Archiv für Februar, 2007

Es war wirklich an der Zeit

Der bayrische Problembär ist ja berühmt für seine Versprecher und Stammelreden, dieser Tage hat er seinen glücklicherweise bevorstehenden Abgang schon ein klein wenig humristisch eingeleitet und wohl auch begründet: Den amerikanischen (Noch-)Präsidenten nannte er Breschnew, ein wunderschöner Vergleich.

Und wenn Ihr den verlinkten Artikel gelesen habt, dann entspannt Euch mit dem Comic dazu bei Nerdcore.

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Tags verschwinden

Das ist echt eigenartig: Gestern habe ich das WordPress 2.11 Update eingespielt, bis dahin lief noch 2.07. Und heute stelle ich fest, das der Ultimate Tag Warrior die eingegebenen Tags „vergisst“. Ich weiss 100%ig, dass ich ausser den Kategorien weitere Tags eingegeben habe, zudem weiss ich weiterhin 100%ig, dass die vorhin auch noch da waren. Und eben gerade sehe ich: sie sind weg!

Wie es aussieht, betrifft das auch ältere Artikel und nicht nur die, die ich heute geschrieben habe. Denn überall sehe ich nur noch die Tags, die direkt aus den Kategorien erstellt wurden. Das ist grad ziemlich ärgerlich, werd morgen mal sehen, was ich da tun kann. Eventuell steige ich dann nun um auf ein anderes Plugin, darüber nachgedacht hatte ich ohnehin.

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Parkplatz-Experimente

Auch wenn man es nicht so ganz genau erkennen kann scheint mir, als hätte die Person auf diesem Video lange Haare und einen dezent weiblichen Gang. An der Fahrweise möchte ich das Geschlecht jetzt mal nicht festmachen, auch wenn gewisse Vermutungen nahe liegen… 😉 Aber diese Form von Ausparken ist mir wirklich neu…und unterhaltsam ist sie auch.
Viel Spaß!

[gv data=“http://www.youtube.com/v/YygEuBAEnhE“][/gv]

via taxi-blog

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Microsoft Office 2007 und die Privatsphäre

Nutzer von Microsoft Office 2007 müssen nicht erst abwarten, dass der Bundestrojaner fertig ist, um ihre Privatsphäre auszuhebeln. Das tut Office bereits und ist dabei scheinbar recht gründlich.

Nachdem Nutzer bereits feststellten, dass Office 2007 irgendwelche Daten ins Netz bläst, sind nun weitere Details bekannt geworden: Office 2007 sendet beispielsweise Informationen an WebTrends, vielen sicherlich durch die Statistiklösungen für WebServer, Proxies und Firewalls bekannt. Die übermittelten Daten enthalten unter anderem Informationen über das installierte Betriebssystem und die eingesetzte Office-Version. Die Aussage der Netzzeitung, „WAN-IP-Adressen werden mit übermittelt“ erübrigt sich, das geschieht in jedem Fall wenn ein System Daten ins Internet sendet.

Microsoft erklärt das Ganze damit, dass mit Hilfe der gesammelten Daten die Online-Hilfe der Office-Familie verbessert werden soll. Alles zum Wohle der Kunden, ach ja…
Warum das Ganze jedoch kein offiziell bekanntes und vor allem freiwillig von jedem einzelnen selbst aktivierbares Feature ist, bleibt unbeantwortet. Microsoft setzt wieder einmal den eigenen Kopf durch und holt sich still und heimlich die Informationen, die sie brauchen. „Unverschämt“ ist ein zu schwaches Wort für das, was ich diesbezüglich denke. Ich finde es ja schon zum erbrechen, dass man kaum noch Software findet, die nicht einen Internetzugang vorraussetzt. Ungefragt Daten zu sammeln und ins Netz zu blasen ist jedoch das übelste, was ein Hersteller seinen Kunden antun kann. Zudem gibt es nach wie vor genügend Internetnutzer, die noch nicht per Flatrate angebunden sind, sondern nach Volumen- oder Zeit-Tarifen abgerechnet werden. Was diesen Nutzern im Laufe der Zeit durch solche Produkte für ein finanzieller Schaden entsteht, will ich gar nicht ausrechnen…

Vertrauensverlust ist das mindeste, was Microsoft für diese Aktion blühen sollte. Nur fürchte ich, den meisten wird es wieder mal vollkommen egal sein. „Ich habe nichts zu verbergen“…das kennt man ja.

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