Wenn Plugins Amok laufen

Vielleicht ist es in den letzten Minuten dem Einen oder Anderen aufgefallen, kurz bevor mein Blog nicht mehr erreichbar war: Die letzten 49 Beiträge waren durch die Bank identisch.

Eigentlich (!) hatte ich nur mal wieder experimentiert. Ich wollte ein Plugin testen, welches in meiner lokalen Installation anstandslos funktionierte: Shared Items Post. Dieses Plugin liest meine aktuellen Empfehlungen aus, die ich im Google Reader gesetzt habe und postet sie als eigenständigen Beitrag, einmal am Tag. So weit die Theorie.

Was in der Praxis daraus resultierte, konnte man nun gerade eben schön beobachten: Das Plugin hat binnen weniger Sekunden 49 identische Einträge in die Datenbank geschrieben, worauf diese dann dicht machte. Schnelle erste Hilfe: Per FTP das Plugin vom Server gelöscht und einige Sekunden später war der Server wieder erreichbar und die Datenbank um 49 Beiträge größer ;) Diese hab ich nun wieder gelöscht und das Plugin bleibt draußen.

Eigentlich ein wenig schade, genau diese Möglichkeit würde ich gern noch nutzen. Bislang habe ich immer den Umweg über Delicious genommen, finde aber die Empfehlungen im Reader direkt ungemein praktisch. Als Widget mag ich die Empfehlungen nicht einbinden, mir gefällt die Möglichkeit, dafür täglich einen eigenständigen Beitrag automatisch zu erstellen. Aber leider scheint daraus vorerst nichts zu werden, denn auch die Weiterentwicklung dieses Plugins mit dem Namen SharedItems2WP funktioniert nicht. Im Gegensatz zum Original macht diese nämlich garnix (was angesichts der möglichen Ausmaße, die mir glücklicherweise erspart geblieben sind, angenehm harmlos ist).

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Google Friend Connect

Nachdem ich es heute bei Caschy mal live gesehen habe, bastel ich auch gerade mal ein wenig mit Google Friend Connect herum. Man sieht es ja rechts in der Sidebar.

So wie es aktuell integriert ist, macht es allerdings in meinen Augen noch nicht ganz so viel Sinn. Man kann “Mitglied” werden und das wird dann auch schön mit bunten Bildchen angezeigt, das war es auch schon. Funktionell ist nichts gewonnen. Einen Nutzen bringt das Ganze erst dann, wenn beispielsweise dadurch die lästigen Zusatzangaben beim kommentieren entfallen würden.

Genau da liegt aber im Augenblick noch der Hase im Pfeffer: Ich hab bislang noch kein vernünftiges Wordpress Plugin dafür entdeckt. Ein Plugin erweckt den Eindruck, das zu können, aber die Seite der Entwickler steht zum Verkauf, hier ist also wohl nicht mit Updates zu rechnen. Und der getestete Rest ist irgendwie nix. Das Plugin von Google integriert sich so radikal, dass anschließend alle vorhandenen Kommentare nicht mehr zu sehen sind und nur noch die über Google Friend Connect verfassten Kommentare angezeigt werden. Ist also auch nix.  (siehe Update am Ende)

Ich schaue mich natürlich weiter um, vielleicht finde ich ja noch etwas, vielleicht kennt auch jemand von Euch eine gute Lösung. Vorerst ist die Integration von Friend Connect hier definitiv noch im Alpha-Stadium ;)

Update: Anders als eben noch geschrieben, integriert sich das Plugin von Google doch auch wesentlich angenehmer. Die Option “Enable FriendConnect Comments” tauscht die Kommentarfunktion komplett aus und integriert eine eigene. Dadurch sind auch die alten Kommentare nicht mehr sichtbar. Deaktiviert man diese Funktion, dann hängt sich das Plugin nur über einen Hook in die Wordpress Kommentarfunktion und erlaubt es dann, wenn man per Friend Connect angemeldet ist, mit den dort hinterlegten Daten zu kommentieren. So macht das alles natürlich wesentlich mehr Sinn. Also korrigiere ich von Alpha- auf Beta-Stadium ;)

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  • Ein paar recht nützliche Wordpress-"Hacks"

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Wordpress 2.9 ist da

Nun ist es tatsächlich noch vor Weihnachten soweit: Wordpress 2.9 ist verfügbar. Die deutsche Version steht im Augenblick allerdings noch nicht zum Download bereit, daher warte ich mit dem Update noch. Zumindest eine meiner Wordpress-Installationen werde ich dann aber bei Verfügbarkeit direkt aktualisieren.

Es gibt jede Menge Neuerungen in Wordpress 2.9, zum Beispiel einen integrierten Bild-Editor. Der macht mich persönlich jetzt nicht sooo sehr an, wesentlich neugieriger bin ich auf die Neuerung, dass der oEmbed-Standard nun unterstützt wird und demzufolge das Einbetten von Videos und Co. wesentlich einfacher vonstatten geht und hier in Zukunft auf Plugins verzichtet werden kann. Zumindest bei neuen Videos, die “alten” müssen bei mir sicherlich noch eine Weile das Plugin nutzen.

Wer updaten will, kann in der Zwischenzeit schon mal prüfen, ob MySQL bereits auf Stand ist. Wordpress benötigt nun mindestens Version 4.1.2.

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