22. Juni, 2007
Ein erste kleiner Teilerfolg der Proteste gegen die Zensur durch flickr ist inzwischen erkennbar: Deutsche Nutzer dürfen den SafeSearch Filter nun wieder abschalten.
Nur ein Teilerfolg? Allerdings, denn so ganz der alte Zustand ist noch nicht wiederhergestellt, lediglich als „Moderate“ eingestufte Bilder werden deutschen Nutzern nun wieder gezeigt. Yahoo begründet die Maßnahmen nach wie vor mit deutschem Recht in Sachen Jugendschutz, was in meinen Augen absolut albern ist.
Grund 1: flickr ist definitiv nicht der Ort, an dem unter den Jugendschutz fallende Nutzer nach Porno- oder Gewaltbildchen suchen würden, da gibt es Unmengen andere, weitaus lohnenswertere Seiten
Grund 2: es dürfte einem Anbieter wie Yahoo! sicher nicht schwer fallen einen Altersnachweis einzubauen, so sie den wirklich als notwendig erachten sollten
Ich find es ja am besten, dass ausgerechnet ein amerikanischer Anbieter derart vor möglichen Konsequenzen in Deutschland zurück zuckt. Wie wir alle wissen, sind die Gesetze in vielen amerikanischen Bundesstaaten weitaus schärfer, was beispielsweise die Pornografie betrifft. Insofern ist es in meinen Augen ein Paradoxon, dass Bilder, die für amerikanische Augen vollkommen in Ordnung sind, in Deutschland Probleme bereiten sollten. Aber wahrscheinlich verstehe ich das alles einfach nur nicht…
Schauen wir mal, wie es da nun weiter geht.
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21. Juni, 2007
Gerade eben gesehen: Ein neues Bugfix Release für WordPress 2.2 wurde veröffentlicht, aktuelle Version also nun 2.2.1. Es wird dringend empfohlen, diese Version zu installieren, beinhaltet sie doch einige Security-Fixes. Also recht zügig den Update-Prozess anwerfen.
Details zu den behobenen Fehlern und gestopften Sicherheitslücken sind wie immer im offiziellen WordPress-Blog zu finden.
Update: Inzwischen ist auch die deutsche Version erschienen, zudem gibt es ein (wesentlich kleineres) Update-Paket für das deutsche WordPress 2.2.
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21. Juni, 2007
Auf diese Meldung hab ich insgeheim ja irgendwie gewartet: die Zahl der eingestellten Artikel bei eBay sinkt. Und ich denke, so ziemlich jeder, der sich mit eBay beschäftigt hat, wird ebenfalls damit gerechnet haben. In den USA sollen es 3,8 Prozent weniger Artikel im Vergleich zum Vorjahr sein, in Deutschland gar 16,5 Prozent. Negativwachstum nennt man das.
Es war aber auch vorhersehbar. Wenn ich mal Revue passieren lasse, dann habe ich in der letzten Zeit eigentlich nur negative Meldungen rund um eBay gelesen. Kritik am Bewertungssystem, Kritik an den Preisen, Kritik am Support usw. usf . … Fakt ist doch, das eBay von den wenigsten Käufern noch als lohnenswert angesehen wird. Einerseits liegt dies sicherlich an der Tatsache, dass in weiten Bereichen nahezu nur noch kommerzielle Anbieter Artikel einstellen. Schnäppchen sucht man meist vergebens. Käufer sind verärgert über offensichtliche Betrügereien, die über eBay abgewickelt werden und der mangelnden Unterstützung seitens eBay in solchen Fällen. Wenn man dann noch lesen muss, dass eBay derartige Dinge unterstützt, indem man die schlechten Bewertungen solcher Anbieter bereinigt, dann wird man als Geschädigter recht schnell verärgert reagieren. Das Bewertungssystem ist ohnehin lächerlich, Rachebewertungen Gang und Gäbe. Das hat sich längst herumgesprochen, allerorten lese ich „bei eBay kauf ich nicht mehr…“.
Und was passiert, wenn die Käufer ausbleiben? Richtig, die Zahl der eingestellten Artikel geht zurück. Es lohnt sich schlicht und ergreifend inzwischen auch für viele kommerzielle Anbieter angesichts der Gebühren nicht mehr. eBay scheint mir im Moment auf seiner Arroganz auszurutschen und ich begrüße das. Man versucht nun, mit gesenkten Gebühren und Rückerstattungen wieder Händler zum Einstellen von Artikeln zu bewegen, womit jedoch meiner Meinung nach am falschen Ende geschnitzt wird. Die Preise sind ein Grund für das Ausbleiben der Händler. Ein weitere wesentlicher Punkt ist jedoch das Ausbleiben der Kunden. Was nützt es dem Inhaber eines Ladenlokals, wenn der Vermieter die Monatsmiete senkt? Nichts, wenn sich der Laden in einem Viertel befindet, wo sich potentielle Käufer mit Geld in der Tasche nicht hintrauen. Weniger Miete sorgt nicht für mehr Kunden.
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21. Juni, 2007
Grüße aus Oberursel. Sitze hier im Hotel und hoffe darauf, dass der Regen gleich aufhört. Clever wie ich war, habe ich natürlich keinen Schirm mitgenommen. Und hier regnet es, als sollte der Ort binnen kürzester Frist komplett geflutet werden.
Selbstverständlich habe ich auch meine Jacke zu Hause vergessen. Wenn, dann richtig. Bin echt gespannt, ob ich gleich die 200m bis zum Parkplatz in einer neuen Rekordzeit schaffe. Das Duschen heute Morgen hätte ich mir echt sparen können…
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