Webseiten debuggen mit Jash

Jash ist eine JavaScript Shell, die Webentwicklern bei der Fehlersuche in Webseiten Unterstützung bietet. Anders als Firebug handelt es sich dabei nicht um ein Browser-Addon, sondern um eine DHTML-Anwendung, die per Bookmarklet aufgerufen wird. Sinnvoll also für Browser, für die es keinen Firebug gibt.

jash

Das Bookmarklet greift direkt auf das aktuelle Browserfenster zu, aus dem es geöffnet wurde und ist so in der Lage, die derzeit geöffnete Webseite zu untersuchen. Alles in Form einer Shell, für Freunde solcher ein wahrer Genuss… Einfach mal ausprobieren, in vielen Situationen sicherlich ein recht hilfreiches Tool.

via Ajaxian

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Unser täglich Color Scheme gib uns heute

colorsheme.pngEine ziemlich neue Seite aus meiner Linklist möchte ich an dieser Stelle kurz vorstellen: Daily Color Scheme. Diese Seite bietet nichts anderes als täglich ein neues Color Scheme. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Dieses kann täglich als Photoshop-.act-, Illustrator-, .cs-, Stylesheet (.css)- und HTML-Datei herunter geladen werden. Ein Archiv aller veröffentlichten Schemes lädt zum stöbern ein, wenn die eigene Krativität einmal auf dem Nullpunkt angekommen und Inspiration gefragt ist.

Eine sehr schöne Idee in meinen Augen, deshalb habe ich den RSS-Feed direkt aboniert und werde so nun täglich inspiriert…

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Suchmaschinen und WebDesign

Ein Eintrag im Agenturblock zum Thema Markenführung in Suchmaschinen hat mich gestern zum Schmunzeln angeregt, da er mich einfach zu sehr an ein typisches Erlebnis erinnert:

Vor einiger Zeit hatte ich für die Firma eines sehr guten Freundes (im Bereich Lebensmittel) eine WebSite erstellt. Sie basierte auf einem Open-Source-CMS, war designtechnisch sicherlich nicht die raffinierteste, aber dennoch schön anzusehen, einfach zu bedienen und informativ. Und Google mochte sie… Und da an der Firma ein kleiner Laden angeschlossen ist, der die hauseigenen Produkte verkauft, wurde wöchentlich für neue Inhalte gesorgt: die Angebote der Woche sowie, passend dazu, ein bis 2 Rezepte für den Hobbykoch. Die Besucherzahlen stiegen ständig, ein Großteil der Besucher kam von Google über die Rezepte auf die Seite. Soweit, so gut.

Aber es kam wie es immer kommt: Seine Werbeagentur, die für ihn sämtliche Werbungen und Drucksachen entwirft, überzeugte ihn davon, dass dringend ein neuer Internetauftritt gestaltet werden müsste. Logischerweise stylish, 1 zu 1 den Prospekten entsprechend. Und da ich zu dieser Zeit viel unterwegs war und ihm nicht zur Verfügung stand, stimmte er zu und gab den Auftrag an die Werbeagentur. Ich erfuhr davon, als ich seine WebSite mal wieder besuchte und leicht irritiert auf meinem Monitor das neue Design bestaunte. Ein 800×600 Pixel kleines Klötzchen inmitten eines riesigen Rahmens – und komplett in Flash erstellt. Abgesehen von den Laderoutinen für das Flashfilmchen 0 Zeilen HTML-Code. Jedes einzelne Wort des Internetauftrittes in Flash eingebettet. Ich rief ihn an, versuchte ihm klar zu machen, was er sich damit angetan hat – vergeblich. „Sieht einfach verdammt geil aus“ war sein einziger Kommentar darauf. Sinngemäß.
Mit Mühe und Not konnte ich ihn und die Agentur davon überzeugen, zumindest eine kleine einleitende HTML-Seite vorzuschalten, um Google wenigstens etwas Futter zu liefern und den Flash-Abstinenzlern zumindest ein paar Wortbrocken zu gönnen.

Wie ich es vorhergesagt hatte, nehmen seine Besucherzahlen seitdem beständig ab. In Google findet man ihn nur noch über den Firmennahmen, wer den kennt, kann die Seite auch direkt besuchen. Und gestern nun stolpere ich über diesen wundervollen Blogeintrag. Selbstverständlich habe ich ihm den Link dorthin mit einem kurzen Kommentar gemailt. Und heute nun seine Reaktion: „Wann hast Du Zeit, meine Seite mal wieder komplett zu überarbeiten?“

Manchmal muss man einfach nur hartnäckig bleiben.

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