Sehr geehrte Frau Kanzlerin
…eine öffentliche Mail an Frau Merkel im Blog der Familie Kaden.
Irgendwie wiederholt sich doch alles.
…eine öffentliche Mail an Frau Merkel im Blog der Familie Kaden.
Irgendwie wiederholt sich doch alles.
Eine weitere Spendenaktion wurde in Bloggershausen gestartet, auf die ich aufmerksam machen möchte: René von Nerdcore wurde abgemahnt. Weil er auf MP3-Files verlinkt. Die irgendwo im Netz herumgeistern. Nein, er bietet keine Downloads an, hostet keine MP3-Files, nichts dergleichen. Er hat einfach nur den Fehler gemacht, in seinem MP3-Dump auf Songs zu verweisen (und zu verlinken), die ihm gefallen und auf die er andere aufmerksam machen wollte.
Das Ergebnis hat er nun auf dem Tisch: Eine Abmahnung inklusive Kostennote in Höhe von 800 Euro. Das ist vergleichsweise preiswert, wenn ich da an andere denke. Dennoch ist es ein Betrag, der richtig weh tut, 800 Euro haben die wenigsten mal eben für so einen Müll auf der hohen Kante liegen. Und um die Schmerzen etwas zu lindern, gibt es nun diese Spendenaktion.
Und um diesen Artikel zu vervollständigen, verlinke ich jetzt ebenfalls auf ein MP3-File. Nilzenburger hat den Song geschrieben, wollen wir ihn zur Hymne der Abmahner erheben.
Nilzenburger – Ich mahn Dich ab
In diesem Zusammenhang fällt mir in Anlehnung an ein (angebliches) altes indianisches Sprichwort nur der folgende Satz ein:
„Erst wenn Ihr den letzten Fan abgemahnt und den letzten Käufer vergrault habt werdet ihr feststellen, dass Ihr Eure CDs nicht essen könnt.“
In diesem Sinne…
Es ist jetzt amtlich: Callboy Torsten verklagt Udo Vetter (lawblog), Jens Knoblich (Krambox) und den Inhaber von mybigmouth.net (Deinen Namen konnte ich nicht finden, sorry *g*). Zumindest mibigmouth.net berichtet von einer Vorladung zum Amtsgericht Hohenschönhausen in Berlin am 21.6., da er als einer der Haupttäter genannt wird.
Ich denke, die 3 betroffenen Personen sind ausreichend gewappnet und werden entsprechend auftreten. Genügend Unterlagen werden sie sicherlich beibringen können, ich denke da nur an diverse beleidigende und drohende Kommentare des Callboys, von den Chatprotokollen mal ganz abgesehen. Der Calloy hat sich verdammt weit aus dem Fenster gelehnt und ich denke, sein Fall ist nun nur noch eine Frage von Tagen. Viele haben ihn gewarnt und ihm den Rat gegeben, die Füße still zu halten und es einfach dabei zu belassen. Er hat nicht gehört…
Um den 3 Beklagten etwas unter die Arme zu greifen, habe ich mir etwas ausgedacht: Diese ganze Nummer ist nicht nur stressig, sondern natürlich auch mit Kosten verbunden. Ich habe meine Zweifel, dass sie sich diese Kosten in irgendeiner Form von Callboy Torsten zurückholen können, wo nichts ist, kann man bekanntlich nichts holen. Aus diesem Grunde möchte ich eine Spendenaktion ins Leben rufen. Aber da einfach nur spenden nicht Jedermanns Sache ist, soll es auch einen Gegenwert geben.
Das hier abgebildete TShirt kann ab sofort käuflich erworben werden! Sämtliche Einahmen, die ich mit diesem Shirt in meinem SpreadShirt-Shop bis Ende Juli erziele, spende ich in Eurem Namen den 3 Beklagten, um ihre Kosten zu minimieren, die sie aufgrund dieses groben Unfugs nun am Hals haben.
Ich denke, das ist eine Maßnahme, die den 3 Betroffenen durchaus ein klein wenig helfen kann. Es wird sich zeigen, wie weit ihre Ausgaben durch die Verkäufe dieses TShirts gedeckt werden können, ich werde selbstverständlich ein Exemplar erwerben.
Nachtrag: Soeben hat meine Freundin bekundet, auch solch ein Shirt haben zu wollen…
Nachtrag 2: Inzwischen berichtet auch das lawblog darüber, Udo Vetter hat bislang jedoch noch keine Ladung erhalten.
Nachtrag 3: Auf mehrfachen Wunsch gibt es nun neben dem Verleubner-TShirt auch das Shirt für die Verleubnerinnen unter uns. Denn auch Frauen stehen bekanntlich zu ihren Taten.
Zudem würde ich mich freuen, wenn dieser Beitrag recht häufig verlinkt werden würde, um möglichst viele potentielle Spender auf die TShirts aufmerksam zu machen. Ich werde von heute an auch jeden Abend über die Umsätze im Shop berichten.
Nachtrag 4: Die ersten 4 Bestellungen sind inzwischen eingegangen, zudem habe ich ein weiteres Shirt in den Shop gestellt. Und weil ich zwischenzeitlich bereits diverse Mailanfragen erhalten habe, ob die Bilder der Shirts in eigenen Artikeln verwendet werden dürfen, an dieser Stelle ein Hinweis:
Ja, es ist ausdrücklich erlaubt und gewünscht, diese Bilder zu verwenden. Speichert Euch entweder eines der Shirt-Bilder oder das von mir neu erstellte Banner ab, ladet es auf Eure WebSite oder in Euer Blog und verlinkt es entweder mit diesem Artikel hier oder auch direkt mit dem Shop: http://149920.spreadshirt.net/
Zudem habe ich mich entschlossen, diese Aktion bis Ende Juli fortzusetzen. Klartext: Alle Einnahmen, die bis Ende JULI mit diesen Shirts erzielt werden, spende ich den Betroffenen zur Minimierung ihrer Kosten, die ihnen aufgrund des Callboy-Rundumschlages entstanden sind und entstehen werden.
Im übrigen sind die Farben der Shirts im Shop frei wählbar, Ihr seid also nicht von meiner Farbauswahl abhängig, sondern könnt Eurem eigenen Geschmack freien Lauf lassen…
Nachtrag 5: Das Elbeblawg hat inzwischen seine Klageschrift erhalten und veröffentlicht.
Heute morgen hatte ich die Mail im Postfach: Mein Testaccount für Picasa Web Albums ist freigeschaltet. Sehr praktisch, dass heute Feiertag ist, so konnte ich eben schon ein paar Selbstversuche starten.
Die Oberfläche ist Google-typisch recht schlicht und aufgeräumt. Für mich in Ordnung, man findet sich sofort zurecht. Als erstes hab ich mir die neue Beta von Picasa installiert, um die integrierten Upload-Funktionen zu testen. Ein paar Bilder angewählt, „Upload to Webalbum“ und los gehts. Nach der Anmeldung stellt Picasa fest, dass ich noch kein Album eingerichtet habe und schlägt vor, ein neues Album anzulegen. Beim Upload ist es möglich, verschiedene Größen anzugeben, Picasa skaliert dann während des Uploads. Eine recht praktische Sache. Den Client gibt es derzeit für Windows und Linux.

Wer ganz ohne Picasa arbeiten will, kann die Fotos natürlich auch über die Weboberfläche. Man ist nicht, wie dort beschrieben, auf Picasa angewiesen. Allerdings entfällt hier die Möglichkeit, die Bilder beim Upload zu verkleinern.