Archiv für Januar, 2007

Förderung (hoch)begabter Kinder

Dieser Beitrag hier ist bislang der erste Beitrag, mit dem ich mich so richtig schwer getan habe. Zum einen weil ich lange überlegt habe, ob ich ihn überhaupt schreiben soll und zum anderen fiel mir der Einstieg in den Beitrag verdammt schwer. Wie beginnt man so einen Beitrag? Wie schreibt man über ein möglicherweise hochbegabtes Kind, ohne sofort belächelt zu werden und ein klein wenig übertrieben ehrgeizig zu wirken?

Bevor ich jedoch wirklich beginne sei mir noch ein einleitender Hinweis gestattet: Ich gehöre ganz sicher nicht zu der Kategorie Väter (bzw. Eltern im Allgemeinen), die ihre Kinder als etwas ganz besonderes, einzigartiges oder herausragendes darstellen wollen. Oder die aus übertriebenem persönlichem Ehrgeiz heraus ihre Kinder zu etwas machen wollen, was ihnen selbst verwehrt geblieben ist. Ich würde mich selbst als „ganz normalen“, aber besorgten Vater bezeichnen. Aber nun genug der einleitenden Worte.

Weiterlesen »

Tags: ,

Gesunde Sex-Toys

Also bislang war ich eigentlich der Meinung, die Schweizer wären ein eher ruhiges und zurückhaltendes Völkchen. Wie falsch ich damit lag habe ich herausgefunden, als ich eben auf 20minuten.ch einen Artikel über Sexspielzeuge aus dem Kühlschrank fand.

Meine Fantasie geht durchaus weit genug um zu ahnen, wozu sich Gurken oder Zuchinis missbrauchen lassen. Aber auf die Idee, das ausführlich zu testen und reichlich bebildert einen Artikel darüber zu verfassen…darauf würde selbst ich nicht kommen 😀

Schaut es Euch an, ich finds lustig 😉 Speziell die Namen, die man den ökologisch wertvollen Spielsachen da verpasst hat: Japanischer Auberginen-Zauberstab, Leidenschaftliche Sternfrucht… *rofl*

Gänzlich am Boden gelegen habe ich, nachdem ich mir auf der Seite die Warnhinweise durchgelesen habe:

Wenn Sie die Toys einführen, sollen Sie sie unbedingt mit einem Kondom überziehen. Sie vermeiden damit Verletzungen und dass einige Gemüseteile stecken bleiben.
Führen Sie nichts spitziges – wie eine Karotte – ein.
Führen Sie Früchte oder Gemüse nie, nie, nie anal ein. Die Gefahr, dass sie stecken bleiben ist sehr gross – und wer hat schon Lust den Notfallarzt mit einer Gurke im Po aufzusuchen.

Gerade der letzte Nebensatz hat meine Fantasie dann doch etwas zu sehr angeregt und im Augenblick hab ich beim Schreiben Tränen in den Augen… 😀

Tags: ,

An das Saftblog: Wow!

Riesenposter.jpgAlso alle Achtung: Das Saftblog hat es geschafft, dass auch ich ein kleines bisschen gerührt bin. Ich finde das eine wunderschöne Idee und möchte an dieser Stelle auf dieses tolle Dankeschön der Firma Walther hinweisen.

Und nicht nur auf diesem riesigen Poster wird Danke gesagt, es wurde auch eine eigene WebSite unter dem Motto „Ringe verbinden“ dafür geschaffen. Klasse! 114 Blogs zähle ich dort zur Zeit, die alle über diesen Fall berichtet hatten…

Tags: , , , ,

Abmahngebühren gedeckelt?

Mitnichten!

In der Pressemitteilung der Bundesregierung ist nachzulesen:

Das Gesetz verbessert auch die Situation von Verbraucherinnen und Verbrauchern. Diese mussten zum Teil hohe Anwaltskosten zahlen für eine Abmahnung wegen einer Urheberrechtsverletzung. Eine Urheberrechtsverletzung liegt zum Beispiel vor, wenn ein Schüler in einer Internet-Tauschbörse ein einzelnes Musikstück zum Download anbietet.

In einem solchen Fall kann künftig eine Kanzlei nur noch 50 Euro von dem Schüler verlagen. „Mit der Begrenzung des Kostenerstattungsanspruchs auf 50 Euro für die erste anwaltliche Abmahnung stellen wir sicher, dass bei der Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen nicht über das Ziel hinausgeschossen wird. Wer keine geschäftlichen Interessen verfolgt, ist künftig vor überzogenen Abmahnkosten besser geschützt“, so Zypries.

Das soll sie also nun sein, die versprochene Verbesserung der Abmahnungsregelungen. Während manche bereits jubeln, bin ich wieder einmal mehr als enttäuscht angesichts einer weiteren verpassten Chance, hier endlich Einhalt zu gebieten. Denn wenn wir uns diese Meldung einmal auf der Zunge zergehen lassen, kommt sehr schnell der bittere Beigeschmack durch.

Wer keine geschäftlichen Interessen verfolgt, ist künftig vor überzogenen Abmahnkosten besser geschützt.“ steht da. Und damit stehen wir wieder da, wo wir uns bereits befanden. Die Unsicherheit bleibt bestehen, denn es ist unklar, für wen diese Regelung denn nun gelten soll. Der kleine, aber folgenschwere Zusatz „wer keine geschäftlichen Interessen verfolgt“ sorgt dafür, dass wieder nach eigenem Gutdünken festgelegt wird, wer geschäftliche Interessen verfolgt und wer nicht. Und im Zweifelsfall wird ein abmahnender Anwalt auch nach dem kleinsten Strohhalm greifen, der höhere Einnahmen verspricht.
Eine simple Einblendung eines Adsense-Werbeblocks kann als „geschäftliches Interesse“ ausgelegt werden. Ein Verkauf irgendwelcher Teile vom Dachboden bei eBay kann als „geschäftliches Interesse“ ausgelegt werden. Und so weiter – der Fantasie sind hier wie gewohnt keine Grenzen gesetzt.

Zudem: Diese neue Regelung greift ausschließlich bei Abmahnungen für einfach gelagerte Urheberrechtsverletzungen. Was zum Beispiel der Fall wäre, wenn man das Foto eines Brötchens von einer fremden WebSite auf seiner eigenen einbindet. Sofern auf der eigenen WebSite keine Werbung zu sehen ist…

Ach, es ist einfach jämmerlich, wie hier wieder einmal nur halbe Sachen gemacht wurden. Die Hoffnung, die im Vorfeld in die neue Regelung gesetzt wurden, wurden nicht erfüllt. Und somit bleibt es in den allermeisten Fällen wohl weiter beim alten.

Tags: , , , , , ,