10 konfigurieren, per Browser die 192.168.1.1 aufrufen und dann hier das Originale ROM einspielen.

Wir gehen nun einfach mal davon aus, dass das Update (wie bei mir) geklappt hat. Was bringt uns das nun?

Die modifizierte Firmware erlaubt im Gegensatz zum Original den Zugriff per Telnet/SSH auf den Router, was uns eine Vielzahl mehr Möglichkeiten bietet, als von der Weboberfläche bereit gestellt werden. Telnet und SSH sind übrigens nur LAN-seitig aktiv, keine Sorge also.
Verbindet Euch nun per Telnet oder SSH mit dem Router. Der Benutzername zur Anmeldung ist in jedem Fall root, das Kennwort ist exakt das gleiche, welches ihr auch für die Konfiguration mittels Browser verwendet. Klappt die Anmeldung, dann seht ihr eine simple Raute als Prompt.

Die Anmeldeinformationen für den konfigurierten Internetzugang findet Ihr in der Datei /var/psi.xml. Anzeigen kann man diese beispielsweise mit Hilfe des in der modifizierten Firmware enthaltenen Editors vi. Also schlicht am Prompt folgenden Befehl eingeben: vi /var/psi.xml. Innerhalb der Datei könnt Ihr nun mit den Cursortasten navigieren.
Da die Variablen, in denen die Zugangsdaten gespeichert werden, je nach Provider unterschiedlich sind, kann ich Euch zum Auffinden dieser nur folgenden Tipp geben: Sucht gezielt in der Datei nach den Teilen der Zugangsdaten, die Euch noch bekannt sind. Beispielsweise der Benutzername steht in der Weboberfläche in Klartext im Formular. Finden werdet Ihr diese Information dann ziemlich am Ende des Dokuments, ebenfalls in Klartext. In der gleichen Zeile findet Ihr dann unmittelbar davor oder dahinter die Euch fehlenden Daten. In Klartext, bis auf das Kennwort. Dieses ist verschlüsselt abgelegt. Macht aber nix, das Passwort ist lediglich BASE64-verschlüsselt. Kopiert es Euch also einfach und ruft im Browser die folgende Seite auf: Base 64 Decoder. Fügt das verschlüsselte Kennwort hier ein, klickt auf “Decode” und Bingo. Nun solltet Ihr die Zugangsdaten wieder komplett vorliegen haben.

Bei mir hat das beschriebene hervorragend funktioniert. Nachdem ich einmal festgestellt hatte, wo die Daten gespeichert sind, war es nur noch eine Sache von wenigen Minuten. Und somit konnte ich dann heute nun endlich einen neuen Router an den Start bringen und schreibe diesen Beitrag auf meinem Notebook mit einem endlich wieder funktionierenden WLAN. ;)

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