Saftblog: Stellungnahme des DOSB
Auf dem marketing-blog (und inzwischen auch auf dem Saftblog) wurde heute eine Stellungnahme von Michael Shirp, seines Zeichens Pressesprecher des DOSB, zur Abmahnung des Saftblogs veröffentlicht.
Ich kann mir nicht helfen, aber irgendwie sagt dieser Text garnix aus. Ich sehe in dieser Mitteilung weder ein Zurückrudern noch eine wirklich stichhaltige Erklärung für diese Abmahnung. Für mich liest sich das ganze sehr überheblich, es liest sich eben wie das Schreiben eines Vereins, der ein eigenes, privates Gesetz im Rücken hat (bei dem, wie bereits berichtet, nicht unumstritten ist, ob es überhaupt verfassungsgemäß ist). Auf mich wirkt diese Mitteilung so, als sei man sich seiner Sache vollkommen sicher und hege weder Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Abmahnung noch an der Frage, ob die Verwendung der Begriffe “Olympia“, “Olympische Spiele” und der Olympischen Ringe in dieser Form der Berichterstattung nicht doch zulässig wären.
Klar, man fühlt sich sicher, bei so einem kleinen Unternehmen angesichts der Höhe des Streitwertes keinerlei Risiko einzugehen. Man geht schlicht und ergreifend davon aus, dass das Unternehmen es sicherlich nicht auf eine gerichtliche Auseinandersetzung ankommen lassen würde. Aber wie ein Versuch, die Wogen zu glätten, wirkt dieses Schreiben nicht auf mich. Wäre ich der Betroffene in dieser Situation, würde ich mich irgendwie ein wenig verarscht fühlen.
Geht es nur mir so?
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4 Kommentare bisher »
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[...] Am Freitag konnte man eine Mitteilung des Pressesprechers des DOSB lesen, über die ich mich zwischenzeitlich bereits ausgelassen hatte. Was man da von sich gegeben hat … ach, lassen wir das. Andererseits lese ich nun heute morgen an gleicher Stelle einen weiteren Beitrag, der mich etwas nachdenklich stimmt. Natürlich sind auch hier wieder nur Mutmaßungen möglich, wurden diese Aussagen doch gezielt vorsichtig formuliert. Aber mit scheint, als wäre das Fehlen eines klärenden direkten Gespräches nun der Aufhänger, an dem das Fortbestehen der Abmahnung fest gemacht wird. [...]

























Ich habe heute mehrfach mt Michael Schirp und Co. telefoniert und kann dir versichern, dass man im Pressestab des DOSB sehr daran interessiert ist die Sache aus der Welt zu schaffen.
Die Jungs sind eigentlich sehr locker und schlichterdings … auch Menschen.
Aber wie das nun mal so ist im Streit. Man braucht unter Umständen schon mal etwas länger um festzustellen, dass man einfach falsch liegt. Und ggf. braucht man noch etwas länger um das auch zuzugeben.
Ist dir bestimmt auch schon mal so gegangen?
Nö, geht mir genauso. Gerade der Teil mit den kleinen Fischen wirkt auf mich so, als wenns nicht um Schutz der Marken geht, sondern um viel Kohle. Ich finds einfach unglaublich und DonDahlmann schreibt das eigentlich so, wie ichs empfinde.
Ich bin die Reaktion in der Bloggsphäre beeindruckend. Damit hätten die mit Sicherheit nicht gerechnet, dass das solche Wellen schlagen kann. *lol* Unterm Strich – würde ich mal sagen, ist diese Abmahnung sowas von nach hinten losgegangen. Ich könnte mich fast wegschreien.