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	<title>XSBlog2.0beta&#187; Security</title>
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		<title>Google Street View und die WLAN-Daten (Update)</title>
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		<pubDate>Sat, 15 May 2010 13:54:35 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Nach der gro&#223;en Welle rund um das Scannen der WLANs du [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach der gro&#223;en <a href="http://www.xsized.de/wieder-grosse-aufregung-google-scannt-wlans/" >Welle rund um das Scannen der WLANs</a> durch Googles Street View Cars hat Google gestern in einem weiteren <a target="_blank" href="http://googleblog.blogspot.com/2010/05/wifi-data-collection-update.html" >Blogeintrag</a> neue Details bekannt gegeben.</p>
<blockquote><p>&#8220;In that blog post, and in a technical note sent to data protection authorities the same day, we said that while Google did collect publicly broadcast SSID information (the WiFi network name) and MAC addresses (the unique number given to a device like a WiFi router) using Street View cars, we did not collect payload data (information sent over the network). But it’s now clear that we have been mistakenly collecting samples of payload data from open (i.e. non-password-protected) WiFi networks, even though we never used that data in any Google products.&#8221;</p></blockquote>
<p>Nun, Google gesteht also ein, Fragmente der Nutzdaten von offenen WLANS, anders als zuvor angegeben, ebenfalls gespeichert zu haben. Mit anderen Worten: Wenn Google beim Scannen der WLANs auf ein ungesch&#252;tztes und unverschl&#252;sseltes WLAN gesto&#223;en ist, dann liegen Teile des dabei erfassten Datenverkehrs im Klartext auf irgendwelchen Datentr&#228;gern bei Google. Das ist nun im Rahmen dieser Diskussion nat&#252;rlich ziemlich bl&#246;d f&#252;r Google, zugegeben. Auf das &#8220;<em>mistakenly</em>&#8221; da im Zitat mag ich nicht gro&#223; eingehen, einerseits ist ein Versehen schon vorstellbar, aber ebenso kann man hier mit etwas b&#246;sem Willen Absicht unterstellen.</p>
<p>Klar ist: Google hat sich damit keinen Gefallen getan und nat&#252;rlich ist das f&#252;r Gegner ein gefundenes Fressen. Auch wenn sicherlich mit den Datenfragmenten, die angefallen sind, nicht all zu viel angefangen werden kann. Google wechselt einerseits mehrmals pro Sekunde die Kan&#228;le (&#8220;<em>our in-car WiFi equipment automatically changes channels roughly five times a second</em>&#8220;), andererseits ist das Fahrzeug in Bewegung und somit permanent in anderen Empfangsbereichen. Was f&#252;r ein Datensalat da am Ende herauskommt, kann sich sicherlich jeder vorstellen. Trotz allem ist nat&#252;rlich m&#246;glich, dass sich mancher Schnipsel pers&#246;nlicher Informationen in diesem Datenwust finden l&#228;sst, die M&#246;glichkeit einer Zuordnung solcher Datenfragmente halte ich aber dennoch f&#252;r ausgeschlossen und vor allem f&#252;r nutzlos.</p>
<p>Trotz allem will Google die Daten wieder los werden (sprich: l&#246;schen) und das Ganze sinnvollerweise unter Aufsicht. &#8220;<em>We want to delete this data as soon as possible, and are currently reaching out to regulators in the relevant countries about how to quickly dispose of it.</em>&#8221; In der Zwischenzeit wurden die Fahrten der Street View Cars gestoppt, weiterhin sollen unabh&#228;ngige Parteien die Software zum sammeln der Daten sowie die gesammelten Daten selbst sichten k&#246;nnen.</p>
<p>Angesichts dieses kleinen &#8220;GAUs&#8221; sind die vorgeschlagenen und begonnen Ma&#223;nahmen sicherlich das einzig sinnvolle, was Google tun kann. Und an meinen<a href="http://www.xsized.de/wieder-grosse-aufregung-google-scannt-wlans/" > bisherigen Ausf&#252;hrungen</a> zu diesem Thema &#228;ndern die neuen Erkenntnisse auch nichts. Allerdings wird Google nun damit rechnen m&#252;ssen, NOCH genauer beobachtet zu werden.</p>
<p><strong>Nachtrag:</strong> Heute (warum eigentlich erst heute?) finde ich einen wirklich <a target="_blank" href="http://blog.koehntopp.de/archives/2860-Wie-man-aus-Versehen-WLAN-Daten-mitschneidet.html" >hervorragenden Artikel </a>dazu, wie man versehentlich WLAN-Daten mitschneiden kann. Sehr saubere und verst&#228;ndliche Erkl&#228;rung, was technisch beim Erfassen von WLANs &#252;berhaupt passiert (bzw. passieren muss) und warum man durchaus von einem echten Versehen sprechen kann. Und ich schlie&#223;e mich dem Fazit dieses Artikels an: Die Vorgehensweise Googles beim Erkennen dieses Problems ist definitiv vorbildlich. Die meisten anderen Unternehmen h&#228;tten solch einen Vorfall schlicht unter den Teppich gekehrt und die Daten stillschweigend entsorgt. Google hat das nicht getan sondern sich im Gegenteil aktiv gezeigt und sich freiwillig ins Target der Datensch&#252;tzer und Medien gestellt. Was Google nun entgegen schl&#228;gt wird jedem anderen Unternehmen, dem Fehler passieren, einfach nur eins sagen: Am besten Klappe halten und still und leise aufr&#228;umen.
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		<title>Lustiges Facebook-Phishen: &#8220;Facebook Password Reset Confirmation! Important Message&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Apr 2010 09:10:56 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ich liebe es ja immer wieder, extrem dumm und billig ge [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich liebe es ja immer wieder, extrem dumm und billig gemachte Versuche aus meinem Postfach (oder Spam-Folder) zu kramen, die mir irgendeinen &#8220;Passwort-Reset&#8221; unterjubeln wollen oder mich aus irgend einem d&#228;mlichen Grund dazu bewegen wollen, eine bestimmte Seite aufzurufen oder den Anhang zu &#246;ffnen. Bei wie vielen unterschiedlichen Banken ich schon alles Konten haben soll fasziniert mich ja schon seit langem, nun hab ich offenbar auch einen weiteren Facebook-Account auf einer weiteren eMail-Adresse. Zumindest behauptet das die Mail, die ich grad wieder am&#252;siert gelesen habe:</p>
<blockquote><p>&#8220;Facebook Password Reset Confirmation! Important Message</p>
<p>Dear user of facebook,</p>
<p>Because of the measures taken to provide safety to our clients, your password has been changed.<br />
You can find your new password in attached document.</p>
<p>Thanks,<br />
Your Facebook.&#8221;</p></blockquote>
<p>Schon s&#252;&#223; irgendwie.</p>
<p>Hoffentlich unn&#246;tig zu erw&#228;hnen, dass man den Anhang nat&#252;rlich NICHT &#246;ffnet&#8230; <img src='http://www.xsized.de/wp-content/plugins/tango-smilies/tango/face-wink.png' alt=';)' class='wp-smiley' />
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		<title>Wieder gro&#223;e Aufregung: Google scannt WLANs!</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Apr 2010 09:39:55 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar hat wiede [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar hat wieder einmal eine Pressemitteilung ver&#246;ffentlicht: <a target="_blank" href="http://www.bfdi.bund.de/cln_136/DE/Oeffentlichkeitsarbeit/Pressemitteilungen/2010/GoogleWLANScanning.html?nn=408908" >Google-Street-View-Fahrten werden auch zum Scannen von WLAN-Netzen genutzt</a>! Oh!</p>
<p>Aussage unter anderem:</p>
<blockquote><p>&#8220;Nach gegenw&#228;rtigen Erkenntnissen ist davon auszugehen, dass neben der &#246;rtlichen Erfassung, dem Verschl&#252;sselungsstatus der Ger&#228;te, der weltweit eindeutigen MAC-Adresse auch der vom Betreiber vergebene Name (sogenannte SSID) gespeichert wurde. Bei letzterer verwenden Privatpersonen nicht selten ihre Klarnamen oder andere auf sie hinweisende Informationen. Sowohl mit Blick auf die Benutzung des eigenen Namens als auch auf die M&#246;glichkeit, die WLAN-Netze aufgrund ihrer &#246;rtlichen Lage Bewohnern von H&#228;usern zuzuordnen, handelt es sich um die Erfassung und Speicherung personenbezogener Daten und deren &#220;bertragung in die USA.&#8221;</p></blockquote>
<p>Sacken lassen, kurz dr&#252;ber nachdenken und &#8211; lachen.</p>
<p>Entschuldigung Herr Schaar, aber das, was sie da behaupten, ist einfach nicht korrekt. Aufgrund der Tatsache, dass ein WLAN-Netz im Umfeld von einigen H&#228;usern empfangen werden kann, kann man nur eins erkennen: Dieses WLAN-Netz ist um Umfeld von einigen H&#228;usern empfangbar. Mehr erst einmal nicht. Auf Details hierzu gehe ich weiter unten ausf&#252;hrlich ein.</p>
<p>Zudem kann ich die Behauptung, dass die Benutzung des eigenen Namens als SSID &#8220;nicht selten&#8221; sei, aus eigener Erfahrung und Praxis nicht mal ansatzweise best&#228;tigen. Ich habe eher festgestellt, dass dieser Umstand sogar &#8220;extrem selten&#8221; ist. Viel wahrscheinlicher als den Namen des Besitzers als SSID eines WLANs wird man Namen wie beispielsweise &#8220;FritzBOX&#8221; oder dergleichen antreffen.<br />
Im &#252;brigen muss ich sagen: Wer tats&#228;chlich seinen Namen als SSID seines WLANs nutzt, kann an seinem Fenster direkt ein gro&#223;es Transparent &#8220;Hier wohnt Peter M&#252;ller&#8221; aufh&#228;ngen. So viel dazu.</p>
<p>(Unter anderem) im <a target="_blank" href="http://www.heise.de/newsticker/foren/S-Datenschuetzer-Street-View-Autos-scannen-private-Funknetze-Update/forum-178212/list/" >Heise-Forum</a> geht es nun wieder hei&#223; her, es wird diskutiert und auf Google eingepr&#252;gelt, dass es eine wahre Pracht ist. Und dabei werden mit Unwahrheiten und technischem Halbwissen Szenarien konstruiert, dass einem schwindelig werden kann. Ich werde versuchen, aus mancherlei Geschwurbel mal die Inhalte heraus zu ziehen und die tats&#228;chlichen Hintergr&#252;nde zu erl&#228;utern.</p>
<h3>Behauptung 1: Google kann anhand meiner SSID und der MAC-Adresse meines WLANs meinen Routern eindeutig mit den zu mir gesammelten Daten verkn&#252;pfen.</h3>
<p>Das ist schlicht Unsinn. Was sehe ich denn, wenn ich mit einem WLAN-tauglichen Ger&#228;t mal nach verf&#252;gbaren WLANs scanne? Ich sehe die <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/SSID#Service_Set_Identifier" >SSID</a>, die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/MAC-Adresse"  target="_blank">MAC-Adresse</a> und den Verschl&#252;sselungsstatus. Das wars. Was kann ich mit diesen Daten nun anfangen?</p>
<p>Halte ich mich innerhalb des Empfangsbereiches dieses Netzes auf, kann ich versuchen, die (wahrscheinlich vorhandene) Verschl&#252;sselung zu knacken. Daf&#252;r ben&#246;tige ich aber nicht Google, daf&#252;r setze ich mich einfach irgendwo hin und lege los. Wenn ich f&#252;r lau auf Kosten der WLAN-Betreiber ins Netz will, dann werde ich das an einem Ort tun, den ich bequem erreichen kann. Heutzutage gibt es sicherlich kaum einen Platz innerhalb einer Stadt, an der ich kein WLAN finden werde.</p>
<p>Aber kann Google diese Daten nun eindeutig einer Person zuordnen? Um es kurz zu machen: Nein.</p>
<p>Selbst wenn Google bereits jede Menge Daten &#252;ber den Nutzer dieses WLAN-Routers gesammelt und gespeichert haben sollte, kann es diese Daten nicht mit der SSID und der MAC-Adresse eines WLAN-Routers in Verbindung bringen. Der Grund hierf&#252;r ist ganz einfach: Weder die SSID noch die MAC-Adresse des WLAN-Interfaces werden je von Google (oder jemand anderem im Netz) gesehen. Die SSID sieht noch Euer Notebook oder Handy, danach niemand mehr. Auch die MAC-Adresse des WLAN-Interfaces wird niemals an einen Anbieter eines Internetdienstes &#252;bertragen. Um das ersch&#246;pfend zu erkl&#228;ren, m&#252;sste ich jetzt das <a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/OSI-Modell" >OSI-Modell</a> erl&#228;utern und von Routing erz&#228;hlen, wer da etwas mehr Hintergrundwissen erlangen m&#246;chte, mag einfach den Links folgen.</p>
<p>Wenn &#252;berhaupt eine MAC-Adresse Richtung Provider(!) &#252;bertragen wird, dann ist das die MAC-Adresse des Interfaces, welches direkt mit dem Provider verbunden ist. Beispielsweise das DSL-Interface. Sp&#228;testens beim Provider verschwindet diese Adresse aber wieder, sie wird f&#252;r das Routing nicht mehr ben&#246;tigt. Hier ist dann einzig Eure IP-Adresse des externen Interfaces interessant, die hat aber mit Eurem WLAN mal &#252;berhaupt nichts zu tun, eine Zuordnung ist unm&#246;glich.<br />
Und Google sieht von Euch: Eure IP-Adresse. Zuz&#252;glich der Daten, die Ihr freiwillig im Internet preisgebt.</p>
<h3>Behauptung 2: Google kann genau feststellen, wo sich mein WLAN-Router befindet und wei&#223; dann, wo ich wohne.</h3>
<p>Das ist gleich 2 mal Unsinn. Ich hatte eben bereits erl&#228;utert, warum Google (oder jemand anderes) ein WLAN-Netz keiner Person zuordnen kann (solange die betroffene Person nicht so selten d&#228;mlich ist, ihren Namen samt Anschrift als SSID zu verwenden).</p>
<p>Um aber den genauen Standort eines WLAN-Routers zu ermitteln, m&#252;sste man schon einen Schritt weiter gehen, als Google es tut. Technisch ist das ein alter Hut, das kann prinzipiell jeder mehr oder weniger genau mit ein paar Bauteilen aus dem Elektronik-Shop theoretisch problemlos tun. Aber Google tut es nicht, wie ich gleich erl&#228;utern werde.</p>
<p>Zur Standortermittlung eines Signals bedient man sich einer Peilung. Um m&#246;glichst verst&#228;ndlich zu erl&#228;utern, wie so etwas funktioniert, werde ich jetzt mal etwas &#8220;untechnisch&#8221;.</p>
<p>Nehmen wir an, auf einem H&#252;gel steht ein Turm, den man aus gro&#223;er Entfernung sehen kann. Um heraus zu finden, an welcher Position sich der Turm exakt befindet, gibt es 2 M&#246;glichkeiten.<br />
Variante 1: Ich nehme einen GPS-Empf&#228;nger, stelle mich in den Turm und sehe dann ganz genau, wo ich mich befinde und wo somit der Turm gebaut wurde.<br />
Habe ich keine M&#246;glichkeit, auch nur in die N&#228;he dieses Turms zu gelangen, bediene ich mich der Variante 2: Dazu nehme ich wieder den GPS-Empf&#228;nger in die Hand, dazu eine Karte. Nun bewege ich mich an einen Ort, von dem aus ich den Turm sehen kann. Hier schaue ich zun&#228;chst auf meinen GPS-Empf&#228;nger und sehe, wo ich mich befinde. Das zeichne ich in eine Karte mit einem Punkt ein. Nun ziele ich mit einem Kompass auf den Turm (dieses Zielen nennt man peilen) und merke mir die exakte Richtung. Diese kann ich nun als Linie, ausgehend von meinem aktuellen Standort, ebenfalls in meine Karte einzeichnen (die rote Linie in der folgenden Skizze). Wenn ich nun in die Karte schaue wei&#223; ich: Der Turm befindet sich irgendwo auf dieser Linie.</p>
<p><a href="http://www.xsized.de/wp-content/uploads/2010/04/Peilung.png"  rel="lightbox[2508]" title="Peilung"><img class="aligncenter size-full wp-image-2509" title="Peilung" src="http://www.xsized.de/wp-content/uploads/2010/04/Peilung.png" alt="" width="480" height="292" /></a></p>
<p>Jetzt fahre ich einfach ein St&#252;ck um den Turm herum und wiederhole das Ganze, in der folgenden Skizze als gr&#252;ne Linie dargestellt. Und nun stelle ich fest: Die beiden Linien kreuzen sich an einem bestimmten Punkt. Dieser Schnittpunkt ist der Standort des Turms. F&#252;r noch mehr Genauigkeit wiederhole ich das ein drittes Mal (blaue Linie). Dieses Verfahren nennt man &#252;brigens auch Dreieckspeilung.</p>
<p>&#220;bertragen wir das nun mal auf ein Funknetz wie beispielsweise ein WLAN, dann bedeutet das: Neben meinem aktuellen Standort muss ich zus&#228;tzlich auch noch die Richtung feststellen, aus der das Signal eintrifft. Genau das ist bei Funkwellen aber nicht ganz trivial, daf&#252;r gibt es <a href="http://www.flickr.com/photos/10527746@N06/3065135119"  target="_blank">spezielle Fahrzeuge</a>. Die hierbei verwendete Spezialantenne ist drehbar und kann somit die Richtung, aus der das Signal am st&#228;rksten einf&#228;llt, feststellen. Damit w&#228;re die Standortbestimmung eines WLAN-Routers/Accesspoint m&#246;glich. Nur: Das geht nicht im Vorbeifahren, hierf&#252;r muss sich das Fahrzeug eine gewisse Zeit an einem fixen Standort befinden, um genau einpeilen zu k&#246;nnen.</p>
<p>Vergleichen wir nun den Peilwagen im obigen Bild mal mit einem dieser Fahrzeuge: <a href="http://www.flickr.com/search/?ss=2&amp;w=all&amp;q=Streetview+car&amp;m=text"  target="_blank">Klick hier</a>. Na, irgendwo eine vergleichbare Antenne zu finden? Eben, nix da.</p>
<p>Nun wird einfach zur Sicherheit behauptet: Braucht Google nicht, anhand der Signalst&#228;rke k&#246;nnen die errechnen, wo sich der Sender befinden muss. Bis auf wenige Zentimeter genau. Tjaaa&#8230;ganz falsch ist das nat&#252;rlich nicht. Aber eben auch nicht richtig.</p>
<p>Um anhand der Signalst&#228;rke an verschiedenen Orten errechnen zu k&#246;nnen, muss man folgende Faktoren kennen: Mit welcher Leistung sendet der Sender das Signal &#252;berhaupt aus? Und wie breitet sich das Signal in der Umgebung aus?</p>
<p>Letzteres wei&#223; man, wenn man sich auf einer freien Fl&#228;che befindet und irgendwo dort steht der Sender. Dann wei&#223; man anhand der physikalischen Gesetzm&#228;&#223;igkeiten, wie stark das Signal in Entfernung zum Sender abnimmt. In einer Stadt ist genau das aber unm&#246;glich zu bestimmen. Jedes Material schirmt die Signale unterschiedlich stark ab. Denkbar ist also, dass ein Signal in 2km Entfernung st&#228;rker zu empfangen ist als aus einer anderen Richtung in 100m Entfernung. Weil sich eben bei der 2. Messung ein Geb&#228;ude dazwischen befindet, welches die Signale wesentlich st&#228;rker abschirmt, als andere. Und schon sind die Messwerte nichts mehr wert.</p>
<p>Wir sehen also: Die Behauptungen sind wieder einmal Bl&#246;dsinn. Nur, weil man irgendwo mal etwas aufgeschnappt hat, meinen nun manche, daraus ganz schlimme Szenarien konstruieren zu k&#246;nnen. Ich denke ich habe gezeigt, dass da mehr Paranoia als Sachverstand im Spiel ist.</p>
<h3>Wozu ben&#246;tigt nun aber Google die Daten, die beim scannen der WLANs gesammelt werden?</h3>
<p>Die Antwort ist ganz leicht: Die gesammelten Daten erm&#246;glichen es, eine Standortbestimmung ganz ohne GPS durchzuf&#252;hren.</p>
<p>Wenn ich an verschiedenen Punkten immer wieder &#252;berpr&#252;fe, welche WLANs mit welcher Signalst&#228;rke empfangen werden k&#246;nnen, dann kann ich mit diesen Daten ziemlich exakt meinen eigenen Standort bestimmen, sofern exakt diese Informationen zuvor gespeichert wurden. Jeder Punkt innerhalb einer Stadt hat ein gewisses Schema, eine Art Fingerabdruck. Ich stehe beispielsweise mit dem Notebook vor meiner Haust&#252;r und stelle fest: Hier empfange ich die folgenden 8 WLAN-Netze, jedes mit einer ganz bestimmten Signalst&#228;rke. Jetzt gehe ich 50 Meter weiter und stelle fest: Es hat sich etwas ge&#228;ndert. Die Signalst&#228;rke der einzelnen Netze ist anders, 2 empfange ich hier nicht mehr, daf&#252;r ist ein neues hinzu gekommen. Speichere ich diese beiden Ergebnisse zusammen mit meiner aktuellen Position ab, kann ich sp&#228;ter erkennen, wann ich mich wieder an dieser Position befinde. Ich kann also ziemlich exakt orten, wo ich mich gerade aufhalte, unabh&#228;ngig davon, ob ich einen GPS-Empf&#228;nger besitze oder nicht. Ich kann allerdings nicht feststellen, wo sich die Sender befinden. Ich wei&#223; nur, wo ich sie empfangen kann.</p>
<p>Dieses Verfahren ist nicht mal neu. Diverse Smartphones nutzen es bereits seit Jahren, allen voran das <a target="_blank" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/tech/0,1518,528797,00.html" >iPhone</a>. Huch, Apple macht das auch? Dann kann es ja nicht schlimm sein&#8230; *hust</p>
<p>Schlimm finde ich an dieser Stelle, dass Peter Schaar sich nicht mal vern&#252;nftig informiert, bevor er eine solche Pressemitteilung verfasst. <a target="_blank" href="http://rotacoo.com/a-couple-of-thoughts-on-street-view" >Mindestens seit 2008</a> ist bekannt, dass die Streetview Cars auch die Handy- und WLAN-Netze erfassen. Daran war nix &#8220;heimlich&#8221;, wie man nun behauptet. Und genau mit solchen Aktionen schadet Herr Schaar in meinen Augen dem Datenschutz wesentlich mehr, als er ihm n&#252;tzt. Er sorgt daf&#252;r, dass Datensch&#252;tzer mehr und mehr den Ruf von Paranoikern bekommen, die au&#223;er Panik verbreiten nichts k&#246;nnen. Und das ist bitter.</p>
<p>Erstaunt hat mich allerdings, dass ausgerechnet der <a target="_blank" href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,690600,00.html" >Spiegel</a> in diesem Zusammenhang tats&#228;chlich mal Sachverstand bewiesen hat und nicht einfach auf den Panikzug aufspringen wollte. Kreuz im Kalender.</p>
<p><strong>Update</strong>: Ah, Basic Thinking springt auf den Panikzug auf und erz&#228;hlt uns etwas von &#8220;<a target="_blank" href="http://www.basicthinking.de/blog/2010/04/22/wieder-zoff-um-street-view-google-kartografiert-unerlaubterweise-wlan-netze/" >unerlaubterweise</a>&#8220;. Jungs, Jungs, Jungs&#8230; Euch h&#228;tte ich etwas mehr Recherche zugetraut. Siehe oben: Das ist seit 2008 bekannt, also alles andere als eine pl&#246;tzliche &#220;berraschung.</p>
<p>Noch mehr Panikmache und technischen Unsinn findet Ihr &#252;brigens <a target="_blank" href="http://t3n.de/news/google-street-view-wlan-271243/" >hier</a>, <a target="_blank" href="http://www.web-newspaper.de/blog/3425/datenschutzskandal-streetview-scannt-wlan-netze" >hier</a>, <a target="_blank" href="http://www.oberlehrer.de/?p=5811" >hier</a>, <a target="_blank" href="http://www.tagesschau.de/inland/google248.html" >hier</a> und <a target="_blank" href="http://www.deutschland-debatte.de/2010/04/23/google-street-view-und-wlan-dokumentation-widersprechen/" >hier</a> (f&#252;r die, die drauf stehen), wesentlich mehr Augenma&#223; zeigen hingegen z.B. <a target="_blank" href="http://www.telemedicus.info/article/1717-Google-und-die-WLAN-Erfassung.html" >Telemedicus</a> und <a target="_blank" href="http://zuihitsu.dh2publishing.info/2010/04/23/nur-google-bse/" >zuihitsu</a>.
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		<title>Apple fixt 88(!) Sicherheitsl&#252;cken</title>
		<link>http://www.xsized.de/apple-fixt-88-sicherheitsluecken/</link>
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		<pubDate>Wed, 31 Mar 2010 13:54:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>XSized</dc:creator>
				<category><![CDATA[fundsachen]]></category>
		<category><![CDATA[kranke welt]]></category>
		<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[OS-X]]></category>
		<category><![CDATA[Security]]></category>

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		<description><![CDATA[Immer dann, wenn irgendwo die Sprache auf Virenscanner  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Immer dann, wenn irgendwo die Sprache auf Virenscanner oder Bugfixes f&#252;r Windows kommt, findet man recht flott die immer gleichen Aussagen von Apple-Usern, die da lauten: &#8220;Auf meinem Apple brauch ich sowas nicht.&#8221;, &#8220;Windows ist doch ein Schweizer K&#228;se&#8230;&#8221; und so weiter. Was mich immer wieder zu einem breiten Grinsen verleitete.</p>
<p>Virenscanner w&#252;rden n&#228;mlich nicht mal ansatzweise irgend eine Hilfe sein, wenn der Hersteller Eures Betriebssystems die Hintert&#252;ren und Rootkits frei Haus liefert. Wof&#252;r braucht man da noch Viren?</p>
<p>Apple hat mal eben auf einen Schlag 88 Sicherheitsl&#252;cken in OS X geschlossen. <a target="_blank" href="http://blog.fefe.de/?ts=b54caa44" >Fefe</a> hat die Highlights mal heraus gepickt:</p>
<blockquote>
<ul>
<li>Code Execution in Rechtschreibpr&#252;fung</li>
<li>Nach dem Reboot ist  manchmal die Firewall aus</li>
<li>Wenn man bei AFP den Gastzugang  abschaltet, ist er noch an, und man kann auf Dateien au&#223;erhalb der Share  zugreifen</li>
<li>Code Execution durch Audio oder Video abspielen</li>
<li>Code  Execution durch Plattenimage Mounten</li>
<li>Rootzugriff &#252;ber Directory  Service oder eine der L&#252;cken in OS Services</li>
<li>Auch per FTP kann  man Dateien au&#223;erhalb des FTP-Verzeichnisbaumes abrufen</li>
<li>beim  Chatten kann man den Server ownen</li>
<li>Bilder aufmachen haben sie  anscheinend einmal bei jedem verf&#252;gbaren Bildformat verkackt, sogar bei  RAW-Bildern.</li>
<li>Das Konvertieren von Flie&#223;kommazahlen f&#252;hrt zu Code  Execution</li>
<li>Man kann sich remote &#252;ber ein altes Passwort  einloggen, und Login-Restriktionen wirken auch nicht</li>
<li>Postscript-Dateien  &#246;ffnen f&#252;hrt zu Code Execution</li>
<li>Quicktime ist eh eine einzige  Trojaner-Deployment-Plattform</li>
</ul>
</blockquote>
<p>Hey, das nenn ich echt mal sicher. So sicher wie das Amen in der Kirche ist hier, dass nicht mal ein Bruchteil der User wei&#223;, was auf ihrem System so alles passiert. Von genau solchen Fehlern in der Software rede ich seit Jahren, aber keiner der Apple-Maniacs nahm das je wahr. Hier habt ihr es <a target="_blank" href="http://support.apple.com/kb/HT4077" >Schwarz auf Wei&#223;</a>. Liebe Leute, mit so etwas habt ihr die ganze Zeit &#252;ber &#8220;gearbeitet&#8221;!</p>
<p>Ich bin gespannt auf den n&#228;chsten Schwung. Glaubt mir, das war noch lange nicht alles &#8230;
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		<title>Man-in-the-middle attack auf Blizzard Authenticator</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Mar 2010 06:27:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>XSized</dc:creator>
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		<category><![CDATA[WoW]]></category>

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		<description><![CDATA[Letztes Wochenende wurde die erste erfolgreiche Man-in- [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Letztes Wochenende wurde die erste erfolgreiche Man-in-the-middle attack auf Blizzards Authenticator bekannt. Ein WoW-Spieler meldete im <a target="_blank" href="http://forums.wow-europe.com/thread.html?topicId=12730404058&amp;sid=1" >Forum</a> einen Account-Hack, der trotz Verwendung des Authenticators erfolgte.</p>
<p><a href="http://www.xsized.de/wp-content/uploads/2010/03/authenticator.jpg"  rel="lightbox[2288]" title="blizzard authenticator"><img class="size-full wp-image-2289 alignleft" title="blizzard authenticator" src="http://www.xsized.de/wp-content/uploads/2010/03/authenticator.jpg" alt="" width="180" height="242" /></a>Den Authenticator f&#252;hrte Blizzard vor geraumer Zeit ein, um das weit verbreitete Aussp&#228;hen von Accountdaten der World of Warcraft-Spieler zu erschweren und so f&#252;r mehr Sicherheit zu sorgen. Beim Authenticator handelt es sich um ein bedrucktes DIGIPASS GO 6 von Vasco, einem belgischen Hersteller. Er generiert abh&#228;ngig von der aktuellen Zeit One-time Passw&#246;rter, also Passw&#246;rter, die exakt 1 Mal innerhalb eines bestimmten Zeitfensters g&#252;ltig sind. Das eigentliche Zeitfenster, innerhalb dessen das OTP g&#252;ltig ist,  ist ungef&#228;hr 30 Sekunden gro&#223;. Um dieses Zeitfenster herum existiert ein weiteres, etwas gr&#246;&#223;eres Zeitfenster, in dem das OTP nicht mehr g&#252;ltig ist, aber dennoch akzeptiert wird. Letzteres Zeitfenster hat den Zweck, auch Token, deren interne Uhr nicht ganz genau l&#228;uft, verwenden zu k&#246;nnen. Auftretende Abweichungen der internen Uhr werden so vom Server erkannt und kompensiert.</p>
<p>Die G&#252;ltigkeit eines OTP verf&#228;llt automatisch, sobald der generierte Code einmal verwendet wurde. Dies erschwert das Aussp&#228;hen von Daten enorm, kann es aber nie ganz verhindern. &#220;blicherweise werden Accountdaten durch Keylogger ausgesp&#228;ht, die sich auf dem Rechner des Opfers befinden. Bei der Verwendung statischer Kennw&#246;rter gestaltet sich das recht einfach: Die Daten werden ausgesp&#228;ht, an den Angreifer gesendet und dieser hat nun alle Zeit der Welt, die Accountdaten zu benutzen.</p>
<p>Durch die Verwendung von OTPs wird dieser Vorgang f&#252;r einen Angreifer erheblich aufw&#228;ndiger. Zum Einen muss hierbei eine Reaktion durch den Angreifer nahezu in Echtzeit erfolgen, da, wie oben beschrieben, die G&#252;ltigkeitsdauer eines OTPs nur wenige Minuten betr&#228;gt. Zudem muss der Angreifer verhindern, dass das OTP zum Server gesendet werden kann, da anderenfalls das OTP ung&#252;ltig w&#252;rde.</p>
<p>Diese Methoden sind nicht neu, die Gefahr eines solchen Angriffs ist seit langem bekannt und keinesfalls auf Token des Herstellers Vasco beschr&#228;nkt, alle Token basieren letztlich auf dem gleichen Grundprinzip. Hier irgendeine Verantwortlichkeit beim Hersteller zu suchen w&#228;re also keinesfalls gerechtfertigt. Letztlich bleibt bei jeder Sicherheitsvorkehrung immer ein gewisses Restrisiko erhalten.</p>
<p>Neu ist hingegen, dass ein solcher Angriff erstmalig von einem WoW-Spieler beobachtet werden konnte (musste). Der Spieler versuchte, sich mit seinen Accountdaten und dem OTP im Spiel anzumelden. Unmittelbar nachdem er das OTP eingegeben hatte, crashte der WoW-Client. Und genau in diesem Moment reagierte der Angreifer und loggte sich mit den gerade eben ausgesp&#228;hten Daten ein. Das deutet darauf hin, dass der eingesetzte Keylogger in Echtzeit kommuniziert. Zudem scheint er die weitere Anmeldung des Spielers zu verhindern, denn Zarakiteque schreibt in seinem Beitrag, dass er sich nach diesem Crash nicht mehr einloggen konnte. Dies gelang ihm erst dann wieder, nachdem er den vermutlichen Sch&#228;dling auf seinem System identifiziert und unsch&#228;dlich gemacht hatte. In seinem Fall handelte es sich um eine Datei namens emcor.dll, die sich in seinem Appdata/Temp-Verzeichnis befand.</p>
<p>Blizzard hat inzwischen best&#228;tigt, dass es sich hierbei um eine Man-in-the-middle attack handeln muss und untersucht den Fall, weitere Informationen wird es sicherlich in naher Zukunft geben. Interessant finde ich, dass es sich hierbei offenbar um einen recht neuen Sch&#228;dling handelt, Virenscanner entdeckten ihn noch nicht und via Google konnte der Spieler nur wenige Tage alte Informationen im Web finden (aktuell f&#252;hren nahezu alle Suchergebnisse bei einer Suche nach emcor.dll zu Beschreibungen dieses Vorfalls).</p>
<p>Der Fall f&#252;hrt wieder deutlich vor Augen, dass jegliche Sicherheitsvorkehrungen auch umgangen werden k&#246;nnen. Es wird sicherlich nie eine L&#246;sung geben, die das Aussp&#228;hen von Logindaten (und die anschlie&#223;ende Nutzung) vollkommen verhindern kann. Jede L&#246;sung wird letztlich nur den Aufwand erh&#246;hen, der von einem Angreifer betrieben werden muss. Wenn der Aufwand irgendwann den Nutzen &#252;bersteigt, wird ein Angriff m&#246;glicherweise uninteressant.</p>
<p>Auch wenn ich es weiter oben bereits schrieb, m&#246;chte ich abschlie&#223;end trotzdem noch einmal darauf hinweisen, dass f&#252;r derartige Angriffe nicht allein die Produkte des Herstellers Vasco anf&#228;llig sind. Die Angriffe sind auch bei Token von RSA oder anderen Herstellern m&#246;glich. Vasco steht allein deshalb nun im Rampenlicht, weil dessen Produkte von Blizzard eingesetzt werden. Die Funktionsweise derartiger Token ist immer identisch, demzufolge funktioniert exakt diese hier eingesetzte Methode auch in der Praxis mit jedem beliebigen OTP-Generator s&#228;mtlicher Hersteller. Vasco ist hier also kein Vorwurf zu machen.</p>
<p>Dumm w&#228;re es jetzt, OTPs generell abzulehnen, wie es in <a target="_blank" href="http://www.buffed.de/wow/news/14149/WoW-Account-gekeyloggt-trotz-Authenticator-UPDATE-Blizzard-bestaetigt-Man-in-the-Middle-Angriff" >manchen Foren</a> bereits geschieht. Auch wenn ein Angriff m&#246;glich bleibt: Er ist wesentlich schwieriger und mit h&#246;herem Aufwand durchf&#252;hrbar, als wenn allein Benutzername und Kennwort genutzt w&#252;rden. Die Verwendung von OTPs erh&#246;ht in jedem Fall die Sicherheit, auch wenn sie Angriffe nicht vollends ausschlie&#223;en kann. Hier ist (wieder einmal) der Anwender gefragt, der gen&#252;gend Aufmerksamkeit und zus&#228;tzliche Absicherungen aufbringen muss, um das Einnisten eines Sch&#228;dlings zu vermeiden. Sich allein auf die Verwendung einer bestimmten Ma&#223;nahme zu verlassen, reicht eben nicht.</p>
<p>Im &#252;brigen setzen auch Paypal und eBay die Token von Vasco ein, diverse Banken nutzen sie ebenfalls und an vielen Stellen werden L&#246;sungen von RSA eingesetzt. Ich bin gespannt, wann hier die ersten vergleichbaren Vorf&#228;lle bekannt werden.
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		<title>Backdoor in WordPress ganz easy</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Jan 2010 11:30:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>XSized</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wordpress ist bei den meisten Nutzern gerade aufgrund s [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>WordPress ist bei den meisten Nutzern gerade aufgrund seiner Flexibilit&#228;t und einfachen Erweiterbarkeit sehr beliebt. Gerade letzteres bietet jedoch eine Vielzahl von M&#246;glichkeiten, Backdoors einzuschleusen, die unerw&#252;nschten &#8220;Besuchern&#8221; eine Menge M&#246;glichkeiten f&#252;r Unsinn verschaffen k&#246;nnen.</p>
<p>Wie einfach es beispielsweise ist, eine Backdoor in ein Template zu integrieren, welche einen Benutzer in WordPress anlegt und diesem Administrator-Rechte zuweist, zeigt der Beitrag &#8220;<a target="_blank" href="http://www.strangework.com/2009/12/29/how-to-create-backdoor-admin-access-in-wordpress/" >How-To: Create Backdoor Admin Access in WordPress</a>&#8220;. Der Code sitzt in der <em>functions.php</em> des Templates und wird durch einen speziellen Aufruf der Zielseite aktiviert. Mittels der Funktion <em>wp_create_user</em> aus <em>wp-includes/registration.php</em> wird nun ein neuer Benutzer in der Datenbank angelegt und zum Administrator gemacht. Fertig, die T&#252;r ist offen. Egal, ob die Registrierung von neuen Benutzern erlaubt ist oder nicht.</p>
<p>Um solch eine Backdoor nachtr&#228;glich in eine WordPress-Installation zu integrieren, ben&#246;tigt ein Angreifer nat&#252;rlich Zugriff auf die Daten, beispielsweise via FTP. Allerdings ist man darauf nicht zwingend angewiesen, was hindert einen potentiellen Angreifer daran, eine Seite aufzusetzen, von der man Unmengen an WordPress-Templates herunter laden kann, die durch die Bank mit einer solchen Funktion pr&#228;pariert sind? Oder warum sollte ein Entwickler nicht ein solches Hintert&#252;rchen in sein wunderbares WordPress-Plugin integrieren? Hand aufs Herz: Wie gro&#223; wird der Anteil an WordPress-Nutzern wohl sein, die PHP beherrschen und ein solches Hintert&#252;rchen erkennen k&#246;nnten? 10%? Und wie viele pr&#252;fen denn tats&#228;chlich jedes Plugin oder Template auf potentiellen Schadcode? 1%? Weniger?</p>
<p>Aktuell &#252;berwiegt einfach das Vertrauen. Vertrauen in die Redlichkeit der Entwickler und Vertrauen in die Ehrlichkeit der Betreiber von Template-Portalen. Sicherlich l&#246;blich, offenbar ist noch nicht zu viel passiert in der Vergangenheit. Aber ein wenig Vorsicht sollte dennoch angebracht sein und somit sind vorbeugende Ma&#223;nahmen sicherlich nicht falsch.</p>
<p>Den oben beschriebenen &#8220;Exploit&#8221; (um einen &#8220;echten&#8221; Exploit handelt es sich meiner Meinung nach nicht wirklich) kann man auf verschiedene Weisen aushebeln.</p>
<p>Variante 1: Wir benennen die Datei <em>wp-includes/registration.php </em>einfach um. Damit hebeln wir allerdings automatisch s&#228;mtliche Funktionen zur Bearbeitung bereits existierender Benutzer aus. Also nicht so schick. Zudem ist das nach jedem WordPress-Update zu wiederholen.</p>
<p>Variante 2: Wir kommentieren die Funktion <em>wp_create_user</em> in der Datei <em>wp-includes/registration.php</em> aus. Das Gleiche m&#252;ssten wir mit der Funktion <em>wp_insert_user</em> in der gleichen Datei tun. Auch hier sind verschiedene Funktionen in der Admin-Oberfl&#228;che anschlie&#223;end defekt und auch dieses Procedere m&#252;sste nach jedem Update wiederholt werden. Also auch nicht wirklich sch&#246;n&#8230;</p>
<p>Variante 3 (empfohlen): Wir legen einen zus&#228;tzlichen Verzeichnisschutz f&#252;r das Verzeichnis /wp-admin/ an. Die meisten Provider bieten diese Funktion in der Admin-Oberfl&#228;che an, wer diese Funktion bei seinem Provider nicht findet, dem empfehle ich Punkt 8 <a target="_blank" href="http://wordpress-buch.bueltge.de/wordpress-sicherer-machen/30/" >dieses Artikels</a>. Hier wird die Vorgehensweise recht gut erl&#228;utert, auch die anderen Tipps sind prinzipiell sehr zu empfehlen.<br />
Dieser zus&#228;tzliche Verzeichnisschutz sorgt nun daf&#252;r, dass f&#252;r den Zugriff auf /wp-admin/ eine zus&#228;tzliche Anmeldung erforderlich ist. Bevor also ein Angreifer, der bspw. die oben beschriebene Backdoor ausf&#252;hren konnte, sich mit seinem neuen Benutzer an Eurem Blog anmelden k&#246;nnte, m&#252;sste er eine weitere, von WordPress unabh&#228;ngige Authentifizierung erfolgreich vollziehen. Wenn Ihr hier mit einem ausreichend starken Passwort arbeitet, wird das (relativ) schwierig.</p>
<p>Wie weiter oben bereits geschrieben, sehe ich die im verlinkten Beitrag aufgezeigte M&#246;glichkeit zum Anlegen eines administrativen Benutzers nicht als &#8220;echten&#8221; Exploit an sondern sehe die Problematik allgemein in der M&#246;glichkeit der Erweiterbarkeit. Und sicherlich beschr&#228;nkt sich das Problem somit nicht allein auf WordPress. Allerdings ist es nat&#252;rlich durch die von WordPress zur Verf&#252;gung gestellten Funktionen wesentlich einfacher, erfolgreich eine Hintert&#252;r einzurichten. M&#246;glicherweise sollten gerade die Funktionen zur Erstellung und &#196;nderung von Benutzern gekapselt werden und eben nicht von jedem xbeliebigen Addon genutzt werden k&#246;nnen. Aktuell ist es aber m&#246;glich, daher sollten WordPress-Nutzer sich nicht allein auf die mitgelieferten Sicherheitsfunktionen verlassen, sondern selbst Hand anlegen. Und sicherlich auch hin und wieder mal nachschauen, ob pl&#246;tzlich neue Benutzer in der Datenbank auftauchen, obwohl die Registrierung nicht erlaubt ist.
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		<title>Pwn2Own2009: Chrome sicherster Browser</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Mar 2009 14:29:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>XSized</dc:creator>
				<category><![CDATA[Diverses]]></category>
		<category><![CDATA[Chrome]]></category>
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		<description><![CDATA[Beim diesj&#228;hrigen Wettbewerb Pwn2Own durften sich Inte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Beim diesj&#228;hrigen Wettbewerb Pwn2Own durften sich Interessenten wieder einmal an diversen Browsern austoben. Wer als Erster erfolgreich einen Exploit ausnutzen konnte, erhielt das Preisgeld in H&#246;he von 5000$.</p>
<p>Getestet wurde gegen Systeme, die auf dem aktuellsten Patchstand waren. Am schnellsten war Safari unter Mac OS X offen, <a target="_blank" href="http://dvlabs.tippingpoint.com/blog/2009/03/18/pwn2own-2009-day-1---safari-internet-explorer-and-firefox-taken-down-by-four-zero-day-exploits" >ganze 2 Minuten</a> dauerte der Spa&#223;. Schnell verdientes Geld <img src='http://www.xsized.de/wp-content/plugins/tango-smilies/tango/face-wink.png' alt=';)' class='wp-smiley' />  Auch der Internet Explorer 8 und Firefox wurden geknackt, Googles Chrome hingegen blieb <a target="_blank" href="http://dvlabs.tippingpoint.com/blog/2009/03/21/pwn2own-wrap-up" >bis zum Ende standhaft</a>, nicht ein Exploit konnte erfolgreich durchgef&#252;hrt werden.</p>
<p>Safari wurde im &#252;brigen gleich 2 mal erfolgreich exploited. Nils, der einen dieser Exploits durchf&#252;hrte, war derjenige, der auch beim IE8 und Firefox erfolgreich war. 15.000$ Preisgeld konnte er so einstreichen, nicht &#252;bel.
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		<title>Conrad sagt: Gib mir Deine TAN</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Nov 2008 15:36:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>XSized</dc:creator>
				<category><![CDATA[fundsachen]]></category>
		<category><![CDATA[kranke welt]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Banking]]></category>
		<category><![CDATA[Security]]></category>

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		<description><![CDATA[Der wichtigste Sicherheitshinweis, den man immer und &#252; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der wichtigste Sicherheitshinweis, den man immer und &#252;berall im Zusammenhang mit Online-Zahlungsverkehr zu lesen bekommt ist: Gib niemals, aber auch wirklich NIEMALS Deine PIN und Deine TAN heraus, es sei denn, Du hast Dich tats&#228;chlich gezielt online bei Deiner Bank angemeldet.</p>
<p>Und was macht Conrad? Pr&#228;sentiert einen Service namens &#8220;<a target="_blank" href="http://www1.conrad.de/infocenter/sofort.php" >Sofort&#252;berweisung</a>&#8220;, bei dem ausgerechnet PIN und TAN abgefragt werden. Das sch&#246;nste in diesem Zusammenhang ist dieses Zitat aus der Beschreibung (Hervorhebung durch mich):</p>
<blockquote><p>&#8220;Bei dem Dienst &#8220;Sofort&#252;berweisung&#8221; ist es <strong>bisher</strong> zu keinen Missbr&#228;uchen gekommen (T&#220;V- zertifiziertes-Online-Zahlungssystem).&#8221;</p></blockquote>
<p>Der Krug geht so lange zum Brunnen&#8230; kennen wir ja. <a target="_blank" href="http://blog.fefe.de/?ts=b7e88b01" >Fefe</a>, bei dem ich diesen Hinweis gefunden habe, meint dazu:</p>
<blockquote><p>&#8220;Sagt mir mal: bin ich da zu altmodisch, wenn ich die Idee f&#252;r eine Katastrophe halte? Vor allem: sie haben da ein Banner, &#8220;T&#220;V Gepr&#252;fte Transaktionssicherheit&#8221;. Huh? Der T&#220;V pr&#252;ft die Transaktionen? Oder hat der T&#220;V die Idee gepr&#252;ft und fand sie gut? Kann ich beides kaum glauben.&#8221;</p></blockquote>
<p>Es ist tats&#228;chlich zum heulen. Da versuchen alle, die auch nur ansatzweise Wert auf Sicherheit legen, die Weitergabe von TAN und PIN zu verhindern und Conrad, oder richtiger: die <a target="_blank" href="https://www.payment-network.com/" >Payment Network AG</a>, ignoriert das gl&#252;cklicherweise inzwischen gestiegene Sicherheitsbewusstsein und weicht das Ganze auf. Und nicht allein Conrad wickelt die Online-Zahlungen &#252;ber diesen Dienstleister ab, eine ganze Menge mehr Onlinedienste nutzen offenbar diesen Service, darunter auch das Deutsche Rote Kreuz.</p>
<p>Ganz ehrlich: Ich w&#252;rde nie im Leben irgendeinem mir unbekannten oder auch bekannten Dienst PIN und TAN &#252;bermitteln. W&#252;rde mir im Traum nicht einfallen. Und einem Online-Anbieter, der diese Zahlungsmethode anbietet, vertraue ich pers&#246;nlich nicht. Man mag mich gern paranoid nennen&#8230;</p>
<p><strong>Update:</strong> <a target="_blank" href="http://blog.fefe.de/?ts=b7e9ac4f" >Fefe hat ein paar weitere Details ver&#246;ffentlicht</a>. Auch Banken und Verbraucherschutz warnen im Zusammenhang mit dieser Zahlungsmethode davor, PIN und TAN heraus zu geben.
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		<title>Die Hysterie rund um Googles Chrome und den Datenschutz</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Sep 2008 09:20:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>XSized</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn ich mir die hysterische Berichterstattung in den B [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ich mir die hysterische Berichterstattung in den Blogs anschaue, die seit gestern rund um Chrome herrscht, dann wird mir ehrlich schlecht. Was wird dem Browser inzwischen schon alles angedichtet: Datenspionage, Keylogger-Funktionalit&#228;t, speichern der Surf-Historie auf Google Servern, jeder ist eindeutig identifizierbar und anhand dieser Daten werden die besuchten Seiten zugeordnet&#8230; Haneb&#252;chener Unsinn!</p>
<p>Versteht mich nicht falsch, ich will jetzt hier keine Lanze f&#252;r Google brechen, aber ich finde es gelinde gesagt erschreckend, welche Paranoia gepaart mit absoluter Ahnungslosigkeit und Sensationsgier hier zu den unm&#246;glichsten, sachlich einfach falschen Aussagen f&#252;hrt. Deshalb will ich, basierend auf <a href="http://www.xsized.de/was-berichtet-chrome-denn-so-alles-nach-hause/" >meinen gestrigen Untersuchungen</a>, mal einige falsche Aussagen richtig stellen. Ich werde hier allerdings keinen der Beitr&#228;ge verlinken, die diese vollkommen haltlosen Aussagen verbreiten.</p>
<p><strong>Aussage 1: Chrome sendet meine eMail-Adresse an Google-Server.</strong></p>
<p>Falsch! In keinem meiner Mitschnitte war auch nur ansatzweise eine Mailadresse zu finden. Ich habe gezielt verschiedene Online-Formulare ausgef&#252;llt (und die dort verwendeten Adressen dann nat&#252;rlich auch im HTTP-Stream gesehen, sofern die Formulare nicht per SSL &#252;bermittelt wurden), dar&#252;ber hinaus jedoch nichts dergleichen finden k&#246;nnen.</p>
<p><strong>Aussage 2: Chrome &#252;bermittelt alles, was ich in die Adresszeile tippe, an Google-Server.</strong></p>
<p>Diese Aussage ist nur halb wahr. Richtig ist: Chrome sendet s&#228;mtliche Eingaben in der Adresszeile an die <strong>voreingestellte Suchmaschine</strong>. Und das auch nur dann, wenn die <strong>Autosuggest-Funktion aktiviert</strong> ist! Ja, es ist ungeschickt, diese Funktionalit&#228;t als Opt-Out zu gestalten, also in der Grundeinstellung aktiv zu lassen. Allerdings, und da werden mir sicherlich viele zustimmen, das ist es nun mal, was Otto-Normaluser w&#252;nscht. Falsch ist definitiv, dass Chrome diese Eingaben immer an Google-Server &#252;bermittelt. Die Anfragen werden in jedem Fall nur an die Suchmaschine &#252;bertragen, die als Standard eingestellt wurde (bei der Installation wird da auch nachegefragt). Stelle ich hier Yahoo ein, ist keine Kommunikation mehr mit Google-Servern zu sehen, daf&#252;r pl&#246;tzlich jede Menge Verkehr mit Yahoo-Servern. Logisch, wie sollte solch eine Funktion auch anders realisiert werden? Hier aber zu behaupten, alles was man eintippt, landet bei Google, ist sachlich einfach nicht richtig.</p>
<p>Im &#252;brigen passiert exakt das gleiche, wenn man Firefox nutzt. Nicht bei der Eingabe im Adressfeld (hier greift der Firefox ja auf die Browser-Historie zu), aber bei der Eingabe im Suchfeld. Auch hier gehen exakt die gleichen Anfragen &#252;bers Netz &#8211; zur voreingestellten Suchmaschine.</p>
<p>Verwendet man die Auto-Vervollst&#228;ndigen-Funktion im Chrome, dann wird die letzte, endg&#252;ltige Eingabe NICHT mehr an die eingestellte Suchmaschine gesendet.</p>
<p><strong>Aussage 3: Google speichert meine Surf-Historie auf seinen Servern.</strong></p>
<p>Ebenfalls vollkommen falsch! Um dies zu realisieren, m&#252;sste jeder angeklickte Link zu einem der Google-Server &#252;bertragen werden, anderenfalls entgingen Google Unmengen an besuchten Seiten. Dies geschieht jedoch faktisch nicht. Wie in 2. bereits beschrieben, werden lediglich Anfragen an die <strong>voreingestellte Suchmaschine</strong> gesendet, wenn man etwas in die Adresszeile eintippt und die <strong>Autosuggest-Funktion noch aktiv</strong> ist.</p>
<p><strong>Aussage 4: Google sendet mit jeder meiner Anfragen eine Identifikationsnummer, anhand derer der Browser eindeutig zu identifizieren ist.</strong></p>
<p>Falsch! Googles eindeutige Identifikationsnummer wird lediglich bei Update-Check durch den GoogleUpdater gesendet. In keiner weiteren Anfrage von Chrome konnte ich sie entdecken. Im &#252;brigen, wie bereits geschrieben: Firefox macht exakt das gleiche (und nahezu jede andere Software auch). Siehe unter anderem auch <a target="_blank" href="http://www.mattcutts.com/blog/google-chrome-communication/" >hier</a> und <a target="_blank" href="http://www.dennis-kempin.de/various/google-chrome-privacy/" >hier</a>.</p>
<p>Also: sicherlich ist es sch&#246;n zu sehen, dass das Bewusstsein f&#252;r Privacy und Datensicherheit steigt. Keine Frage, vor nicht all zu langer Zeit sah das noch vollkommen anders aus. Es ist allerdings nicht mal im Ansatz hilfreich, aufgrund vollkommen falscher Behauptungen eine Hysterie zu erzeugen, so etwas gibt &#252;ber kurz oder lang s&#228;mtliche Bem&#252;hungen in dieser Richtung der L&#228;cherlichkeit preis. Denn es ist tats&#228;chlich erschreckend zu sehen, wie uninformiert viele hier in die Diskussion einsteigen: Ein L&#246;we br&#252;llt es falsch vor (ja, manche L&#246;wen gestehen es selbst immer wieder ein, von der Technik nicht wirklich viel Ahnung zu haben) und die ganzen Kojoten heulen es nach. Sorry, das hilft auf keinen Fall dabei, eine sachliche Diskussion zum Thema zu f&#252;hren.
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		<title>WISO informiert per Mail &#252;ber Datendiebstahl</title>
		<link>http://www.xsized.de/wiso-informiert-per-mail-ueber-datendiebstahl/</link>
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		<pubDate>Thu, 04 Sep 2008 06:30:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>XSized</dc:creator>
				<category><![CDATA[fundsachen]]></category>
		<category><![CDATA[Datendiebstahl]]></category>
		<category><![CDATA[Security]]></category>
		<category><![CDATA[WISO]]></category>

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		<description><![CDATA[Die WISO-Redaktion des ZDF hat offenbar im Rahmen ihrer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die WISO-Redaktion des ZDF hat offenbar im Rahmen ihrer Recherchen zum Thema Datendiebstahl eine Liste von 56.000 gestohlenen Accountdaten auf einem chinesischen Server entdeckt. In einer bislang so nie stattgefundenen Aktion wurden nun offenbar gestern alle in dieser Liste gefundenen eMail-Adressen angeschrieben und mit der folgenden Mail begl&#252;ckt:</p>
<blockquote><p>Hallo, Eigent&#252;mer der E-Mailadresse xxxxx,</p>
<p>Sie erhalten diese Mail von uns, weil wir auf einen datenschutzrechtlich problematischen Sachverhalt aufmerksam gemacht wurden, der Ihre E-Mail-Adresse betrifft.</p>
<p>Ihre E-Mail-Adresse und das Passwort *xxxx* (Zu Ihrer Sicherheit wurde das Passwort gek&#252;rzt) befinden sich nach unseren Recherchen auf einem im Internet frei zug&#228;nglichen, in China beheimateten Server.</p>
<p>Die Daten scheinen aus einem Datendiebstahl zu stammen, die Datendiebe haben versucht, sich mit Hilfe dieser Kombination aus Mail-Adresse und Passwort Zugang zu Online-Bezahldiensten zu verschaffen.</p>
<p>Die Daten selbst stammen nach ersten Erkenntnissen aus einer Datenbank, die nichts mit Finanzdienstleistungen zu tun hat und bei der Sie sich in der Vergangenheit einmal angemeldet haben.</p>
<p>M&#246;glicherweise nutzen Sie diese Kombination aus E-Mail-Adresse und Passwort f&#252;r weitere Internet-Dienste, etwa f&#252;r Ihren Mail-Account, zum Anmelden bei Online-Shops oder auf anderen Webseiten. In diesem Fall raten wir Ihnen dringend, auf jeder einzelnen dieser Seiten Ihr Passwort unverz&#252;glich zu &#228;ndern, bevor irgendjemand aus dem Vorhandensein dieser Daten im Internet einen Vorteil ziehen kann.</p>
<p>Hinweise zur Verwendung von Passw&#246;rtern und f&#252;r die sichere Passworterstellung erhalten Sie untenstehend.</p>
<p>Diese Mail geht zur&#252;ck auf Recherchen der ZDF-Sendung WISO, die am Montag den 8. September ausf&#252;hrlich &#252;ber diesen Datendiebstahl berichten wird. Informationen erhalten Sie sp&#228;testens dann auch unter http://www.wiso.de/  Bitte beachten Sie, dass wir keine Einzelfallberatung durchf&#252;hren k&#246;nnen &#8211; E-Mails an diese Versandadresse werden nicht beantwortet.</p>
<p>Wir werden die uns vorliegenden Daten nach Ausstrahlung des Beitrags l&#246;schen, Sie erhalten keine weitere Mail von uns an diese Adresse (es sei denn, Sie haben sich bei einem ZDF-Informationsdienst angemeldet.) Wir informieren das vom Datendiebstahl betroffene Unternehmen sowie die entsprechende f&#252;r den Datenschutz zust&#228;ndige Beh&#246;rde von dem Vorfall. Allerdings haben wir keinen Einfluss darauf, die auf einem chinesischen Webserver liegenden Daten zu l&#246;schen.</p>
<p>Um &#252;ber die Brisanz des Datendiebstahls qualifiziert berichten zu k&#246;nnen bittet Sie die WISO-Redaktion, an einer kurzen Umfrage zum Datendiebstahl teilzunehmen, selbstverst&#228;ndlich anonym (Beachten Sie die Hinweise am Ende der Mail).<br />
Ihre Angaben k&#246;nnen dabei helfen, dass die Zuschauer der Sendung f&#252;r Probleme rund um die Datensicherheit im Internet sensibilisiert werden.</p>
<p>http://vote.wiso.zdf.de/</p>
<p>Mit freundlichen Gr&#252;&#223;en</p>
<p>Zweites Deutsches Fernsehen / Redaktion WISO</p></blockquote>
<p>Solch eine Mail schockiert nat&#252;rlich zun&#228;chst, viele gehen sicherlich auch von einer Phishing-Aktion aus, auch wenn hier typische Phishing-Elemente fehlen. Diese Mail ist allerdings echt. Einerseits best&#228;tigt das inzwischen <a target="_blank" href="http://wiso.zdf.de/ZDFde/inhalt/22/0,1872,7302998,00.html" >WISO</a>, andererseits fanden <a target="_blank" href="http://www.lidzba.net/?p=67" >viele Empf&#228;nger</a> dieser Mail tats&#228;chlich bis auf 2 ausge-X-te Stellen ihr Passwort in der Mail. Die Daten stammen offenbar aus der Registrierung f&#252;r einen Online-Service. <a target="_blank" href="http://www.basicthinking.de/blog/2008/09/03/ehrenwort-deine-daten-sind-sicher/" >Robert</a> und der <a target="_blank" href="http://www.edvblogger.de/2008/09/03/e-mail-von-zdf-wiso-wegen-datenmissbrauch/" >EDV-Blogger</a> haben inzwischen einige Details hierzu zusammen getragen. Es wurde offenbar tats&#228;chlich in mehreren F&#228;llen versucht, sich mit diesen Daten bei Paypal einzuloggen. Da viele Internetnutzer ein und das selbe Passwort f&#252;r die unterschiedlichsten Online-Dienste verwenden, kann das in einigen F&#228;llen also auch durchaus geklappt haben. Wer diese Mail also ebenfalls erhalten hat, sollte schleunigst s&#228;mtliche Passw&#246;rter &#228;ndern, die er/sie online benutzt.</p>
<p>Die Mail an sich ist &#228;u&#223;erst ungew&#246;hnlich, aber durchaus eine gute Idee der Redaktion. Ich pers&#246;nlich h&#228;tte es allerdings besser gefunden, direkt auf eine Informationsseite zu verlinken, statt nur auf eine kommende Sendung zu verweisen und einen Link auf eine Voting-Seite zu setzen. Das h&#228;tte der Glaubw&#252;rdigkeit gut getan, so wirkte die Mail offenbar f&#252;r viele als Spam.</p>
<p><strong>Update:</strong> Inzwischen ist zu <a target="_blank" href="http://www.basicthinking.de/blog/2008/09/04/wiso-ii-betroffene-firma-meldet-sich/" >erfahren</a>, dass die Daten bei PricewaterhouseCoopers geleaked sind. In einer <a target="_blank" href="http://www.pwc.de/portal/pub/!ut/p/kcxml/04_Sj9SPykssy0xPLMnMz0vM0Y_QjzKLd4p3dnUGSZnFG8Q76kfCRIL0vfV9PfJzU_UD9AtyI8odHRUVAUF2rJ8!/delta/base64xml/L3dJdyEvd0ZNQUFzQUMvNElVRS82X0JfQ0VS?siteArea=49c234c4f2195056&amp;content=e549f742c9beec8&amp;topNavNode=49c4e4a420942bcb" >Pressemitteilung</a> heisst es unter anderem:</p>
<blockquote><p>&#8220;Das Wirtschaftspr&#252;fungs- und Beratungsunternehmen PricewaterhouseCoopers (PwC) hat heute Strafanzeige gegen bislang unbekannte Daten-Hacker gestellt, die eine externe Servicedatenbank f&#252;r Jobsuchende angegriffen und dabei Daten gestohlen haben. Diese von einem externen Serviceprovider betriebene Internet-Seite diente interessierten Nutzern zur vereinfachten Erstellung ihrer Bewerbung bei PwC.</p>
<p>Auf die Spur der Hacker kam PwC nach Hinweisen der ZDF-Redaktion Wiso am gestrigen Mittwoch. Unmittelbar eingeleitete Stichproben-Untersuchungen legen die Vermutung nahe, dass die Hacker die gestohlenen Adressen vor allem f&#252;r Spam-Mails missbrauchen. Dar&#252;ber hinaus sind E-Mail-Adressen und Passw&#246;rter neben Daten aus den Best&#228;nden anderer Unternehmen auf einem chinesischen Server aufgetaucht. PwC veranlasste seinen externen Serviceprovider umgehend zur Stilllegung der betroffenen Internet-Seite. PwC hat bereits damit begonnen, alle m&#246;glicherweise betroffenen Nutzer direkt &#252;ber den Vorfall zu informieren und Hinweise zur eigenen Datensicherheit zu geben. PwC hat vorsorglich die Aufsichtsbeh&#246;rde f&#252;r den Datenschutz sowie die Berufsaufsicht von dem Hacker-Angriff und den eingeleiteten Sicherheitsma&#223;nahmen in Kenntnis gesetzt. Das Unternehmen wird die Ermittlungsbeh&#246;rden in vollem Umfang bei der Aufkl&#228;rung der Straftat unterst&#252;tzen.</p>
<p>Nicht betroffen von dieser Hacker-Attacke sind s&#228;mtliche Internetangebote, die von PwC selbst betrieben werden. Dazu z&#228;hlt vor allem der eigene Internetauftritt <a target="_blank" href="http://www.pwc.de/" >www.pwc.de</a>. Ebenfalls nicht von der Attacke betroffen sind s&#228;mtliche Kunden- sowie alle &#252;brigen Daten von Mitarbeitern und Bewerbern. &#8230;&#8221;</p></blockquote>
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		<title>Mehr Sicherheit f&#252;r World of Warcraft</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Jun 2008 14:17:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>XSized</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Blizzard]]></category>
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		<description><![CDATA[Keylogger sind ein gro&#223;es Problem f&#252;r alle Online-Gam [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Keylogger sind ein gro&#223;es Problem f&#252;r alle Online-Games bzw. deren Spieler. Die Gesch&#228;fte mit Ingame-Gold florieren und der Markt will bedient werden, daher bedienen sich die &#8220;Lieferanten&#8221; diverser Tricks, um mit m&#246;glichst wenig Aufwand an das virtuelle Zahlungsmittel zu gelangen, welches dann wiederum in bare M&#252;nze verwandelt werden soll. Daf&#252;r werden dann gern auch schon mal ganze <a href="http://www.xsized.de/weniger-wow-gold-dank-seagate/" >Chargen von Festplatten</a> oder USB-Sticks mit einem Virus ausgeliefert, der dann f&#252;r diverse Online-Games per Keylogging die Anmeldedaten einsammeln soll.</p>
<p>Blizzard geht nun einen in meinen Augen sehr eleganten Weg, um seine Kunden zu sch&#252;tzen: Sie bieten in Zukunft die M&#246;glichkeit, optional einen <a target="_blank" href="http://us.blizzard.com/support/article.xml?articleId=24660&amp;rhtml=true" >Token f&#252;r die Benutzerauthentisierung zu erwerben</a>. Dieser generiert ein OTP (<a target="_blank" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Einmalpasswort" >One Time Password</a>), welches zus&#228;tzlich zu den Anmeldeinformationen eingegeben werden muss. Die Token sind dem jeweiligen Account fest zugeordnet und jedes durch diese Token generierte Passwort ist genau ein einziges Mal g&#252;ltig, Keylogger werden somit ausgehebelt. Selbst wenn nun jemand Anmeldeinformationen mitschneiden kann &#8211; das OTP ist inzwischen ung&#252;ltig und somit klappt die Anmeldung nicht mehr. Dieses Verfahren ist nicht neu, ich selbst habe es schon unz&#228;hlige Male bei Kunden implementiert und auch f&#252;r eBay gibt es seit einiger Zeit Token. Lobenswert finde ich aber, dass ein Hersteller eines Online-Games nun diese M&#246;glichkeit f&#252;r seine Kunden bietet. Sicher, auch OTPs sind nicht die ultimative und unknackbare L&#246;sung, ein gewisses Restrisiko bleibt immer. Aber f&#252;r mich ein erw&#228;hnenswerter Schritt, der den Kunden zudem gerade mal 6,50$ kosten soll.</p>
<p>Ob, wann und zu welchem Preis diese Token auch f&#252;r deutsche Spieler verf&#252;gbar sein werden konnte ich auf die Schnelle nicht feststellen, ich glaube aber nicht, dass Blizzard diese L&#246;sung nur auf den amerikanischen Markt beschr&#228;nken wird.</p>
<p><strong>Update:</strong> Der Token soll in Europa f&#252;r 6 Euro verf&#252;gbar sein <a target="_blank" href="http://www.gamesindustry.biz/articles/blizzard-unveils-authenticator-for-world-of-warcraft_5" >lese ich gerade</a>&#8230;</p>
<p><strong>Update 2:</strong> Inzwischen ist auch die <a target="_blank" href="http://eu.blizzard.com/support/article.xml;jsessionid=71CDB2403FFDC7A68A18DE4E6943F1D7.app17_08?articleId=28154" >deutsche Version der FAQ</a> verf&#252;gbar. Blizzard wird den Token unter der Bezeichnung Blizzard Authenticator demn&#228;chst &#252;ber den <a target="_blank" href="http://eu.blizzard.com/store/" >Blizzard Shop</a> vertreiben.
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		<title>Noch mehr Spa&#223; mit Mac OS X Leopard</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Nov 2007 08:31:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>XSized</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Apple stellt schon coole Produkte her, speziell die Fir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Apple stellt schon coole Produkte her, speziell die Firewall im neuen OS X Leopard ist megacool, wie wir <a href="http://www.xsized.de/loechrige-firewall-in-mac-os-x-leopard/" >inzwischen wissen</a>. Sie ist so cool, dass die Jungs bei heise die Finger gar nicht mehr von ihr lassen k&#246;nnen und prompt &#252;ber das n&#228;chste Problem <a target="_blank" href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/98460" >berichten</a>: Die Firewall in Mac OS X Leopard besch&#228;digt Programme, die anschlie&#223;end unter Umst&#228;nden nicht mehr lauff&#228;hig sind.</p>
<p>Der Trick ist ein ganz einfacher:  Die Firewall in Leopard definiert Verbindungsregeln nicht auf Portebene (&#8220;erlaube Zugriff von aussen auf Port 80&#8243; zum Beispiel), sondern auf Programmebene. Ein installiertes Mailprogramm erh&#228;lt dann zum Beispiel die Erlaubnis, mit dem Netzwerk zu kommunizieren. Ist das Programm noch nicht bekannt, wird der Benutzer um Erlaubnis gefragt. Best&#228;tigt dieser die Freigabe f&#252;r die Kommunikation mit dem Netzwerk, dann tr&#228;gt OS X Leopard eine passende Regel in die Firewall ein. Zudem wird das Programm signiert, um es sp&#228;ter eindeutig identifizieren zu k&#246;nnen. Prinzipiell keine vollkommen dumme Idee, zugegeben.</p>
<p>Das Dumme an dieser L&#246;sung ist jedoch: Mac OS X Leopard modifiziert bei der Signierung die eigentliche Programmdatei. Manche Programme merken davon nichts und starten wie gewohnt, andere Programme hingegen pr&#252;fen ihre Integrit&#228;t beim Programmstart, wie beispielsweise Skype (und eine Vielzahl von kommerziellen Programmen, die so beispielsweise Crack-Versuche verhindern wollen). Und was passiert nun, wenn ein solches Programm feststellt, dass es modifiziert wurde? Richtig! Es startet nicht mehr. Was nat&#252;rlich auch eine Methode ist, f&#252;r Netzwerksicherheit zu sorgen <img src='http://www.xsized.de/wp-content/plugins/tango-smilies/tango/face-wink.png' alt=';)' class='wp-smiley' />
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		<title>L&#246;chrige Firewall in Mac OS X Leopard</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Oct 2007 16:42:53 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ja, heute ist mein Apple-Tag ;) Denn eben lese ich bei  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, heute ist mein Apple-Tag <img src='http://www.xsized.de/wp-content/plugins/tango-smilies/tango/face-wink.png' alt=';)' class='wp-smiley' />  Denn eben lese ich bei heise einen recht interessanten <a target="_blank" href="http://www.heise.de/security/artikel/98090/Ein-zweiter-Blick-auf-die-Firewall-in-Mac-OS-X-Leopard" >Artikel &#252;ber die &#8220;Firewall&#8221; in Mac OS X Leopard</a>. Ich schreibe &#8220;Firewall&#8221;, weil dieses St&#252;ck Software den Namen offenbar nicht wirklich verdient hat. Zitat von heise:</p>
<blockquote><p>&#8220;Die Firewall von Mac OS X Leopard versagte in allen Tests: Sie ist standardm&#228;&#223;ig nicht aktiviert und selbst wenn sie der Anwender einschaltet, verh&#228;lt sie sich nicht so, wie er es erwartet. Netzwerkverbindungen zu nicht-autorisierten Diensten sind weiterhin m&#246;glich und selbst in der restriktivsten Einstellung &#8220;Alle eingehenden Verbindungen blockieren&#8221; l&#228;sst sie Zugriffe  aus dem Internet auf Systemdienste zu. Auch wenn die hier aufgezeigten Probleme und Ungereimtheiten keine Sicherheitsl&#246;cher in dem Sinne darstellen, dass jemand &#252;ber sie in einen Mac einbrechen k&#246;nnte, ist Apple gut beraten, schleunigst nachzubessern&#8221;</p></blockquote>
<p>Per default ist die Firewall offensichtlich so konfiguriert, dass sie s&#228;mtliche eingehenden Verbindungen zul&#228;sst. OK, das kennt man durchaus auch von fr&#252;heren Windows-Versionen: Erst einmal ist alles erlaubt und der Anwender kann dann schauen, was er abschalten m&#246;chte. OS X Leopard geht da allerdings einen kleinen Schritt weiter: Selbst wenn der Anwender schon so clever war, unter OS X die Firewall zu aktivieren &#8211; nach dem Update auf Leopard ist die Konfiguration weg und die Firewall gestattet s&#228;mtliche eingehenden Verbindungen. Er darf sie also wieder aktivieren und alle Freigaben erneut anlegen. Aber auch hier bleiben Dienste ansprechbar, die der Nutzer nicht selbst freigibt, sie holen sich die n&#246;tigen Freigaben einfach selbst.</p>
<p>Doch selbst wer auch das bereits bemerkt hat und &#8220;Alle eingehenden Verbindungen blockieren&#8221; unter Leopard aktiviert hat Pech gehabt. Es bleiben nach wie vor diverse Dienste von au&#223;en ansprechbar. Was ja irgendwie nicht so ganz zu &#8220;ALLE Verbindungen&#8230;&#8221; passen mag. Einzige Abhilfe scheint derzeit der mitgelieferte BSD-Paketfilter zu sein. Denn ob ein Zugriff von au&#223;en auf Systemdienste des Betriebssystems so n&#252;tzlich ist wage ich zu bezweifeln. Speziell wenn ich bei heise lese, dass diese Systemdienste zum einen mit root-Rechten laufen und zudem noch <a target="_blank" href="http://www.heise.de/security/artikel/98090/1" >veraltete OpenSource-Pakete</a> sind. F&#252;r diese Pakete sind bereits diverse Bugfixes erschienen, die in den von Apple eingesetzten Versionen scheinbar noch nicht enthalten sind.</p>
<p>Na, ich werde mir in den n&#228;chsten Tagen sicher mal den Spa&#223; g&#246;nnen k&#246;nnen, Mac OS X Leopard ein wenig &#252;bers Netz zu scannen. 2 Kollegen haben sich Apple-Hardware bestellt (z.B. ein MacBook), weil Leopard ja soooooo geil ist und &#252;berhaupt viel stylisher. Wird lustig&#8230; <img src='http://www.xsized.de/wp-content/plugins/tango-smilies/tango/face-devilish.png' alt=':twisted:' class='wp-smiley' />
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		<title>Erster Exploit f&#252;r WordPress 2.3</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Oct 2007 21:07:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>XSized</dc:creator>
				<category><![CDATA[aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[wordpress]]></category>
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		<category><![CDATA[Security]]></category>

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		<description><![CDATA[Der erste Exploit f&#252;r Wordpress 2.3 Dexter wurde in fr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der erste Exploit f&#252;r WordPress 2.3 Dexter wurde in freier Wildbahn gesichtet. Eine L&#252;cke in der Datei &#8220;wp-admin/link.php&#8221; erm&#246;glicht es, die Blogroll nach Belieben zu bef&#252;llen. Dieser Fehler existiert offenbar auch in &#228;lteren Versionen, wurde mit 2.3 allerdings nicht behoben.</p>
<p>Mehr Details gibt es im <a target="_blank" href="http://wordpress.org/support/topic/138934?replies=15" >WordPress-Forum</a>  und bei <a target="_blank" href="http://blogsecurity.net/wordpress/first-wp-23-dexter-vulnerability/" >BlogSecurity</a>, eine <a target="_blank" href="http://svn.automattic.com/wordpress/branches/2.3/wp-admin/link.php" >korrigierte link.php</a> ist inzwischen ebenfalls verf&#252;gbar. Und wieder einmal lautet meine Empfehlung: updaten! Wer sieht schon gern Spam in seiner Blogroll?
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		<title>Gef&#228;hrlicher WordPress-Exploit ver&#246;ffentlicht</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Sep 2007 15:56:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>XSized</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Exploit]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich habe mir den Code des Exploits nicht im Detail zu G [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe mir den Code des Exploits nicht im Detail zu Gem&#252;te gef&#252;hrt (und werde auch sicher nicht so bald die Zeit finden, das zu tun), aber der gestern <a target="_blank" href="http://milw0rm.com/exploits/4397" >auf milw0rm ver&#246;ffentlichte Code</a> scheint mir doch nicht ganz ungef&#228;hrlich f&#252;r WordPress-Blogs zu sein. Ob die aktuelle Version 2.2.3 ebenfalls betroffen ist, kann ich im Augenblick nicht feststellen, zumindest bis 2.2.2 ist die Funktionalit&#228;t verifiziert.</p>
<pre># Tested with WordPress 2.2, 2.2.2, 2.0.5, 2.0.6, 2.1, (...), PHP/5.2.4 for
# Apache 2.0.58 on Gentoo GNU/Linux. magic_quotes on and off for the different
# exploits.</pre>
<p>Insofern ist diese Ver&#246;ffentlichung dieses Exploits sicherlich das letzte notwendige Argument, um ein Update auf die aktuelle WordPress-Version durchzuf&#252;hren. Und ich <strong>vermute</strong>, die Ver&#246;ffentlichung erfolgte auch nur, weil die L&#252;cken in WP 2.2.3 inzwischen gestopft wurden. Kann sich das vielleicht mal jemand genauer anschauen?</p>
<p>via <a target="_blank" href="http://blogsecurity.net/wordpress/dangerous-wordpress-exploit-made-public/" >BlogSecurity</a>
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