21. Mai, 2006
Apple hat am Freitag in New York an der Fifth Avenue die Eröffnung eines Apple Stores gefeiert. Um allen, die nicht live dabei sein konnten, einen Eindruck des Andrangs zu vermitteln, der zur Eröffnung dort herrschte, hat Apple Zeitrafferaufnahmen der ersten 24h online gestellt.
Diese Gelegenheit nutzte ein Liebender, um seiner Freundin einen Heiratsantrag via Apple zu machen:

Eine originelle Idee wie ich finde. Die Frage ist jetzt: Uschi, wirst Du „Ja!“ sagen?
via Sams Weblog
Nachtrag: Den Direktlink zu der angesprochenen Sequenz will ich auch noch schnell nachliefern. (Quicktime Video)
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Uschi-Lang
19. Mai, 2006
Diese Frage stellt der Bootsektor angesichts des neuesten geistigen Durchfalls, den die RIAA von sich gibt.
Das XM Satellite Radio wird auf Schadensersatz verklagt, da die Nutzung dieses Dienstes die Hörer dazu verleiten würde, sich keine CDs mehr im Laden zu kaufen. Sie können ja sämtliche gespielten Songs wunderschön einfach aufzeichnen. Dass dies vollkommen legal ist und für jede Radiosendung zutrifft, übersieht man hierbei tunlichst bzw. versucht es mit fadenscheinigen Märchen Argumenten zu verschleiern.
Wohlgemerkt: Der RIAA geht es mitnichten darum, den Urhebern (also den Künstlern) zu höheren Einnahmen zu verhelfen, sondern schlicht und ergreifend um wesentlich höhere Lizenszahlungen an die Rechteverwerter (die Musikkonzerne), da diese ja das alleinige Vertriebsrecht besitzen. Spinnt man den Gedanken konsequent zu Ende bedeutet dies: Jeder Radiosender könnte in Zukunft von immensen Zusatzkosten betroffen sein, da die Ausstrahlung eines Songs ja plötzlich ein Vertrieb sein könnte, sollte die RIAA mit diesem Vorstoß Erfolg haben. Das würde das Aus für die Rundfunksender in der heutigen Form bedeuten.
Die Musikindustrie lässt also ganz offensichtlcih keine Dreistigkeit aus, um ihr überholtes Vertriebskonzept am Leben zu erhalten. Funktioniert ein Konzept nicht mehr und das Unternehmen stellt sich nicht auf die neuen Gegebenheiten ein, geht es ein. Das ist freie Marktwirtschaft. Nicht so im Fall der Musikindustrie: man leistet massive Lobbyarbeit und lässt sich die Gesetze so zurecht biegen, dass alles ausserhalb des ausgetretenen Wegs des veralteten Geschäftsmodells illegal wird.
Deshalb will ich die im Bootsektor aufgeworfene Frage noch einmal stellen: Sind die Politiker, die derartige Machenschaften unterstützen, abgrundtief dumm oder einfach nur korrupt?
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RIAA
17. Mai, 2006
Die Google-Labs haben gestern ihr neuestes Tool an den Start gebracht: Google Notebook. Es handelt sich hier um eine Browser-Erweiterung für Firefox und InternetExplorer. Ähnlich dem Scrapbook ermöglicht es die Speicherung von Ausschnitten einer WebSite (oder der gesamten Seite). Allerdings mit einem (für mich) entscheidenden Extra: Die gesammelten Clips sind von jedem beliebigen PC aus verfügbar. Dies ist für mich ein sehr wichtiges Feature, da ich viel an unterschiedlichen PCs arbeiten muß.
Bislang verwende ich für reine Bookmarks meine persönliche Scuttle-Installation, oft benötige ich jedoch nur einen Bruchteil der Informationen, die eine Seite beinhaltet. Genau dafür werde ich das Google Notebook weiter ausführlich testen. Der erste Eindruck ist sehr gut, es ist schlicht, schlank und erfüllt perfekt meine persönlichen Anforderungen.
Mehr will ich dazu jetzt nicht schreiben, hier, da, dort und auch dort findet ihr weitere Informationen und durchaus auch unterschiedliche Meinungen…
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16. Mai, 2006
MP3s aus dem Netz saugen kann jeder Idiot, ausserdem ist es ja nicht so wirklich gern gesehen. Genau so wenig wie das rippen von CDs, da dabei inzwischen in den meisten Fällen wirksame Kopierschutzmechanismen umgangen werden. Warum also nicht zurück zur guten alten Schallplatte? Soll ja ohnehin das bessere Hörerlebnis bringen.
Und wie man diese ganz ohne Umgehung von Kopierschutzmechanismen und Right Management kopiert beschreibt Die Zeit in einer wunderschönen Step-by-step Anleitung. Auf gehts!
Morgen gibt es dann (vielleicht) eine Anleitung, wie man das Teil in den IPod kriegt…
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