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links for 2008-02-19

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Betrug im Telekom Shop

Einer meiner Arbeitskollegen war letzten Freitag in seinem Heimatort (ich nenne den Ort hier absichtlich nicht) im Telekom Shop, um sich nach dem Zeitpunkt des Auslaufens seines Handy-Vertrages zu erkundigen. Der Zeitpunkt wurde ihm genannt, daraufhin verließ er den Laden.

Kurze Zeit später erhielt er per SMS eine Auftragsbestätigung von T-Mobile über den Erwerb einer Kombi-Karte mit 24 Monaten Laufzeit. Zudem trudelte Samstag Morgen mit der Post eine schriftliche Auftragsbestätigung ein. Etwas irritiert suchte er den Telekom Shop Samstag erneut auf und erkundigte sich, was es mit dieser Auftragsbestätigung auf sich hätte. Der Mitarbeiter (Inhaber?) des Shops kehrte nach kurzer Suche im Büro mit einem Auftragsformular zurück, welches mein Kollege am Vortag angeblich unterschrieben hätte. Mein Kollege bestritt dies und wies zudem darauf hin, dass die Unterschrift auf dem Formular auf gar keinen Fall seine eigene wäre und sein Name in der Unterschrift sogar falsch geschrieben sei. Er bat um Herausgabe einer Kopie dieses Formulars, was ihm zunächst verweigert wurde. Erst nachdem er damit drohte, die Polizei zu rufen, wurde ihm eine Kopie ausgehändigt.

Aus dieser Kopie geht nun hervor, dass in seinem Namen eine Kombikarte beantragt wurde. Vertragslaufzeit 24 Monate, Lieferart Mitnahme. Hier wurde nun ganz offensichtlich unter seinem Namen eine Karte „organisiert“ und das ganze Verhalten des Mitarbeiters im Telekom Shop lässt darauf schließen, dass er sehr wohl darüber informiert war, was hier vor sich gegangen ist. Man bestätigte ihm, den Auftrag zu stornieren, was im Augenblick jedoch nicht überprüfbar ist.

Da es sich hier um einen recht klaren Fall von Urkundenfälschung handelt, haben wir ihn nun eindringlich aufgefordert, Anzeige zu erstattet. Anderenfalls ist wohl zu befürchten, dass ein Widerspruch gegen entstehende Kosten nicht sehr erfolgsversprechend wäre. Zudem gehört solchen Betrügereien prinzipiell ein Riegel vorgeschoben.

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Developerverwirrung 2008

vs2008_professional.jpgSoftwarentwicklung ist eine Herausforderung, keine Frage. Der eine oder andere geplagte Entwickler wird gedanklich jetzt vielleicht „Vor allem unter Windows“ ergänzen.

Microsoft schafft es allerdings, die Herausforderung schon vor der eigentlichen Entwicklung beginnen zu lassen – beim Kauf der richtigen Version. Zwischen 8 verschiedenen Versionen/Lizensierungsmodellen darf der Entwickler bzw. das Entwicklerteam wählen:

  • Visual Studio 2008 Standard Edition
  • Visual Studio 2008 Professional Edition
  • Visual Studio Team System 2008 Architecture Edition
  • Visual Studio Team System 2008 Development Edition
  • Visual Studio Team System 2008 Database Edition
  • Visual Studio Team System 2008 Test Edition
  • Visual Studio Team System 2008 Team Foundation Server
  • Visual Studio Team System 2008 Team Suite

Dazu kommen wie gewohnt noch die verschiedenen kostenlosen Express-Editionen:

Macht bis hierhin 12 Versionen. Nicht übel. Natürlich ist nicht jede Variante für jeden Entwickler relevant, aber es scheint doch Spaß zu machen, Verwirrung zu stiften. In der Abteilung, die bei Microsoft für das Erfinden neuer Variationen und Namen zuständig ist, herrscht sicher in jeder Konferenz ein Mordsgaudi. Stell mir das in etwa so vor:

Typ 1: „LOL, ich hab wieder einen neuen Namen erfunden!!“
Typ 2: „Lass mal hören…“
Typ 1: „OK, pass auf, der ist endgeil: Visual Studio 2008 Plattform Development Edition“
Typ 3: „ROFL! Der ist Klasse, aber da machen wir mal 4 draus: Visual Studio 2008 Plattform Driver Development Edition, Visual Studio 2008 Plattform Workstation Development Edition, Visual Studio 2008 Plattform Server Development Edition und Visual Studio 2008 Plattform Development Edition Enterprise!“
Alle: „Gröhl!“

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Stricher-Golf

Nein, dieser Beitrag hat rein gar nichts mit Golf spielenden Callboys zu tun – es ist nur wieder einmal der Hinweis auf ein recht kurzweiliges Flash-Spielchen.
Strichmännchen sind offenbar schwer im kommen, nach Line Rider und diversen Strichmännchen-Prügelspielchen gibt es nun Line Golfer. Nicht das Golfen als Strichmännchen finde ich hier so interessant sondern die Möglichkeit, ähnlich wie von Line Rider her bekannt eigene Golfkurse zu zeichnen und anschließend zu spielen. Der Screenshot zeigt einen selbst kreierten Kurs im Testmodus des Editors.

line_golfer2.jpg

Die Bedienung des Spiels ist mehr als simpel und somit auf Anhieb klar. Und irgendwie hat es wieder mal einen Suchtfaktor, der unter Umständen für einige Stunden „vergeudete“ Zeit sorgen könnte…

Die selbst erstellten Kurse kann man übrigens auch publishen und für andere zugänglich machen – wenn man sich auf dieser Seite registrieren möchte. Ich hab es unterlassen und kann demzufolge nur auf die diversen Kurse anderer verweisen, die Euch aber sicherlich für einige Zeit beschäftigen können…

via haha.nu

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