Vielleicht haben einige von Euch das Video bereits auf Youtube gesehen, bei 1,8Mio Views ist die Wahrscheinlichkeit recht hoch. Es zeigt die Präsentation der neuen Deblur-Funktion für Photoshop auf der Adobe Max 2011, mit der sich verwackelte Aufnahmen wiederherstellen lassen sollen.
Eine recht ausführliche Beschreibung des Verfahrens findet sich in Adobes Photoshop Blog. Dort ist auch eine wesentlich bessere Aufnahme der Präsentation zu zu sehen und man beschreibt die Möglichkeiten und die Einschränkungen dieses Verfahrens. Für erfolgreiche Wiederherstellung verwackelter Aufnahmen sind beispielsweise klar erkennbare Kanten erforderlich, findet der Algorithmus diese nicht, versagt auch er. Dennoch ein spannendes Feature, welches wahrscheinlich in eine der nächsten Photoshop Versionen Einzug halten wird. Im Augenblick ist es allerdings wohl noch nicht ausgereift genug, als dass man schon in der nächsten Version damit rechnen könnte.
Spannende Möglichkeiten allemal, es tut sich nach wie vor eine Menge in diesem Bereich. Allein der Gedanke, vielleicht doch irgendwann das eine oder andere leicht verwackelte Bild retten zu können wird mich wohl in Zukunft davon abhalten, solche Aufnahmen sofort beim ersten Sichten zu löschen.
Ich hab heute mal ein wenig bei Youtube gestöbert, weil ich mir mal die neuen Funktionen von Photoshop CS5 in Ruhe anschauen wollte. Das eine oder andere Video hatte ich in den letzten Wochen bereits gesehen, aber noch nie wirklich Zeit und Ruhe gehabt, mir das genauer zu Gemüte zu führen. Das hat nun mal geklappt und eine kleine Auswahl der gefundenen Videos poste ich jetzt mal. Spart dem Einen oder Anderen vielleicht ein wenig Sucharbeit
Den Anfang mach ein Video, welches diverse neue Funktionen kurz zeigt.
Dass Flash zu viel mehr taugt, als nur zum Abspielen von Videos, zeigt sehr schön das Bildbearbeitungsprogramm Pixlr Editor. (Sorry an alle zukünftigen iPad-Besitzer: Ihr müsst Euch vergleichbares im App-Store kaufen )
Das Programm bietet eine Vielzahl der gängigen Bildbearbeitungsfunktionen, beherrscht Ebenen und Transparenzen, bringt einige Filter mit und fühlt sich hier auf meinem Notebook an, als würde eine lokal installierte Applikation laufen. Ziemlich flüssig also.
Die meisten Funktionen findet man recht intuitiv dort, wo man sie erwarten würde, wenn man zuvor bspw. mit Photoshop gearbeitet hat. Pixlr Editor wird Photoshop definitiv nicht überflüssig machen, keine Frage. Aber die meisten Anwender benötigen im Normalfall nicht mal ansatzweise den Funktionsumfang und für diese ist Pixlr definitiv eine sehr gute Alternative. Für viele Aufgaben ist es sehr gut geeignet und überall im Zugriff, wo ein Internetzugang in der Nähe ist.
An manchen Stellen vermisse ich Kleinigkeiten, bspw. wäre mir ein einstellbarer Weichzeichner in mancher Situation schon wichtig, anderen wird das Fehlen der Einstellungsmöglichkeit vielleicht gar nicht auffallen. Schick finde ich, dass mittels eines Links ein Bild direkt von einer URL im Editor geladen werden kann. Klickt mal auf den oben stehenden Screenshot, Pixlr startet dann in Deutsch und lädt sofort diesen Screenshot. Selbstverständlich lassen sich Bilder auch von der lokalen Festplatte laden und auch dort wieder speichern.
Mir gefällts, die Entwicklung scheint auch weiter zu gehen und ich werde Pixlr auf jeden Fall im Auge behalten. Wer über die Weiterentwicklung (und die anderen sehr interessanten Dienste) auf dem Laufenden bleiben will, sollte sich zudem mal auf dem Blog der Entwickler umschauen.