Archiv für September, 2006

Noch ein kostenloser Download: Poser 5

poser5.pngNeben Bryce 5 gibt es nun ein weiteres ehemaliges Metacreations-Produkt zum freien Download: Poser 5. Auch dieses Angebot gilt nur für einen kurzen Zeitraum, bis Mitternacht des 4.9.06 8.9.06 (siehe Nachtrag) kann das englische Softwarepaket kostenlos herunter geladen werden.Hierbei handelt es sich allerdings offensichtlich nicht um eine eingeschränkte Version wie bei Bryce, insgesamt sind 644MB zu ziehen. Wer sich also mit Characteranmiation beschäftigen möchte, sollte den Browser starten und sich Poser 5 herunter laden. Im übrigen ist es möglich, die erstellten Figuren aus Poser auch in Bryce zu verwenden…

Zwar ist bei Content Paradise inzwischen bereits Version 6 von Poser erhältlich, allerdings spart man dennoch knapp 80$, wenn man noch an diesem Wochenende zuschlägt und sich das Programm herunter lädt. Zudem gibt es eine Update-Option auf Poser 6 für 150$ (statt 250). Insofern also tatsächlich ein lohenswertes Angebot, eine Flatrate vorrausgesetzt.

Eine Registrierung ist auch hier erforderlich.

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Durchdrehender Spambot: Psycheclone

Seit einigen Tagen beobachte ich hier vermehrt Scans meines Blogs von den IP-Adressen 208.66.195.2 und 208.66.195.8, gelegentlich auch von 208.66.195.5 aus. An und für sich nichts ungewöhnliches, allein die Ausdauer und die Anzahl der Zugriffe machten mich ein wenig stutzig. Von den beiden ersten Adressen aus erfolgten jeweils täglich bis zu 800 Zugriffe, mindestens jedoch 500 über den ganzen Tag verteilt. Grund für mich, dieser Sache mal ein wenig auf den Grund zu gehen.

Langwierige Recherchen waren auch gar nicht nötig, ARIN spuckte aus, wem diese Adressen gehören: einer Digital Infinity Ltd mit Sitz in Moskau. Mit diesen Informationen bewaffnet war nun auch recht zügig herauszufinden, was es mit diesen Scans auf sich hat und was dahinter steckt: Psycheclone – ein Bot, der Webseiten nach Mailadressen durchsucht. Aha!

Mein erster Gedanke war: den füttere ich mit Müll bis zum überlaufen. Der 2. Gedanke: Klasse, dann blockiert mir dieses Mistteil hier nur noch mehr den Server und klaut Performance. Also bleibt nur eine Möglichkeit: aussperren. Da davon auszugehen ist, dass ein solcher Bot sich ganz sicher nicht an irgendwelche Einträge in der robots.txt hält und unter Garantie alles ignoriert was irgendwie geeignet sein könnte, ihn auf „friedliche“ Art und Weise auszusperren, bleibt nur der harte Weg über die .htaccess.

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Buch Security Engineering frei verfügbar

bookcoversmall.jpgDas Buch Security Engineering. A Guide to Building Dependable Distributed Systems. von Ross Anderson ist ab sofort frei verfügbar, wie gulli berichtet.

Der Autor konnte nach Diskussionen mit seinem Verlag das komplette Werk nun auf seiner WebSite zum Download anbieten. Bei gulli vergass man im Artikel leider auf die Seite des Autors zu verlinken, deshalb habe ich ein wenig recherchiert und reiche den Download-Link hier nach:

Buch Security Engineering als PDF-Download.

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Weiter im Abmahnwahn

Angesichts solcher Berichte fragt man sich inzwischen tatsächlich, ob sich derzeit nicht ein neues Geschäftsmodell für Patent- und Rechtsanwälte entwickelt.
Kaum noch ein Beitrag, den man ruhigen Gewissens postet. Sei es, weil sich irgend jemand angep**st fühlen könnte, sei es, weil man vielleicht versehentlich den einen oder anderen Markennamen verwendet. In Kombination mit einer Adsense-Einblendung im Blog kann dies ganz fix mal als geschäftsmäßige Verwendung einer geschützten Marke deklariert werden.

Für Anwälte könnte dies nun ein netter Nebenverdienst werden: Blogger und Autoren lassen ihre Beiträge von einem Anwalt vor der Veröffentlichung gegenlesen und abnicken, selbstverständlich kostenpflichtig. Für die Markenrecherche würde sich ein Plugin bspw. für WordPress anbieten: Bevor der Beitrag veröffentlicht wird, prüft das Plugin gegen sämtliche öffentlich verfügbaren Datenbanken, ob im Text ein markenrechtlich geschütztes Wort auftaucht. Dieses könnte dann ja zum Beispiel automatisch durch eine unverfängliche Umschreibung ersetzt werden. Aus „Photoshop“ würde dann beispielsweise „das bekannte Programm zum Bearbeiten von Bildern“, die Marke „Dada“ aus dem verlinkten Beispiel liesse sich vielleicht umschreiben mit „2/3 eines bekannten Songtitels aus der Neue-Deutsche-Welle-Zeit“…

Nein, ich meine diese Vorschläge nicht ernst! Das ist Zynismus.

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