Fantas ohne Promo (Update)

Ich finde es einfach geil, was gerade im Youtube-Channel der Fanta4 abgeht:

Völlig egal, ob nun Sony oder die Gema Verursacher dieser Promotion-Katastrophe sind – diese Dinge müssen noch viel häufiger passieren. Weh tun muss es, den Künstlern und auch den Medienkonzernen. Erst dann werden sie irgendwann begreifen, was sie sich selbst da heran gezüchtet haben.

Die 3. Möglichkeit wäre natürlich, dass Google einfach mal nur konsequent war und den Filter von sich aus aktiviert hätte. Wäre in meinen Augen sogar noch die beste Variante von allen, nach der Gema-Nummer. Mit den eigenen Waffen schlagen nennt man das dann wohl…

Also: mehr davon! Ich hab eben richtig gut gelacht.

via netzpolitik

Update: Ein Tag später und der Filter ist wieder verschwunden. Offenbar ist es nun tatsächlich jemandem aufgefallen, dass es eine ganz dumme Idee war. Ich lass den Screenshot zu Dokumentationszwecken aber mal online. Mahnung, Erinnerung, Abschreckung oder was auch immer 😉

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Mozart und das Copyright

Unter der Überschrift „Mozart brauchte kein Copyright“ gibt es bei der Netzzeitung einen wirklich lesenswerten Beitrag zur Diskussion rund um das Copyright und das Jammern der Musikindustrie. Wunderschön auch der Seitenhieb gegen diverse Unterzeichner des offenen Briefs an die Bundeskanzlerin.
Dem Artikel gibt es auch nicht viel hinzuzufügen, deshalb ohne viele Worte: Lesebefehl!

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Musik ist Leitungswasser

Vergleiche hinken, Ausnahmen sind doch eher selten. Allerdings kommt kaum ein Vergleich so elegant daher geschlendert und verdeutlicht eine Thematik so klar wie der folgende:

„…Darin hatte der CEO des führenden Musikkonzerns Universal Music Group (UMG) paraphrasiert: „Wenn Coca Cola einfach so aus deinem Wasserhahn sprudeln würde, wieviel würdest du dann noch für Coca Cola bezahlen wollen?“ – eine tückische Metapher. Tückisch deswegen, weil sie völlig am Problem vorbei führt. Wie Neal sehr präzise erkannt hat. Er sagt: „Tja, Mr. Morris, was meinen Sie, was aus meinem Wasserhahn kommt? Wasser. Aber warum melden dann Hersteller von Flaschenwasser stetige Rekordumsätze? Weil sie dem allgemein verfügbaren Produkt einen Mehrwert hinzufügen und so dem Konsumenten etwas anbieten, das dieser kaufen möchte“.“

Diesen Vergleich werde ich mir merken. Und Euch empfehle ich auch noch den Rest des Artikels auf Bootsektor. Dem gibt es eigentlich nicht viel hinzu zu fügen.

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Urheberrecht und Internet

Ein recht interessanter Beitrag drüben beim René von Nerdoce wie ich finde: Blogs und das Urheberrecht.

„… wenn ein Remix eines Kulturguts mit nur einem Klick erstellt werden kann, wenn digitale Güter, Musik, Filme mit 0 Kosten millionenfach als Kopie verbreitet werden können, wenn die Kopie dem Original exakt entspricht und das Original so praktisch obsolet wird, ist es dann nicht ganz einfach so, dass die technischen Gegebenheiten die Rechtssprechung mal eben links überholt hat?“

Und daraus hat sich ebenfalls eine sehr interessante Diskussion entwickelt. Man kann tatsächlich nicht alles mit „Alles Umsonst“-Mentalität abtun, an vielen Stellen sollte und muss man durchaus etwas tiefer graben. Natürlich liegt das nicht im Interesse der „Produzenten“, dafür um so mehr in Interesse der Verbraucher. Wenn „Kultur“ wie beispielsweise Musik dem Verbraucher nicht mehr den Preis wert ist, den er zahlen soll, dann würde in anderen Bereichen der Preis sinken. Das funktioniert aber eigenartigerweise nicht bei beispielsweise der Musik, zumindest nicht im großen Stil. Da wird versucht, mittels neuer Gesetze, DRM und Kriminalisierung der Verbraucher künstlich einen Markt zu erhalten, der so in dieser Form schon lange nicht mehr funktioniert. Neue Ideen und Vetriebsmodelle sind da die absolute Ausnahme.

Ich bin der Meinung (um mal bei der Musik zu bleiben), dass eine Strategie wie beispielsweise der Nine Inch Nails durchaus für die meisten Bands funktionieren würde. Natürlich hat der Bekanntheitsgrad hier eine enorm große Rolle gespielt, aber es wurde offensichtlich, dass Musiker nicht auf die Majors angewiesen sind, um mit ihren Stücken erfolgreich zu sein und sogar eine Menge Geld zu verdienen. Wen wunderts, landet bei diesem Vertriebsweg doch tatsächlich mal das Geld beim Produzenten und nicht, wie an der Tagesordnung, beim Händler und der Plattenfirma.

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