12. Aug, 2007
In der Vergangenheit habe ich schon einige Male diesen Begriff verwendet: Cross Site Scripting (XSS). Meist habe ich dann auf einen Artikel in der Wikipedia verlinkt, um mir die Erklärungen ersparen zu können.
Frank Bueltge war jedoch nicht ganz so bequem wie ich und hat einen hervorragenden Artikel zum Thema Cross Site Scripiting verfasst, den ich Euch hiermit ans Herz legen möchte. Er beschreibt, was das überhaupt ist, welche Gefahren davon ausgehen und wie man bei der Erstellung eigener Plugins, Themes oder anderer PHP-Scripte vermeiden kann, XSS-anfälligen Code zu schreiben. Aber auch für Nicht-Entwickler ist sein Artikel interessant, vielleicht nimmt Frank so dem einen oder anderen Blogger die Lust auf Meckerei, wenn mal wieder ein WordPress-Update fällig ist
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XSS
2. Aug, 2007
Na Klasse, da werden gleich 7 neue Lücken auf einen Schlag in WordPress 2.2.1 entdeckt. Offizielle Abhilfe gibt es noch nicht, allerdings einen “friendly worm“, der diese Lücken ausnutzen und dabei schließen soll. Mit Hilfe einer Art von Setup-Routine wird der WordPress-Admin durch den Reparaturvorgang geleitet. Bei den gefundenen Sicherheitsproblemen handelt es sich übrigens wieder mal um XSS-Lücken sowie SQL Injection Vulnerabilities, die überwiegend als sehr kritisch zu sehen sind.
OK, ich bin definitiv zu paranoid, um den Fix auf diese Weise durchzuführen, aus diesem Grund vertraue ich doch eher der manuellen Methode, die Frank Bueltge in seinem Blog beschreibt. 5 Minuten Aufwand, die man auf jeden Fall opfern sollte.
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13. Jul, 2007
Sven Kubiaks Blog wurde vorgestern Opfer eines Defacements. In seinem Beitrag beschreibt er recht detailliert die Ursachen und die Auswirkungen dieser Attacke und kommt zu einem wichtigen Schluss: Es ist enorm wichtig, regelmäßig Updates der installierten WordPress-Version sowie auch aller genutzten Plugins einzuspielen.
Die Lücke, über die es den Angreifern gelungen ist, das Defacement auszuführen, saß im Plugin MyGallery. Diese Lücke war durchaus nicht unbekannt, Sven hatte lediglich versäumt, die Updates einzuspielen.
Natürlich ist es zeitweise etwas nervig, permanent zu überprüfen, welche Updates verfügbar sind, welche Sicherheitslöcher in der eingesetzten Software bekannt wurden und hier dann regelmäßig Hand anzulegen, um das Blog, den Shop oder die WebSite so sicher wie möglich zu halten. Die Klagen über die häufigen WordPress-Updates sind ja kaum zu überhören. Aber jeder Webmaster/Blogger sollte sich des Risikos bewusst sein, im Ernstfall alle Arbeit zu verlieren, die man in die Gestaltung und die Inhalte gesteckt hat. Sind dann nicht einmal Backups vorhanden, kann so etwas unter Umständen die Existenz bedrohen, wenn beispielsweise der WebShop betroffen ist, auf Basis dessen vielleicht das eigene Unternehmen Geld verdient.
Sven hat Glück gehabt, es wurde augenscheinlich lediglich ein Defacement durchgeführt, die Datenbanken scheinen nicht betroffen zu sein. Es hätte aber auch ganz anders laufen können.
Eine regelmäßig aktualisierte Liste bekannter Sicherheitslücken in WordPress und Plugins findet ihr im übrigen bei BlogSecurity. Sollte m.E. in keinem Feedreader fehlen.
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9. Jul, 2007

Per Gesetzesänderung (§202c StGB) hat die Bundesregierung das Internet wieder zur Blümchenwiese gemacht. Da es keine Sicherheitsprobleme mehr gibt, brauchen wir jetzt auch keine Sicherheitswerkzeuge mehr.
Ich hoffe ja immer noch darauf, dass unsere Regierung ein derartiges Gesetz allgemeingültig beschließt. Dann brauchen wir endlich nicht mehr unsere Autos und Wohnungen verschließen. Sicherheitsglas an Bankschaltern wäre hinfällig, man müsste sich nicht mehr die ganzen Pins für Handy oder EC-Karte merken…
Wann kommt dieses Gesetz endlich?
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