13. Feb., 2007
In den letzten Tagen häuft sich bei mir Müll in den Kommentaren, der als URL www.google.com hinterlegt hat. Zudem wird auch innerhalb des Textes noch zusätzlich diese URL angezeigt. Dass es nicht von Google kommt ist klar und offensichtlich, allerdings scheint mir, dass da jemand zielgerichtet versucht, die Datenbank von Akismet ein wenig zu stören. Welchen Grund sollte es sonst geben, ausgerechnet Google dort zu hinterlegen? Macht ansonsten wenig Sinn. Und da Akismet meines Wissens eine Datenbank führt, in der bekannte Adressen und/oder URLs hinterlegt sind, legt dies meine Vermutung nahe.
Nun, kann mir eigentlich egal sein. Ich bin ziemlich sicher, dass hier ohnehin niemals jemand kommentieren wird, der tatsächlich bei Google arbeitet bzw. unter der Domain eine eigene Seite führt. Dass es zu irgendwelchen handfesten Problemen bei Akismet führen könnte kann ich mir auch nicht vorstellen.
Egal, das Netz, aus dem der Spam kommt, ist das 212.24.48.0er Netz und gehört einem Provider in Russland. Es scheint, als käm der Abfall immer aus diesem Netz, also hab ich wieder etwas für meine .htaccess, schreibe hier ja ohnehin nicht russisch 😉
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Spam
13. Feb., 2007
Missi beschreibt recht ausführlich, wie man für auf WordPress basierenden Blogs die Trackback-URL anpassen kann, um Trackbackspam zu minimieren. Die Idee dahinter ist ganz simpel: Trackbackspammer verlassen sich in der Regel darauf, dass die Trackback-URL in WordPress immer durch ein angehängtes /trackback/ an die Adresse des Artikels erreichbar ist. Benennt man dies um in beispielsweise /nurfuertrackbacks/, erschwert dies den Spammern ihre „Arbeit“. Natürlich verhindert diese Methode nichts, es wird für Spammer lediglich aufwendiger, da für jedes einzelne Blog manuell nach dem Trackback-Link gesucht werden muss und automatisierte Verfahren nicht mehr greifen.
Ich werde diese Anregung sicher in den nächsten Tagen mal testweise umsetzen. Allerdings empfehle ich zusätzlich noch den Einsatz des Trackback Validator Plungins. Dieses überprüft für jeden Trackback, ob sich die URL des eigenen Beitrages auch auf der Seite befindet, die den Trackback abgesetzt hat. Ist dies nicht der Fall, wird (berechtigterweise) Spam angenommen und der Müll aussortiert. Funktioniert hier schon seit einiger Zeit hervorragend.
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13. Feb., 2007
Via Lifehacker bin ich auf dieses (und weitere) Set recht ansehnlicher „Glas“-Buttons für Websites gestoßen:

Besonders komfortabel ist an dieses Sets: Sie liegen in diversen (Vektor-) Formaten vor (Adobe Illustrator, EPS, PNG, SVG) und können somit nach Belieben angepasst und skaliert werden.
Die Auswahl der vorhandenen Elemente ist ein gutes Stück vielfältiger als hier dargestellt, diverse Bars, Buchstaben etc. sind bereits in den Sets enthalten. Ich persönlich finde sie gelungen.
In der Kategorie Freebies gibt es auf diesem Blog noch eine ganze Menge weiterer Sets. Buttons, Header und weitere durchaus schicke Elemente sind dort noch zu finden.
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WebDesign
9. Feb., 2007
Mashups sind derzeit ein recht großer Trend im Web und sind in erster Linie auf die Verfügbarkeit diverser APIs für Web2.0-Anwendungen zurückzuführen. Diese bieten Entwicklern die Möglichkeit, direkt auf Funktionen und Inhalte der Services zuzugreifen und diese anderswo zu nutzen.
Nun ist allerdings nicht jeder mit der Fähigkeit gesegnet, eine eigene Anwendung zu programmieren bzw. komplexe API-Aufrufe in die eigenen Scripte einzubinden. An dieser Stelle springt nun Yahoo! Pipes in die Bresche und bietet einen Weg, recht schnell und einfach eigene kleine Mashups zu konstruieren. Dies geschieht komplett im Browser und erfordert nahezu keinerlei Programmierfähigkeiten (ein wenig logische Auffassungsgabe und das Wissen, dass nix verarbeitet werden kann was nicht vorhanden ist sollte allerdings schon verfügbar sein).
Um eine eigene Pipe zu erstellen, zieht man sich verschiedene verfügbare Komponenten in die Entwicklungsumgebung, konfiguriert deren Parameter und verknüpft sie miteinander. Das wars im Großen und Ganzen auch schon. Eine fertige Pipe könnte zum Beispiel so aussehen:

Was macht diese Pipe nun genau? In der obersten Komponente (Fetch) wird der Feed meines Blogs geladen. Die nächste Komponente (Content Analysis) analysiert die Inhalte des Feeds und extrahiert Keywords zur weiteren Verwendung. Diese werden nun in der 3. Komponente (For Each: Replace) genutzt, um bei Google Base nach News und Artikeln zu diesen Keywords zu suchen und diese statt der Keywords zur nächsten Komponente zu schicken. Und diese tut nichts anderes, als die Ergebnisse an den Browser zu senden. Das wars auch schon. Und was am Ende dabei heraus kommt, könnt Ihr Euch natürlich auch live anschauen.
Wie man merkt, ist das eine relativ simple Anwendung, die ich innerhalb weniger Minuten zusammengeklickt habe. Mit etwas Fantasie und mehr Zeit lassen sich so durchaus auch weitaus nützlichere Dinge erstellen als in meinem Beispiel gezeigt. Wenn Ihr damit herumspielen solltet und vielleicht eine in Euren Augen nützliche Pipe gebastelt habt, dann postet sie mir doch einfach mal in die Kommentare. Vielleicht sind sie ja auch für andere brauchbar.
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