20. Juni, 2006
Johnny vom Spreeblick hat die Abmahnung von Rene zum Anlass genommen, einen offenen Brief an alle Musikschaffenden zu verfassen. Sehr sachlich und mit klaren Worten schreibt er beispielsweise:
„Es geht mir in diesem offenen Brief nicht darum, das bestehende System der Abmahnungen an sie heranzutragen, das solche Vorgehensweisen möglich macht und legalisiert, denn die Erneuerung von bestehenden Gesetzen ist Sache von Juristen und Politikern (von denen ich mir selbstverständlich ebenfalls eine erhöhte Wachsamkeit und mehr Verständnis bezüglich der neuen Medien wünsche).
Nein, es geht mir in diesem offenen Brief darum, für eine Sensibilisierung bezüglich des Themas bei Ihnen, den Musikschaffenden, zu werben. Denn ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass es in Ihrem Sinne ist, wenn sich Anwälte und Firmen auf diese Art und Weise bereichern – weder Musiker noch Autoren noch Labels profitieren von Renés 800,00 Euro.“
Ich weiss nicht, ob ich angesichts der Häufung derartiger Aussetzer in der Musikindustrie noch in der Lage gewesen wäre, so sachlich wie er zu bleiben. Aber ich unterschreibe diesen Artikel…er sagt exakt das aus, was ich denke. Nur eben wesentlich sachlicher…aber das erwähnte ich bereits.
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20. Juni, 2006
Aus der Mail eines Kunden:
„In the past two years … we have found that the access speeds from our x.x.x.x subnet to the y.y.y.y is VERY VERY slow.
We have two servers on the y.y.y.y subnet and the access to them is poor.
Until recently, I did not realise that we only had a 10Mb/s 1/2 duplex router connection to our LAN.“
Autsch!
2 Jahre mussten sie leiden, ohne zu wissen warum. Erst mein Kollege wies sie gestern darauf hin.
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LAN,
Layer-8
20. Juni, 2006
Der gestrige Tag hat meine Statistik etwas verschoben. Inzwischen gibt es hier mehr Fremdbeiträge (Kommentare, Trackbacks…) als Blogeinträge von mir. 146:130. Gut, als Torstatistik für Deutschland könnte man es noch durchgehen lassen (stellt Euch nur vor Ihr hättet den Fernseher gekauft und könntet Euch nun über 1460 Euronen Rückzahlung freuen…), aber Ihr gegen mich?
Da hilft nur eins: fleissig weiter posten, das kann ich doch nicht auf mir sitzen lassen 😉
Im übrigen: 13 TShirts wurden inzwischen bestellt. Und angesichts der Tatsache, dass so viele von Euch sie Mittwoch gern im Gerichtssaal sehen würden finde ich es wirklich schade, dass eine Lieferung 7 Tage dauert. Sehr sehr schade…
Zudem gibt es nun in Anlehnung an eine wirklich köstliche Antwort auf einen von Torstens Kommentaren irgendwo in einem Blog dieses neue Motiv, für Damen und Herren selbstverständlich. Leider etwas teurer, der Druck kostet doch ein klein wenig mehr als bei den anderen Shirts.
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Verleubner
19. Juni, 2006
Das ElbeBlawg hat heute die Klageschrift von Callboy Torsten veröffentlicht. Nach Ihrer Aussage handelt es sich um den Original-Schriftsatz, den er an das Amtsgericht geschickt hat.
Zitat:
„Mein Antrag daher : Eine Einstweilige Verfügung das keiner der Blogger einen Artikel über mich schreiben darf , es sei denn ich veranlasse das , im Wiederholungsfall im ermessen des Gerichtes eine Geldstrafe sowie das der jenige seine Domainen für immer gesperrt bekommt , alle Domainen die Verleubnungen , Beleidigungen und üble Nachreden beinhalten vorläufig bis sämmtliche Inhalte entfernt sind eine Sperre zu veranlassen ( eine Liste mit fast allen Domainenanbietern sowie welche Domainen betroffen sind ist beigefügt – in der Akte Akteneinlage 15 ) ,eine Unterlassung der T-Shirtsproduktion und Vertrieb – jedes T-Schirt was ab sofort an die Frau oder Mann gebracht wird mit 1000 € Geldstrafe , sowie die Kosten des Verfahrens Herrn Knoche ,Udo Vetter & Jens Knoblich aufzuerlegen . Bei Herrn Rechtsanwalt Udo Vetter zusätzlich prüfen ob er überhaupt eine Zulassung als Anwalt hat und ob mann diesen im ermessen des Gerichtes ein Zeitweiliges Berufsverbot aussprechen , da es nicht im Sinne des Gesetzes ist das ein Rechtsanwalt von seinen Mandanten zusammen Verleubnungen dursch das Netz schickt statt mögliche beantragte Akteneinsicht bei der Polizei / Staatsanwaltschaft abzuwarten .“
Den kompletten Schriftsatz (ohne die Anlagen) gibt es, wie anfangs erwähnt, beim ElbeBlawg.
Nachtrag: Es ist nicht zu glauben, aber der Rufjunge nutzt wirklich jede sich bietende Gelegenheit, sein Evangelium zu predigen. Aktuell (mal wieder) im lawblog. Und er kündigt an:
„morgen ist ja die Gerichtsverhandlung – wenn da Zuschauer kommen sollten , wie in einigen Bloggs angekündigt ist , dann werde ich den Richter mal nach der Verhandlung fragen ob ich den Raum mal nutzen darf um eine Aufklärung zu betreiben“ (Zitat Callboy Torsten)
Es ist wirklich unglaublich, mit welcher Hartnäckigkeit er seinen Feldzug vorantreibt, immer provozierend und herausfordernd. Er bettelt ja förmlich danach, bissige Kommentare und Antworten zu ernten. Aber das passt zu dem Gesamtbild, welches ich inzwischen von ihm habe. Ich bin wirklich gespannt auf morgen. Und es stimmt mich ein wenig traurig, das weder ich morgen dort zugegen sein kann noch eine Aussicht besteht, dass ein Verleubner-TShirt im Gerichtssaal zu sehen sein wird. Spreadshirt ist leider nicht schnell genug. Jammerschade! 🙁
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Callboy-Torsten