Barkeeper gibt alles

Schon verdammt cool, keine Frage. Perfekte Show, aber mir persönlich dauert das echt zu lange, bevor man da mal etwas zu trinken bekommt. 😉

via TheNextWeb

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Gema erklĂ€rt Erhöhung der GebĂŒhren fĂŒr USB-Sticks und Speicherkarten

Dass nahezu fĂŒr jedes Teil an einem PC (oder Smartphone etc.), welches auch nur in irgendeiner Form Speicher enthĂ€lt, eine Urheberabgabe fĂ€llig ist, dĂŒrfte sich inzwischen lĂ€ngst herumgesprochen haben. FĂŒr jeden USB-Stick und jede Speicherkarte waren bislang bis zu 10Cent fĂ€llig. Die ZPÜ (Zentrale fĂŒr private Überspielungsrechte) hat nun neue GebĂŒhren festgelegt und dabei schwindelerregende Steigerungsraten angesetzt. FĂŒr USB-Sticks und Speicherkarten bis 4GB sind nun 91 Cent fĂ€llig, grĂ¶ĂŸer 4GB 1,56 Euro fĂŒr USB-Sticks und sogar 1,95 Euro fĂŒr Speicherkarten. Nicht schlecht…

Die Gema erlĂ€utert nun, wie es zu dieser Steigerung kommt und auch, weshalb ausgerechnet Speicherkarten mit einer höheren Abgabe belegt werden als USB-Sticks. Der Grund dafĂŒr ist: Eine Studie! Die „belegt“, dass eben Speicherkarten weitaus hĂ€ufiger genutzt werden, um urheberrechtlich relevantes Material zu kopieren. 390 Musiktitel, 579 professionelle Fotografien, Bilder oder Kunstwerke, 24 Grafiken und 10 Teile aus BĂŒchern sollen das im Schnitt pro Karte sein. Aha.

Wenn ich mir ĂŒberlege, wo bei mir selbst Speicherkarten zum Einsatz kommen, dann wĂŒrde ich pauschal sagen: Die Studie ist Schrott. Wenn sie denn existiert (kann man die irgendwo einsehen?) Speicherkarten habe ich fĂŒr meine Kamera, im Handy und im eBook-Reader. Mit der Kamera fotografiere ich, vornehmlich Menschen. Gelegentlich rutscht da vielleicht mal irgendein GemĂ€lde ins Bild – im Normalfall vermeide ich aus Ă€sthetischen GrĂŒnden aber derartige Aufnahmen. DarĂŒber hinaus fotografiere ich ganz sicher nicht die Aufnahmen anderer Fotografen ab und meine eigenen Bilder sind eher semiprofessionell. Abgaben verlange ich dafĂŒr von mir auch eher selten. FĂŒr die Cam habe ich 6 Speicherkarten ab 4GB aufwĂ€rts. Im Smartphone befindet sich eine 16GB-Karte, darauf sind ca. 40 Songs. Die ich genau fĂŒr diesen Zweck (anhören auf dem Smartphone) gekauft habe. Im eBook-Reader sind nochmal 2GB extra, insgesamt hab ich darauf nun ca. 30 oder 40 BĂŒcher, die ich ebenfalls exakt dafĂŒr gekauft habe: lesen auf dem Reader.

Mit anderen Worten: Ich kaufe Songs als MP3 und BĂŒcher als eBooks. FĂŒr den Zweck, sie auf dem Smartphone oder auf dem eBook-Reader zu verwenden. Vom Kaufpreis erhalten die Autoren oder Interpreten ihren Anteil (zumindest gehe ich davon aus). Und ausschließlich aus dem Grund, dass ich die gekauften Werke ihrem Verwendungszweck zufĂŒhre, indem ich sie auf das ZielgerĂ€t kopiere (ich lade mit dem PC herunter), werden weitere Abgaben an die Interpreten und Autoren fĂ€llig?! Aha. (Von den Abgaben, die fĂŒr den PC abgefĂŒhrt wurden, da dieser ja auch jede Menge speichernde Teile enthĂ€lt, schweige ich an dieser Stelle besser) Da soll mal einer sagen, KreativitĂ€t bei der Erfindung von GebĂŒhren wĂ€re nicht von Vorteil…

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Definitely Dubai

Ja, es ist ein Werbevideo, produziert im Auftrag des Government of Dubai Department of Tourism and Commerce. GefÀllt mir trotzdem.

Ist einfach schön anzuschauen und passt zu meiner chilligen Stimmung gerade.

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Badoo? Muss man das kennen?

Focus berichtet dieser Tage vom „sozialen Netzwerk Badoo“ und dessen Zugewinn an PopularitĂ€t, gerade in Deutschland. Von 2,3 Millionen deutschen Badoo-Nutzern ist die Rede. Bei Caschy wird Badoo ebenfalls aufgegriffen und der Beitrag wirkt dort wie eine bezahlte Werbung, was sich auch in den Kommentaren zum Beitrag niederschlĂ€gt. Und folgt man den Links innerhalb des Beitrages oder auch in den Kommentaren, dann wird man hellhörig.

Mehrfach ist die Rede davon, dass sich Nutzer in Badoo wiedergefunden haben, ohne sich jemals dort angemeldet zu haben. Uli schrieb bereits im vergangenen Jahr dazu:

„Vor einigen Wochen bekam ich auf Facebook durch eine Freundin die Debatte um Badoo mit! Durch nutzen der Badoo-App konnte Facebook die Daten der Mitglieder an Badoo weitergeben und wurden wie oben bereits geschrieben als Singles eingestellt. ZufĂ€lligerweise fand sie sich selber, ihren Ehemann und weitere Freunde und Bekannte auf dieser fragwĂŒrdigen Singlebörse. Alle wurden stets als Singles ausgewiesen.“

Auch unter dem Wired Artikel zu Badoo finden sich Kommentare wie:

„Badoo.com have stolen my Google Mail address (somewhere, probably from Facebook) and register me as Badoo user against my will. Badoo users are disallowed delete account until they enter their Google mail address and MAIL PASSWORD. Nobody want to do it, so nobody can unregister.That’s why Badoo is growing so fast“

Wenig nachvollziehbar, weshalb Badoo nun plötzlich so viel Presse bekommt, nichts von dem was dort angeboten wird ist wirklich neu. Extra-Funktionen gegen Bezahlung, dafĂŒr keine Werbung. Toll, machen die meisten Singlebörsen so. Also wirklich nichts, was in irgendeiner Form erwĂ€hnenswert wĂ€re. Eher erwĂ€hnenswert wĂ€ren die Berichte wie die oben genannten. Denn falls auf diese Weise Wachstum vorgetĂ€uscht werden soll, dann wĂ€re es fĂŒr mich ein Grund mehr, mich nicht dort anzumelden. Ob die verlinkten Berichte den Tatsachen entsprechen kann ich nicht nachprĂŒfen, aber darauf hinweisen möchte ich schon.

Ähnliche Vorgehensweisen habe ich erst vor kurzem bei einem (derzeit recht hĂ€ufig im TV werbenden) deutschen Anbieter erlebt, bei dessen Vor-VorgĂ€nger ich vor vielen Jahren einmal angemeldet war. Und der nun plötzlich meine damals hinterlegte Mailadresse mit Nachrichten zumĂŒllte, wie viele Nutzer mich in der Zwischenzeit angeschrieben hĂ€tten. Nachdem ich mich dort einloggte (meine Uralt-Daten von vor ĂŒber 8 Jahren waren vom Vor-VorgĂ€nger ĂŒbernommen worden) wollte ich mich löschen. Stattdessen landeten plötzlich in den PostfĂ€chern vieler meiner GMail-Kontakte Einladungen. Ohne dass ich etwas dazu beigetragen hĂ€tte… Irgendwann hatte ich sicher einmal eine VerknĂŒpfung zu meinem GMail-Konto eingerichtet (ich glaube zu Anmeldezwecken geschah das damals), Einladungen hatte ich allerdings nie verschickt und auch keine dieser Funktionen benutzt. Passiert ist es trotzdem. Und bei solchen Dingen reagiere ich dann doch recht allergisch. Zu erwĂ€hnen wĂ€re noch, dass meine dezent angesĂ€uerte Mail an den Betreiber unbeantwortet blieb.

 

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