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	<title>XSBlog2.0beta&#187; nervend</title>
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		<title>Weitere Details zum Staatstrojaner 0zapftis(R2D2) &#8211; Update: BKA nutzt Trojaner ebenfalls.</title>
		<link>http://www.xsized.de/2011/10/weitere-details-zum-staatstrojaner-0zapftis-r2d2-update/</link>
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		<pubDate>Wed, 12 Oct 2011 10:51:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>XSized</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach und nach kommen weitere Details zum Staatstrojaner/Bundestrojaner ans Tageslicht und immer mehr zeigt sich das Ausma&#223; und der Umfang, in dem diese Malware bereits eingesetzt wurde. Immer mehr Bundesl&#228;nder m&#252;ssen eingestehen, den Trojaner zu &#220;berwachunsgzwecken eingesetzt zu haben. Eine sehr gute &#220;bersicht hierzu liefert 0zapfis.info, die aus verschiedenen Quellen entsprechende Meldungen zusammentragen. Die folgende [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach und nach kommen weitere Details zum <a href="http://www.xsized.de/2011/10/uberwacht/">Staatstrojaner/Bundestrojaner</a> ans Tageslicht und immer mehr zeigt sich das Ausma&#223; und der Umfang, in dem diese Malware bereits eingesetzt wurde. Immer mehr Bundesl&#228;nder m&#252;ssen eingestehen, den Trojaner zu &#220;berwachunsgzwecken eingesetzt zu haben. Eine sehr gute &#220;bersicht hierzu liefert <a href="http://0zapftis.info/">0zapfis.info</a>, die aus verschiedenen Quellen entsprechende Meldungen zusammentragen. Die folgende Grafik von 0zapftis.info zeigt das sehr anschaulich. Schwarz sind all die Bundesl&#228;nder, die eine Nutzung bereits eingestanden haben.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://0zapftis.info/"><img class="aligncenter size-full wp-image-5003" title="trojaner_lkas_2-8" src="http://www.xsized.de/wp-content/uploads/2011/10/trojaner_lkas_2-8.png" alt="" width="400" height="323" /></a></p>
<p>Interessant ist zudem, dass <a href="http://www.f-secure.com/weblog/archives/00002250.html">F-Secure</a> (und andere Hersteller von Antivirusl&#246;sungen) den Installer des Trojaners bereits seit mindestens Dezember 2010 kennt, offenbar wurde dieser auf <a href="http://www.virustotal.com">Virustotal</a> hoch geladen. M&#246;glich, dass hier jemand so &#8220;kompetent&#8221; war und pr&#252;fen wollte, ob das St&#252;ck Malware, welches mit dem Installer untergejubelt werden soll, von Virenscannern erkannt wird. Der Installer verseucht den Rechner exakt mit den Dateien, die der CCC untersucht hat und lag als scuinst.exe vor. SCU steht f&#252;r Skype Capture Unit und dabei handelt es sich um ein St&#252;ck Software, welches von DigiTask entwickelt wurde. Der Kreis ist also geschlossen, diese <a href="http://www.golem.de/0801/57291.html">Informationen liegen bereits seit 2008 vor</a>.</p>
<p>F-Secure bezeichnet 0zapftis intern als Backdoor:W32/R2D2.A, sie verweisen dar&#252;ber hinaus auf ein <a href="http://ted.europa.eu/udl?uri=TED:NOTICE:26158-2009:TEXT:DE:HTML">Dokument</a>, nach dem das Zollkriminalamt K&#246;ln die Malware 2009 bei DigiTaks bestellt hat, das Auftragsvolumen betrug &#252;ber 2 Millionen Euro.</p>
<p>DigiTask hingegen scheint nun nicht zu bestreiten, die Malware geliefert zu haben, <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,791251,00.html">wehrt</a> sich allerdings gegen den Vorwurf der Inkompetenz. Zitat:</p>
<blockquote><p>&#8220;Die Software wurde vor fast drei Jahren geliefert &#8211; das sind in der IT-Branche Lichtjahre. Es ist durchaus m&#246;glich, dass im November 2008 gelieferte Software heute nicht mehr den Sicherheitsanforderungen entspricht.&#8221;</p></blockquote>
<p>F&#252;r mich pers&#246;nlich rei&#223;t die Aussage in der Kompetenzfrage allerdings eher ein weiteres gro&#223;es Loch auf. Denn wie wir alle wissen sind <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lichtjahr">Lichtjahre</a> keinesfalls geeignet, einen Zeitabschnitt zu beschreiben, es ist ein L&#228;ngenma&#223;. Aber das nur nebenbei&#8230;</p>
<p>All diese Punkte erhellen die Aff&#228;re um den Staatstrojaner in jedem Fall, allm&#228;hlich zeigt sich mir, wie konsequent inkompetent und vor allem offensichtlich rechtswidrig hier insgesamt vorgegangen wurde, letzteres ist ja bereits gerichtlich best&#228;tigt. Es ist f&#252;r mich auch keine Ausrede, dass nur das Vorhandensein bestimmter Funktionen nicht automatisch den Einsatz der Malware rechtswidrig machen w&#252;rde. Das Vorhandensein eines internetf&#228;higen PCs in meinem Haushalt ist ja auch ausreichend, um die Eintreibung von GEZ-Geb&#252;hren zu rechtfertigen, ob ich nun einen Internetanschlu&#223; habe oder nicht. Sicherlich nicht das beste Beispiel, aber es zeigt deutlich, was ich meine. Funktionen, deren Einsatz illegal w&#228;re, d&#252;rfen in einem solchen Tool schlichtweg nicht enthalten sein. Zumal die Steuerung offensichtlich problemlos einen Zugriff auf die Funktionen erlaubt. Ich kann mir keinen Ermittler vorstellen der nicht der Versuchung erliegen w&#252;rde, auch mal auf den Button &#8220;Festplatteninhalte anzeigen&#8221; zu klicken. Das schaffen nicht mal die Ermittler in irgendwelchen Fernsehserien&#8230;</p>
<p>Ich hoffe das Thema verschwindet nicht so schnell wieder vom Tisch sondern wird sch&#246;n weiter gek&#246;chelt. Hier muss es in jedem Fall personelle Konsequenzen geben, die weit &#252;ber das eine oder andere Bauernopfer hinaus gehen. Aber die Aussichten sind recht gut, dass hier weiterhin viele am Ball bleiben und die Aff&#228;re restlos aufkl&#228;ren.</p>
<p>&#220;brigens glaube ich nicht einmal ansatzweise, dass Deutschland das einzige Land ist, welches derartige Werkzeuge einsetzt. Ich denke lediglich, dass es hier bei uns zum ersten Mal aufgefallen ist. Was eben auch auf andere Weise auch wieder f&#252;r Inkompetenz spricht. Und auf eine gewisse Weise bin ich wirklich froh, dass die Verantwortlichen nicht mehr Kompetenz vorweisen k&#246;nnen&#8230;</p>
<p><strong>Nachtrag:</strong> Laut <a href="http://wiegold.wordpress.com/2011/10/12/weiter-gehts-der-trojaner-in-der-bundespressekonferenz-12-oktober/">Aussagen auf der Bundespressekonferenz</a> heute soll der Auftrag des Zollkriminalamts K&#246;ln aus 2009 herk&#246;mmliche &#220;berwachungstechnik betreffen und nichts mit dem Trojaner zu tun haben.</p>
<p><strong>Nachtrag 2:</strong> Die Karte oben kann nun komplett schwarz gef&#228;rbt werden. Inzwischen hat das Bundesinnenministerium sein Dementi vom Montag zur&#252;ck gezogen und eingestanden, eine modifizierte Version des Trojaners im Einsatz zu haben. Wahrscheinlich wurde da der Dateiname ge&#228;ndert. <a href="http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/ueberwachungsmassnahmen-bka-nutzt-modifizierte-trojaner-software-11489769.html">Mehr dazu hat die FAZ</a>. Man kann nun wohl sagen: Beim Bundesinnenministerium wurde zun&#228;chst erst einmal gelogen und dann heute, als es nicht mehr anders ging, dann doch die L&#252;ge korrigiert. So zumindest w&#252;rde ich meinen Sohn tadeln, wenn er so agieren w&#252;rde.</p>
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		<title>&#220;berwacht</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Oct 2011 07:11:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>XSized</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wahrscheinlich haben es viele von Euch bereits am Wochenende mitbekommen, der Rest wird es heute vermutlich in den Zeitungen lesen: Der Chaos Computer Club hat ein St&#252;ck Malware analysiert, bei dem es sich mit gr&#246;&#223;ter Wahrscheinlichkeit um den Bundestrojaner handelt, auf jeden Fall aber um eine Software von unseren Sicherheitsbeh&#246;rden zur &#220;berwachung von Computern. Das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wahrscheinlich haben es viele von Euch bereits am Wochenende mitbekommen, der Rest wird es heute vermutlich in den Zeitungen lesen: Der <a href="http://ccc.de/de/updates/2011/staatstrojaner">Chaos Computer Club</a> hat ein St&#252;ck Malware analysiert, bei dem es sich mit gr&#246;&#223;ter Wahrscheinlichkeit um den Bundestrojaner handelt, auf jeden Fall aber um eine Software von unseren Sicherheitsbeh&#246;rden zur &#220;berwachung von Computern. Das folgende Video von <a href="https://plus.google.com/113481032938434398760/posts">Alexander Svensson</a> (via <a href="http://stadt-bremerhaven.de/video-der-staastrojaner-in-dreieinhalb-minuten">Caschy</a>) beschreibt grob und vor allem leicht verst&#228;ndlich, was es damit auf sich hat.</p>
<p><object width="500" height="281"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/eRFhpmiUwU4?version=3"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/eRFhpmiUwU4?version=3" type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="281" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Eine Sache ist nun, dass das St&#252;ck Software mehr als dilettantisch entwickelt wurde, das spricht nicht gerade f&#252;r die Verantwortlichen in unseren Beh&#246;rden. Es rei&#223;t massive Sicherheitsl&#246;cher auf, versucht nicht einmal sich zu verstecken, verschl&#252;sselt vollkommen unzureichend und, das ist besonders krass, nimmt von jedem, der es versucht, Anweisungen entgegen. Das allein ist schon mehr als erb&#228;rmlich.</p>
<p>Weitaus schlimmer wiegt jedoch die Tatsache, dass nicht einmal versucht wurde, sich auf die <a href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2011/10/08/chaos-computerclub-enttarnt-den-bundestrojaner/">vom Bundesverfassungsgericht vorgeschriebene Telekommunikations&#252;berwachung</a> zu beschr&#228;nken. Im Gegenteil kann und tut der Bundestrojaner all das, was man von einem &#8220;herk&#246;mmlichen&#8221; Trojaner erwarten w&#252;rde: Inhalte der Festplatte auslesen und manipulieren, Raum&#252;berwachung via angeschlossenem Mikrofon oder Kamera, weiteren Code aus dem Netz nachladen, nachgeladene Daten auf der Festplatte platzieren.</p>
<p>Die Analyse des CCC zeigt also, dass sich unsere Sicherheitsbeh&#246;rden mitnichten vom Bundesverfassungsgericht einschr&#228;nken lassen wollen. Es ist von Anfang an vorgesehen, alles technisch m&#246;gliche auch nutzbar zu machen. Abgesehen von der Frage nach Beweissicherheit, die durch die M&#246;glichkeit, Daten nach Belieben zu ver&#228;ndern oder auf der Festplatte zu platzieren, vollkommen hinf&#228;llig geworden ist, zeigt die Analyse auch die komplette Ignoranz klarer Vorgaben. Man ist nicht gewillt, Einschr&#228;nkungen hinzunehmen und will alles, was irgendwie machbar ist. Mit Rechtsstaatlichkeit hat das nichts mehr zu tun, das ist Anarchie von oben.</p>
<p>Das Schlimme ist: &#220;ber Jahre hinweg wurde exakt vor diesen M&#246;glichkeiten gewarnt. Jeder, der auch nur ansatzweise ein wenig Plan von der Materie hat, hat wieder und wieder gewarnt, dass exakt das passieren wird. Dass eine M&#246;glichkeit der totalen &#220;berwachung geschaffen wird, wenn man derartige &#8220;Hilfsmittel&#8221; zulassen w&#252;rde. Und dass diejenigen, die diese &#8220;Hilfsmittel&#8221; einsetzen, auch alle M&#246;glichkeiten nutzen w&#252;rden.</p>
<p>Die Frage ist nun, wer die Trojaner gegen wen eingesetzt hat. Wer hier noch an das M&#228;rchen der Terrorbek&#228;mpfung glaubt lebt ganz sicher in einer Traumwelt. JEDES Werkzeug, welches im Laufe der Jahre von staatlicher Seite geschaffen wurde, wurde auch immer in weitaus mehr F&#228;llen eingesetzt, als es zun&#228;chst erkl&#228;rt wurde. Heute hei&#223;t es &#8220;Bek&#228;mpfung des Terrors&#8221;, morgen sind es schwere Straftaten und in einer Woche dann werden die b&#246;sen Raubmordkopierer ausspioniert.</p>
<p>Aktuell wird flei&#223;ig <a href="http://www.tagesschau.de/inland/trojaner102.html">dementiert</a>, niemand will es gewesen sein. Fakt ist: Die Software ist da, Fakt ist auch: Die Software wurde bereits in mehreren F&#228;llen eingesetzt. Das &#8220;Werkzeug zur Terrorbek&#228;mpfung&#8221; ist Realit&#228;t und es kann weitaus mehr, als es tun d&#252;rfte. Wer glaubt angesichts dieser Fakten noch daran, dass die Ziele dieser Form von &#220;berwachung so sensibel heraus gepickt werden w&#252;rden, wie es uns vorgeheuchelt wurde? Ich nicht. Und Ihr t&#228;tet gut daran, das ebenfalls nicht zu tun.</p>
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		<title>Jugendgef&#228;hrdende Inhalte auf meinem Blog</title>
		<link>http://www.xsized.de/2011/06/jugendgefahrdende-inhalte-auf-meinem-blog/</link>
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		<pubDate>Tue, 14 Jun 2011 18:24:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>XSized</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Tja, es ist wieder mal soweit, Google ermahnt mich mal wieder. Google hat erneut jugendgef&#228;hrdende Inhalte auf meinem Blog gefunden. Nach noch nicht einmal ganz 5 Jahren&#8230; Eben fand ich wieder einmal eine Mail von Adsense in meinem Posteingang, Inhalt diesmal: Bei der letzten &#220;berpr&#252;fung Ihres Kontos haben wir festgestellt, dass Sie derzeit Google-Anzeigen auf eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tja, es ist wieder mal soweit, Google ermahnt mich <a href="http://www.xsized.de/adsense-sperre-google-uebertreibt/">mal wieder</a>. Google hat erneut jugendgef&#228;hrdende Inhalte auf meinem Blog gefunden. Nach noch nicht einmal ganz 5 Jahren&#8230;</p>
<p>Eben fand ich wieder einmal eine Mail von Adsense in meinem Posteingang, Inhalt diesmal:</p>
<blockquote><p>Bei der letzten &#220;berpr&#252;fung Ihres Kontos haben wir festgestellt, dass Sie derzeit Google-Anzeigen auf eine Art und Weise schalten, die gem&#228;&#223; unseren Programmrichtlinien nicht zul&#228;ssig ist.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8211;<br />
BEISPIELSEITE: http://www.xsized.de/wie-findet-man-youporncom/</p>
<p>Beachten Sie, dass es sich hierbei um eine Beispiel-URL handelt und dieselben Verst&#246;&#223;e auch auf andere Seiten dieser Website oder andere Websites in Ihrem Netzwerk zutreffen k&#246;nnen.</p>
<p>GEFUNDENE VERST&#214;SSE:</p>
<p>LINKS ZU CONTENT F&#220;R ERWACHSENE: Gem&#228;&#223; unseren Programmrichtlinien d&#252;rfen AdSense-Publisher keine Google-Anzeigen auf Seiten mit nicht jugendfreiem Content bzw. Content f&#252;r Erwachsene schalten. Dies gilt auch f&#252;r das Schalten von Anzeigen auf Seiten, die Links auf nicht jugendfreie Websites enthalten oder Zugriffe auf solche Websites generieren. Weitere<br />
Informationen zu dieser Richtlinie erhalten Sie in der AdSense-Hilfe.</p>
<p>GEFORDERTE AKTION: Bitte nehmen Sie alle erforderlichen &#196;nderungen innerhalb der n&#228;chsten 72 Stunden vor.</p></blockquote>
<p>Wie bereits erw&#228;hnt: Diese Satire ist seit fast 5 Jahren (naja, 4,5) hier abrufbar, Google hat mir in all der Zeit Zehntausende Besucher auf exakt diesen Beitrag geschaufelt (z.T. 1000-2000 Besucher pro Tag) und ganz pl&#246;tzlich heute ist dieser Beitrag nicht mehr jugendfrei und entspricht nicht mehr den Adsense-Richtlinien? Ich verstehs nicht, sorry. Und nahezu die identische Aussage (mit mehr Worten) habe ich nun auch bei Adsense ins Formular gehackt.</p>
<p>Eine winzigkleine &#196;nderung im Originalbeitrag habe ich vorgenommen. Weil es an der Stelle auch nun wirklich nicht darauf ankam und ich zumindest meine Bereitschaft zeigen wollte. Aber dar&#252;ber hinaus?</p>
<p><strong>Nachtrag:</strong> Ich hab mich mal spa&#223;eshalber durch die alten Beitr&#228;ge zum Thema geklickt und siehe da &#8211; &#252;berall wurde Adsense bereits deaktiviert. Zuz&#252;glich ein paar anderer Beitr&#228;ge, wo es f&#252;r mich NOCH unerkl&#228;rlicher ist. Ich habe die Beitr&#228;ge mal deaktiviert, bis es da eine Kl&#228;rung gibt. Denn interessanterweise bekomme ich als Antwort auf meinen Widerspruch lediglich die Antwortmail, f&#252;r dieses Konto seien keine Probleme gefunden worden. Ein wenig mysteri&#246;s <img src='http://www.xsized.de/wp-content/plugins/tango-smilies/tango/face-wink.png' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
News zu und rund um Google+ gibt es bei <a href="http://gplustoday.de">Google Plus Today</a>.]]></content:encoded>
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		<title>High Quality Schrott in Buchform (Update)</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Oct 2010 14:59:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>XSized</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Amazon]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein Kollege dr&#252;ckte mir heute folgendes Buch in die Hand: Microsoft Forefront Unified Access Gateway aus dem Verlag betascript publishing. Und fragte mich, was meiner Meinung nach wohl Inhalt dieses Buches w&#228;re. Mit einem leicht irritierten Blick antwortete ich: Nun, sicherlich Informationen zum Unified Access Gateway von Microsoft. Was auch sonst. Er lachte und meinte, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.xsized.de/wp-content/uploads/2010/10/MFUAG1.jpg" rel="lightbox[3198]" title="MFUAG"><img class="alignleft size-full wp-image-3203" title="MFUAG" src="http://www.xsized.de/wp-content/uploads/2010/10/MFUAG1.jpg" alt="" width="199" height="300" /></a>Ein Kollege dr&#252;ckte mir heute folgendes Buch in die Hand: <a href="http://www.amazon.de/Microsoft-Forefront-Unified-Access-Gateway/dp/6132238158/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books-intl-de&amp;qid=1288190455&amp;sr=8-1">Microsoft Forefront Unified Access Gateway</a> aus dem Verlag betascript publishing. Und fragte mich, was meiner Meinung nach wohl Inhalt dieses Buches w&#228;re.</p>
<p>Mit einem leicht irritierten Blick antwortete ich: Nun, sicherlich Informationen zum Unified Access Gateway von Microsoft. Was auch sonst. Er lachte und meinte, ich solle doch einfach mal hinein schauen.</p>
<p>Das tat ich dann auch. Und aus dem leicht irritierten Blick wurde recht z&#252;gig ein ausgewachsener WTF?!-Blick. Denn das, was ich hier tats&#228;chlich zum UAG finden konnte, umfasste maximal eine Handvoll Seiten. Der Rest (genau wie die sp&#228;rlichen Informationen zum UAG) sind aus der englischen Wikipedia zusammenkopierte Artikel inkl. Screenshots. Aber nicht etwa zum Thema, sondern zu allen nur denkbaren Virenscannern. Fein s&#228;uberlich heraus kopiert und in Buchform gedruckt. Ich fand Informationen zu Mcafee, Norton Antivirus, LinuxShield und wei&#223; der Geier was sonst noch alles. Nur nahezu nichts zum UAG.</p>
<p>Das Buch kostet bei Amazon 76,99 Euro. Und als Gegenwert erh&#228;lt man Inhalte, die nicht nur &#252;berhaupt nichts mit dem Thema zu tun haben sondern auch noch nach Belieben kostenlos in der Wikipedia nachgelesen werden k&#246;nnen. Wenn man genau hinschaut, wird man auf dem Titel auch den interessanten Vermerk entdecken: High Quality Content by Wikipedia articles! Was man definitiv wortw&#246;rtlich nehmen darf: Das Buch beinhaltet ausschlie&#223;lich Wikipedia-Inhalte.</p>
<p>Wer sich also zum Thema Unified Access Gateway informieren m&#246;chte, sollte definitiv die Finger von diesem Buch lassen. Und das gleiche d&#252;rfte f&#252;r s&#228;mtliche B&#252;cher der &#8220;Autoren&#8221; Lambert M. Surhone, Miriam T. Timpledon, und Susan F. Marseken gelten. L&#228;sst man sich die (verdammt umfangreiche) <a href="http://www.amazon.de/s/qid=1288191497/ref=sr_pg_1?ie=UTF8&amp;rh=n:!54071011,i:english-books,p_27:Lambert%20M.%20Surhone&amp;page=1">Liste der B&#252;cher</a> dieser &#8220;Autoren&#8221; bei Amazon anzeigen, wird man auf jedem einzelnen Buch exakt diesen Hinweis finden: High Quality Content by Wikipedia articles! Mein neues Synonym f&#252;r: Zusammengeklauter Schrott.</p>
<p><strong>Update:</strong> Beim Schreiben dieses Beitrages kam mir die ganze Geschichte merkw&#252;rdig bekannt vor und ich habe mich kurz mit Herrn Google unterhalten. Und siehe da, ich hatte tats&#228;chlich schon einmal <a href="http://www.sinnfrei.ch/wordpress/?p=2169">davon gelesen</a>. Und auch die deutsche Wikipedia widmet diesen Verlagen bereits einen eigenen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/VDM_Publishing">Artikel</a>. Bin jetzt echt neugierig, in welchem Buch dieses Verlages dieser spezielle Artikel auftauchen k&#246;nnte.</p>
News zu und rund um Google+ gibt es bei <a href="http://gplustoday.de">Google Plus Today</a>.]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Junge Union Berlin w&#252;nscht sich Verbot von Pornografie</title>
		<link>http://www.xsized.de/2010/07/junge-union-berlin-wuenscht-sich-verbot-von-pornografie/</link>
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		<pubDate>Fri, 16 Jul 2010 06:56:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>XSized</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es gibt wirklich eine Menge Themen, die politisch diskutiert werden sollten und bei denen sich junge Menschen gern einmischen sollten. Die Junge Union Berlin allerdings schafft es wieder einmal, mit einer Pressemitteilung eine Sinnlos-Diskussion anzuzetteln und zeigt, wie weit weg man selbst in jungen Jahren von wirklich wichtigen Themen sein kann. Es ist v&#246;llig unverst&#228;ndlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt wirklich eine Menge Themen, die politisch diskutiert werden sollten und bei denen sich junge Menschen gern einmischen sollten. Die Junge Union Berlin allerdings schafft es wieder einmal, mit einer <a href="http://www.netzpolitik.org/2010/junge-union-berlin-fordert-pornographieverbot/">Pressemitteilung</a> eine Sinnlos-Diskussion anzuzetteln und zeigt, wie weit weg man selbst in jungen Jahren von wirklich wichtigen Themen sein kann.</p>
<blockquote><p>Es ist v&#246;llig unverst&#228;ndlich wie viele Politikerinnen und Politiker (auch der CDU/CSU) tatenlos bleiben. Anstatt mit aller Macht nach technischen L&#246;sungen f&#252;r die Eind&#228;mmung der Pornografie zu suchen, wird &#252;ber die Meinungsfreiheit und Zensurfragen philosophiert. Dazu passt, dass eine interne BKA-Studie, die der Zeitung „Die Welt“ vorliegt, aufzeigt wie &#252;berfordert das BKA mit den derzeitigen Regelungen ist. Die L&#246;schungsbem&#252;hungen bei Kinderpornografie-Inhalten bleiben v&#246;llig wirkungslos. Die Maxime „L&#246;schen statt Sperren“ scheint nicht zu wirken. Wir haben als Junge Union auch lange gesagt, dass Sperrungen nutzlos, kontraproduktiv und zudem relativ leicht zu umgehen sind. Aber das Gleiche scheint f&#252;r die L&#246;schungsversuche zu gelten. Ein Umdenken muss her. Wir brauchen die Sperrung von kinderpornografischen Inhalten, wir fordern die Einrichtung wirksamer Altersbeschr&#228;nkungen gegen die Porno-Welle aus dem Internet, wir fordern Aufkl&#228;rungsprogramme f&#252;r Eltern und Kinder. Ziel muss ein effektives Pornografieverbot f&#252;r Jugendliche im Internet sein.</p></blockquote>
<p>Es ist per se schon mal ein starkes St&#252;ck, legale Erwachsenen-Pornografie in einer Pressemitteilung gemeinsam mit Bildern und Filmen von Kindesmissbrauch zu nennen und das eine mit dem anderen zu verbinden, das disqualifiziert automatisch. Dazu beruft man sich noch auf eine angebliche <a href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2010/07/15/schnell-sein-sollen-nur-die-anderen/">Studie des BKA</a>, bei der es sich in Wirklichkeit um eine <a href="http://www.golem.de/1007/76493.html">simple Statistik</a> handelt.</p>
<p>Auf den Punkt gebracht lautet die Kernaussage der Pressemitteilung:</p>
<blockquote><p>Wir haben schon immer gesagt, dass Sperren nichts bringen. Das BKA kriegt es aber nicht auf die Reihe, Inhalte l&#246;schen zu lassen, deshalb sollten wir lieber eine v&#246;llig unwirksame Methode zur&#252;ckgreifen und doch sperren. Und wenn wir grad dabei sind, kann gleich die ganze schmutzige Pornografie weg.</p></blockquote>
<p>Liebe Kids der jungen Union Berlin. Es ist l&#246;blich, dass ihr etwas bewegen und Euch deshalb in die Politik einmischen wollt. Aber wie w&#228;rs, wenn ihr euch mal wichtigen Themen widmet statt euch vor den Karren des BKA spannen zu lassen und dabei noch den Versuch zu unternehmen, Erwachsene bevormunden zu wollen? Wer solch <a href="http://www.netzpolitik.org/2010/junge-union-berlin-erklart-idee-ihres-pornographie-verbotes/">reaktion&#228;ren Unfug</a> verbreitet und sich damit auf die Stufe so mancher Gottesstaaten stellt muss sich nicht wundern, wenn er nicht ernst genommen wird. Und wer legale Pornografie auf die gleiche Stufe stellt wie die Dokumentation von Kindesmissbrauch, der hat in meinen Augen definitiv den Schuss nicht geh&#246;rt. Ganz abgesehen davon, dass eure logischen Schlussfolgerungen ein klein wenig verquer sind. Und noch eine wichtige Erkenntnis f&#252;r Euch: Selbstbefriedigung sorgt definitiv nicht f&#252;r R&#252;ckenmarkschwund. Ist wissenschaftlich erwiesen, nur vielleicht noch nicht bis zu euch vorgedrungen. Und Sex macht Spa&#223;. Auch au&#223;erhalb der Ehe. Probiert es mal aus.</p>
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		<title>Mein Beitrag zur Gesundheitsreform</title>
		<link>http://www.xsized.de/2010/07/mein-beitrag-zur-gesundheitsreform/</link>
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		<pubDate>Wed, 14 Jul 2010 19:06:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>XSized</dc:creator>
				<category><![CDATA[aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[nervend]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitsreform]]></category>
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		<description><![CDATA[Alle paar Jahre erleben wir hierzulande regelm&#228;&#223;ig eine Aktion der jeweiligen Regierung, die von den T&#228;tern gern als &#8220;Gesundheitsreform&#8221; bezeichnet wird. Sobald das Thema wieder einmal auf den Tisch kommt, wei&#223; allerdings bereits vorab eigentlich jeder, worauf es hinaus laufen wird: Leistungen werden gek&#252;rzt und Beitr&#228;ge werden erh&#246;ht. So auch (selbstverst&#228;ndlich) in der aktuellen &#8220;Gesundheitsreform&#8221;. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Alle paar Jahre erleben wir hierzulande regelm&#228;&#223;ig eine Aktion der jeweiligen Regierung, die von den T&#228;tern gern als &#8220;Gesundheitsreform&#8221; bezeichnet wird. Sobald das Thema wieder einmal auf den Tisch kommt, wei&#223; allerdings bereits vorab eigentlich jeder, worauf es hinaus laufen wird: Leistungen werden gek&#252;rzt und Beitr&#228;ge werden erh&#246;ht.</p>
<p>So auch (selbstverst&#228;ndlich) in der aktuellen &#8220;Gesundheitsreform&#8221;. Die <a href="http://www.shortnews.de/id/839231/Gesundheitssystem-Gesetzlich-Versicherte-muessen-mit-hoeheren-Kosten-rechnen">Beitr&#228;ge werden von 14,9 auf 15,5% erh&#246;ht</a>. Zudem k&#246;nnen Krankenkassen die Zusatzbeitr&#228;ge, die bislang maximal 1% des Bruttoeinkommens betragen durften, nun frei festlegen, eine Deckelung gibt es nicht mehr. Sollten diese Zusatzbeitr&#228;ge &#252;ber 2% des Bruttoeinkommens betragen, soll irgend eine steuerliche Erleichterung erfunden werden, Details hierzu gibt es allerdings noch keine.</p>
<p>Wer sich fragt, was diese Zusatzbeitr&#228;ge sollen, wird schnell dahinter kommen, wenn er sich die Aufteilung der Beitr&#228;ge anschaut: die 15,5% Beitrag werden sowohl vom Arbeitgeber (8,2%) als auch vom Arbeitnehmer (7,3%) getragen. Zusatzbeitr&#228;ge allerdings gehen allein zu Lasten des Versicherten. Bevor also eine Erh&#246;hung der eigentlichen Beitr&#228;ge erforderlich w&#228;re (was Versicherte und Wirtschaft gleicherma&#223;en belastet), k&#246;nnen die Krankenversicherungen nun erst einmal durch Zusatzbeitr&#228;ge die Versicherten selbst zur Kasse bitten. Der zu erwartende Widerstand d&#252;rfte also weitaus geringer ausfallen&#8230;</p>
<p>Die so genannte &#8220;Gesundheitsreform&#8221; geht selbstverst&#228;ndlich wieder einmal mit Leistungsk&#252;rzungen einher, aktuell ist <a href="http://www.news.de/politik/855064847/zankapfel-homoeopathie/1/">bekannt</a>, dass hom&#246;opathische Behandlungen und Medikamente am besten nicht mehr von den Krankenkassen &#252;bernommen werden sollen. &#220;ber Sinn und Unsinn von Hom&#246;opathie wird nach wie vor <a href="http://www.spreeblick.com/2010/07/14/homoophobie-die-placebo-debatte/">energisch gestritten</a>, letztlich scheint mir das in erster Linie eine religi&#246;s ausgepr&#228;gte Diskussion zu sein. Einsparungspotential dieser Ma&#223;nahme? Unbekannt. Von ein paar Millionen Euro ist die Rede, genaue Zahlen konnte ich leider nicht finden.</p>
<p>&#220;berhaupt ist es schwierig, echte und aktuelle Zahlen zu finden. Mich pers&#246;nlich interessierte zum Beispiel mal, wie viel die Krankenkassen in Deutschland einnehmen und wof&#252;r das Geld ausgegeben wird. Eine <a href="http://www.gbe-bund.de/gbe10/express.prc_expr?p_aid=53642602&amp;p_uid=gastg&amp;p_sprachkz=D&amp;p_var=0&amp;nummer=627&amp;p_indsp=&amp;p_ityp=H&amp;p_hlpnr=2&amp;p_lfd_nr=5&amp;p_sprache=D&amp;p_news=&amp;p_janein=J">Quelle</a> konnte ich aufst&#246;bern, allerdings nur Zahlen bis zum Jahr 2007 finden. Nachfolgend mal ein Screenshot.</p>
<p><a href="http://www.xsized.de/wp-content/uploads/2010/07/KVAusgaben.png" rel="lightbox[2811]" title="KVAusgaben"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2812" title="KVAusgaben" src="http://www.xsized.de/wp-content/uploads/2010/07/KVAusgaben-480x368.png" alt="" width="480" height="368" /></a></p>
<p>Was mir als erstes aufgefallen ist: Die Verwaltungskosten der Krankenkassen machen den viert gr&#246;&#223;ten Posten aus (8,13 Mrd. Euro in 2007). An erster Stelle stehen die Krankenhausbehandlungen, gefolgt von den Ausgaben f&#252;r Medikamente. Und gerade Punkt 2 bietet eine Menge Einsparungspotential, auf die ausufernden Kosten bei den Arzneimitteln wird schon seit Jahren <a href="http://www.tagesschau.de/inland/kassenkosten100.html">hingewiesen</a>. Da w&#228;re zum Beispiel die Frage, weshalb f&#252;r Medikamente im Gegensatz zu Lebensmitteln nicht 7 sondern 19% Mehrwertsteuer abzuf&#252;hren sind. Einsparungspotential <a href="http://www.tagesschau.de/inland/kassenkosten102.html">2,5-3Mrd. Euro j&#228;hrlich</a>. Jedenfalls f&#252;r die Krankenkassen.</p>
<p>Einsparungspotential gibt es hier aber auch in anderer Hinsicht: Medikamente sind in Deutschland in der Regel wesentlich teurer als beispielsweise im europ&#228;ischen Ausland. In manchen F&#228;llen wird sogar von 2-3fachen Preisen gesprochen, was sicher nicht die Regel ist, aber oft vorkommt. Die auffallend h&#246;heren Preise in Deutschland sind darauf zur&#252;ck zu f&#252;hren, dass die Pharmaunternehmen die Preise f&#252;r ihre Produkte hierzulande frei festlegen k&#246;nnen, was in anderen L&#228;ndern so nicht m&#246;glich ist. Als &#196;nderungsvorschlag ist im Gespr&#228;ch, hier Verhandlungen zwischen Kassen und Pharmaunternehmen vorzuschreiben und eine freie Preisgestaltung nur dann zu gestatten, wenn die Verhandlungen scheitern. Wer glaubt daran, dass unter solch einem Vorzeichen erfolgreiche Verhandlungen m&#246;glich sind, hm?</p>
<p>Verschiedentlich ist auch zu lesen, dass die Verschlechterung der finanziellen Situation der Krankenkassen (die im Jahr 2009 1,4 Mrd. Euro <a href="http://www.domradio.de/news/65739/krankenkassen-ueberschuesse-caritas-fuer-ueberdenken-der-gesundheitsreform.html">&#220;bersch&#252;sse erwirtschaftet</a> haben) vordergr&#252;ndig auf schlichte Preiserh&#246;hungen zur&#252;ck zu f&#252;hren seien. <a href="http://www.handelsblatt.com/meinung/gastbeitraege/gesundheitsreform-mit-roesler-gibt-es-kein-wunder-von-berlin;2613607">Von 6 Mrd. Euro in 6 Monaten ist die Rede</a> (wof&#252;r ich aber keine belastbaren Zahlen finden konnte).</p>
<p>Fakt ist: Das Gesundheitswesen ist ein Selbstbedienungsladen, die Kosten daf&#252;r zahlen wir. Die Qualit&#228;t (und auch der Umfang) dessen, was man f&#252;r die zu zahlenden Beitr&#228;ge erwarten kann, sinkt seit Jahren best&#228;ndig, die Preise hingegen steigen unaufh&#246;rlich. Medikamentenzuzahlungen, Praxisgeb&#252;hr, Zusatzgeb&#252;hren&#8230; ein Ende ist nicht in Sicht. Es g&#228;be verdammt viele Punkte, an denen man ansetzen k&#246;nnte (von denen ich hier nur ein paar genannt habe), wenn man es denn tats&#228;chlich wollte. Dann k&#228;me vielleicht auch tats&#228;chlich mal so etwas wie eine Reform dabei heraus.</p>
<p>Das, was jetzt &#8220;Gesundheitsreform&#8221; genannt wird, ist hingegen nicht einmal ein Ref&#246;rmchen. Es ist, um es mal ganz nett und vorsichtig zu formulieren, Verarsche.</p>
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		<title>Blizzard macht den R&#252;ckzieher</title>
		<link>http://www.xsized.de/2010/07/blizzard-macht-den-rueckzieher/</link>
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		<pubDate>Sat, 10 Jul 2010 11:41:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>XSized</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nachdem Blizzards Idee, in den Foren nur noch Realnamen zuzulassen auf harsche Kritik in der Community gesto&#223;en ist (allein im deutschen Forum &#252;ber 600 Seiten mit &#252;berwiegend sehr kritischen Antworten), macht Blizzard nun den R&#252;ckzieher. Mike Morhaime, CEO und Mitgr&#252;nder von Blizzard, schreibt in einem offenen Brief: &#8220;Ich m&#246;chte mit euch allen &#252;ber unseren Wunsch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem Blizzards Idee, <a href="http://www.xsized.de/blizzard-goes-facebook/">in den Foren nur noch Realnamen zuzulassen</a> auf harsche Kritik in der Community gesto&#223;en ist (allein im <a href="http://forums.wow-europe.com/thread.html?topicId=13816898570&amp;sid=3">deutschen Forum</a> &#252;ber 600 Seiten mit &#252;berwiegend sehr kritischen Antworten), macht Blizzard nun den <a href="http://www.golem.de/1007/76363.html">R&#252;ckzieher</a>.</p>
<p>Mike Morhaime, CEO und Mitgr&#252;nder von Blizzard, schreibt in einem <a href="http://forums.wow-europe.com/thread.html?topicId=13817050119&amp;sid=3">offenen Brief</a>:</p>
<blockquote><p>&#8220;Ich m&#246;chte mit euch allen &#252;ber unseren Wunsch sprechen, die Blizzard-Foren zu einem besseren Ort f&#252;r Diskussionen &#252;ber unsere Spiele zu machen. Wir sind kontinuierlich durch euer Feedback gegangen und haben untereinander eure Bedenken bez&#252;glich der Nutzung realer Namen in den Foren besprochen. Wir haben zu diesem Zeitpunkt entschieden, dass es nicht n&#246;tig sein wird, reale Namen f&#252;r das Verfassen von Beitr&#228;gen in den offiziellen Blizzard-Foren zu nutzen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Nun, die Bedenken der Community wurden offensichtlich einmal ernst genommen. Und sicherlich wird der Hinweis, was man so alles <a href="http://asnowstormbyanyothername.blogspot.com/">&#252;ber Blizzard-Mitarbeiter im Netz finden</a> kann, wenn man denn ihren richtigen Namen kennt, hier bei der Entscheidungsfindung keinen geringen Anteil gehabt haben. Neben der Tatsache, dass es wenig Sinn f&#252;r ein Unternehmen macht, so eine gro&#223;e Zahl der Menschen gegen sich aufzubringen, die einem letztlich das Gehalt zahlen.</p>
<p>Was bleiben wird ist die <a href="http://eu.battle.net/realid/">RealID</a>, der richtige Name jedes Spielers wird also weiterhin Freunden und deren Freunden im Battle.net angezeigt und nach wie vor ist nicht vermeidbar, dass Freunde und deren Freunde &#252;ber jede Eurer Aktionen in einem Blizzard-Spiel genauestens informiert sind. Hier ist meiner Meinung nach definitiv ein OptIn-Verfahren erforderlich. Ich will selbst entscheiden, ob Freunde meiner Freunde erfahren d&#252;rfen, wer ich bin und ich will selbst entscheiden, ob jemand wissen soll, was ich wann in welchem Spiel tue.</p>
<p>Es ist also nicht komplett ausgestanden, das war lediglich ein Teilerfolg, wenn auch ein wichtiger. Und das obwohl &#8220;zu diesem Zeitpunkt&#8221; durchaus danach klingt, als wolle man sich diese Option offen halten.</p>
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		<title>Blizzard goes Facebook</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 08:55:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>XSized</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Manchmal frage ich mich tats&#228;chlich, weshalb eigentlich immer wieder Unternehmen meinen, auf den Social Media-Zug aufspringen zu m&#252;ssen. J&#252;ngstes (und f&#252;r mich herausragend negatives) Beispiel ist Blizzard. Begonnen hat das Ganze mit den Character-Aktivit&#228;ten f&#252;r World of Warcraft-Spieler. Eine Menge von dem, was der Character eines Spieles online veranstaltet hat, l&#228;sst sich im Arsenal nachvollziehen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal frage ich mich tats&#228;chlich, weshalb eigentlich immer wieder Unternehmen meinen, auf den Social Media-Zug aufspringen zu m&#252;ssen. J&#252;ngstes (und f&#252;r mich herausragend negatives) Beispiel ist Blizzard.</p>
<p>Begonnen hat das Ganze mit den <a href="http://eu.wowarmory.com/character-feed.xml?r=Arygos&amp;cn=M%C3%ADstress">Character-Aktivit&#228;ten</a> f&#252;r World of Warcraft-Spieler. Eine Menge von dem, was der Character eines Spieles online veranstaltet hat, l&#228;sst sich im Arsenal nachvollziehen, auf Wunsch sogar per RSS-Feed. Ganz ehrlich: Muss ich nicht haben. Aber das war nur der Anfang&#8230;</p>
<p>Wesentlich tiefgreifender finde ich das, was Blizzard mit dem neuen <a href="http://eu.battle.net/realid/">Battle.net Freundschaftssystem</a> einf&#252;hrt:</p>
<ul>
<li><strong>Richtige Namen f&#252;r Freunde</strong> Eure Freunde erscheinen unter ihrem richtigen Namen auf eurer Freundesliste, zusammen mit allen Charakteren, die sie spielen. Vorbei sind die Tage, an denen ihr euch merken musstet, welcher Freund welcher ist. Ihr seht die richtigen Namen eurer Freunde auch dann, wenn ihr chattet, im Spiel kommuniziert oder deren Charakterprofile betrachtet.</li>
<li><strong>Spiele&#252;bergreifender Chat</strong> Mit dem Freundschaftssystem k&#246;nnt ihr in allen unterst&#252;tzten Blizzard-Spielen Spiel-, Realm- und Fraktions&#252;bergreifend mit euren Freunden chatten. Ihr befindet euch in World of Warcraft und sucht nach weiteren Spielern f&#252;r euren Eiskronenzitadelle-Schlachtzug? Werft einen Blick auf eure Freundesliste, &#252;berpr&#252;ft wer online ist und ihr findet mit Sicherheit einige Gildenmitglieder, die gerade ein gewertetes 2v2-Match in StarCraft II spielen. Mit dem Freundschaftssystem k&#246;nnt ihr sie leicht erreichen und einladen.</li>
<li><strong>&#8220;Rich presence&#8221;-Technologie</strong> In eurer Freundesliste stehen euch weitere Informationen &#252;ber eure Freunde zur Verf&#252;gung. Findet heraus, was sie gerade machen sowie welche Spiele und Modes sie gerade spielen, all das in Echtzeit. Ladet den Kumpel, der grade in Dalaran herumsitzt, dazu ein, StarCraft II zu spielen, ohne bef&#252;rchten zu m&#252;ssen, dass ihr ihn bei einem Schlachtzug oder einem hei&#223;en Gefecht um Tausendwinter st&#246;rt.</li>
<li><strong>Seht alle Charaktere eurer Freunde</strong> Wenn ihr zustimmt, im Freundschaftssystem mit einem anderen Spieler befreundet zu seine, k&#246;nnt ihr beide anschlie&#223;end automatisch jeweils alle Charaktere des anderen in eurer Liste sehen. Dies gilt auch f&#252;r alle Charaktere, die beide in zuk&#252;nftigen Blizzard-Spielen erstellen werden, damit verbessert ihr euer soziales Netzwerk und bleibt immer in Verbindung mit den Leuten, mit denen ihr gerne zusammen spielt.</li>
</ul>
<p>Im Klartext hei&#223;t das: Spieler, die auf meiner Freundesliste stehen, wissen alles &#252;ber mich. Meinen vollen Vor- und Nachnamen, wann ich mit welchem Character in welchem Spiel auf welchem Server online bin und so weiter. Man wird also in Zukunft sehr genau &#252;berlegen, wen man auf seiner Freundesliste haben m&#246;chte. Privatsph&#228;re ist gelaufen, mal einfach just for fun unerkannt mit einem kleinen Char questen geht nicht mehr. Selbst in einem anderen (Blizzard-) Spiel kann man sich nicht mehr verstecken. In meinen Augen ein Unding. Daher gibts nur eine Konsequenz f&#252;r mich: eine leere Freundesliste.</p>
<p>Die Krone setzt Blizzard dem Ganzen nun mit seiner <a href="http://forums.wow-europe.com/thread.html?topicId=13816898570&amp;sid=3">gestrigen Ank&#252;ndigung</a> auf:</p>
<blockquote><p>&#8220;Die erste und wichtigste &#196;nderung ist, dass in naher Zukunft alle Teilnehmer in den offiziellen Blizzard-Foren ihre Beitr&#228;ge und Antworten mit ihrem richtigen Vor- und Nachnamen verfassen werden. Zus&#228;tzlich werden sie die M&#246;glichkeit haben, auch den Namen ihres Hauptcharakters anzeigen zu lassen. Diese &#196;nderung wird zun&#228;chst in allen StarCraft II-Foren in Kraft treten, wenn die neue Community-Seite vor dem Erscheinen des Spiels am 27. Juli ver&#246;ffentlicht wird. Die World of Warcraft-Seite und die zugeh&#246;rigen Foren werden folgen, wenn das Erscheinen von Cataclysm n&#228;her r&#252;ckt. Bestimmte klassische Foren, wie zum Beispiel die klassischen Battle.net-Foren, werden unver&#228;ndert bleiben.&#8221;</p></blockquote>
<p>Vielen Dank, das muss ich nicht haben. Mach&#8217;s gut Blizzard-Forum, wir hatten eine sch&#246;ne Zeit. Aber meinen kompletten Namen m&#246;chte ich definitiv NICHT im Forum lesen, daher werde ich maximal noch passiver Konsument sein, wenn es denn in Zukunft noch gro&#223; etwas zu konsumieren geben wird.</p>
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		<title>Neues von Marions Kochbuch</title>
		<link>http://www.xsized.de/2010/04/neues-von-marions-kochbuch/</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Apr 2010 05:59:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>XSized</dc:creator>
				<category><![CDATA[kranke welt]]></category>
		<category><![CDATA[nervend]]></category>
		<category><![CDATA[Abmahnung]]></category>
		<category><![CDATA[Abzocke]]></category>
		<category><![CDATA[Broetchengate]]></category>
		<category><![CDATA[Marions Kochbuch]]></category>

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		<description><![CDATA[Lange war es still um Marions Kochbuch, erstaunlich still. Doch seit gestern ist bekannt: Es war nur eine Pause. René berichtet auf Nerdcore von einer neuen Abmahnung der Betreiber des Online-Kochbuchs, diesmal wurde ein W&#252;rstchenfoto abgemahnt. Die Kosten scheinen sich wieder in &#228;hnlichem Rahmen zu bewegen wie bereits in der Vergangenheit. Auch ich h&#228;tte gedacht, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Lange war es still um <a href="http://www.xsized.de/?s=Marions+Kochbuch">Marions Kochbuch</a>, erstaunlich still. Doch seit gestern ist bekannt: Es war nur eine Pause.</p>
<p>René <a href="http://www.nerdcore.de/wp/2010/04/25/marions-kochbuch-mahnt-wieder-ab/">berichtet auf Nerdcore</a> von einer neuen Abmahnung der Betreiber des Online-Kochbuchs, diesmal wurde ein W&#252;rstchenfoto abgemahnt. Die Kosten scheinen sich wieder in &#228;hnlichem Rahmen zu bewegen wie bereits in der Vergangenheit.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/xsized/475473007/"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2528" title="W&#252;rstchen" src="http://www.xsized.de/wp-content/uploads/2010/04/475473007_1bf514a7f9-480x307.jpg" alt="W&#252;rstchen, Bratwurst" width="480" height="307" /></a></p>
<p>Auch ich h&#228;tte gedacht, dass einerseits die Deckelung der Abmahngeb&#252;hren so langsam mal greifen m&#252;ssten, andererseits bin ich etwas erstaunt, dass sich noch nicht herum gesprochen zu haben scheint, dass man bei Bildmaterial zur Sicherheit besser auf <a href="http://www.flickr.com/search/?q=W%C3%BCrstchen&amp;l=cc&amp;ss=2&amp;ct=0&amp;mt=all&amp;w=all&amp;adv=1">so etwas</a> zur&#252;ckgreifen sollte. Schon, um Futterknipsern kein Futter zu geben&#8230;</p>
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		<item>
		<title>Der deutsche Schwachsinn rund um Google Analytics</title>
		<link>http://www.xsized.de/2009/12/der-deutsche-schwachsinn-rund-um-google-analytics/</link>
		<comments>http://www.xsized.de/2009/12/der-deutsche-schwachsinn-rund-um-google-analytics/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 08 Dec 2009 12:36:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>XSized</dc:creator>
				<category><![CDATA[aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[nervend]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[google]]></category>
		<category><![CDATA[Google Analytics]]></category>
		<category><![CDATA[kranke welt]]></category>

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		<description><![CDATA[Es geistert ja schon seit einigen Tagen die Meldung durchs Netz, dass die obersten Datenschutz-Aufsichtsbeh&#246;rden einen Beschluss erlassen haben, nach dem Analysen der WebSite-Nutzung auf der Basis vollst&#228;ndiger IP-Adressen nur zul&#228;ssig sind, sofern die Nutzer bewusst und eindeutig einwilligen, bevor die Daten erhoben werden. Dies wird damit begr&#252;ndet, dass IP-Adressen personenbezogene Daten sind. Das ist, mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es geistert ja schon seit einigen Tagen die Meldung durchs Netz, dass die obersten Datenschutz-Aufsichtsbeh&#246;rden einen Beschluss erlassen haben, nach dem Analysen der WebSite-Nutzung auf der Basis vollst&#228;ndiger IP-Adressen nur zul&#228;ssig sind, sofern die Nutzer bewusst und eindeutig einwilligen, <em>bevor</em> die Daten erhoben werden. Dies wird damit begr&#252;ndet, dass IP-Adressen personenbezogene Daten sind.</p>
<p>Das ist, mit Verlaub, in dieser Form zun&#228;chst erst einmal vollkommener Schwachsinn.</p>
<p>IP-Adressen sind f&#252;r den Betreiber einer WebSite oder eines Internet-Services NICHT personenbezogen. Der Betreiber eines solchen Dienstes kann die IP-Adresse eines Nutzers keiner Identit&#228;t zuordnen. Die M&#246;glichkeit ist praktisch nicht gegeben, es sei denn, der Nutzer hinterl&#228;sst w&#228;hrend der Verwendung einer bestimmten IP-Adresse seine pers&#246;nlichen Daten. Und selbst dann ist die M&#246;glichkeit der Zuordnung in den meisten F&#228;llen nur von kurzer Dauer, sp&#228;testens nach 24h werden die meisten Internetnutzer mit einer komplett neuen IP-Adresse unterwegs sein. Zudem ist eine M&#246;glichkeit der Zuordnung auch dann nicht gegeben, wenn sich mehrere Benutzer einen Internetanschluss teilen (wie zum Beispiel in Universit&#228;ten, Internetcafes, Wohnheimen, Unternehmen etc.), da in diesem Fall all diese Nutzer mit identischer Adresse unterwegs sind. Selbst in vielen Haushalten ist eine eindeutige Zuordnung nicht m&#246;glich, da sehr h&#228;ufig mehr als eine Person den Internetanschluss nutzt. Selbst in der Rechtssprechung wurde diesem Umstand in der Vergangenheit wiederholt Rechnung getragen.</p>
<p>Allein die M&#246;glichkeit, dass ich denn die Identit&#228;t einer Person ermitteln <em>k&#246;nnte</em>, wenn ich denn den dazu erforderlichen Rechtsweg beschreiten <em>w&#252;rde</em>, macht aus einer IP-Adresse noch lange kein personenbezogenes Datum. Die Tatsache, dass irgendwo der 10.05.1970 gespeichert ist, macht dieses Datum auch noch nicht zu einem personenbezogenen Datum, auch wenn man anhand dieses Termins mit Hilfe einer anderen Datenbank nach Beschreiten des Rechtsweges meinen Geburtstag herausfinden kann. Zumindest nach meinem Verst&#228;ndnis.</p>
<p>Unsere obersten Datensch&#252;tzer weisen in ihrem <a href="http://www.lfd.m-v.de/dschutz/beschlue/Analyse.pdf">Beschluss vom 26.11.09</a> (pdf) auf folgende Bedingungen hin:</p>
<ul style="margin-top: 0px; margin-right: 0px; margin-bottom: 15px; margin-left: 0px; text-align: justify; padding: 0px;" type="DISC">
<blockquote>
<li style="margin-top: 0px; margin-right: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 30px; list-style-type: square; list-style-position: initial; list-style-image: initial; padding: 0px;"><em style="font-style: italic;">Personenbezogene Daten eines Nutzers d&#252;rfen ohne Einwilligung nur erhoben und verwendet werden, soweit dies erforderlich ist, um die Inanspruchnahme von Telemedien zu erm&#246;glichen und abzurechnen. Jede dar&#252;ber hinausgehende Nutzung bedarf der Einwilligung der Betroffenen.</em></li>
<li style="margin-top: 0px; margin-right: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 30px; list-style-type: square; list-style-position: initial; list-style-image: initial; padding: 0px;"><em style="font-style: italic;">Die Analyse des Nutzungsverhaltens unter Verwendung vollst&#228;ndiger IP-Adressen (einschlie&#223;lich einer Geolokalisierung) ist aufgrund der Personenbeziehbarkeit dieser Daten daher nur mit bewusster, eindeutiger Einwilligung zul&#228;ssig. Liegt eine solche Einwilligung nicht vor, ist die IP-Adresse vor jeglicher Auswertung so zu k&#252;rzen, dass eine Personenbeziehbarkeit ausgeschlossen ist.<br />
(&#8230;)</em></li>
</blockquote>
</ul>
<p>Diese Bedingungen werden aus meiner technisch begr&#252;ndeten Sichtweise erf&#252;llt, speziell der erste Punkt. F&#252;r Betreiber einer WebSite oder eines Online-Dienstes ist die IP-Adresse eben kein personenbezogenes Datum, wie ich weiter oben schon erl&#228;utert habe. Insofern ist der 2. Punkt meiner Meinung nach schon genau aus diesem Grund obsolet. Meine Meinung ist hier sicherlich nicht zwingend rechtsg&#252;ltig, ich betrachte dies, wie schon angesprochen, rein technisch. Dass Gesetze und Rechtsprechung von realen Situationen und Bedingungen durchaus abweichen, ist sicher jedem bekannt.</p>
<p>Vollkommen anders sieht der Sachverhalt bei reinen Zugangsanbietern aus. F&#252;r diese ist die IP-Adresse ein pers&#246;nliches Datum, da sie die Adresse unmittelbar einem Anschlussinhaber zuordnen k&#246;nnen (mit den oben beschriebenen Einschr&#228;nkungen). Paradox ist hier nun in meinen Augen, dass genau Zugangsanbieter die Daten erheben und speichern <em>m&#252;ssen</em>, obwohl sie es laut Datensch&#252;tzern nach dem TMG nicht d&#252;rften. Klarheit und Rechtssicherheit ist etwas anderes.</p>
<p>Leider habe ich einen Link &#8220;verlegt&#8221;, der in meinen Augen durchaus recht deutlich eine gewisse Unsinnigkeit dieser Diskussion dokumentierte. Wenn ich ihn wiederfinde, reiche ich ihn nach. Sinngem&#228;&#223; stand dort auf der Seite, dass in den Lizenzbestimmungen zu Google Analytics zwar eine Verbindung von IP-Adressen mit anderen Daten ausgeschlossen wird, aber ebenso die M&#246;glichkeit einer &#196;nderung dieser Bestimmungen best&#252;nde. (<a href="http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2009-11/google-analytics-datenschutz?page=2">hier</a> noch dokumentiert von der Zeit)</p>
<p>Dieses Argument ist f&#252;r mich der gr&#246;&#223;te Unfug &#252;berhaupt. Wollte man diesem Argument folgen, dann k&#246;nnte man rechtliche Bedenken gegen Alles und Jeden anmelden, da die Klausel, dass &#196;nderungen m&#246;glich sind, in s&#228;mtlichen AGB enthalten sind, die ich zu Gesicht bekommen habe.</p>
<p>Es gibt jede Menge weitere Argumente, die deutlich zeigen, wie unsinnig dieser Vorsto&#223; gegen die Anbieter von Analysewerkzeugen ist. Ein Beispiel w&#228;ren die h&#228;ufig angesprochenen Logfiles, die jeder Webhoster anlegt. Laut Datensch&#252;tzern ist die Speicherung der IP-Adressen in Logfiles nicht zul&#228;ssig, laut verschiedenen Gerichtsurteilen ist der Hoster jedoch dazu verpflichtet. Was ist nun korrekt? Wer hat Recht?</p>
<p>Spinnt man das Thema zu Ende, wird bald Schluss sein mit dem Einbetten von Youtube-Videos oder Flickr-Fotos. Da dr&#252;ben wird ja getrackt, das ist evil, haben wir ja gerade gelernt. Was sonst noch auf uns zukommen k&#246;nnte, will ich mir mal gar nicht ausmalen.</p>
<p>Ich pers&#246;nlich gewinne in letzter Zeit verst&#228;rkt den Eindruck, dass die Datensch&#252;tzer gern solche Dinge heran ziehen, um eine gewisse Notwendigkeit ihrer Funktion an sich unter Beweis zu stellen (wobei ich die Notwendigkeit an sich ja nicht einmal in Frage stelle). Aber mich beschleicht immer mehr der Eindruck, dass mit solchem Gepolter wie aktuell rund um die Tracking-Dienste und speziell rund um Google Analytics nur davon abgelenkt werden soll, dass an anderen Stellen wie beispielsweise beim <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/SWIFT-Abkommen-zum-Transfer-von-Bankdaten-an-US-Behoerden-beschlossen-872553.html">SWIFT-Abkommen</a> Totalversagen an der Tagesordnung ist. W&#228;ren da auch nur ansatzweise die Bestimmungen angemahnt und durchgesetzt worden, die man einem Betreiber einer popeligen Internetseite auferlegen will, h&#228;tte Deutschland gegen das Abkommen stimmen m&#252;ssen. Wir wissen, dass es nur zur Stimmenthaltung reichte&#8230;</p>
<p>Aber zur&#252;ck zu den Trackingdiensten.</p>
<p>Ich werde nat&#252;rlich keinesfalls irgendeine Empfehlung aussprechen, jeder Betreiber eines Online-Dienstes sollte da selbst entscheiden, wie er nun reagieren wird. Ich selbst wei&#223; es im Augenblick auch nicht und ich bin mir auch nicht ganz sicher, ob hier einfach nur mal wieder sehr hei&#223; gekocht und anschlie&#223;end lauwarm gegessen wird. Die Diskussion an sich zeigt mir aber, wie realit&#228;tsfremd hier von Theoretikern argumentiert wird und wie widerspr&#252;chlich die deutsche Rechtslage wieder einmal ist. Und ich muss eingestehen, dass mir solche Diskussionen mehr und mehr auf den Zeiger gehen, weil wir damit wieder einmal der L&#228;cherlichkeit preisgegeben werden. Datenschutz ist sicherlich auch in meinem Interesse, keine Frage. Welche Stilbl&#252;ten das allerdings inzwischen treibt, ist ganz sicher nicht mehr normal.</p>
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		<title>Gef&#228;hrliche &#220;berraschungseier?</title>
		<link>http://www.xsized.de/2008/08/gefaehrliche-ueberraschungseier/</link>
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		<pubDate>Fri, 08 Aug 2008 07:12:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>XSized</dc:creator>
				<category><![CDATA[nervend]]></category>
		<category><![CDATA[Ü-Eier]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
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		<description><![CDATA[Kinder von Politikern scheinen sehr dumm zu sein (nein, ich verzichte an dieser Stelle auf Hinweise und Spekulationen zum Thema Vererbung etc.), k&#246;nnen sie doch offenbar nicht zwischen Schokolade und Spielzeug unterscheiden. Denn exakt aus diesem Grund fordert die Kinderkommission des deutschen Bundestages eine strikte Trennung zwischen Spielzeug und Lebensmitteln. Was einem Verbot der &#220;-Eier [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kinder von Politikern scheinen sehr dumm zu sein (nein, ich verzichte an dieser Stelle auf Hinweise und Spekulationen zum Thema Vererbung etc.), k&#246;nnen sie doch offenbar nicht zwischen Schokolade und Spielzeug unterscheiden. Denn exakt aus diesem Grund fordert die Kinderkommission des deutschen Bundestages eine <a href="http://www.welt.de/wirtschaft/arti2294712/Politiker_wollen_das_Ueberraschungsei_verbieten.html">strikte Trennung zwischen Spielzeug und Lebensmitteln</a>. Was einem Verbot der &#220;-Eier gleichkommt.</p>
<p>Wenn ich mich mal auf die Schnelle an die Zeit zur&#252;ck erinnere, als mein Sohnemann sein erstes &#220;-Ei gemampft (und auch verschmiert) hatte: Nach dieser ersten Pr&#228;sentation hatte er den Bogen raus. Das braun/wei&#223;e kommt in die Schnute, das gelbe kriegt der Papa. Denn &#246;ffnen k&#246;nnen die Plastik-Eier so kleine Kinder ohnehin nicht. Und Kinder im &#8220;&#220;-Eier noch nicht selbst &#246;ffnen k&#246;nnen&#8221;-Alter werden in der Regel auch noch sch&#246;n von Mama oder Papa gef&#252;ttert oder zumindest beim Essen &#8220;&#252;berwacht&#8221;, somit ist die heraufbeschworene Gefahr eigentlich nicht existent.</p>
<p>Nat&#252;rlich ist mir bekannt, dass es diese Trennung zwischen Lebensmitteln und Spielzeug in den USA gibt (&#252;ber den gef&#252;hlten IQ der &#8220;typischen&#8221; US-B&#252;rger lasse ich mich jetzt allerdings nicht aus). Und eigentlich bin ich sogar daf&#252;r, dieses Verbot auch in Deutschland durchzusetzen. Meine Gr&#252;nde sind allerdings andere als die der Kinderkommission: Sollte ein solches Verbot tats&#228;chlich durchgesetzt werden, erwachen mit sehr gro&#223;er Wahrscheinlichkeit endlich eine Vielzahl Tiefschl&#228;fer mehr und stellen fest, welche schwachsinnigen Gesetze unsere Regierung auf den Weg bringt. Wenn Vorratsdatenspeicherung, biometrische Reisep&#228;sse und all das nicht f&#252;r den &#252;berf&#228;lligen Aufschrei sorgen konnten, das Verbot von &#220;-Eiern k&#246;nnte der ber&#252;hmte Tropfen sein. Auch wenn <a href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2008/08/07/was-machen-eigentlich-die-teletubbies/">Udo Vetter</a> zu Recht auf die Verfassungsrichter hinweist. Seine erg&#228;nzenden Ideen zu diesem Gesetz bef&#252;rworte ich, damit schaffen wir es vielleicht zur &#220;-Eier-Revolution. <img src='http://www.xsized.de/wp-content/plugins/tango-smilies/tango/face-wink.png' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>M&#246;glicherweise versucht aber auch grad nur mal wieder jemand das &#252;ble Sommerloch zu stopfen. Dennoch hat sich <a href="http://iufberlin.wordpress.com/2008/08/07/mit-kanonen-auf-spatzen-schiesen/">IUF</a> mal ernsthaft mit dem Thema auseinander gesetzt.</p>
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		<title>Missst&#228;nde am Arbeitsplatz</title>
		<link>http://www.xsized.de/2008/07/missstaende-am-arbeitsplatz/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Jul 2008 12:09:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>XSized</dc:creator>
				<category><![CDATA[nervend]]></category>
		<category><![CDATA[Abzocke]]></category>
		<category><![CDATA[Jobs]]></category>

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		<description><![CDATA[Manchmal ist es zum Aus-der-Haut-fahren: Der eigene Partner arbeitet in der Niederlassung eines gro&#223;en Konzerns und berichtet Tag f&#252;r Tag von Dingen, die w&#228;hrend der Arbeitszeit geschehen. Man sch&#252;ttelt den Kopf, fasst sich an denselben und fragt sich, wie derartige Vorf&#228;lle in der heutigen Zeit &#252;berhaupt m&#246;glich sind. Es sind keine wirklich gro&#223;en Sachen, nur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal ist es zum Aus-der-Haut-fahren: Der eigene Partner arbeitet in der Niederlassung eines gro&#223;en Konzerns und berichtet Tag f&#252;r Tag von Dingen, die w&#228;hrend der Arbeitszeit geschehen. Man sch&#252;ttelt den Kopf, fasst sich an denselben und fragt sich, wie derartige Vorf&#228;lle in der heutigen Zeit &#252;berhaupt m&#246;glich sind. Es sind keine wirklich gro&#223;en Sachen, nur unz&#228;hlig viele Kleinigkeiten und Unstimmigkeiten, Widerspr&#252;che und Unversch&#228;mtheiten, die auf Dauer wohl so ziemlich jeden zerm&#252;rben, der keine &#8220;Leck-mich-am-Arsch&#8221;-Fahne vor sich her tr&#228;gt.</p>
<p>Man m&#246;chte dar&#252;ber schreiben, die Dinge beim Namen nennen. Und wei&#223; genau: Schreibt man dar&#252;ber, f&#228;llt es sofort auf den Partner zur&#252;ck und der Job ist weg. &#8220;Naja,&#8221; k&#246;nnte man sagen, &#8220;wenn man in so einem Sch&#8230;-verein arbeiten muss kann man ja froh sein, wenn man da weg kann.&#8221; So einfach ist es leider nicht, wenn man auf den Job angewiesen ist und keine Alternative mal eben aus dem Hut zaubern kann. Also in der Situation steckt, in der sicherlich die meisten stecken. Und von Tag zu Tag juckt es mehr in den Fingern, weil die Unversch&#228;mtheiten sich h&#228;ufen. Die Widerspr&#252;che immer offensichtlicher werden. Um einfach mal ein paar neutrale Beispiele anzuf&#252;hren: Urlaube sind bis auf den letzten Urlaubstag im Vorjahr zu planen. Nein, ein paar Tage auf Reserve f&#252;r Notf&#228;lle oder dergleichen sind nicht drin. Werden die Urlaubstage nicht bis Ende November f&#252;r das kommende Jahr komplett verplant, dann bucht der Vorgesetzte diese auf ein beliebiges Datum. Denn: Das Unternehmen braucht Planungssicherheit.</p>
<p>Jetzt schauen wir uns aber mal an, WIE das Unternehmen plant: Schichten f&#252;r eine komplette Woche werden am Donnerstag oder Freitag der Vorwoche geplant. Ich w&#252;rde in diesem Unternehmen also heute oder morgen erfahren, wie ich n&#228;chste Woche arbeiten muss. Planungssicherheit f&#252;r die Mitarbeiter? Bl&#246;dsinn! Mitarbeiter sollen in den Frei-Zeiten telefonisch erreichbar sein, wenn Plan&#228;nderungen anstehen. Zudem sehen Schichten bspw. wie folgt aus: Montag fr&#252;h, Dienstag sp&#228;t, Mittwoch frei, Donnerstag Mittelschicht, Freitag sp&#228;t&#8230; usw usf. Will ein Mitarbeiter mal eine Schicht tauschen, weil beispielsweise am Dienstag die Sp&#228;tschicht ganz schlecht passt hei&#223;t es unter anderem: Oh, nein, das geht nicht, die Kollegen m&#252;ssten dann Dienstag sp&#228;t und Mittwoch fr&#252;h arbeiten, das ist nicht gestattet. Und prompt hat man in der kommenden Woche Montag Sp&#228;tschicht und Dienstag Fr&#252;hschicht. Wird der Vorgesetzte dann auf die Aussage der vergangenen Woche angesprochen, hei&#223;t es lapidar &#8220;Das ist halt so.&#8221;.</p>
<p>Ich w&#252;rde die Dinge gern alle mal beim Namen nennen, es gibt einfach verdammt viele. Auch mal klar sagen, um wen es sich dabei handelt. Nur leider muss ich dann einplanen, dass meine Partnerin ihren Job verliert. Und dieses Risiko ist mir einfach zu hoch. Somit sind mir da die H&#228;nde gebunden und das ist alles andere als erbauend. Und exakt auf dieser Grundlage basiert dieses System &#8211; die Menschen halten aus Angst um ihren Job die Klappe, man hat ja schon zu viele gehen sehen. Ersatz gibt es genug, Mitarbeiter sind austauschbar. Und wenn es keinen Kl&#228;ger gibt, dann gibt es auch keinen Richter.</p>
<p>Ich hab ja echt schon &#252;berlegt, mal ein paar Details an <a href="http://lanu.blogger.de/">lanu</a> zu schicken. Andererseits sind eben viele zu offensichtlich. Insofern gr&#252;ble ich erst mal weiter, wie ich dieses Problem l&#246;se.</p>
News zu und rund um Google+ gibt es bei <a href="http://gplustoday.de">Google Plus Today</a>.]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Blechnerei Konstanz &#8211; Razzia mit Ausziehen</title>
		<link>http://www.xsized.de/2008/06/blechnerei-konstanz-razzia-mit-ausziehen/</link>
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		<pubDate>Wed, 11 Jun 2008 14:23:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>XSized</dc:creator>
				<category><![CDATA[nervend]]></category>
		<category><![CDATA[Blechnerei]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Konstanz]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Konstanzer Polizei scheint nicht sehr zimperlich zu sein, wenn es um Drogenrazzien in Diskotheken geht. Da r&#252;ckt man gern mal mit 250 Mann ein, st&#252;rmt den Laden mit Schilden und Schlagst&#246;cken bewaffnet, h&#228;lt die Besucher &#252;ber Stunden fest und durchsucht s&#228;mtliche K&#246;rper&#246;ffnungen der Anwesenden, wenn der Drogensp&#252;rhund nichts findet. &#8220;So wurden alle Diskobesucher nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Konstanzer Polizei scheint nicht sehr zimperlich zu sein, wenn es um <a href="http://www.suedkurier.de/nachrichten/bawue/art1070,3247770,0">Drogenrazzien in Diskotheken</a> geht. Da r&#252;ckt man gern mal mit 250 Mann ein, st&#252;rmt den Laden mit Schilden und Schlagst&#246;cken bewaffnet, h&#228;lt die Besucher &#252;ber Stunden fest und durchsucht s&#228;mtliche K&#246;rper&#246;ffnungen der Anwesenden, wenn der Drogensp&#252;rhund nichts findet.</p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>&#8220;So wurden alle Diskobesucher nicht nur mit einer Nummer vor der Brust fotografiert, sondern sie mussten zun&#228;chst an einem Drogensp&#252;rhund vorbei und auch nachdem dieser nichts gefunden hatte, sich zu einer weiteren Untersuchung in einen Bus begeben, sich dort komplett ausziehen und s&#228;mtliche K&#246;rper&#246;ffnungen untersuchen lassen. Einige weibliche G&#228;ste mussten demnach sogar ihren Tampon entfernen.&#8221;</em></p>
<p>Nicht nur der Terror rechtfertigt inzwischen alles hierzulande, auch Drogendelikte (Raubmordkopiererei ja ohnehin) sorgen f&#252;r Missachtung rechtsstaatlicher Grunds&#228;tze. Ein <a href="http://blechnerei-konstanz.suedblog.de/erfahrungsberichte-30052008/erfahrungsberichte-30052008-1.html#c42">Augenzeuge beschreibt den Vorgang</a> in der Blechnerei auf einem nach dieser Aktion eigens eingerichteten <a href="http://blechnerei-konstanz.suedblog.de">Blog</a> so:</p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>&#8220;Anschliessend wurden einzelne Personen herausgepfl&#252;ckt (&#8220;wer will als n&#228;chstes raus?&#8221;) und nach draussen begleitet.</em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Der Ablauf draussen war wie folgt:</em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>- Foto mit Erkennungsnummer (Verurteilt bevor was gefunden wird)<br />
- Drogenhund (hat nat&#252;rlich nicht angeschlagen)<br />
- draussen Warten bis ein Kastenwagen frei wird<br />
- rein und alles ausziehen, Arschbacken auseinander, Eier heben (wad soll das denn, wer versteckt seine Drogen hinter seinen Eiern wenn er nen Club besucht??)<br />
- N&#228;chste Station: Handykontrolle (obs geklaut ist, habe nat&#252;rlich genau geschaut das da kein Kabel angeschlossen wird, hat er auch nicht gemacht)<br />
- ID-Kontrolle und Daten aufgenommen<br />
- Platzverweis ausgesprochen f&#252;r die Dauer des Polizeieinsatzes</em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Ich hatte das Gl&#252;ck als einer der ersten kontrolliert zu werden und so war ich schlussendlich um 4.45 draussen.</em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>Folgende Punkte haben mich an der Razzia gest&#246;rt:</em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>- Wieso nimmt man meine Personalien auf, wenn nichts gegen mich vorliegt? Diese Frage habe ich auch dem (netten) Polizisten gestellt welcher f&#252;r mich &#8220;zust&#228;ndig&#8221; war, er antwortete:<br />
&#8220;Damit man Ihnen anschliessend einen Platzverweis erteilen kann und dies ist der Beweis das Sie hier waren und diesen Platzverweis erhalten haben&#8221; &#8211;&gt; WERS GLAUBT ! Ich bin mir zu 100% sicher das diese Daten nicht gel&#246;scht wurden, w&#228;ren ja sch&#246;n bl&#246;d den ganzen Aufwand zu machen und dann alle Daten zu l&#246;schen &#8211;&gt; merken tuts ja eh keiner!</em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>- Wieso durchsucht man ALLE G&#228;ste, den meisten Drogenkriminellen sieht man das auch an und die Sp&#252;rhunde h&#228;tten bestimmt auch 90% erwischt, aber nein ALLE m&#252;ssen sich ausziehen etc. (auch alle Frauen)</em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>- Organisation: Alles dauerte viel zu lange (erste Getr&#228;nke nach 2 Stunden), viele Polizisten wussten gar nicht recht was sie &#252;berhaupt machen m&#252;ssen</em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>- Einige Polizisten waren sehr Provokativ, dieses Verhalten gegen&#252;ber teils angetrunkenen und durch die Razzia sowieso schon schlecht gelaunten G&#228;sten war sehr unprofessionell. Bei einigen merkte man dass sie &#8220;geil&#8221; darauf waren das endlich mal einer ausflippt und sie ein wenig action bekommen &#8211;&gt; traurig traurig</em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>- Im Nachhinein habe ich einfach den Eindruck das man diesen &#8220;Techno-Party-Freaks&#8221; einfach eins auswischen wollte und m&#246;glichst will das die Blechnerei zumachen muss weil nun die G&#228;ste ausbleiben.</em></p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>- Die ganze Verh&#228;ltnissm&#228;ssigkeit ist einfach nicht gegeben. Wegen 12 Drogenkonsumenten 400 Menschen zu schikanieren ist einfach ungeheuerlich! In ALLEN VIP-Discos w&#228;re der Prozentsatz der erwischten Drogenkonsumenten viel h&#246;her, aber dort wird bestimmt nie eine Razzia stattfinden! &#8230;&#8221;</em></p>
<p>Sehr spannend finde ich in diesem Zusammenhang auch einen Absatz aus dem verlinkten Artikel des S&#252;dkuriers:</p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>&#8220;Spricht man mit Juristen &#252;ber diesen Fall und bittet um eine Einsch&#228;tzung, dann h&#246;rt man zun&#228;chst: &#8220;Das kommt darauf an&#8221;. Einig sind sie sich jedoch darin, dass die Polizei einen massiven Verdacht gehabt haben muss, um diesen von einigen G&#228;sten als &#8220;martialisch&#8221; empfundenen Einsatz erkl&#228;ren zu k&#246;nnen. Grunds&#228;tzlich seien Durchsuchungen von Personen bereits dann zul&#228;ssig, wenn sie sich an einem Ort befinden, an dem &#8220;erfahrungsgem&#228;&#223;&#8221; Straftaten begangen werden.&#8221;</em></p>
<p>Interessant! Muss ich also in Zukunft prinzipiell immer damit rechnen, mich beispielsweise auf einem Bahnhof vor Polizisten zwecks Leibesvisitation ausziehen zu m&#252;ssen? Straftaten werden auf Bahnh&#246;fen ja zur Gen&#252;ge begangen&#8230;</p>
<p>via <a href="http://blog.fefe.de/?ts=b6b07a9d">fefe</a>, mehr Informationen bei <a href="http://blechnerei-konstanz.suedblog.de/">blechnerei-konstanz.suedblog.de</a></p>
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		<title>Vorratsdatenspeicherung sorgt f&#252;r &#196;nderungen am Verhalten</title>
		<link>http://www.xsized.de/2008/06/vorratsdatenspeicherung-sorgt-fuer-aenderungen-am-verhalten/</link>
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		<pubDate>Thu, 05 Jun 2008 11:57:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>XSized</dc:creator>
				<category><![CDATA[nervend]]></category>
		<category><![CDATA[Stasi20]]></category>
		<category><![CDATA[Vorratsdatenspeicherung]]></category>

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		<description><![CDATA[Golem schreibt: &#8220;Aus Angst vor der Vorratsdatenspeicherung scheut sich eine knappe Mehrheit der Bundesb&#252;rger, vertrauliche Themen am Telefon zu besprechen. Beim Eheberater, der Psychotherapeutin oder der Drogenberatungsstelle spricht man nun wieder pers&#246;nlich vor, erkl&#228;rten 52 Prozent der Befragten bei einer repr&#228;sentativen Studie des Meinungsforschungsinstituts Forsa.&#8221; Ach nee, hatte etwa irgend jemand etwas anderes erwartet? Nat&#252;rlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.golem.de/0806/60180.html">Golem</a> schreibt:</p>
<p style="padding-left: 30px;"><em>&#8220;Aus Angst vor der Vorratsdatenspeicherung scheut sich eine knappe Mehrheit der Bundesb&#252;rger, vertrauliche Themen am Telefon zu besprechen. Beim Eheberater, der Psychotherapeutin oder der Drogenberatungsstelle spricht man nun wieder pers&#246;nlich vor, erkl&#228;rten 52 Prozent der Befragten bei einer repr&#228;sentativen Studie des Meinungsforschungsinstituts Forsa.&#8221;</em></p>
<p>Ach nee, hatte etwa irgend jemand etwas anderes erwartet? Nat&#252;rlich &#228;ndert sich das Verhalten, die Menschen werden vorsichtiger. Kennen wir doch alles, ist nichts neues. Hatten wir schon im 3. Reich und in der ehemaligen DDR: Sobald die Menschen bef&#252;rchten m&#252;ssen, bespitzelt und &#252;berwacht zu werden, werden sie vorsichtiger, manche sicherlich gar paranoid. Ich erinnere mich noch zu gut, wie damals im Osten selbst bestimmte Witze nur hinter vorgehaltener Hand erz&#228;hlt wurden. Und genau deshalb finde ich ja die Bezeichnung Stasi2.0 sowas von treffend.</p>
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		<title>Unverst&#228;ndlich</title>
		<link>http://www.xsized.de/2008/04/unverstaendlich/</link>
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		<pubDate>Fri, 25 Apr 2008 16:47:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>XSized</dc:creator>
				<category><![CDATA[nervend]]></category>

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		<description><![CDATA[Utimaco LAN Crypt ist an und f&#252;r sich echt eine prima Verschl&#252;sselungsl&#246;sung f&#252;rs Netzwerk. Der Anwender merkt nichts gro&#223; davon und der Administrator hat wenig Arbeit damit. An und f&#252;r sich&#8230; Denn mir ist absolut unverst&#228;ndlich, warum der letzte Client f&#252;r Terminalserver inzwischen 2 Jahre alt und kein Update verf&#252;gbar ist. Und mit der aktuellsten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Utimaco <a href="http://www.utimaco.de/C12570CF0030C00A/CurrentBaseLink/W26K9K3A761OBELDE">LAN Crypt</a> ist an und f&#252;r sich echt eine prima Verschl&#252;sselungsl&#246;sung f&#252;rs Netzwerk. Der Anwender merkt nichts gro&#223; davon und der Administrator hat wenig Arbeit damit. An und f&#252;r sich&#8230; Denn mir ist absolut unverst&#228;ndlich, warum der letzte Client f&#252;r Terminalserver inzwischen 2 Jahre alt und kein Update verf&#252;gbar ist. Und mit der aktuellsten Version (3.51) nicht zusammen arbeitet. Ja, die Admin-Konsole und der &#8220;normale&#8221; Client wurden flei&#223;ig weiter entwickelt, der Client f&#252;r Terminalserver ist bei Version 3.13 stehengeblieben und kann mit den neuen Policies selbstverst&#228;ndlich nix anfangen.</p>
<p>Diese Erkenntnis hat mich einige Tage, zig Telefonate mit dem Support (der der felsenfesten &#220;berzeugung ist, es MUSS so klappen), einen Haufen eMails und diverse Tests gekostet und mir zudem mal locker 50-100 neue graue Haare eingebracht. Mindestens. Von dem &#8220;unsch&#246;nen&#8221; Eindruck, den man beim Kunden hinterl&#228;sst, will ich jetzt mal gar nicht sprechen.</p>
<p>Nun, f&#252;r mich bleibt jetzt nur, am Montag die aktuelle Version von den Systemen zu werfen und eine ca. 2 Jahre alte Version zu installieren von der ich nun nach eigenen Tests sicher wei&#223;, dass sie funktioniert. Denn wie oben schon geschrieben: Verwendet man Version 3.51 der Admin-Console, kann man den Client f&#252;r Terminalserver nicht nutzen.</p>
<p>Warum ich das schreibe? Weil es jetzt einfach raus muss und auf der offiziellen WebSite nix davon steht. Und irgendwo sollte es ja mal aufgeschrieben werden.</p>
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