Lustiges Facebook-Phishen: “Facebook Password Reset Confirmation! Important Message”

Ich liebe es ja immer wieder, extrem dumm und billig gemachte Versuche aus meinem Postfach (oder Spam-Folder) zu kramen, die mir irgendeinen “Passwort-Reset” unterjubeln wollen oder mich aus irgend einem dämlichen Grund dazu bewegen wollen, eine bestimmte Seite aufzurufen oder den Anhang zu öffnen. Bei wie vielen unterschiedlichen Banken ich schon alles Konten haben soll fasziniert mich ja schon seit langem, nun hab ich offenbar auch einen weiteren Facebook-Account auf einer weiteren eMail-Adresse. Zumindest behauptet das die Mail, die ich grad wieder amüsiert gelesen habe:

“Facebook Password Reset Confirmation! Important Message

Dear user of facebook,

Because of the measures taken to provide safety to our clients, your password has been changed.
You can find your new password in attached document.

Thanks,
Your Facebook.”

Schon süß irgendwie.

Hoffentlich unnötig zu erwähnen, dass man den Anhang natürlich NICHT öffnet… ;)

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Neues von Marions Kochbuch

Lange war es still um Marions Kochbuch, erstaunlich still. Doch seit gestern ist bekannt: Es war nur eine Pause.

René berichtet auf Nerdcore von einer neuen Abmahnung der Betreiber des Online-Kochbuchs, diesmal wurde ein Würstchenfoto abgemahnt. Die Kosten scheinen sich wieder in ähnlichem Rahmen zu bewegen wie bereits in der Vergangenheit.

Würstchen, Bratwurst

Auch ich hätte gedacht, dass einerseits die Deckelung der Abmahngebühren so langsam mal greifen müssten, andererseits bin ich etwas erstaunt, dass sich noch nicht herum gesprochen zu haben scheint, dass man bei Bildmaterial zur Sicherheit besser auf so etwas zurückgreifen sollte. Schon, um Futterknipsern kein Futter zu geben…

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Adobe Creative Suite 5 – Nichts neues bei der Preisgestaltung von Photoshop CS5 & Co.

Immer dann, wenn Adobe eine neue Version seiner Produktreihe ankündigt, beginne ich wieder mit dem Vergleichen der Preise. 2008 hatte ich mir die Preise von Photoshop CS4 mal genauer angeschaut, dieses Jahr interessiert mich mal die Adobe Creative Suite 5 Design Premium und schaue nicht nur nach Photoshop CS5.

Die Creative Suite 5 Design Premium ist ein ganz ordentliches Allround Paket und beinhaltet die Produkte Adobe Photoshop® CS5 Extended, Adobe Illustrator® CS5, Adobe InDesign® CS5, Adobe Flash® Catalyst™ CS5, Adobe Flash Professional CS5, Adobe Dreamweaver® CS5, Adobe Fireworks® CS5 sowie Adobe Acrobat® 9 Pro. Es ist nicht das umfangreichste Paket (das wäre die Master Collection), aber es bringt die wichtigsten Produkte für Grafiker mit.

Bei meiner Betrachtung richte ich mein Augenmerk seit einigen Jahren auf die unterschiedlichen Preise in den USA und Europa, speziell hier bei uns in Deutschland. Und hier fielen mir seit jeher merkwürdige Differenzen unangenehm auf, die auch Adobe mir nicht wirklich zufriedenstellend erklären konnte.

Heute habe ich mir als erstes die englische Download-Version der Adobe Creative Suite 5 Design Premium im US-Store angeschaut. Preis dort: 1899 Dollar, das entspricht beim aktuellen Umrechnungskurs in etwa 1 393,35 Euro. Stolzer Preis, sicherlich, aber im Rahmen des erwarteten. Anbei mal ein Screenshot aus dem Store.

Das identische Produkt (also eine englische Download-Version der Adobe Creative Suite 5 Design Premium) habe ich mir als nächstes im deutschen Adobe-Store angesehen. Und auch wenn ich eigentlich nichts anderes erwartet hatte, war ich doch wieder einmal baff angesichts des Preises. Aber seht selbst.

Der Preis für das identische Produkt liegt im deutschen Adobe-Store bei 2297,79 Euro. Wir zahlen also in Deutschland 904,44 Euro mehr für das gleiche Produkt, als wir beim Kauf in den USA zahlen müssten. Das ist ein Aufschlag von 64,91% auf den Originalpreis, was sich auch nicht mehr mit unterschiedlichen Mehrwertsteuersätzen und dergleichen erklären lässt.

Wer nun auch noch Wert darauf legt, eine deutsche Version der Produkte zu nutzen, zahlt noch einmal ordentlich drauf. Die deutsche Version der Adobe Creative Suite 5 Design Premium kostet 2781,79 Euro. Das ist nahezu der doppelte Preis (bis auf 5 Euro), den man im US-Store für die englische Version bezahlt! Auch hier als Nachweis wieder der obligatorische Screenshot.

An Adobes Preispolitik hat sich also in der Zeit, in der ich das gezielt beobachte, überhaupt nichts geändert. Die oben bereits verlinkten Erklärungsversuche Adobes aus 2008 waren damals für mich schon nicht plausibel, heute sind sie es genau so wenig. Die Begründung “In Deutschland ist alles teurer” mag zwar stimmen, liegt aber sicherlich nicht an uns Kunden/Verbrauchern, sondern an den Herstellern.

Mir ist klar, dass genau diese Preisgestaltung nicht allein bei Adobe anzutreffen ist, sondern sich durch sehr viele Bereiche zieht. Im “Idealfall” werden Dollar-Preise 1 zu 1 auf dem deutschen Markt verlangt, was in den USA für 399 Dollar zu haben ist, kostet hier dann eben 399 Euro. Das Adobe-Beispiel sticht für mich aber immer wieder sehr deutlich hervor und es nervt mich immer wieder, wenn ich solche Dinge sehe. In meinen Augen ist das, wie ich schon 2008 schrieb, schlicht und ergreifend Abzocke.

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Apple fixt 88(!) Sicherheitslücken

Immer dann, wenn irgendwo die Sprache auf Virenscanner oder Bugfixes für Windows kommt, findet man recht flott die immer gleichen Aussagen von Apple-Usern, die da lauten: “Auf meinem Apple brauch ich sowas nicht.”, “Windows ist doch ein Schweizer Käse…” und so weiter. Was mich immer wieder zu einem breiten Grinsen verleitete.

Virenscanner würden nämlich nicht mal ansatzweise irgend eine Hilfe sein, wenn der Hersteller Eures Betriebssystems die Hintertüren und Rootkits frei Haus liefert. Wofür braucht man da noch Viren?

Apple hat mal eben auf einen Schlag 88 Sicherheitslücken in OS X geschlossen. Fefe hat die Highlights mal heraus gepickt:

  • Code Execution in Rechtschreibprüfung
  • Nach dem Reboot ist manchmal die Firewall aus
  • Wenn man bei AFP den Gastzugang abschaltet, ist er noch an, und man kann auf Dateien außerhalb der Share zugreifen
  • Code Execution durch Audio oder Video abspielen
  • Code Execution durch Plattenimage Mounten
  • Rootzugriff über Directory Service oder eine der Lücken in OS Services
  • Auch per FTP kann man Dateien außerhalb des FTP-Verzeichnisbaumes abrufen
  • beim Chatten kann man den Server ownen
  • Bilder aufmachen haben sie anscheinend einmal bei jedem verfügbaren Bildformat verkackt, sogar bei RAW-Bildern.
  • Das Konvertieren von Fließkommazahlen führt zu Code Execution
  • Man kann sich remote über ein altes Passwort einloggen, und Login-Restriktionen wirken auch nicht
  • Postscript-Dateien öffnen führt zu Code Execution
  • Quicktime ist eh eine einzige Trojaner-Deployment-Plattform

Hey, das nenn ich echt mal sicher. So sicher wie das Amen in der Kirche ist hier, dass nicht mal ein Bruchteil der User weiß, was auf ihrem System so alles passiert. Von genau solchen Fehlern in der Software rede ich seit Jahren, aber keiner der Apple-Maniacs nahm das je wahr. Hier habt ihr es Schwarz auf Weiß. Liebe Leute, mit so etwas habt ihr die ganze Zeit über “gearbeitet”!

Ich bin gespannt auf den nächsten Schwung. Glaubt mir, das war noch lange nicht alles …

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