20. Sep., 2006
Auf das Blog Zuneinsider hatte ich bereits in meinem Artikel zu der DRM-Problematik des Zune-Players verwiesen.
In einem Artikel von gestern (Zune and DRM (or “My Bad; I mis-Blogged”)) bemüht man sich dort nun, die Wogen wieder ein wenig zu glätten: Die Files würden ja gar nicht geändert, wenn eine Datei keinen DRM-Schutz aufweisen würde, würde auch keiner hinzugefügt. Im Original liest sich das wie folgt:
„Zune to Zune Sharing doesn’t change the DRM on a song, and it doesn’t impose DRM restrictions on any files that are unprotected. If you have a song – say that you got “free and clear” – Zune to Zune Sharing won’t apply any DRM to that song. The 3-day/3-play limitation is built into the device, and it only applies on the Zune device: when you receive a song in your Inbox, the file remains unchanged. After 3 plays or 3 days, you can no longer play the song; however, you can still see a listing of the songs with the associated metadata.“
Eine klassische Vernebelungsaktion, zumindest in meinen Augen!
Auch wenn die Datei an sich nicht verändert wird: Der Zune-Player verweigert die Wiedergabe nach 3maligem Abspielen/3 Tagen. Das ist nichts anderes als DRM, auch wenn dies nicht durch eine Änderung an der Datei selbst realisiert ist. Zudem glaube ich nicht, dass es eine (offizielle) Möglichkeit geben wird, die empfangenen Dateien vom Zune-Player auf den PC zu übertragen. Denn dies würde den Sharing-Schutz an sich hinfällig machen.
Man kann es also drehen und wenden wie man will: Die Problematik bleibt bestehen, auch wenn die technische Realisierung anders aussieht, als es zunächst erschien. DRM bleibt DRM, ob nun durch Änderungen an den Dateien herbeigeführt oder durch „integrierte“ Beschränkungen der Hardware.
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Zune
20. Sep., 2006
Spätestens nach dem Lesen dieses Gästebucheintrages im Gartenblog weiss ich, weshalb die „…für Dummies“-Reihe so erfolgreich ist:
„Hallo, ich bin etwas sauer. Wenn ich schon in Eurem Gästebuch eine Anfrage starte, so habe ich niemandem erlaubt, mich bei google namentlich zu nennen. Das fidne ich in höchstrem Maße ungehörig und ich verlange, daß mein Name dort gelöscht wird, sonst wird es Ärger geben. Das in aller Deutlichkeit.
(noch) Freundliche Grüße
I. G.“ (Name gekürzt)
Nicht nur, dass hier mal wieder jemand das Internet überhaupt nicht verstanden hat, nein, es wird auch gleich geschimpft und gedroht. Zum besseren Verständnis: Die Schreiberin hatte ins Gästebuch geschrieben und höchstpersönlich 2 mal ihren vollen Namen genannt. Und irgendwann kommt halt Google mal vorbei…
Herr, bitte lass Hirn vom Himmel regnen…
via Basic Thinking
Nachtrag: Wie ich gerade feststelle, funktioniert der Direktlink auf den Kommentar dort nicht. Also bitte ein wenig nach unten scrollen, der Kommentar ist vom 19.9.06
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nicht ganz ernstl
19. Sep., 2006
Die Testphase von Picasa Web Albums scheint vorbei, die Registrierung und Einrichtung ist ab sofort für jeden verfügbar, wie Golem berichtet. Bislang war für die Nutzung eine Einladung für die Testphase notwendig, dazu hatte ich in der Vergangenheit bereits etwas geschrieben, auch einen Beitrag mit meinen ersten Erfahrungen mit Picasa Web Albums könnt Ihr hier finden.
Das Wörtchen „Test“ ist bislang noch nicht aus dem Logo verschwunden, die Testphase wurde offenbar nur erweitert.
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19. Sep., 2006
Dann nimm das! Aber schön laut! 😉
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