Adsense-Empfehlungsprogramm wird eingestellt

Heute Morgen erreicht mich eine Mail von Google Adsense, die mit den folgenden Worten beginnt:

Hallo, wir bedanken uns für Ihre Teilnahme beim Empfehlungsprogramm von AdSense. In der letzten Augustwoche werden wir das AdSense-Empfehlungsprogramm einstellen. Danach werden keine Anzeigen mit dem AdSense-Empfehlungscode mehr angezeigt.

Über die Gründe wird geschwiegen, allerdings gehe ich davon aus, dass das Empfehlungsprogramm weit weg von erfolgreich war. Vor nahezu genau einem Jahr (-7 Tage) hatte ich aufgrund meiner Erfahrungen mit diesem Programm schon beinahe ein scheitern vorausgesagt. Ich habe es seitdem auch nie wieder ausprobiert, da die angebotenen Empfehlungen nicht akzeptabel waren. In den letzten Monaten habe ich nicht mal mehr hinein geschaut. Und offenbar ging es sehr vielen ähnlich wie mir.

Google hat sich nun wohl für den einzig richtigen Schritt entschieden und beendet das Programm. R.I.P.

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Zitat des Tages

Eben im Office vernommen und spontan für gut befunden:

“Für seine Verhältnisse war er direkt mal fast konstruktiv.”

Merke: Man muss jemandem Kritik nicht einfach so hart vor den Latz knallen, wie sie einem grad durch den Kopf geht. Man kann sie durchaus auch positiv klingend verpacken. ;)

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Gebt euch Tiernamen

Es ist ja tatsächlich so: Spontane Einfälle sind oft die besten. In irgendeinem Zusammenhang fällt einem beispielsweise ganz spontan ein dummer, mehr oder weniger passenden Kommentar ein. Oder auch eine Überschrift für einen Artikel. Ich halte es dann oft so, dass ich diesen vielleicht direkt als Titel meines Artikels verwende. Oder ihn irgendwo im Text auftauchen lasse. Lockert ein wenig auf und ich schreibe hier ohnehin so, wie es mir in den Sinn kommt bzw. mir der Schnabel gewachsen ist. Runterschreiben, nochmal drüber lesen, “Veröffentlichen” anklicken und fertig.

Bei einem “seriösen Nachrichten-/Onlinemagazin” oder einer Zeitung geht das natürlich nicht so ohne weiteres. Da sind feste Rahmen vorgegeben, Grenzen sind einzuhalten. Grenzen des guten Geschmacks zum Beispiel, oder “Flapsigkeitsgrenzen”. Deshalb durchlaufen Artikel im Normalfall gewisse Kontrollen, die den Artikel in den Rahmen pressen, der gewünscht ist, vorher wird nichts veröffentlicht. Möchte man meinen. Die Tücken der Technik können hier allerdings gelegentlich hinderlich sein und so kann es passieren, dass in einem Feed beispielsweise so ein Artikel landet:

Stern_Tiernamen.jpg

Ich hab mal einen Screenshot angefertigt, denn lange wird der Artikel so sicherlich nicht verfügbar sein. Bis dahin verlinke ich ihn trotzdem mal. ;)

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Änderungen am eBay-Bewertungssystem

Die meisten eBay-Nutzer hatten sicherlich bereits die eMail im Posteingang – eBay nimmt Änderungen an seinem Bewertungssystem vor.

Sicherlich eine sinnvolle Aktion, keine Frage. Das Bewertungssystem ist definitiv überholungsbedürftig. Aber ob die aktuelle Änderungen tatsächlich so sinnvoll sind, ist mir noch ein wenig unklar.

Verkäufer können Käufer zukünftig nur noch positiv bewerten. Für Verkäufer ist die Abgabe einer Bewertung auch weiterhin wichtig und sinnvoll, da sie ein unverzichtbares Dankeschön an jeden Käufer darstellt, der seinen gekauften Artikel pünktlich bezahlt und sich dem Verkäufer gegenüber fair verhalten hat.

Das ist sicherlich die wichtigste Änderung in meinen Augen. Und es ist sicherlich in sehr vielen Fällen eine sinnvolle Änderung. Rachebewertungen nach negativen Bewertungen durch Käufer, die mit der Abwicklung oder dem Produkt unzufrieden waren, sind leider an der Tagesordnung. Viel kann man als Käufer ja eigentlich nicht falsch machen: pünktlich bezahlen und die Ware annehmen, das wars auch schon an Pflichten für den Käufer. Genau hier liegt aber auch das Problem: Käufer, die sich endlos Zeit für die Abwicklung (Zahlung) lassen oder Beträge zurückbuchen lassen, können nun nicht mehr entsprechend “gekennzeichnet” werden. Sicherlich sind derartige Fälle nicht der Normalfall und manch einer wird sicherlich argumentieren, dass hierfür ja auch die Funktion “Unstimmigkeit melden” gedacht ist. Alles richtig, keine Frage. Dennoch finde ich diese Lösung nicht die eleganteste.

Wesentlich gelungener fände ich es beispielsweise, dass nach einer abgewickelten “Auktion” zunächst der Verkäufer seine Bewertung abgeben muß, bevor der Käufer bewerten kann. Hierfür steht dann eine gewisse Anzahl von Tagen zur Verfügung, wird in dieser Zeit keine Bewertung durch den Verkäufer abgegeben, dann kann der Käufer trotzdem seine Bewertung abgeben, der Verkäufer allerdings nicht mehr nachträglich. Damit wäre ausgeschlossen, dass Rachebewertungen weiterhin möglich sind, Verkäufer hätten aber dennoch die Chance, schlechte eBayer zu kennzeichnen. Meiner Meinung nach eleganter, aber ist ja auch nur meine Meinung ;)

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